Bio-Stallbau für Rinder

LTS 227 Stallbau für die Biotierhaltung RINDER

3. Auflage 2017
Die 70 Seiten umfassende farbige Broschüre im A4-Format stellt eine ausführliche und übersichtliche Informationsgrundlage für Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Bio-Rinderhaltung konfrontiert sind. Sie enthält u.a. alle notwendigen Planungsdaten!
Zum Preis von 9 Euro im ÖKL erhältlich: 01/505 18 91.
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Vorwort Seltene Nutztierrassen

_DSC4861-15_bearbVorwort von Bundesminister Andrä Rupprechter und ARCHE Austria Obmann Thomas Strubreiter

Österreich ist stolz auf seine natürliche Vielfalt – und das mit gutem Recht. Seit Jahrhunderten pflegen und prägen unsere bäuerlichen Familienbetriebe sowohl die einzigartige Landschaft als auch die hohe Zahl an heimischen Nutztierrassen. Tierzucht ist ein bedeutender Teil unserer Geschichte und Kultur: Dies möchte uns das vorliegende Handbuch verstärkt ins Bewusstsein rufen und damit einen Beitrag leisten, unsere Tradition zu erhalten und die unermüdliche Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern zu honorieren.
Globale Krisen und der Klimawandel stellen die Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Auch Tierzucht und Tierhaltung müssen mit hohem wirtschaftlichem Druck sowie teilweise erschwerten Produktionsbedingungen zurechtkommen. Die veränderten Rahmenbedingungen haben dazu geführt, dass der Bestand zahlreicher Rassen geschrumpft oder sogar bedroht ist.
Österreich hat sich als Mitglied der „Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalten” dazu verpflichtet, neben den wilden Tier- und Pflanzenarten auch Haus- und Nutztiere sowie Kulturpflanzen zu schützen. Denn eine breite Basis tiergenetischer Ressourcen hält die heimische Landwirtschaft anpassungsfähig und zukunftsfit.
Unter dem Dach der ARCHE Austria werden über 40 österreichische, vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen betreut. Seit 30 Jahren setzt sich die ARCHE Austria gemeinsam mit der ÖNGENE – eine vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) gegründete wissenschaftliche Plattform – und den verantwortlichen Zuchtverbänden dafür ein, den Bestand der Rassen zu schützen und sie wieder auf unsere Höfe zurückzuholen.
Nicht zuletzt dank der Berücksichtigung der seltenen Nutztierrassen im österreichischen Agrarumweltprogramm (ÖPUL) entwickelten sich die Bestandszahlen zuletzt wieder positiv. Durch die finanzielle Unterstützung der Tierhalterinnen und Tierhalter ist es gelungen, einen zusätzlichen Anreiz zur Haltung seltener Rassen zu geben. Rund 10.000 Bauern halten ihre Tiere vor allem dort, wo eine intensive Landwirtschaft nicht mehr möglich ist. Die flächendeckende Bewirtschaftung schützt unseren Lebensraum und erhält die Grundlagen für den Tourismus.
Das vorliegende Handbuch der Vielfalt entstand durch die Zusammenarbeit von ÖKL, der ARCHE Austria, der ÖNGENE, der Universität für Bodenkultur, der Landwirtschaftskammer Österreich und dem BMLFUW.
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Freude beim Studieren der seltenen Rassen sowie viel Erfolg beim Einsatz für die heimische Landwirtschaft und für ein lebenswertes Österreich. Unseren Bäuerinnen und Bauern danken wir für ihr Engagement und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Ihr Andrä Rupprechter und Ihr Thomas Strubreiter

(Foto: BMLFUW/Alex Gretter)

Stallbau für die Biotierhaltung: ZIEGEN

Die aktuelle ÖKL-Broschüre „Stallbau für die Biotierhaltung – ZIEGEN“ (LTS 235) stellt eine umfassende Informationsgrundlage für alle Landwirtinnen und Landwirte dar, die stallbaulichen Maßnahmen für die Ziegenhaltung planen. Preis: 7 Euro, zu bestellen im ÖKL unter 01/5051891 oder office@oekl.at

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LTS 235 Stallbau für die Biotierhaltung: ZIEGEN

LTS 235  | Preis 7 Euro  |  40 Seiten  |   farbig  |   110 Fotos und Zeichnungen

Die aktuelle ÖKL-Broschüre „Stallbau für die Biotierhaltung – ZIEGEN“ stellt eine umfassende Informationsgrundlage für alle Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Ziegenhaltung konfrontiert sind.

Durch einen Abstimmungsprozess zwischen Bauberatern der Landwirtschaftskammern, BIO AUSTRIA, den Kontrollstellen und der Forschung wurde dieses Stallbau-Nachschlagewerk für die Ziegenhaltung in der biologischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssituation erarbeitet. Um die Wirtschaftlichkeit zu sichern, sind strategische Überlegungen vor allem bei Investitionen für Gebäude und Technik von Bedeutung. Erst eine sehr gute Produktionstechnik, geringe Fixkostenbelastung durch günstigen Stallbau und geringe Maschinenkosten stellen die Grundlage für ein entsprechendes Arbeitseinkommen dar. Jeder Betrieb muss seine Entwicklungsfähigkeit realistisch prüfen, bevor er Investitionen tätigt.

Zielsetzungen:
+ Umsetzung der rechtlichen Vorgaben bezüglich der Tierhaltung
+ Optimiertes Tierwohl
+ Optimierte Arbeitswirtschaft
+ Kostengünstige Stallbaulösungen
+ Betriebswirtschaftlich sinnvolle Mechanisierung der Außenwirtschaft

Verhalten, Anatomie und Physiologie der Bezoarziegen, der Vorfahren unserer Hausziegen, haben sich als Anpassung an den Lebensraum ent­wickelt, um Überleben und Fortpflanzung zu sichern. Dieses Verhalten ist auch bei den heutigen Hausziegen noch in gleicher Weise angelegt, d.h. das gesamte Verhaltensrepertoire ihrer wilden Vorfahren ist noch vorhanden.

Die Bedingungen in der Haltung weichen grundsätzlich vom natürlichen Lebensraum ab. Die daraus folgenden Einschränkungen des Verhaltens können aber durch optimierten Stallbau möglichst gering gehalten werden, indem die Funktionsbereiche des Stalls in Abmessungen, Anzahl und Anordnung entsprechend dem Tierverhalten gestaltet werden. So werden optimale Haltungsbedingungen ermöglicht, welche die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Tiere sicherstellen und die Tiere in ihrer Anpassungsfähigkeit nicht überfordern.

Im Kapitel Grundlagen wird auf die klimatischen Ansprüche, auf das Fortbewegungsverhalten, auf das Sozial- und Ruheverhalten, auf die Futteraufnahme und das Trinkverhalten sowie auf das Sexual- und Mutter-Kind-Verhalten eingegangen und abgeleitet, was das für den Stallbau bedeutet.

Im Weiteren werden die verschiedenen Funktionsbereiche beschrieben (siehe Inhaltsverzeichnis).

Im Kapitel Planungsdaten geben Tabellen die wichtigsten Maße an, z.B. Mindeststall- und Auslaufflächen für Gruppenbuchten; Mindeststallflächen für Einzelbuchten; Mindestmaße für Fressplätze; Richtwerte für den Lagerraumbedarf; Wirtschaftsdüngeranfallsmengen bei ganzjähriger Stallhaltung für den Zeitraum von 6 Monaten.

Ein wesentlicher Teil der Broschüre sind die Planungsbeispiele. Dabei werden gute Beispiele aus der Praxis mit Plänen, Fotos und Detaillösungen gezeigt.

Bio Stallbau Ziegen Betrieb Welliner

Drei Planungsbeispiele „Milchziegenstall“ mit Beschreibung der baulichen Anlage, der Fütterung, der Wasserversorgung und des Auslaufs mit Fotos, Plänen (Grundriss, Schnitt) und Details

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen
3. Funktionsbereiche: Liegebereich, Lauffläche, Fressplatz (Futterraufe, Futtertisch), Kraftfutter, Tränke, Geburtsbuchten, Kitzschlupf, Melkstand , Milchlagerraum, Stallklima, Separieren von Tieren, Weitere Bereiche, Weide und Auslauf
4. Planungsdaten: Bewegungsfreiheit und Auslauf, Bodengestaltung, Fütterung und Tränke, Stallklima und Belichtung, Lagerraumbedarf, Mistlagerstätte
5. Planungsbeispiele
6. Praxistipps
7. Genehmigungsverfahren – Ablauf
8. Kontakte

Arbeitsgruppenleitung:
Mag. Vitus Lenz, Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LK OÖ) und
DI Doris Hofer, BIO AUSTRIA

Autorinnen und Autoren:
Mag. Vitus Lenz, LK OÖ
Dr. Elfriede Ofner-Schröck, LFZ Raumberg-Gumpenstein
Ao. Univ.-Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Veterinärmedizinische Universität Wien

Weitere Arbeitsgruppenmitglieder:
DI Christine Braunreiter, LK OÖ
DI Sabine Eigenschink, Austria Bio Garantie (ABG)
Franz Haslehner, BIO AUSTRIA OÖ
Johann Hörth, LK NÖ, Nö. Landeszuchtverband für Schafe und Ziegen
Ing. Erwin Huber, LACON
Dr. Christine Leeb, BOKU
DI Veronika Schmied, BIO AUSTRIA
Josef Stöckl, Oö. Landesverband für Ziegenzucht
Dr. Elisabeth Stöger, Tierärztin
Ing. Martin Strauß, LACON

Redaktion: DI Dieter Kreuzhuber, ÖKL

LTS 234 Stallbau für die Biotierhaltung: SCHAFE

LTS 234, 1. Auflage, 2012, 38 Seiten, farbig, PREIS 4,00 Euro
AUSVERKAUFT

img_LTS 234 Cover:

Die vorliegende ÖKL-Broschüre stellt eine umfassende Informationsgrundlage für alle Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Schafhaltung konfrontiert sind. Durch einen Abstimmungsprozess zwischen Bauberatern der Landwirtschaftskammern, BIO AUSTRIA, den Kontrollstellen und der Forschung wurde dieses Stallbau-Nachschlagewerk für die Schafhaltung in der biologischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssituation erarbeitet.
Um die Wirtschaftlichkeit zu sichern, sind strategische Überlegungen vor allem bei Investitionen für Gebäude und Technik von Bedeutung. Erst eine sehr gute Produktionstechnik, geringe Fixkostenbelastung durch günstigen Stallbau und geringe Maschinenkosten stellen die Grundlage für ein entsprechendes Arbeitseinkommen dar. Jeder Betrieb muss seine Entwicklungsfähigkeit realistisch prüfen, bevor er Investitionen tätigt.

Zielsetzungen:

  • Umsetzung der rechtlichen Vorgaben bezüglich der Tierhaltung
  • Optimiertes Tierwohl
  • Optimierte Arbeitswirtschaft
  • Kostengünstige Stallbaulösungen
  • Betriebswirtschaftlich sinnvolle Mechanisierung der Außenwirtschaft

Arteigenes Verhalten der Tiere ist Grundvoraussetzung für Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Deshalb wird im Kapitel Grundlagen auf die klimatischen Ansprüche, auf das Sozialverhalten, die Mutter-Kind-Beziehung, auf die Futteraufnahme und das Trinkverhalten etc. eingegangen und abgeleitet, was das für den Stallbau bedeutet.

Im Weiteren werden dann schon die verschiedenen Funktionsbereiche beschrieben (siehe Inhaltsverzeichnis).

Im Kapitel Planungsdaten geben Tabellen die wichtigsten Maße an: Mindeststall- und Auslaufflächen für Gruppenbuchten; Mindeststallflächen für Einzelbuchten; Mindestmaße für Fressplätze; Richtwerte für den Lagerraumbedarf; Wirtschaftsdüngeranfallsmengen bei ganzjähriger Stallhaltung für den Zeitraum von 6 Monaten.

Ein wesentlicher Teil der Broschüre sind die Planungsbeispiele. Dabei werden gute Beispiele aus der Praxis mit Plänen, Fotos und Detaillösungen gezeigt. Bei Problemen, die oft im Detail liegen, wird folgendes Motto empfohlen: Lieber noch einmal über eine sinnvolle Lösung nachdenken, anstatt sich mehrmals täglich über das schlecht gelöste Problem zu ärgern. Einige allgemeine Praxistipps mit anschaulichen Fotos runden die Broschüre ab.

Planungsbeispiele mit Fotos, Plänen, Details:

  • Schafhaltung für Zucht und Mast: Außenklimastall für Muttertiere, Ablammstall, Lämmer und Jungtiere nach dem Absetzen
  • Schafzuchtstall
  • Milchschafstall
  • Umbaulösung: Adaption eines Rinderstalles für die Milchschafhaltung, Ergänzung durch Zubau
  • Neubaulösung Zuchtbetrieb (Braunes Bergschaf)

img_lts 234 Schafe:

Foto: LK OÖ

Inhalt:
1. Einleitung
2. Grundlagen
3. Funktionsbereiche: Liegebereich, Lauffläche, Fressplatz (Futterraufe, Futtertisch, Rundraufe), Kraftfutter, Tränke, Ablammbuchten, Jungtierhaltung (Mast und Aufzucht), Melkstand, Milchlagerraum, Stallklima, Separieren von Tieren, Weitere Bereiche, Weide und Auslauf
4. Planungsdaten: Bewegungsfreiheit und Auslauf, Bodengestaltung, Fütterung und Tränke, Stallklima und Belichtung, Lagerraumbedarf, Mistlagerstätte
5. Planungsbeispiele
6. Praxistipps
7. Genehmigungsverfahren – Ablauf
8. Kontakte

Arbeitsgruppenleitung:
Mag. Vitus Lenz, Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LK OÖ)
DI Doris Hofer, BIO AUSTRIA
Autorinnen und Autoren:
Mag. Vitus Lenz, LK OÖ
Ao. Univ.-Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Veterinärmedizinische Universität Wien
Dr. Elfriede Ofner-Schröck, LFZ Raumberg-Gumpenstein
Weitere Arbeitsgruppenmitglieder:
DI Christine Braunreiter, LK OÖ
DI Sabine Eigenschink, Austria Bio Garantie (ABG)
Dr. Christine Leeb, Universität für Bodenkultur Wien
DI Veronika Schmied, BIO AUSTRIA
Dr. Elisabeth Stöger, Tierärztin
Franz Haslehner, BIO AUSTRIA OÖ
Johann Hörth, LK NÖ, Nö. Landeszuchtverband für Schafe und Ziegen
Univ. Prof. Dr. Christoph Winckler, Universität für Bodenkultur Wien
Redaktion:
DI Dieter Brandl (ÖKL)

Gefördert aus Mitteln der EU, des Bundes und der Länder

LTS 233 Vogelgeschichten

VERGRIFFEN

Geschichten heimischer Vögel zum Weitererzählen
Arten der Kulturlandschaft

Mit Unterstützung der EU, des Bundes und der Länder aus den Mitteln des Programmes für Ländliche Entwicklung 2007 bis 2013 hat das ÖKL und Birdlife Österreich das Buch ‚Vogelgeschichten‘ herausgebracht.

img_vogelgeschichten cover:

72 Seiten
60 Geschichten zu 55 Vogelarten
reich bebildert
Erhältlich u.a. im ÖKL zum Preis von 5 Euro
01/505 18 91, office@oekl.at

Was wäre ein Frühlingsspaziergang ohne Vogelgezwitscher, ein Sommerhimmel ohne Schwalben oder ein verschneites Futterhäuschen ohne Meisen? Vögel sind Sympathieträger, die das Leben der Menschen in unterschiedlicher Weise begleiten. Sie sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil der natürlichen Vielfalt in unserem Land.

Die österreichische Kulturlandschaft – entstanden durch Jahrhunderte lange Arbeit der heimischen Bäuerinnen und Bauern – liefert nicht nur Nahrungsmittel und nachwachsende Rohstoffe, sondern ist auch Lebensraum für viele Tier-, Pflanzen- und somit auch Vogelarten. Die langfristige Erhaltung dieser Vielfalt wird durch zahlreiche Förder- und Schutzprojekte unterstützt. Mit ‚vielfaltleben‘ wurde vom Lebensministerium die größte Artenschutzkampagne Österreichs ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt steht darin der Schutz vieler gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.

Die Vogelgeschichten sind eine Anregung zum Weitererzählen für Natur- und LandschaftsführerInnen. Sie sind aber auch für alle jene Bäuerinnen und Bauern gedacht, die mit Recht stolz darauf sind, die beschriebenen Vogelarten auf ihren Feldern beobachten und herzeigen zu können.

www.aviwiki.at
Weitere spannende Vogelgeschichten mit noch mehr Zusatzinfos finden Sie unter htpp://www.aviwiki.at.
Das [AviWiki] bietet auch die Möglichkeit, nach einzelnen Themenstellungen wie z.B. Vogelart, Vogel-Verhalten, Vogel-Umweltbeziehung etc. zu suchen.
Gedichte und Liedtexte zum Thema sowie weiterführende Literatur machen das Aviwiki zum interessanten Nachschlagewerk für alle NaturvermittlerInnen.

LTS

In zwangloser Reihenfolge gibt das ÖKL in dieser Reihe aktuelle Arbeiten zu den Themen der ÖKL-Arbeitskreise heraus. Die ersten Veröffentlichungen der LTS erschienen in den 70er Jahren. Laufend werden Ausgaben neu aufgelegt und z.T. auch aktualisiert.

Zum Webshop

Die angegebenen Preise verstehen sich inkl. Mwst. und zuzüglich Versandkosten!

In folgender Übersicht sind auch Schriften enthalten, die bereits vergriffen sind, auf Anfrage jedoch in Kopie erhältlich sind:

LTS 227: Stallbau für die Bio-Tierhaltung: RINDER Auflage 3

3. Auflage 2017

Die 70 Seiten umfassende farbige Broschüre im A4-Format stellt eine umfassende Informationsgrundlage für Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Bio-Rinderhaltung konfrontiert sind.

Zum Preis von 9 Euro erhältlich im ÖKL unter 01/5051891 oder office@oekl.at und im Webshop. Außerdem kann die Broschüre in den meisten Landwirtschaftskammern bestellt werden oder bei Bio AUSTRIA.

Durch einen Abstimmungsprozess zwischen der Bauberatung der Landwirtschaftskammern, BIO AUSTRIA, den Kontrollstellen und der Forschung wurde die dritte Auflage zum Stallbau für die Rinderhaltung in der biologischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssituation erarbeitet.

Arbeitsgruppenleitung: DI Walter Breininger (LK Steiermark)

Autorinnen und Autoren: DI Walter Breininger, LK Steiermark, Dr. Elfriede Ofner-Schröck, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Ing. Anton Schmid, LK Salzburg, A. Univ. Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Vetmeduni

Weiters: Mag. Paul Axmann, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, DI Doris Hofer, BIO AUSTRIA, DI Harald Huber, LK Kärnten, Ing. Franz Kaltenberger, LK OÖ, Bauberatung, Mag. Vitus Lenz, LK OÖ, Bauberatung, Ing. Franz Neubacher, LK OÖ, Bauberatung, Dr. Karl Plsek, BMGF, Stefan Rudlstorfer, LK OÖ, Bioberatung, Ing. Hubert Schilchegger, SLK GesmbH, Ing. Rudolf Schütz, LK NÖ, Bauberatung, DI Eduard Wagner, LK NÖ, Bauberatung, Ing. Eduard Zentner, HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Redaktionelle Bearbeitung: DI Dieter Kreuzhuber, ÖKL

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Grundlagen: Was ist eine tiergerechte Haltung? Sozialverhalten, Ruheverhalten, Nahrungsaufnahme, Trinkverhalten, Fortbewegung, Komfortverhalten, Mutter-Kind-Verhalten und Verhalten der Kälber, Saugverhalten des Kalbes – Einflüsse auf gegenseitiges Besaugen, Sexualverhalten, Klimatische Ansprüche
  3. Funktionsbereiche: Liegebereich, Bodengestaltung der Lauffläche, Lauf- und Fressgänge, Fütterung, Tränke, Behandeln und Separieren von Tieren, Melkstand, Stallklima, Licht, Weide und Auslauf, Kälberhaltung, Kalbinnenaufzucht, Kratzbürsten
  4. Planungsdaten: Bewegungsfreiheit und Auslauf, Kälberhaltung, Bodengestaltung, Fütterung und Tränke, Stallklima und Belichtung, Strohbedarf, Futterlager, Düngerlager
  5. Planungsbeispiele: Allgemeines und Grundsätze für die Stallplanung, 1-reihiger Liegeboxenstall, 2-reihiger Liegeboxenstall, 3-reihiger Liegeboxenstall, Freie Liegeflächen, Tretmiststall, Tiefstreustall
  6. Genehmigungsverfahren – Ablauf
  7. Kontakte

Impressum:
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL)
Gußhausstraße 6, 1040 Wien
Tel.: 01/505 18 91, Fax: 01/505 18 19-16, office@oekl.at, www.oekl.at

 

LTS 213 Kooperation und Solidarität in Familie und Gesellschaft

Autorin: Dr. Anneliese Fuchs

LTS Heft 213, ÖKL 1998

Wie wichtig die Kooperation und Solidarität innerhalb der bäuerlichen Familie und den Bauern untereinander ist, weiß man nach der Lektüre der 36 Seiten umfassenden Broschüre von Frau Dr. Anneliese Fuchs.

Frau Dr. Fuchs ist als Gesundheits- und Makropsychologin, als Psychotherapeutin und Supervisorin tätig, Generalsekretärin des Vereines „Arbeitsgemeinschaft für Präventivpsychologie“, Obfrau der Regionalakademie Bruck/Leitha u.v.m. Ihre Themenschwerpunkte sind u.a. die Familie, Mann-Frau-Themen, Psychologie und Religion etc.

In dieser LTS werden nicht nur die verschiedenen Konflikte in der bäuerlichen Familie beleuchtet, wie das Generationenproblem, die Probleme der Geschwister untereinander und die Stellung und Rolle der Frau am Hof. Es werden auch die Lösungsansätze aufgezeigt. Das beginnt mit der Formulierung der Voraussetzungen für Kooperation und Solidarität – als die wichtigsten nennt Frau Dr. Fuchs das Vertrauen, die Balance zwischen Geben und Nehmen, abgestimmte, gemeinsame Ziele und klar festgelegte Spielregeln. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so kann Kooperation funktionieren und ein Gewinn für alle sein.

Bezüglich der Zusammenarbeit der landwirtschaftlichen Betriebe untereinander wird aufgezeigt, daß hier der Maschinenring eine bedeutende Rolle spielen kann: als „neutraler Außenkoordinator“, der die Basis für Vertrauen und Motivation gewährleistet.

Frau Dr. Fuchs´ Rat: „Holen Sie sich bei Experten Hilfe, wenn Sie den emotionalen Knoten in der Familie nicht mehr selbst lösen können. Das ist keine Schande!“

Preis • 5,10