Land & Raum zum Thema Hofübergabe

Die Sommerausgabe unserer Zeitschrift „Land & Raum“ widmet sich dem sensiblen und oft emotionalen Thema „Hofübergabe“ – den Erfolgsgeschichten, dem Zusammenleben unterschiedlicher Generationen auf dem Betrieb und den vielschichtigen Herausforderungen. In elf Beiträgen auf 36 Seiten werden grundsätzliche, auch rechtliche Informationen und Hinweise (z.B. „Lebensqualität Bauernhof“) gegeben sowie drei Beispiele vorgestellt. Für die innerfamiliäre Hofübergabe wird auch die Möglichkeit einer Mediation besprochen. Mehr lesen Sie hier!

ÖKL-Merkblatt 29 Pferdeställe

Das ÖKL-Merkblatt Pferdeställe ist in der 5. Auflage erschienen!
28 Seiten, farbig, zahlreiche Tabellen, Skizzen, Fotos
Preis: Euro 10,00
Grundlagen, Einzelhaltung, Gruppenhaltung
6 Seiten Planungsbeispiele
Mehr lesen Sie hier.

ÖKL-Merkblatt 83 Baustoff Beton in der Landwirtschaft

Das ÖKL hat das Merkblatt 83 in der 3. Auflage neu herausgebracht. 16 Seiten (statt 8 Seiten in der 2. Auflage), übersichtliche Tabellen, Beispielfotos und praktische Tipps! Das Merkblatt erklärt die wichtigsten Einsatzbereiche von Beton in der Landwirtschaft samt der Zuordnung der dafür empfohlenen Betonsorten.  
Zum Preis von 7 Euro im ÖKL erhältlich unter 01/5051891 und office@oekl.at

Lesen Sie bitte hier weiter!

Land & Raum 2/2018 Hofübergabe

Die Sommerausgabe von „Land & Raum“ widmet sich dem Thema Hofübergaben – den Erfolgsgeschichten, dem Zusammenleben unterschiedlicher Generationen auf dem Betrieb und den vielschichtigen Herausforderungen.

36 Seiten, Preis: 5 Euro,
erhältlich im ÖKL unter 01/5051891, office@oekl.at und im Webshop!

Die Rahmenbedingungen
Der Strukturwandel in den ländlichen Regionen schreitet mit großen Schritten voran und die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich nimmt von Jahr zu Jahr ab. Oft fehlen auf den Betrieben die Nachfolgerinnen und Nachfolger – junge Leute auf dem Hof entscheiden sich bewusst für einen anderen Lebensweg. Gleichzeitig gibt es immer mehr gut ausgebildete, junge Menschen, die sich mit einem großen Maß an Weltoffenheit auf die Stärken der ländlichen Regionen zurückbesinnen und sich dem Wechselspiel zwischen globalen und lokalen Entwicklungsprozessen in der Landwirtschaft stellen.
Hofübergaben in der Familie
Der Übergabe- bzw. Übernahmeprozess ist ein emotionales und sensibles Thema – Alt- und Jungbauer müssen aufeinander zugehen, offen miteinander reden und Kompromisse finden. Dieser Generationenwechsel gestaltet sich nicht immer so einfach. Frau Dr. Quendler geht in ihrem Artikel darauf ein, dass die Hofübergabe immer zwei Seiten bedeutet: die Hofaufgabe des Altbauers bzw. der Altbäuerin und die Existenzgründung von den künftigen Betriebsführerinnen und -führern.
Oft sind es zwischenmenschliche Herausforderungen, die hier eine wichtige Rolle spielen – sei es die Wertschätzung gegenüber den älteren Generationen am Betrieb oder der „informelle Generationenvertrag“, welcher im täglichen Zusammenleben umgesetzt wird. Hinzu kommt auch, dass das Sozial­system auf dem bäuerlichen Betrieb Familie und Unternehmen unter einem Dach vereint, wodurch zusätzlich Konflikte entstehen können. Auf dem Lehengut Pfarrwerfen haben die Altbauersleute den jungen Hofübernehmern volle Freiheit in der Hofgestaltung gegeben – die Umstellung von Milchkühen zu Milchschafen konnte hier, wie in ihrem Artikel beschrieben, harmonisch über die Bühne gehen. Professionelle Begleitung im Übergabeprozess und der richtige Umgang mit Konflikten können eine gute Lösungsfindung unterstützen.
Neue Ideen durch Quereinsteiger
Außerfamiliäre Hofübernahmen sind nichts Neues! Immer mehr junge, gut ausgebildete Menschen möchten ihre Ideen und Visionen in der Landwirtschaft verwirklichen – eine oftmals idealistische, mit gewissen Unsicherheiten verbundene Lebensentscheidung! Zwei Quereinsteigerinnen bzw. -einsteiger berichten über ihren persönlichen Weg in die Landwirtschaft. Olga und Thomas Huemer stellen die Vielfalt auf ihrem Bio-Acker- und Gemüse­baubetrieb inmitten des grünlandgeprägten Alpenvorlandes vor. Isabella und Nikolaus Bösch-Weiss schildern ihre Visionen auf ihrem Bio­bauernhof mit ganzheitlichem Aufklärungsanspruch.
Das Netzwerk „Existenzgründung in der Landwirtschaft“ hat 2017 die Plattform „Perspektive Landwirtschaft“ gegründet, wo Hofübernehmer und Hofübergeber aufeinander treffen, ein Austausch und Kennenlernen stattfinden kann und wo auch die Rahmenbedingungen für den Quereinstieg kommuniziert werden.
Ihr Land & Raum Team wünscht Ihnen ein vielfältiges, abwechslungsreiches Leseerlebnis und einen schönen und erholsamen Sommer!
Editorial von Stephanie Köttl

Inhalt:

Am Kreuzungspunkt: Übergabe und Übernahme des Hofes
Erika Quendler
„Lebensqualität Bauernhof“ begleitet Hofübergaben professionell
Claudia Jung-Leithner
Wenn die Hofnachfolge fehlt …
Margit Fischer und Katharina Hagenhofer
Gemüse im Berggebiet – geht das überhaupt?
Olga und Thomas Huemer
Die Hofnachfolge am Familienbetrieb
Eva-Maria Griesbacher und Anja Eder
Lehengut in Pfarrwerfen – Unser Weg sind die Schafe
Birgit und Thomas Laner
Rechtliche Aspekte bei der außerfamiliären Hofnachfolge
Franz Staudinger
Hofwärts!
Isabella Bösch-Weiss
Sozialkapital in bäuerlichen Familien
Reinhard Engelhart
„Innerfamiliäre Hofübergabe“ – Chance oder Risiko?
Daniela Gramelhofer
Außerfamiliäre Hofübergabe in Österreich aus der Sicht der Beratung
Bernadett Handl

Weiters:
Das ÖKL bei den Bio-Feldtagen 2018
20 Jahre ECOVAST Austria
„Vielfalt auf meinem Betrieb“

Der Traktor im Straßenverkehr

Die 17. Auflage des ÖKL-Klassikers ist erschienen! Sie umfasst 62 Seiten und zahlreiche Abbildungen, Skizzen und Tabellen.
Durch die kompakte Form der Broschüre ist der „ÖKL-Klassiker“ Ihr perfekter Begleiter am Traktor.

Informiert sein ist besser als auf den „Landwirte-Bonus“ zu vertrauen!

Bestimmungen einhalten statt Regressforderungen zahlen!

Erhältlich im ÖKL zum Preis von 6 Euro: 01/5051891, office@oekl.at, webshop

Mehr lesen Sie hier.

 

Abgestufte Wiesennutzung

Aufbauend auf den Konzepten der „Abgestuften Wiesennutzung“ (Dietl et. al, 1995) wurde seit dem Frühjahr 2016 mit einer Gruppe von 17 Milchvieh- und Mutterkuhbetrieben aus der Region Puchberg am Schneeberg getestet, ob sich die vornehmlich für intensivere Grünlandregionen entwickelten Konzepte auch auf extensive Grünlandregionen übertragen lassen.

Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Projekt wurden nun in Form einer Beratungsbroschüre veröffentlich und bei der Abschlusspräsentation in Puchberg am 28.2.2018 den teilnehmenden Betrieben präsentiert.

Nähere Informationen und die Broschüre finden Sie HIER.

Abgestufte Nutzungsintensitäten auf Wiesen und Weiden

Ergebnisbroschüre [pdf]:
Abgestufte Nutzungsintensitäten auf Wiesen und Weiden mit praktischen Beispielen aus Niederösterreich

Im Rahmen des vom Niederösterreichischen Landschaftsfonds geförderten Projektes „Abgestufte Grünlandnutzung in Niederösterreich, Modellregion Puchberg am Schneeberg“ wurde in den Jahren 2016 und 2017 gemeinsam mit 17 interessierten Grünlandbetrieben der Region die Anwendung des Konzepts für eine abgestufte Grünlandnutzung (vgl. Angeringer et al., 2016) auf den Raum des Alpen­ostrandes untersucht. Dabei wurden als Grundlage sowohl umfassende vegetationsökologische Untersuchungen von allen Betriebsflächen als auch Futteranalysen von ausgewählten Flächen durchgeführt. Für alle Beispielsbetriebe wurde eine Düngerbilanzierung und in Abstimmung mit den Ergebnissen der vegetationsökologischen Untersuchungen eine Planung für eine flächenbezogene Düngerverteilung erstellt.

In dieser Broschüre wird anhand von zwei ausgewählten Projektbetrieben beispielhaft aufgezeigt, wie sich die vorgeschlagenen Änderungen der derzeitigen Bewirtschaftung im Sinne der abgestuften Grünlandnutzung in einem relativ niederschlagsarmen Gebiet (800 mm Jahresniederschlag) auswirken.