ÖKL-Merkblatt 97 Schaffung von Auslaufflächen bei Anbindehaltung

Das Merkblatt 97 war rasch vergriffen. Wir haben jedoch nachgedruckt, deshalb können Sie es wieder bestellen!!!

Es gibt Empfehlungen zur Errichtung und zum Betrieb von Ausläufen und zeigt Lösungen auf, wie die Rechtsvorschriften bei dauernder Anbindehaltung umgesetzt werden können.
2. Auflage 2018, 12 Seiten, farbig, Skizzen, Tabellen und Abbildungen
Preis: 7 Euro
Zu bestellen unter 01/505 18 91 oder office@oekl.at oder im ÖKL-Webshop
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ÖKL-Merkblatt 108 Schweinehaltung für Kleinbestände

Tierfreundliche Haltung von Hausschweinen in kleinen Beständen

20 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Tabellen, Planungsbeispiele
Preis: 10 Euro
Bestellungen im ÖKL: 01/5051891, office@oekl.at, Webshop

Das aktuelle ÖKL-Merkblatt Nr. 108 „Schweinehaltung für Kleinbestände“ gibt wichtige Hinweise zu den Anforderungen an bauliche Anlagen sowie an die Freilandhaltung. Es werden die optimalen Planungsmaße empfohlen und Planungsbeispiele für den Abferkel- bzw. Wartebereich sowie für Ferkelaufzucht und Mast gezeigt. Weiters werden eine flexible Anordnung der unterschiedlichen Haltungsabschnitte bzw. ein Konzept zur Anordnung im Altgebäude dargestellt. Das Merkblatt enthält die gesetzlich geforderten Maßnahmen zur Biosicherheit sowie die empfohlene Ausführung der doppelten Umzäunung bei Freilandhaltung.

Das ÖKL-Merkblatt 108 „Schweinehaltung für Kleinbestände“ behandelt die tierfreundliche Haltung von Hausschweinen in kleinen Beständen, die zum Zwecke der Lebensmittelerzeugung (für Eigenversorgung, Direktvermarktung, Gastronomie), zur Erhaltung seltener Schweinerassen (z.B. Mangaliza oder Turopolje) oder z.B. für die tiergestützte Intervention gehalten werden.

Unter einem „Kleinbestand“ versteht man maximal 5 Zuchtsauen mit Ferkeln und/oder maximal 30 Mastschweine (relevant aufgrund der Biosicherheitsbestimmungen).

Die in diesem Merkblatt dargestellten Haltungskonzepte und Stallbaulösungen sind als Orientierungshilfe gedacht.

Die angegebenen Maße gehen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und sind auch für die Biotierhaltung ausreichend.

Üblich bei kleinen Tierbeständen ist die sogenannte „Auslaufhaltung“, wo der Stallinnenbereich und der Auslauf eine Einheit bilden. Bei „Auslaufhaltung mit Weide“ ist eine zusätzliche Weidefläche vorhanden. „Weidehaltung mit Stall“ ist eine Sondervariante bei saisonaler Mastschweinehaltung.

20 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Tabellen, Planungsbeispiele
Preis: 10 Euro
Bestellungen im ÖKL: 01/5051891, office@oekl.at, Webshop

Inhalt
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften, Richtlinien und Literatur
3. Haltungsvarianten
4. Anforderungen an bauliche Anlagen bei Stallhaltung:
Bewilligung, grundsätzliche funktionale Anforderungen, Stallklima und Licht, Ver- und Entsorgung, Biosicherheit, Betreuung, Planungsdaten, Planungsbeispiele
5. Freilandhaltung:
Besonderheiten der Freilandhaltung, Bewilligung, Standortbedingungen, Biosicherheit, Gehegegestaltung, Betreuung
6. Miniaturschweine

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMNT)
Arbeitsgruppe: Dr. Johannes Baumgartner (Vet. Med. Univ. Wien), Dipl.-Päd. Gottfried Etlinger (LK NÖ), Dr. Werner Hagmüller (HBLFA Raumberg-Gumpenstein), DI Birgit Heidinger (HBLFA Raumberg-Gumpenstein), Dipl.-Päd. DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL), Dr. Christine Leeb (BOKU), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), DI Helmut Schretzmayer (Amt der NÖ Landesregierung), Ing. Franz Xaver Stockinger, ABL (LK OÖ/BSP)

Land & Raum 1 2019

Das Frühlingsheft 2019 der Zeitschrift Land & Raum wird einen Rückblick auf das Weltkulturerbe-Jahr 2018 geben und erscheint Ende März/Anfang April 2019!

Winterausgabe Land & Raum „Kreislaufwirtschaft“

Die Winterausgabe von Land & Raum widmet sich dem Thema Kreislaufwirtschaft. In elf Beiträgen spannen wir den Bogen von allgemeinen Überlegungen und Definitionen zu Kreislaufwirtschaft, Bioökonomie und kreislaufbezogene Landwirtschaft über das RepaNet, die ökologische Komposttoilette, „Beeofix“ und „Bioblo“ zum höchsten Holzhaus der Welt!
28 Seiten, 5 Euro, office@oekl.at, 01/5051891

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Land & Raum 2018 4 Kreislaufwirtschaft

Die Winterausgabe widmet sich ganz dem Thema Kreislaufwirtschaft.

Das 28 Seiten starke Heft enthält 11 Beiträge zu diesem Schwerpunktthema und ist im ÖKL zum Preis von 5 Euro erhältlich. office@oekl.at, 01/5051891
Inhaltsverzeichnis siehe weiter unten!

Frau Bundesministerin Elisabeth Köstinger hat für uns das Editorial geschrieben:

Unser Weg in eine erdölfreie Gesellschaft

Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Wir stellen uns dieser Aufgabe mit aller Entschlossenheit und ambitionierten Zielen: Bis 2030 wollen wir die Treibhausgasemissionen um 36 Prozent gegenüber 2005 reduzieren und 100 Prozent des heimischen Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugen. Wer sich früh als internationaler Vorreiter positioniert, schafft zukunftssichere Arbeitsplätze und neue Exportmöglichkeiten. Mit unserer #mission2030, der österreichischen Klima- und Energiestrategie, haben wir das Ende des fossilen Zeitalters eingeläutet.

Ein wesentlicher Eckpfeiler und Leuchtturmprojekt der #mission2030 ist die Strategie für Bio­ökonomie in Österreich. Es geht dabei um ein Wirtschaftskonzept, das fossile Rohstoffe und Energieträger durch nachwachsende Ressourcen ersetzen soll – in möglichst allen erdenklichen Bereichen und Anwendungen. Bioökonomie weist den Weg in eine erdölfreie Gesellschaft. Ihr Ziel ist ein Wirtschaftskreislauf, der Technologie und Ökologie in Einklang bringt, der die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen steigert, der langfristige Versorgungssicherheit gewährleistet und der dabei auch noch einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz der Umwelt leistet.

Ein Großteil der schädlichen Treibhausgas-Emissionen entsteht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Im Zentrum der Bioökonomiestrategie steht also das Vorhaben, die Energieeffizienz zu steigern und langfristig komplett auf erneuerbare Energieträger umzusteigen. Doch nicht nur im Bereich Energie, in allen Materialien des täglichen Gebrauchs müssen fossile Rohstoffe weitgehend durch erneuer­bare Alternativen ersetzt werden. Dazu müssen Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Österreich kann aufgrund seiner natürlichen Ressourcen, innovativen Betriebe und renommierten Forschungseinrichtungen auf eine Vielzahl von Stärken bauen: insbesondere in der Papier- und Zellstoffindustrie, im Bau-, Dämmstoff- und Holzsektor, in der chemischen Grundstoffindustrie oder bei der Nutzung von Bioenergie. Bioökonomie ist ein Motor für regionale Wertschöpfung und schafft attraktive „Green Jobs“.

Der steigende Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen und hochwertig verarbeiteten Produkten birgt zudem ein enormes Entwicklungspotenzial für unsere qualitätsorientierte Land- und Forstwirtschaft. Damit wir diese Chancen nutzen können, müssen alle an einem Strang ziehen: die land- und forstwirtschaftliche Produktion, die Abfallentsorgung, die verarbeitende Industrie, der Handel und nicht zuletzt die Konsumentinnen und Konsumenten.

In der Praxis bedeutet das nicht nur technische und wissenschaftliche, sondern auch wirtschaftliche, gesellschaftliche und ethische Ansätze. Im Rahmen unserer Strategie wollen wir das hohe Umweltbewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher nutzen und die Nachfrage nach Bioökonomie-Produkten erhöhen. Nicht vermeidbare Abfälle sollen im Sinne der Kreislaufwirtschaft konsequent gesammelt und verwertet werden. Deshalb ist Bioökonomie auch ein wichtiges Bildungsthema.

Die Strategie soll gemeinsam mit allen relevanten Stakeholdern sowie hochrangigen Expertinnen und Experten entworfen und mit voller Entschlossenheit umgesetzt werden. Wir planen einen breiten Bogen an nachhaltigen Maßnahmen – von gesetzlichen Regelungen über steuerliche Maßnahmen und Förderungen bis in den Bereich der Bildung. Mir ist es wichtig, auch möglichst viele bestehende Initiativen einzubinden und aktiv zu unterstützen – von der Waldstrategie 2020+ über den Ressourcen­effizienz-Aktionsplan bis zu internationalen Forschungsprojekten.

Ich bin überzeugt: Umweltschutz und Wirtschaftswachstum gehen Hand in Hand. Es geht sowohl um verantwortungsvolle Umweltpolitik als auch um den Wirtschaftsstandort Österreich. Wir haben schon viel erreicht, aber auch noch viel vor. 2019 werden wir die Strategie finalisieren und einen Nationalen Aktionsplan für ihre Umsetzung erstellen. Gemeinsam werden wir die #mission2030 mit Auszeichnung meistern!

Elisabeth Köstinger
Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus

Inhalt:

Von der Wegwerfgesellschaft zur Kreislaufwirtschaft
Julika Dittrich
Kreislaufwirtschaft als Zukunftsmodell
Christian Kasper
öKlo ist das erste österreichische Komposttoiletten-Unternehmen
Niko Bogianzidis
RepaNet – Re-Use- und Reparaturnetzwerk Österreich
Greta Sparer
BEEOFIX – die Alternative zur Plastikfolie
Christa Rohringer
Auf den Spuren unserer Reste – von Abfällen zu wertvollen Rohstoffen
Lukas Kranzinger
Kreislaufbezogene und ressourcenschonende Landwirtschaft
Karl Buchgraber
Bioblo – was ist das?
Dietmar Kreil, Stefan Friedrich und Hannes Frech
Biogene Kreislaufwirtschaft mit Kompost- und Biogasanlagen
Bernhard Stürmer
Bioökonomie als Chance
Roland Kautz
HoHo – Auf dem richtigen Holzweg
Romana Hoffmann
Weltkulturerbe und ländlicher Raum
Brigitte K. Macaria und Arthur Spiegler

ÖKL-Merkblatt 36 Kleine Ställe für Legehennen neu aufgelegt!

Die wachsende Nachfrage nach Eiern aus Freiland- oder Bodenhaltungen erzeugt einen Bedarf an Beratungs- und Planungsunterlagen für die Haltung von Legehennen in kleinen Herden (bis 350 Hennen).

Das ÖKL-Merkblatt 36 „Kleine Ställe für Legehennen – Freiland- und Bodenhaltung“ wurde überarbeitet und ist nun in der 4. Auflage im ÖKL erhältlich.
16 Seiten, übersichtliche Tabellen, Fotos, 5 Seiten Planungsbeispiele.

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Land & Raum 3 2018 „Vielfalt lohnt sich“

Die Herbstausgabe von Land & Raum sagt:
Vielfalt lohnt sich!
Warum das eigentlich so ist, lesen Sie in 14 Beiträgen auf 40 Seiten.
Eine Bäuerin sagt: „Der Erhalt der Vielfalt an z.B. Insekten, Amphibien und Vögel in unseren Landwirtschaften hat nicht nur einen dekorativen Nutzen, sondern lässt sich als direkte Unterstützung in der Produktion erfahren.
Mehr lesen Sie hier.
Das Heft ist zum Preis von 5 Euro im ÖKL erhältlich: 01/5051891, office@oekl.at oder im Webshop!

ÖKL-Merkblatt 101 Verwertung von Baurestmassen

3. Auflage 2018,16 Seiten, farbig, Abbildungen, Tabellen, Übersichten
Preis: Euro 7,00
Bestellungen unter office@oekl.at oder 01/5051891 oder im Webshop

Wenn alte Gebäude um- oder neugebaut werden, fallen Baurestmassen an. Was kann man damit anfangen? Wiederverwerten auf der eigenen Baustelle, aufbereiten lassen zum Recycling-Baustoff oder fort damit auf die kostenpflichtige Deponie? Das neue ÖKL-Merkblatt 101 „Verwertung von Baurestmassen und Bodenaushubmaterial im Bereich landwirtschaftlicher Liegenschaften“ beschäftigt sich eingehend mit dieser Thematik und hilft dem Betrieb, die richtige und günstigste Entscheidung zu treffen! Lesen Sie hier mehr dazu!

Land & Raum 3 2018 „Vielfalt lohnt sich“

Land & Raum im Herbst sagt: „Vielfalt lohnt sich!“

40 Seiten, 14 Beiträge
Zum Preis von 5 Euro erhältlich im ÖKL unter 01/5051891, office@oekl.at und im Webshop!

Die „Vielfalt“ – am Bauernhof, in der Landwirtschaft, in der Landschaft – wurde als Thema wohl nicht erst kürzlich erfunden, wiewohl ins Gegenteil divergierende Entwicklungen überall stattfanden und weiter stattfinden. Der Bauer selbst kannte Vielfalt von Anfang an als ein Grundprinzip allen Lebens, und immer auch der Ernährung, deren Ausgewogenheit schlicht und einfach Vielfalt erfordert.

Vielfalt ist jedoch auch eine Lebensversicherung. Ein schönes Beispiel sind die Reisbauern der „hydraulischen Gesellschaften“ Südasiens. Sie wussten quasi „immer schon“ um die Wichtigkeit einer spezifischen Vielfalt, und daher bauten sie Reis auf wenigstens drei Feldern an – auf einem stets nassen, einem trockenfallenden und einem ohne Bewässerung. So suchte man die Folgen potenzieller Missernten zu mindern, die durch Wasserüberschuss oder -mangel entstehen können. Und in Zeiten fehlender Arbeitsteilung war ganz allgemein Einfallsreichtum gefragt, um Güter zu erzeugen oder Dinge zu schaffen, die noch nicht im Austausch oder auf einem Markt erhältlich waren.

Auch bei uns ist Vielfalt schon früh ein Wirtschaftsprinzip geworden. Als durch Düngung eine Steigerung der Erträge möglich wurde und man damit mehr Futter für das Vieh gewann, entwickelten sich etwa in den „Proviantwidmungsbezirken“ der Eisen­wurzen Betriebe mit zwei (und mehr) Produktionszielen; die wichtigsten waren Getreide und Fettschweine, also Brot und Schmalz für die Knappen und Hüttenarbeiter im Industrieraum um den Erzberg. Die Zeugen dieser Entwicklung sind die Vierkanthöfe zwischen Amstetten und Wels. Freilich sah die Welt über Jahrzehnte (und sieht dies auch heute) die Entwicklung vieler Monokulturen, auf Plantagen in Tropen und Subtropen oder in den Gebieten des ehemaligen Ostblocks, wo die sozialistische Agrarpolitik ihre Kommandos nur nach materialistischen Gesichtspunkten verteilte.
Doch im Zuge der Überwindung einer reinen „Ökonomisierung“ der Landwirtschaft entstanden letztlich auch andere „Vielfaltsziele“. Dies steht wohl auch in Zusammenhang mit dem agrarischen Struktur­wandel, der ja die Nebenerwerbsbetriebe zeitweise so zahlreich werden ließ. Mit dem allgemeinen Wirtschaftsaufschwung entstand im Tourismus ein „landwirtschaftsaffiner“ Sektor. Verarbeitung der Erzeugnisse und Direktvermarktung schlossen sich an, und auch die Leistung kommunaler Dienste (im Sommer, im Winter, in Notfällen) können Landwirte mit ihren schon vorhandenen Geräten bestens erbringen.

So zeichnen die Autorinnen und Autoren im vorliegenden Heft ein Zustandsbild der möglichen Vielfalt in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum, wobei der Fokus verstärkt auf Bio­diversität gerichtet ist. Auch geht das Tun der Akteure in den präsentierten Fällen überwiegend auf ihre eigenen Überlegungen zurück. Besonderen Wert legen sie dabei darauf, dass durch die dargestellten Beiträge ein Diskurs von Landwirt zu Landwirt (Hobbylandwirte inklusive) angeregt wird. Dem Thema „Vielfalt“ nähern sich die Beiträge auf dreifache Weise:

  • Eingangs durch drei Grundsatzbeiträge, warum sich Vielfalt eigentlich lohnt (Steurer, Wanninger), wie sie durch ein Diversitätsmonitoring zweckdienlich dokumentiert wird (Priebernig) und welche Schwierig­keiten „Vielfalt in der Praxis“ be­inhalten kann (Maurer).
  • Sodann durch sieben Beispiele, die für die thematische Bandbreite des Begriffs Vielfalt stehen; sie beziehen sich auf neue Formen des (schon erprobten) Randstreifen­programms (Reschenhofer, Steiner), auf die Bedeutung der Arten­diversität im Wald (Pater Michael), auf die Kombinierbarkeit von Bio­diversität und Intensivproduktion (Familie Oberleitner), auf die enorme Bedeutung der Pflege und Erhaltung pflanzlicher Genreserven (Gillinger, Schrefel) oder auf die Haltung und Züchtung seltener Nutztierrassen (Soritz). Es gehört aber auch die Vielfalt der Bau­kultur zum ländlichen Raum (Gruber, Wallner), heute durch immer mehr Best-Practice-Beispiele repräsentiert. Und dann noch die Initiative des ÖKL „AfterWork am Bauernhof“ (Zipper), die unmittelbar die interessierte Öffentlichkeit anspricht und „echte Landwirtschaft zum Angreifen“ vermitteln will.
  • Als Abschluss bringen vier Beiträge spezifische Ergebnisse, die den ökologisch-protektiven Charakter von Vielfalt wiedergeben sollen. Es sind dies die Wirkungen von Blühstreifen durch die Erhaltung der Nahrungsgrundlage von (Wild-)Bienen (Haslgrübler), die Bedeutung des Flächenmanagements eines Bauernhofs für die ihn umgebende Vogelwelt (Wirtitsch) und schließlich auch, welche Folgen Biodiversität im Boden zeitigt, oder eben nicht, wenn sie fehlt (Fink). Den Schlusspunkt bildet die Deutung landschaftlicher Vielfalt als Grund­lage eines gesunden Naturhaushalts und zugleich eines psychologischen Bedürf­nisses des Menschen (Frohmann).

(Editorial von Franz Greif)

Inhalt:

Vielfalt lohnt sich – warum eigentlich?
Barbara Steurer und Klaus Wanninger
Wie ich zur Biodiversitätsvermittlerin wurde …
Isa Priebernig
Ordentlich! Schlampert.
Johannes Maurer
Ackerwildkräuter und Muttertagswiese am Stiegl-Gut
Johann Reschenhofer und Konrad Steiner
Diversität – Unterschiedlichkeit
Pater Michael
„Vielfalter-Betrieb“ Oberleitner
Martina und Anton Oberleitner
Der Kulturpflanzenschutz der Arche Noah
Johanna Gillinger und Christian Schrefel
Der Biosphärehof Tabakscheucher auf der Koralm
Barbara Soritz
Baukultur am Land – mehr als nur Baumaschinen
Roland Gruber und Roland Wallner
AfterWork am Bauernhof – Let´s go!
Kornelia Zipper
Rund 300 Kilometer Nahrungsgrundlage für Bienen in OÖ
Petra Haslgrübler
Die Vogelwelt rund um den landwirtschaftlichen Betrieb
Michael Wirtitsch
Biodiversität im Boden
Daniel Fink
Landschaftliche Vielfalt wahrnehmen
Erwin Frohmann