Land & Raum Nachhaltiger Tourismus für Entwicklung

Ganz im Sinne der UNO, die das Jahr 2017 zum Jahr des Nachhaltigen Tourismus für Entwicklung ausgerufen hat, widmen wir die Sommerausgabe von Land & Raum dem Nachhaltigen Tourismus und stellen unterschiedliche Ansätze vor. 
36 Seiten, 10 Beiträge mit zahlreichen positiven Beispielen, Preis pro Heft 5 Euro
Näheres lesen Sie hier

Land & Raum 2 2017 Nachhaltiger Tourismus

Ganz im Sinne der UNO, die das Jahr 2017 zum Jahr des Nachhaltigen Tourismus für Entwicklung ausgerufen hat, widmen wir die Sommerausgabe von Land & Raum dem Nachhaltigen Tourismus und stellen unterschiedliche Ansätze vor.  

36 Seiten, 10 Beiträge mit zahlreichen positiven Beispielen
Preis pro Heft 5 Euro, zu bestellen im ÖKL unter 01/5051891 oder per mail an office@oekl.at

Die globalen Ziele (siehe Kasten rechts) scheinen im Vergleich zu den österreichischen Dimensionen vielleicht etwas „hochtrabend“, doch eigentlich kann es auch in unserem kleinen Land um nichts anderes gehen als um ein gesundes und friedliches Leben. Da der Tourismus in Österreich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein relevanter „Arbeitgeber“ ist, ist es naheliegend, diesen als positiven und wohlstandsfördernden Motor so zu gestalten, dass er sich nicht seiner eigenen Grundlagen beraubt, nämlich: eine gesunde Umwelt, eine vielfältige Kulturlandschaft, sozialer Friede, eine offene Gesellschaft und eine farbenfrohe, lebendige Kultur.
Vor die guten Beispiele hat das Redaktionsteam wie immer einige grundsätzliche Texte gestellt, wie z.B. den von Cornelia Kühhas der „Naturfreunde Internationale“. Er macht uns u.a. mit der „Berlin-Deklaration“ bekannt, die einen Wandel hin zu einem fairen, nachhaltigen Tourismus fordert.
Den Schritt nach Österreich macht das Autorinnenteam Holzer, Kreuzpointner und Zehetgruber und beleuchtet die Ziele und Initiativen des „Ministeriums für ein lebenswertes Österreich“ (bekannter als Landwirtschafts- und Umweltministerium). Ein Beispiel ist das Programm klimaaktiv, das umweltfreundliche Mobilitätsprojekte fördert.
Otto Fichtl geht mit dem Beitrag „Elf Schritte zur Nachhaltigkeit“ in die zum größten Teil „stofflichen“ Details, gibt alternative Handlungsanleitungen und beschreibt vorbildliche Tourismusbetriebe, die  Wasser und Energie sparen,  Abfall vermeiden, natürliche Materialien für die Einrichtung verwenden u.v.m.; nicht zu vergessen regionale und bio­logische Lebensmittel. Die Besten erhalten das Österreichische Umweltzeichen für Tourismus!
Josef Essl, CIPRA Österreich, beschreibt den Alpenraum als nicht nur älteste, sondern auch problematische Tourismusdestination, gibt uns aber auch einige sehr positive Beispiele. Außerdem erklärt er uns die  Alpenkonvention, ein verbindliches Vertrags- und Regelwerk zur nachhaltigen Entwicklung des Alpentourismus.

Vier Beiträge mit nachhaltigen Beispielen

Roland Kals portraitiert die „Bergsteigerdörfer“, konzipiert im Jahr 2005 vom Österreichischen Alpenverein, als sanften und qualitätsvollen Gegenpol zum alpinen „Wettlauf“. Einzigartige Initiativen sind z.B. die „Schule der Alm“ oder das „Alpine Philosophicum“.
Cornelia Reitner erzählt uns von den Nationalpark Höfen im Ennstal in Oberösterreich, wo sich zehn Urlaub am Bauernhof-Betriebe zusammengetan haben und mit dem Prädikat „Nationalpark“ den Gästen  signalisieren: Hier seid Ihr im Nationalpark Kalkalpen, auf unseren Bauernhöfen könnt Ihr Naturverbundenheit ganz besonders erleben!
Dann werfen wir einen Blick auf das südtiroler Zertifikat „Roter Hahn“, der an Bauernhöfe oder -schänken vergeben wird, die ihren Gästen ganz besonders viele regionale, bäuerliche Produkte kredenzen. Eine eigene Auszeichnung gibt es für Handwerksprodukte, z.B. Filzhüte, Unikate, deren Ausgangsmaterialien zu 100 Prozent auf einem Südtiroler Bauernhof gewachsen sind.
Wie praktisch und „cool“ sanfte Mobilität sein kann, können wir uns in Werfenweng anschauen! Entweder man kommt mit der Bahn und wird abgeholt oder man reist mit dem eigenen Auto an und darf den Schlüssel dann gleich abgeben. Denn in Werfenweng braucht man kein Auto, dafür sorgt ein gut ausgeklügeltes System von alternativen Verkehrsmitteln!
Zuletzt geht es in die Mongolei und Franz Greif geht der Frage nach, ob und wie sanft der Tourismus dort, weit im Osten, ist.

(Editorial von Eva-Maria Munduch-Bader)

INHALT:

Tourismus für eine nachhaltige Entwicklung
Cornelia Kühhas
Das Internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus: die Initiativen des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich
Veronika Holzer, Elvira Kreuzpointner und Christine Zehetgruber
Elf Schritte zur gelebten Nachhaltigkeit
Otto Fichtl
Die  Alpenkonvention als Gestaltungsinstrument für einen nachhaltigen Tourismus in den Alpen
Josef Essl
Erlebbare Authentizität – die Bergsteigerdörfer im Jahr des Nachhaltigen Tourismus
Roland Kals
Die Nationalpark Höfe im oberösterreichischen Ennstal
Cornelia Reitner
„Roter Hahn“ – Nachhaltiges Bauernhoferlebnis hoch vier
Südtiroler Bauernbund
Die  historische Kleinstadt Zell am See stemmte den Städtetag 2017 mit Bravour
Brigitte Macaria
Traditionell, malerisch und am Puls der Zeit: Werfenweng – Modellort für sanfte Mobilität
Tourismusverband Werfenweng
Die Mongolei – ein „sanftes“ Reiseziel?
Franz Greif

Land & Raum 1 2017 „Märkte – traditionell & innovativ“

Die Frühlingsausgabe von Land & Raum widmet sich dem Thema „Märkte – traditionell & innovativ“.
10 Beiträge, 32 Seiten, Preis 5 Euro. Zu bestellen unter office@oekl.at, 01/505 18 91, Webshop

Inhaltsverzeichnis:

Treffpunkt Bauern- und Wochenmarkt
Klaus Ulrich Forcher und Thomas Egger

Direktvermarktung – eine Chance für landwirtschaftliche Betriebe?
Martina Ortner

Digitale Bauernmärkte – Apps & Online-Shops für KonsumentInnen
Stephanie Köttl

Der Essig-Pepi aus Seibersdorf
Josef Eder

Die Wilhelmsburger Hoflieferanten – eine marktreife Erfolgsgeschichte
Stephanie Köttl

Jakobi-Markt in Payerbach – ein  Treff für Jung und Alt
Joachim Köll

Die „Landlwoche(n) im oberösterreichischen Hausruckviertel 
Brigitte K. Macaria

Wien ist anders. Die Markterei auch. 
Astrid Hauss

Der WUK-Wochenmarkt in Wien
Susanne Senekowitsch

Viehvermarktung in Österreich einst und heute
Franz Greif

Editorial von Eva-Maria Munduch-Bader:

Die Frühlingsausgabe von Land & Raum beschäftigt sich mit Märkten und beleuchtet die traditionellen Bauern- und Wochenmärkte, die Direktvermarktung am Hofladen sowie auch neue Wege, wie Apps und Online-Shops, mit denen die Konsumentinnen und Konsumenten in der Region produzierte Lebensmittel bequem suchen, finden und bestellen können.
Was ist ein Markt eigentlich? Auf der Seite der Österreichischen Wirtschaftskammer (WKO) findet sich folgende Definition: „Inländische Verkaufsveranstaltungen, die auf einem örtlich abgegrenzten Bereich einer Gemeinde zu bestimmten Zeiten stattfinden, heißen Märkte. Bei derartigen Veranstaltungen hat jedermann (unter Beachtung gewerberechtlicher Vorschriften) das Recht, auf Basis einer Marktrechtsverordnung Waren feilzubieten und auch zu verkaufen. Die Abhaltung von Märkten bedarf einer Bewilligung und einer Verordnung. Bauernmärkte*) , also „marktähnliche Verkaufsveranstaltungen von Land- und Forstwirten zum Feilbieten und Verkauf von Erzeugnissen aus eigener Produktion“ brauchen das nicht.
Ein „Gustostückerl“, ebenfalls auf der Seite der WKO zu finden: „Verboten sind das Feilbieten und der Verkauf von Waffen und Munition, von Bettfedern, Obstbäumen und Obststräuchern sowie Reben.“ Interessante Aufzählung, oder nicht?
Wenn man also keine Waffen oder Bettfedern verkaufen will, ist so ein Markt keine Hexerei, hat jedoch große Wirkung! Im Eingangsbeitrag schreiben Klaus Ulrich Forcher und Thomas Egger, dass Bauern- und Wochenmärkte die nachhaltigsten Frequenz- und Kaufkraftbringer sind, was bedeutet, dass ein Bauern- oder Wochenmarkt BesucherInnen in die Orts- oder Stadtkerne lockt und diese dadurch belebt. Außerdem: Der Markteinkäufer gibt dann noch Geld in den umliegenden Geschäften aus! Sehr erfreuliche „Nebeneffekte“ also!
Für die bäuerlichen Betriebe in Österreich ist Direktvermarktung ein wichtiger Vertriebszweig, der stetig wächst und einen bedeutenden Einkommensfaktor darstellt. Martina Ortner von der Landwirtschaftskammer Österreich belegt dies mit Fakten und Zahlen und stellt vier interessante Betriebe vor.
Sechs Beispiele und einige hilfreiche Apps
In diesem Heft werden sechs sehr unterschiedliche marktähnliche Initiativen bzw. Personen vorgestellt: Zuerst der Essig-Pepi aus Seibersdorf, ein Marktstandler aus Leidenschaft, der sich unter anderem auf Essige spezialisiert hat.
Weniger sauer sind die Milchprodukte der Wilhelmsburger Hoflieferanten: Hier haben sich sechs Familien einer Region für eine Kombination aus Direktvermarktung, Bauernmarkt und Einzelhandel entschieden.
Am Jakobi-Markt in der Gemeinde Payerbach gibt es einmal im Monat neben frischen Produkten der LandwirtInnen aus der Region auch Speis und
Trank, eine Hüpfburg für die Kinder und dazu noch jedes Mal ein „Motto“. Dadurch wird der Markt zu einem Treffpunkt und hat beste Chancen, langfristig zu bestehen.
Die Landlwochen im Bezirk Grieskirchen sind eine mittlerweile zweiwöchige Veranstaltung mit viel Musik und (Kunst)Handwerk, einem Pferdemarkt und natürlich einem Bauernmarkt.
Auch zwei Initiativen aus Wien werden vorgestellt: In der „Markterei“ gibt es jeden Freitag und Samstag Produkte österreichischer Bäuerinnen und Bauern und noch viel mehr in einer „hippen“ Location, abends mit Discokugel! Und das Werkstätten- und Kulturzentrum WUK hat nicht nur jede Woche einen Bauernmarkt, sondern sogar einen eigenen sozialintegrativen landwirtschafltichen Betrieb in der Nähe, der die BewohnerInnen des Grätzls im 9. Bezirk mit frischem Obst und Gemüse versorgt.
So vielfältig die Produkte, so unterschiedlich die Märkte, so bunt ihre Atmosphäre – und die lieben die Menschen! Am Markt einzukaufen bedeutet nicht nur Lebensmittel besorgen, sondern auch Menschen treffen, mit ihnen plaudern, sich vom „Standler“ Geschichten über die Produkte erzählen lassen und diese kosten – der Markt ist ein kleines emotionsgeladenes Erlebnis inmitten des Alltags.
Und wenn gerade keine Zeit für ein solches Erlebnis bleibt, kann man heute auch über Apps oder online die besten Produkte von Lieblingsbauernhof beziehen. Einige Möglichkeiten wurden von Stephanie Köttl zusammengefasst.
Zum Schluss ein hochinteressanter Beitrag, zusammengestellt von Franz Greif, über die Entwicklung von Viehmärkten beginnend im 16. Jahrhundert bis heute. Die aktuelle Situation lässt sich schnell beschreiben: Es gibt kaum noch welche …
Ich wünsche Ihnen eine angenehme und zum Marktbummel einladende Lektüre und einen schönen Frühling!
Ihre Eva-Maria Munduch-Bader

Land & Raum: Brücken sind mehr als Bauwerke!

lr-2016-4-161212-lebensraumbruecken-300dpiDas aktuelle Heft „Land und Raum“ stellt Brückenschläge zwischen Natur und (Bau-)Kultur, Geschichte und Religion sowie zwischen Gesellschaft und Wirtschaft vor. 10 Beiträge auf 32 Seiten zum Preis von 5 Euro. Zu bestellen im ÖKL! Mehr lesen Sie hier!

Land & Raum 4 / 2016 Brücken – mehr als Bauwerke

lr-2016-4-161212-lebensraumbruecken-300dpiDas aktuelle Heft „Land und Raum“ stellt Brückenschläge zwischen Natur und (Bau-)Kultur, Geschichte und Religion sowie zwischen Gesellschaft und Wirtschaft vor.

32 Seiten, Preis: 5 Euro, zu bestellen im ÖKL unter 01/5051891 oder office@oekl.at

Brücken sind wichtige historische Bauwerke, die unsere Kulturlandschaft prägen und unsere Vergangenheit vergegenwärtigen. Sie erfüllen eine sehr praktische Funktion für uns Menschen, indem sie zwei Landschaftsteile miteinander verbinden und somit räumliche Verknüpfungen ermöglichen. Andrea Böhm und Richard Dieckmann vom Bundesdenkmalamt werfen einen Blick auf die Vielfalt an Brücken in Österreich und gehen auf die Denkmalpflege und die Tätigkeiten des Bundesdenkmalamtes ein. Arthur Spiegler geht auf die Einzigartigkeit und Ästhetik historischer Betonbrücken von Franz Visintini  ein.

Brücken sind viel mehr als die Verkehrsinfrastruktur zur Verknüpfung der menschlichen Lebensräume. Sie dienen auch der Vernetzung von tierischen Lebensräumen und ermöglichen die Überwindung von physischen Barrieren wie Straßen. Leitner, Grillmayer und Leissing schildern ein allgemeines Bild zur Situation und zum Ausbau von Lebensraumbrücken in Österreich. Bernhard Gutleb, Kärntner Bärenanwalt, geht detailliert auf die Bärenbrücke zur Querung der A2 in Kärnten ein.

Die Notwendigkeit nachhaltiger Lebensraumbrücken für Mensch und Tier liegt mehr oder weniger auf der Hand. Nachhaltige Brücken braucht es jedoch auch in vielen anderen Lebensbereichen unserer heutigen Gesellschaft. Der Verein „Brücken bauen“ in der Stadt Vöcklabruck leistet hier im Rahmen der Special Olympics Sommerspiele 2018 in Oberösterreich einen wichtigen Beitrag mit einem emotionalen Brückenschlag zwischen Menschen mit und ohne körperliche oder intellektuelle Beeinträchtigung.

Nachhaltige Brücken werden auch im Rahmen des Projektes „ElektroMobil Eichgraben“ in NÖ geschlagen. Hier wurde ein Elektrofahrzeug sowie ein Fahrtendienst für alle BewohnerInnen der Gemeinde zur Verfügung gestellt und ein bedarfsorientiertes Mobilitätsangebot geschaffen!

Ein Brückenschlag zwischen Gesellschaft und Wirtschaft findet im Rahmen des österreichweiten Bildungsprogrammes „Brückenschlag“ statt. Als Praktikanten auf Zeit können Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen in den Alltag einer Sozialeinrichtung schnuppern und wertvolle persönliche „Brücken bauen“.

Gedankliche Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen sind das Thema des Artikels von Ernst Fürlinger und Senad Kusur. In Zeiten wie diesen, wo das Zusammenleben in Österreich durch den Flüchtlingsstrom vor scheinbar unlösbaren Herausforderungen steht, bilden eine offene Begegnung und ein interreligiöser Dialog den Grundstein für die Überwindung der gedanklichen Distanz und die Annäherung zwischen scheinbar grundverschiedenen Kulturen. Diesem Grundgedanken widmete sich auch ein interkulturelles Projekt, bei dem Kinder und Jugendliche aus Afghanistan einen Tag lang in der Au verbrachten.

Auch die Musik baut Brücken zwischen Menschen, Generationen und Kulturen. Katrin Pröll berichtet über die österreichische „Weltmusik“ und darüber, welche Brücken von den heimischen Musiktraditionen in die internationale Musikszene geschlagen werden. 

(Aus dem Editorial von Stephanie Köttl)

INHALTSVERZEICHNIS:

Brücken in der österreichischen Denkmalpflege
Andrea Böhm und Richard Dieckmann

„Brückenschlag“ – Lernwelt Wirtschaft und Gesellschaft
Stephanie Köttl

Vom Mut, Brücken zu bauen in unsicheren Zeiten
Ernst Fürlinger und Senad Kusur

Historische Betonbrücken – es gibt sie noch
Arthur Spiegler

Lebensraumbrücken 
Horst Leitner, Roland Grillmayer und Daniel Leissing

Brücken bauen für die Special Olympics Sommerspiele 2018
Rachel Hofer

Bärenbrücke zur Querung der Südautobahn in Kärnten
Bernhard Gutleb

Das ElektroMobil Eichgraben – Brücke in die Zukunft
Johannes Maschl

Mit Flüchtlingskindern die Au erleben
Thomas Holzer und Julia Kelemen-Finan

Weltmusik „made in Austria“  
Katrin Pröll

 

Land & Raum Nationalparks in Österreich

land-raum-3-2016-nationalparksDie Herbstausgabe von Land & Raum widmet sich den ökologisch wertvollsten Regionen Österreichs, den sechs Nationalparks. Auf 28 Seiten werden die enorme Artenvielfalt und die beeindruckenden Landschaften präsentiert, aber auch manches Problem diskutiert. Preis pro Heft: 5 Euro.
Zu bestellen z.B. unter 01/5051891 oder office@oekl.at.
Mehr lesen Sie hier !

Land & Raum Nationalparks in Österreich

land-raum-3-2016-nationalparksDie Herbstausgabe von Land & Raum widmet sich den sechs Nationalparks in Österreich, den ökologisch wertvollsten Regionen in unserem Land. Es sind dies der Nationalpark Donau-Auen, der gerade sein 20jähriges Bestehen feiert, der Nationalpark Gesäuse in der Steiermark, der Nationalpark Hohe Tauern im Hochgebirge der Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol, der Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich sowie die beiden grenzüberschreitenden Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel (Burgenland und Ungarn) und Thayatal (Niederösterreich und Tschechien).

28 Seiten, 7 Beiträge, farbig, Preis: 5 Euro
Zu bestellen unter 01/5051891 oder office@oekl.at oder im Webshop.

Bundesminister Andrä Rupprechter

Herr Bundesminister DI Andrä Rupprechter schrieb für uns das Vorwort, hier ein Auszug:

Die österreichischen Nationalparks blicken auf eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte zurück. Mit ihrer atemberaubenden Fauna und Flora haben sie es geschafft, identitätsstiftend für die Bundesländer und die gesamte Republik zu wirken. Die einzigartigen Großschutzgebiete umfassen drei Prozent der österreichischen Staatsfläche und bieten alles, was für ein erholsames und zugleich unvergessliches Naturerlebnis notwendig ist: Schöne und unberührte Lebensräume, frische Luft und Ruhe.
Unter der Dachmarke Nationalparks Austria arbeiten die sechs Nationalparks effizient und nachhaltig zusammen. So konnten sie zu regionalen Leitprojekten mit einzigartigen touristischen Angeboten entwickelt werden. Sie bieten ihren zahlreichen Besucherinnen und Besuchern eine exzellente Infrastruktur und bilden eine unersetzliche Drehscheibe für Umweltbildung, Forschung und Naturerlebnis-Vermittlung.
Unsere Nationalparks sind „Best of Austria“: internationale Aushängeschilder für Österreich. Das beweisen nicht zuletzt verschiedenste Vorzeigeprojekte mit weltweiter Vorbildwirkung. Unsere Ranger verstehen sich als Botschafterinnen und Botschafter ihrer Nationalparks, die sich nicht nur mit professioneller Naturvermittlung auskennen, sondern auch Historisches und Kulturelles der jeweiligen Region in ihre Führungen miteinfließen lassen. Das heimische Ausbildungsmodell sorgt für internationales Aufsehen: Regelmäßig kommen Delegationen aus unterschiedlichsten Ländern wie Kroatien, Südkorea oder dem Iran.

Diese Erfolge sind jedoch kein Ruhepolster: Wir müssen weiterhin hart daran arbeiten, die Nationalparks Austria nachhaltig weiterzuentwickeln. Der von mir initiierte Prozess zur Österreichischen Nationalpark-Strategie 2020+ bildet eine solide Basis. Darauf aufbauend entwerfen wir eine langfristige, weiterführende Strategie – unter Einbindung von Bund, Ländern, NGOs, den Nationalparks und Expertinnen und Experten.
Die sechs Nationalparks zählen zu den ökologisch wertvollsten Regionen Österreichs. Mit ihren nationalen und internationalen Projekten leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Schutz des heimischen Naturerbes und sind auch wissenschaftlich und wirtschaftlich von großer Bedeutung für Österreich – damit sind sie „Best of Austria“.

INHALT:

Sechs einzigartige Naturschätze
Jürgen Hatzenbichler

Happy Birthday! Wir feiern 20 Jahre Nationalpark Donau-Auen
Erika Dorn

Drehscheibe Natur im Nationalpark Gesäuse
Andreas Hollinger

Nationalpark Hohe Tauern – Lebensraum im Hochgebirge
Helene Mattersberger

Nationalpark Kalkalpen – eine Ökoinsel?
Bettina Riedmann und Hans Kordina

Die „Willkommensnatur“ im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel
Stephanie Köttl führte ein Interview mit Alois Lang

Der grenzvernetzende Nationalpark Thayatal – Podyjí
Brigitte Macaria

Land & Raum 2 2016

Land & Raum 2 2016 Konsument ProduzentKonsumentInnen und ProduzentInnen – eine Annäherung. So lautet der Schwerpunkt der Sommerausgabe von Land & Raum. 7 Beiträge auf 24 Seiten. Erhältlich zum Preis von 5 Euro im ÖKL 01/505 18 91, office@oekl.at.
Lesen Sie hier weiter!

Land & Raum 2016 2 Konsumenten & Produzenten

Erhältlich zum Preis von 5 Euro im ÖKL: 01/505 18 91, office@oekl.at

KonsumentInnen und ProduzentInnen – eine Annäherung.

Land & Raum 2 2016 Konsument ProduzentSo lautet der Titel der Sommerausgabe von Land & Raum, die sich mit der Beziehung zwischen ProduzentInnen und KonsumentInnen von Lebensmitteln ein sehr heikles Thema vorgenommen hat. An sich sollte man ja glauben, dass in Zeiten der globalen Kommunikation sowohl die Kenntnis voneinander als auch ein gewisses Verständnis füreinander relativ leicht zu erreichen sind. Leider zeigt sich im Gegenteil bei den Konsumenten oft großes Unwissen vom Tun und Lassen der Bauern. Und auch der „ganz bewusste“ Konsument weiß oft wenig von Vorgängen auf den Agrar- und Lebensmittelmärkten.
Was zum Beispiel die Preisbildung bei Agrarprodukten anbelangt, so fällt den wenigsten auf, welch unsinnige Diskrepanzen hier auftreten, etwa wenn Milch billiger ist als Wasser oder Sojaprodukte (ein wichtiges Viehfutter) mehr kosten als Fleisch. Die österreichische EU-Abgeordnete Elisabeth Köstinger prangert die Schleuderpreispolitik auf Kosten der Landwirte an und bezichtigt Handelskonzerne, die nachhaltige Nahrungsmittelherstellung zu torpedieren, wenn sie „Milch und Fleisch als Lockmittel unter dem Einstands­preis verscherbeln“.

Diese Momente der Verunsicherung von KonsumentInnen können in „Land und Raum“ immerhin in Ansätzen behandelt werden. So beschreibt zunächst Werner Beutelmeyer den Konsumenten der Zukunft als Produkt von Kräften eines nachhaltigen gesellschaftspolitischen Wandels, als dessen „Megatrends“ er Verstädterung, Gesundheitstrends, Individualismus gepaart mit Smartness und Vertrauensverluste ortet.

Aufklärung über die Arbeit der Produzenten leistet „Afterwork am Bauernhof“ des ÖKL, erläutert von Stephanie Köttl. Interessierte Städter lernen Betriebe kennen und bekommen jede Menge Fragen beantwortet, die sich auf Feldfrüchte, Fütterung, Nutztierrassen oder auch biologische Methoden beziehen.

Ein Kernthema der thematischen Annäherung ist die Vision eines „fairen“ Handels. Elisabeth Wallner skizziert die Ziele von „Fairtrade Österreich“, Ungleichgewichte im globalen Handel abzubauen, die durch schwierige, unsoziale und ausbeuterische Produktionsbedingungen in Entwicklungsländern entstehen. Die Strategie von „Fairtrade International“ versucht letztlich ja, den Weg von Kleinbauern und Plantagenarbeitern in ein gutes und selbstbestimmtes Leben zu erleichtern.

Eine Schulinformationsaktion über landwirtschaftliche Zusammenhänge, Produkte und Leistungen, über die Maresa Gallauner berichtet, geht vom Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum aus. Die Thematik wird methodisch altersgerecht und „multimedial“ aufbereitet und von der Jugend engagiert aufgenommen.

Ronald Würflinger berichtet von der Tätigkeit der gemeinnützigen Privatstiftung „Blühendes Österreich“, ins Leben gerufen von REWE International zur Erhaltung der Biodiversität.

Den direkten Kontakt, in eher kleinerem Rahmen, beschreiben Sandra Panhuber und Stefanie Moser in ihrem Beitrag zur Lebensmitteleinkaufsgemeinschaft GuaT – „Gutes aus Taiskirchen“. Bislang sind es 60 Mitglieder, die gemeinsam von 26 bäuerlichen Produzenten im Inn­viertel an die 350 Produkte aller Art einkaufen.

Heimische Produktion wird auch von Großvermarktern geschätzt – hier abschließend am Beispiel von McDonald’s Österreich. Diese Kette nutzt sichtlich das Image einer bewussten regionalen Verankerung ihres Bezugsnetzes, in der auch Qualitätsbewusstsein, der Verzicht auf ein Niedrigstpreisniveau und ein Informationsprogramm für den Kunden über die Qualitätsschiene des „M-Rindes“ enthalten sind, wie Ursula Riegler darlegt.

Eine angenehme Lektüre und einen erholsamen Sommer wünscht
Ihr Franz Greif

(Editorial)

Land & Raum: Ausgezeichnete Projekte!

Land & Raum 1 2016 AusgezeichnetDie Frühlingsausgabe von Land & Raum holt auf 40 Seiten Projekte, Gemeinden und Menschen vor den Vorhang, die vor kurzem eine Auszeichnung für ihre Bemühungen v.a. im Bereich Nachhaltigkeit erhalten haben. Vom Klimaschutz- und Mobilitätspreis über den „Bio-Fuchs“ und ÖGUT-Preis bis hin zur Musikauszeichnung. Mehr finden Sie hier !