ÖKL-Merkblatt 34: Erschließungs- und Manipulationsflächen für den Wirtschaftsbereich

Um Beschädigungen in der Infrastruktur zu vermeiden, ist es bei der Planung von Manipulationsflächen auf der Hofanlage und Erschließungswegen zwischen den Wirtschaftsgebäuden notwendig, die Standardabmessungen sowie das Fahrverhalten (Wenderadien, Schleppkurven) von Traktoren mit Front- sowie Heckanbaugeräten bzw. Anhängern sowie von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen zu kennen. Die im vorliegenden Merkblatt zugrunde gelegten Musterfahrzeuge stellen die aktuell größten Standardfahrzeuge der landwirtschaftlichen Praxis in Österreich dar.
2. Auflage 2019; das Merkblatt hat 8 Seiten und ist zum Preis von 5 Euro im ÖKL erhältlich: 01/5051891, office@oekl.at, Webshop

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ÖKL-Merkblatt 34 Erschließungs- und Manipulationsflächen

für den Wirtschaftsbereich

Auflage 2, 2019

Um Beschädigungen in der Infrastruktur zu vermeiden, ist es bei der Planung von Manipulationsflächen auf der Hofanlage und Erschließungswegen zwischen den Wirtschaftsgebäuden notwendig, die Standardabmessungen sowie das Fahrverhalten (Wenderadien, Schleppkurven) von Traktoren mit Front- sowie Heckanbaugeräten bzw. Anhängern sowie von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen zu kennen.

Diese Angaben betreffen auch die Schnittstelle zum öffentlichen Bereich (gefahrlose Ausfahrt auf die Ortsstraße) und können bei der Planung öffentlicher Verkehrsbereiche behilflich sein. Eine angepasste Fahrgeschwindigkeit und die Berücksichtigung der Sicherheitsvorschriften ist generell Voraussetzung.
Die im vorliegenden Merkblatt zugrunde gelegten Musterfahrzeuge stellen die aktuell größten Standardfahrzeuge der landwirtschaftlichen Praxis in Österreich dar und wurden anhand von Datenblättern der Hersteller entwickelt. Die Maße von Anbaugeräten betreffen die Transportstellung.

Für jedes in diesem Merkblatt angeführte Fahrzeug stehen Schleppkurvendarstellungen für die Planung zur Verfügung (Download auf www.oekl-bauen.at > Downloads für Merkblätter).

Inhalt
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften, Normen, Publikationen und Software
3. Maße von landwirtschaftlichen Fahrzeugen
4. Planungsempfehlungen

 

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMNT)
Arbeitsgruppenleitung: Ing. Christoph Wolfesberger (LK NÖ)
Arbeitsgruppe: DI Claus Dirnberger (Amt der OÖ Landesregierung), DI Martin Hollaus (Ingenieurstudio Hollaus), Ing. Johannes Hütter (Amt der Stmk. Landesregierung), Otto Krönigsberger (Landwirt), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), Mag. Patrick Majcen (LK Österreich), Alfred Neswadba (Ingenieurstudio Hollaus), DI Wolfgang Schöwel (Amt der NÖ Landesregierung), DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL)

Land & Raum 2 2019 Weinkultur

Die „Sommerausgabe“ von Land & Raum erscheint Ende Juni und beschäftigt sich mit der Weinkultur in Österreich!

ÖKL-Merkblatt 36 Kleine Ställe für Legehennen

Das ÖKL-Merkblatt Nr. 36 „Kleine Ställe für Legehennen – Freiland- und Bodenhaltung“, das Ende des vergangenen Jahres in der aktualisierten 4. Auflage erschien, war rasch vergriffen.
Nun haben wir nachgedruckt!
16 Seiten, mehrere Planungsbeispiele (Kleinstall für 5 Hennen und für 25 Hennen, mobiler Kleinstall für 40 Hennen, Kleinstall für 100 bzw. 200 bzw. 300 Hennen).
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LTS 232 Einfacher Laufstall

Einfacher Laufstall
Von der Anbindehaltung zum Laufstall
24 Praxisbeispiele
2. Auflage
Preis 7 Euro, 68 Seiten, farbig
Bestellungen unter 01/5051891, office@oekl.at oder im Webshop

Diese Landtechnische Schrift des ÖKL soll mit 24 Beispielen aus der Praxis für interessierte Landwirtinnen und Landwirte eine Hilfestellung für die Umstellung von Anbindehaltung auf einen Laufstall geben.
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Wichtige Argumente für eine Umstellung zum Laufstall

LTS 232 Einfacher Laufstall:

Von der Anbindehaltung zum Laufstall – die wichtigsten Argumente:

Futtervorlage
Die Vorlage von Grundfutter erfordert im Anbindestall bei engen Versorgungsgängen im Altgebäude einen erhöhten Arbeitsaufwand. Durch eine gut befahrbare Futterachse im Laufstall kann der Arbeitszeitbedarf verringert sowie die Arbeit erleichtert und den Tieren ad libitum Futter vorgelegt werden.

Arbeitsplatzqualität – Melken
Im Anbindestall kostet vor allem das Melken viel Zeit und kann gesundheitliche Schäden bei der melkenden Person verursachen. Beim Melken im Melkstand sind die körperliche Belastung und die Unfallgefahr geringer. Durch eine helle und freundliche Raumsituation wird der Arbeitskomfort erhöht und die Übersicht über Kuh und Euter verbessert.

Arbeitsplatzqualität – Entmistung
Der tägliche Arbeitsaufwand bei der Reinigung der Tiere und der Entmistung ist sehr hoch. Bei kleinen Tierbeständen lässt sich dieser hohe Zeitaufwand mit einer Laufstallösung nicht immer reduzieren. Es kann durch die Laufstalllösung zumindest eine Arbeitserleichterung erzielt werden. Eine effiziente Verbesserung des Zeitaufwandes und zur Arbeitserleichterung ist durch den Einsatz von mechanischen oder gut gesteuerten und selbständigen Entmistungsanlagen zu erzielen.

Tiergesundheit
Die geringe Bewegungsfreiheit durch die Anbindehaltung beeinträchtigt die Tiergesundheit. Durch den Mangel an Kuhkomfort, wie mangelnde Bewegungsmöglichkeit, schlechteres Stallklima oder schlechterer Liegekomfort, sinken die Futteraufnahme und die Milchleistung. Der Anbindeplatz stellt gleichzeitig Liegebereich und Fressbereich dar. Die Anforderungen an diese Funktionsbereiche sind jedoch gegenläufig, da der Kompromiss der Funktionsbereiche am Anbindestand Verletzungen an Gelenken, Klauen und Euter hervorrufen kann. Zudem ist der Reinigungsaufwand bei den Tieren sehr zeitaufwändig.

Da sich die Kühe im Laufstall frei bewegen können, sind ihnen viele arteigene Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe möglich, die sie auch auf der Weide ausüben. Die getrennt angeordneten Funktionsbereiche können im Laufstall optimal gestaltet werden und tragen somit deutlich zur Verbesserung des Wohlbefindens, der Gesundheit und somit auch der Leistung der Tiere bei. Die Kontrolle der Tiergesundheit und die Brunsterkennung sind im Laufstall für kleine Einheiten gut durchführbar.

ÖKL-MB 108 Schweinehaltung für Kleinbestände

Das aktuelle ÖKL-Merkblatt Nr. 108 „Schweinehaltung für Kleinbestände“ gibt wichtige Hinweise zu den Anforderungen an bauliche Anlagen sowie an die Freilandhaltung. Es werden die optimalen Planungsmaße empfohlen und Planungsbeispiele für den Abferkel- bzw. Wartebereich sowie für Ferkelaufzucht und Mast gezeigt.

Unter einem „Kleinbestand“ versteht man maximal 5 Zuchtsauen mit Ferkeln und/oder maximal 30 Mastschweine.

Die angegebenen Maße gehen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und sind auch für die Biotierhaltung ausreichend.

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ÖKL-Merkblatt 97 Schaffung von Auslaufflächen bei Anbindehaltung

Das Merkblatt 97 war rasch vergriffen. Wir haben jedoch nachgedruckt, deshalb können Sie es wieder bestellen!!!

Es gibt Empfehlungen zur Errichtung und zum Betrieb von Ausläufen und zeigt Lösungen auf, wie die Rechtsvorschriften bei dauernder Anbindehaltung umgesetzt werden können.
2. Auflage 2018, 12 Seiten, farbig, Skizzen, Tabellen und Abbildungen
Preis: 7 Euro
Zu bestellen unter 01/505 18 91 oder office@oekl.at oder im ÖKL-Webshop
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