LTS

In zwangloser Reihenfolge gibt das ÖKL in dieser Reihe aktuelle Arbeiten zu den Themen der ÖKL-Arbeitskreise heraus. Die ersten Veröffentlichungen der LTS erschienen in den 70er Jahren. Laufend werden Ausgaben neu aufgelegt und z.T. auch aktualisiert.

Zum Webshop

Die angegebenen Preise verstehen sich inkl. Mwst. und zuzüglich Versandkosten!

In folgender Übersicht sind auch Schriften enthalten, die bereits vergriffen sind, auf Anfrage jedoch in Kopie erhältlich sind:

LTS 227: Stallbau für die Bio-Tierhaltung: RINDER Auflage 3

3. Auflage 2017

Die 70 Seiten umfassende farbige Broschüre im A4-Format stellt eine umfassende Informationsgrundlage für Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Bio-Rinderhaltung konfrontiert sind.

Zum Preis von 9 Euro erhältlich im ÖKL unter 01/5051891 oder office@oekl.at und im Webshop. Außerdem kann die Broschüre in den meisten Landwirtschaftskammern bestellt werden oder bei Bio AUSTRIA.

Durch einen Abstimmungsprozess zwischen der Bauberatung der Landwirtschaftskammern, BIO AUSTRIA, den Kontrollstellen und der Forschung wurde die dritte Auflage zum Stallbau für die Rinderhaltung in der biologischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssituation erarbeitet.

Arbeitsgruppenleitung: DI Walter Breininger (LK Steiermark)

Autorinnen und Autoren: DI Walter Breininger, LK Steiermark, Dr. Elfriede Ofner-Schröck, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Ing. Anton Schmid, LK Salzburg, A. Univ. Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Vetmeduni

Weiters: Mag. Paul Axmann, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, DI Doris Hofer, BIO AUSTRIA, DI Harald Huber, LK Kärnten, Ing. Franz Kaltenberger, LK OÖ, Bauberatung, Mag. Vitus Lenz, LK OÖ, Bauberatung, Ing. Franz Neubacher, LK OÖ, Bauberatung, Dr. Karl Plsek, BMGF, Stefan Rudlstorfer, LK OÖ, Bioberatung, Ing. Hubert Schilchegger, SLK GesmbH, Ing. Rudolf Schütz, LK NÖ, Bauberatung, DI Eduard Wagner, LK NÖ, Bauberatung, Ing. Eduard Zentner, HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Redaktionelle Bearbeitung: DI Dieter Kreuzhuber, ÖKL

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Grundlagen: Was ist eine tiergerechte Haltung? Sozialverhalten, Ruheverhalten, Nahrungsaufnahme, Trinkverhalten, Fortbewegung, Komfortverhalten, Mutter-Kind-Verhalten und Verhalten der Kälber, Saugverhalten des Kalbes – Einflüsse auf gegenseitiges Besaugen, Sexualverhalten, Klimatische Ansprüche
  3. Funktionsbereiche: Liegebereich, Bodengestaltung der Lauffläche, Lauf- und Fressgänge, Fütterung, Tränke, Behandeln und Separieren von Tieren, Melkstand, Stallklima, Licht, Weide und Auslauf, Kälberhaltung, Kalbinnenaufzucht, Kratzbürsten
  4. Planungsdaten: Bewegungsfreiheit und Auslauf, Kälberhaltung, Bodengestaltung, Fütterung und Tränke, Stallklima und Belichtung, Strohbedarf, Futterlager, Düngerlager
  5. Planungsbeispiele: Allgemeines und Grundsätze für die Stallplanung, 1-reihiger Liegeboxenstall, 2-reihiger Liegeboxenstall, 3-reihiger Liegeboxenstall, Freie Liegeflächen, Tretmiststall, Tiefstreustall
  6. Genehmigungsverfahren – Ablauf
  7. Kontakte

Impressum:
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL)
Gußhausstraße 6, 1040 Wien
Tel.: 01/505 18 91, Fax: 01/505 18 19-16, office@oekl.at, www.oekl.at

 

LTS 213 Kooperation und Solidarität in Familie und Gesellschaft

Autorin: Dr. Anneliese Fuchs

LTS Heft 213, ÖKL 1998

Wie wichtig die Kooperation und Solidarität innerhalb der bäuerlichen Familie und den Bauern untereinander ist, weiß man nach der Lektüre der 36 Seiten umfassenden Broschüre von Frau Dr. Anneliese Fuchs.

Frau Dr. Fuchs ist als Gesundheits- und Makropsychologin, als Psychotherapeutin und Supervisorin tätig, Generalsekretärin des Vereines „Arbeitsgemeinschaft für Präventivpsychologie“, Obfrau der Regionalakademie Bruck/Leitha u.v.m. Ihre Themenschwerpunkte sind u.a. die Familie, Mann-Frau-Themen, Psychologie und Religion etc.

In dieser LTS werden nicht nur die verschiedenen Konflikte in der bäuerlichen Familie beleuchtet, wie das Generationenproblem, die Probleme der Geschwister untereinander und die Stellung und Rolle der Frau am Hof. Es werden auch die Lösungsansätze aufgezeigt. Das beginnt mit der Formulierung der Voraussetzungen für Kooperation und Solidarität – als die wichtigsten nennt Frau Dr. Fuchs das Vertrauen, die Balance zwischen Geben und Nehmen, abgestimmte, gemeinsame Ziele und klar festgelegte Spielregeln. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so kann Kooperation funktionieren und ein Gewinn für alle sein.

Bezüglich der Zusammenarbeit der landwirtschaftlichen Betriebe untereinander wird aufgezeigt, daß hier der Maschinenring eine bedeutende Rolle spielen kann: als „neutraler Außenkoordinator“, der die Basis für Vertrauen und Motivation gewährleistet.

Frau Dr. Fuchs´ Rat: „Holen Sie sich bei Experten Hilfe, wenn Sie den emotionalen Knoten in der Familie nicht mehr selbst lösen können. Das ist keine Schande!“

Preis • 5,10

LTS 228: Stallbau für Schaf- und Ziegenhaltung

Stallbau für die Schaf- und Ziegenhaltung (konventionell & bio!)

IM ÖKL LEIDER NICHT MEHR ERHÄLTLICH!!!!

Die ÖKL-Broschüre ‚Stallbau für die Schaf- und Ziegenhaltung‘ (LTS 228) umfasst 41 Seiten und enthält die Kapitel

  • Grundlagen
  • Funktionsbereiche
  • Planungsdaten
  • Planungsbeispiele
  • Genehmigungsverfahren
  • Kontakte

Grundlagen: Das gesamte ≥Verhaltensrepertoire≥ der wilden Vorfahren ist bei den heutigen Hausschafen und √ziegen noch vorhanden. Die Bedingungen in der Haltung weichen grundsätzlich vom natürlichen Lebensraum ab. Optimierter Stallbau hält die daraus folgenden Einschränkungen des Verhaltens möglichst gering, indem die Funktionsbereiche der Haltung (Liegebereich, Laufbereich, Fressbereich, Entmistung, Lüftung) in Abmessungen, Anzahl und Anordnung dem Verhalten der Tiere in den verschiedenen Funktionskreisen (Sozialverhalten, Futteraufnahmeverhalten, Ruheverhalten etc.) entsprechend gestaltet werden.

Als Funktionsbereiche ergeben sich:

  • Liegebereich, in der Regel Tiefstreuflächen mit hochwertigem Stroh
  • Lauffläche √ darf kein Vollspaltenboden sein!
  • Als Fütterungseinrichtungen können Futterraufen, Futtertische oder Rundraufen eingesetzt werden, eine Unterteilung der Herde in Gruppen ist von Vorteil. Zahlreiche Skizzen zeigen die unterschiedlichen Systeme. Bei Ziegen wird ein großzügiges Tier-Fressplatzverhältnis, nämlich 3 Fressplätze pro 2 Tiere empfohlen. Für Lämmer und Kitze bis 3 Monate ist ein eigener Fressbereich (Lämmerschlupf) empfehlenswert.
  • Melkstände können bei kleineren Betriebsgrößen selbst gebaut werden, sie sollten mit einer Einrichtung zur Kraftfuttergabe ausgestattet sein. Einen vergleichbaren Standard für die Melktechnik wie bei Milchviehhaltung gibt es für Schafe und Ziegen nicht, bautechnische Anforderungen und Beispielsskizzen helfen hier weiter.
  • Der Milchverarbeitungsraum muss den Anforderungen des Milchhygienerechts entsprechen! (Broschüre des Lebensministeriums online unter http://www.landnet.at/article/articleview/51899/1/5202
  • Im Abschnitt Stallklima werden Richtwerte für Temperatur und Feuchtigkeit gegeben, wie meist wird ein zugfreier Stall mit Außenklimaverhältnissen empfohlen. Skizzen geben Auskunft über die optimale Gebäudeausrichtung, über verschieb- und verdrehbare Schlitzwände.
  • Auslauf und Weide entsprechen dem natürlichen Verhalten der Tiere, empfohlen wird bei Milchhaltung die Portionsweide oder kombinierte Systeme.

Im Kapitel Planungsdaten werden in Tabellen unter anderem die vorgeschriebenen Mindeststall- und Auslaufflächen für Gruppenbuchten, die Mindeststallflächen für Einzelbuchten, die Mindestmaße für Fressplätze, Angaben zu den Lichtanforderungen, zum Bergeraumbedarf sowie zur Mistlagerstätte angegeben. In den Tabellen werden die Anforderungen für die Bio-Tierhaltung farbig gekennzeichnet.

Im Kapitel Planungsbeispiele werden auf 11 Seiten Beispiele mit Grund- und Aufrissen und zahlreichen Fotos vorgestellt.

Auf den letzten Seiten erfährt man Wichtiges über den Ablauf eines Genehmigungsverfahrens und erhält Kontaktadressen für Beratung.

Arbeitsgruppenleitung:
Mag. Vitus Lenz, Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LK OÖ)
Ing. Andreas Hager, LK OÖ, Bioberatung

Autorinnen und Autoren:
Ing. Andreas Hager, LK OÖ, Bioberatung
Mag. Vitus Lenz, LK OÖ
Dr. Elfriede Ofner, HBLFA Raumberg-Gumpenstein
A.Univ.-Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Veterinärmedizinische Universität Wien (VUW)

Weitere Arbeitsgruppenmitglieder:
Ing. Franz Hofer, LK OÖ
Johann Georg Höllbacher, ÖBSZ
Johann Hörth, Landwirtschaftskammer Niederösterreich (LK NÖ)
Ing. Erwin Huber, LACON GmbH
Ing. Siegfried Illmayer, Steirischer Schafzuchtverband
Ing. Thomas Kerschbaummayr, Bio Austria
Ing. Leonhard Larcher, LK Tirol, BBK Imst
Ing. Franz Neubacher, LK OÖ, Bauberatung – Vöcklabruck

Redaktion:
DI Dieter Brandl, ÖKL

Gestaltung:
DI Eva-Maria Munduch-Bader, ÖKL

Impressum:
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL)
Gußhausstraße 6, 040 Wien
Tel.: 01/505 18 91, Fax: 01/505 18 19-16, office@oekl.at, www.oekl.at

Ländliches Fortbildungsinstitut Österreich (LFI-Österreich)
Schauflergasse 6, 1014 Wien
Tel.: 01/53441-8566, Fax: 01/53441-8569, lfi@lk-oe.at, www.lfi.at/

LTS 203 Das landwirtschaftliche Kommunikationssystem (LKS)

Autor: Dipl.-Ing. Christian Hirt

LTS 203, ÖKL 1995

Mit dieser Publikation will der Autor Dipl.-Ing. Christian Hirt branchenfremden Informatikern und Elektronikern eine Grundlage für die Entwicklung eines EDV-unterstützten „Landwirtschaftlichen Kommunikationssystems“ bieten und darüber hinaus dem interessierten Landwirt die vielfältigen Möglichkeiten der landtechnischen Informationsaufbereitung aufzeigen.

Auch in der Landwirtschaft gewinnt der Einsatz geeigneter Kommunikationssysteme immer mehr an Bedeutung. Moderne Agrarinformationstechnologien sollen dazu beitragen, Konflikte im Sinne der Landwirtschaft und des Umweltschutzes zu lösen. Nur ein Beispiel: der vermehrte Einsatz von „Elektronik“ kann den Futtereinsatz optimieren. Das Ergebnis: weniger Belastung der Umwelt durch geringere Stickstoff- und Phosphatausscheidung und wirtschaftliche Vorteile durch Einsparung von teuren Futtermitteln.

240 Seiten

Preis • 10,90

LTS 214 Kleinstädte – Motoren im ländlichen Raum

Tagungsband anläßlich des ersten mitteleuropäischen Kleinstadtsymposiums in Murau 1998

LTS 214, ÖKL 1998

Anläßlich des 1. mitteleuropäischen Kleinstadtsymposium, das im September 1998 in Murau, Steiermark stattfand, erschien dieser Tagungsband, in dem alle Referate, der Exkursionsführer und die Workshopergebnisse nachzulesen sind. Für alle diejenigen Interessierten, die nicht dabei sein konnten oder nichts davon wußten, eine empfehlenswerte Lektüre.

Zumal das Thema ≥Kleinstädte„ ein als politisches wie fachliches ≥Niemandsland„ eingestuft werden kann, für die sich weder die Stadtexperten zuständig fühlen, aber auch nicht jene Fachleute, die die Anliegen des ländlichen Raumes auf ihr Banner heften. Dies gab Anlaß für einen Vorstoß auf dieses noch weitgehend unbearbeitete Forschungs- und Politikfeld, das ≥1. Mitteleuropäischen Kleinstadtsymposium„ mit Teilnehmern aus 11 Ländern fand statt.

Die Expertengespräche wurden durch Referate eingeleitet, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln dem Raumtypus ≥Kleinstadt„ annäherten, so etwa aus kulturhistorischer, funktioneller, gestalterischer, verwaltungstechnischer, energetischer und landschaftsbezogener Sicht. Die einschlägigen Vorträge dazu sind in dem vorliegenden Band nachzulesen. Sie bildeten beim Symposium den Rahmen für Workshops, die sich in drei verschiedenen Schwerpunkten mit der zukünftigen Positionierung der Kleinstädte in einem sich rasch wandelnden Europa auseinandersetzen. Die Wichtigkeit der Existenz von Kleinstädten als unverzichtbares Bindeglied zwischen Metropolen bzw. Groß- und Mittelstädten auf der einen Seite und dörflichen Strukturen auf der anderen Seite zog sich wie der bestimmende ≥rote Faden„ durch das ganze Symposium. So können kleine Städte für die großen ≥Entlastungsaufgaben„ verschiedenster Art übernehmen, etwa beim Wohnen, bei der haushaltsbezogenen Versorgung, auf dem Telearbeitsmarkt, im Bildungsbereich etc., während die Kleinstädte für ein ländlich geprägtes Umland als Impulsgeber für regionale Wirtschaftsaktivitäten, beispielsweise bei der Produktion und Verwertung von Energie und Nahrungsmitteln, aber auch bei der freizeitgebundenen Nutzung des kulturellen und landschaftsgebundenen Erbes im regionalen Kontext zunehmend fungieren könnten.

A5-Format, 72 Seiten, bebildert

Preis • 6,50

LTS 231 Handbuch Seltene Nutztierrassen

Handbuch Cover Auflage 33. Auflage 2016

Erhältlich in der Tierzuchtabteilung Ihrer Landes-Landwirtschaftskammer (hier zu finden), bei der ARCHE Austria oder im ÖKL: 01/5051891 oder office@oekl.at

Manipulationsgebühr: 3 Euro!

  • 41 ‚Rassensteckbriefe‘
  • 4 beispielhafte Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • A4-Format, durchgehend farbig
  • ca. 200 Fotos, Tabellen, Übersichten
  • 112 Seiten

Inhalt:

  • Vorwort des Herrn Bundesminister Andrä Rupprechter mit ARCHE Austria Obmann Thomas Strubreiter
  • Erhaltungszucht warum?
  • Vermarktung seltener heimischer Nutztierrassen und ihrer Produkte
  • Aspekte der Wirtschaftlichkeit
  • Der Hauptteil umfasst 41 ‚Rassensteckbriefe‘: vom Altsteirerhuhn bis zum Zackelschaf, von der Blobe Ziege bis zum Mangaliza Schwein, von den Ennstaler Bergschecken bis zum Waldviertler Blondvieh, von der Steirischen Scheckenziege bis zum Huzulenpferd oder Österreichischen Noriker, von der Dunklen Biene bis zum Österreichischen Pinscher.
  • Vier beispielhafte Wirtschaftlichkeitsberechnungen (ein Betrieb mit Pustertaler Sprinzen, ein Betrieb mit Tiroler Grauvieh, ein Betrieb mit Braunem Bergschaf, Blobe Ziege und Tux-Zillertaler Rind, ein Betrieb mit Mangaliza Schweinen), jeweils Aufstellung von: Leistungen, Variablen Kosten, Deckungsbeitrag im Jahr, Deckungsbeitrag pro Arbeitskraftstunde, Arbeitszeitbedarf
  • Das ÖNGENE-Generhaltungsprogramm
  • ÖPUL-Maßnahmen und Förderungen
  • Erhaltung seltener Nutztierassen international
  • Übersicht über Spartenbetreuer und Verantwortliche Organisationen (VOs) mit Namen, Adressen und Telefonnummern
  • Quellen, Literatur
  • Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

 

4.2_b_LLogo_EU_Laender_ELER_2015_RGB

LTS 204 Bioheizhof Hausmann

Ein Vorzeigeprojekt des ÖKL

Bearbeitung: Arch. Dipl.-Ing. Günther Schickhofer Dipl.-Ing. Gerhard Jüngling, Dipl.-Ing. Eva-Maria Munduch-Bader

LTS 204, ÖKL 1996

Mit einer verstärkten Nutzung des heimischen Energieträgers Holz können mehrere Ziele gleichzeitig erreicht werden:

  • Umweltschutz durch den Einsatz regenerativer, umweltfreundlicher Energieträger,
  • Förderung regionaler Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft,
  • Reduktion der importierten Energieträger wie Öl und Gas,
  • Erhaltung der bäuerlichen Kulturlandschaft.

Familie Hausmann, deren Vierkanthof 8 km südlich von St. Pölten liegt, hat sich gemeinsam mit dem Ö K L dafür entschieden, ein energiepolitisch vernünftiges, kostengünstiges und komfortables Energiekonzept umzusetzen. Durch die Zusammenarbeit von Ö K L, der Heizungsbaufirma Ofenbinder, dem Kesselhersteller Fröling und dem Solarvertreiber Sonnenkraft entstand eine Heizungsanlage, die in jeder Hinsicht als Musterbeispiel einer optimalen Energieversorgung im ländlichen Raum angesehen werden kann.

Von der Idee bis zur Umsetzung dokumentiert die Broschüre die Heizanlage der Familie Hausmann, die im Frühsommer des Jahres 1995 installiert wurde. Neben technischen Details des Automatik-Scheitholzkessels und des Ökozell-Dreizonenspeichers sowie der Solaranlage mit Indach-Flachkollektoren werden auch die Kosten der Anlage und die Förderungsmöglichkeiten offengelegt. Im Anhang befindet sich eine Liste von Firmen und Institutionen, die Scheitholzvergaserkessel und Hackschnitzelanlagen erzeugen sowie von Händlern und Institutionen, die bei Organisation und Planung helfen können.

Außerdem wird der Umbau des Bauernhofes, der in den Jahren 1978 – 1980 im Rahmen eines Wohnbauforschungsprojektes ebenfalls mit Hilfe des ÖKL durchgeführt wurde, beschrieben.

Der Bioheizhof Hausmann gibt Interessierten die Möglichkeit, diesen Vorzeigehof zu besichtigen. Dabei können im persönlichen Gespräch Erfahrungen ausgetauscht werden und vor allem kann dadurch die Idee des Bioheizhofes weitergetragen werden.

Preis Euro 5,10

LTS 216 Kosteneinsparung bei Mechanisierung und Stallbau

Tagungsband des ÖKL-Kolloquiums im November 1998 in Linz

LTS Heft 216, ÖKL 1999

Die Inhalte des ÖKL-Kolloquiums (November 1998) sind in diesem Tagungsband für alle Interessenten verfügbar! Das Thema hieß ≥Kostensenkung bei Mechanisierung und Stallbau„ und kann in Heft 216 der Landtechnischen Schriftenreihe im Detail nachgelesen werden.

Neben unterschiedlichsten Mechanisierungsvarianten (von den Vorteilen der Eigenmechanisierung bis zu den Vorteilen der gemeinschaftlichen Bewirtschaftung eines ganzen Betriebes wird hier alles beleuchtet) und aktuellen Bewertungen der AGENDA 2000 findet man in der Schrift auch genaue Ausführungen über kostengünstige Stallbauten, die gleichzeitig tiergerecht sind. Die Kosten z.B. für einen Kuhplatz können so auf 30.000,– ÖS gesenkt werden!

Da das Thema Kostensenkung sicherlich zu den wichtigsten für die österreichischen Landwirte gehört, kann das ÖKL mit dieser Veröffentlichung viele nützliche Hinweise geben!

Inhaltsverzeichnis
Was bringt die Agenda 2000 tatsächlich?  (Dipl.-Ing. Josef Koch, Redakteur der dlz, BLV-VerlagsGmbH, München)

Technische, organisatorische und wirtschaftliche Aspekte des Traktoreinsatzes (Agro-Ing. HTL Helmut Ammann;  Eidg. Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik (FAT), Tänikon)

Betriebsspezifische Mechanisierungsvarianten – von der Teilauslagerung bis zur Betriebskooperation (Ing. Fritz Wildfellner, Bundesverband Österreichischer Maschinen- und Betriebshilferinge, Linz)

≥Mechanisierungsvarianten„ aus der Sicht eines MR-Obmannes und Bauern (Ing. Manfred Schulz, Obmann des Raiffeisen Maschinen- und Betriebshilferinges Laa an der Thaya und Korneuburg)

Ein Beispiel für die Eigenmechanisierung unter Langzeitnutzung von Landmaschinen (Dipl.-Ing. Gebhard Aschenbrenner, LW Enzenkirchen, OÖ; ÖKL, Wien)

Einführung zum Thema ≥Verringerung der Baukosten durch Außenklima- und Gemeinschaftsställe„ (Arch. Dipl.-Ing. Günther Schickhofer, ÖKL Wien)

Außenklimaställe für Mastschweine: eine kosten-, tier- und arbeitsfreundliche Variante (Dir. Ing. Adolf  Übellacker, NÖ Landwirtschaftskammer, Wien)

Außenklimaställe für Rinder (LWR Ing. Heinrich Würzl, OÖ Landwirtschaftskammer, Linz)

Kosteneinsparungen nur durch Gemeinschaftsställe? (OLWR Dipl.-Ing. Leopold Rittler, NÖ Landes-Landwirtschaftskammer, Referat Betriebswirtschaft, Wien)

Die Broschüre im A5-Format hat 72 Seiten, ist bebildert sowie mit vielen Tabellen und Diagrammen versehen.

Preis von • 6,50

LTS 232 Einfacher Laufstall für kleine und mittlere Milchviehbestände

img_LTS 232 Cover:

Von der Anbindehaltung zum Laufstall

23 PRAXISBEISPIELE

Preis 4 Euro
64 Seiten, farbig

Bestellungen unter 01/5051891, office@oekl.at oder im webshop
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Wichtige Argumente für eine Umstellung von der Anbindehaltung zum Laufstall
3. Bauliche Rahmenbedingungen
4. Funktionsbereiche und Stallklima
5. Was ist bei der Umstellung zu beachten?
6. 23 Baubeispiele in Österreich
7. Detaillösungen / Tipps aus der Praxis
8. Weiterführende Literatur

Diese Landtechnische Schrift des ÖKL soll für interessierte Landwirtinnen und Landwirte eine Hilfestellung für die Umstellung von Anbindehaltung auf einen Laufstall geben. Zur Anforderung nach Bewegungsmöglichkeit von Rindern laut Österreichischem Tierschutzgesetz 2004 und der 1. Tierhaltungsverordnung (gültig ab 1.1.2005) bietet der Laufstall eine sinnvolle Variante. In Österreich gibt es gemäß den Strukturdaten der Milchquote im Grünen Bericht 2010 ca. 40.600 milchviehhaltende Betriebe. Davon sind drei Viertel (ca. 31.500) mit einer Quote bis zu 100.000 kg ausgestattet. Die Beispielsammlung in dieser Broschüre liefert speziell für diese Betriebe Anregungen und Lösungsansätze.

Argumente für eine Umstellung zum Laufstall

Futtervorlage: Die Vorlage von Grundfutter erfordert im Anbindestall bei engen Versorgungsgängen im Altgebäude einen erhöhten Arbeitsaufwand. Durch eine gut befahrbare Futterachse im Laufstall kann der Arbeitszeitbedarf verringert sowie die Arbeit erleichtert und den Tieren ad libitum Futter vorgelegt werden.

Arbeitsplatzqualität – Melken: Im Anbindestall kostet vor allem das Melken viel Zeit und kann gesundheitliche Schäden bei der melkenden Person verursachen. Beim Melken im Melkstand sind die körperliche Belastung und die Unfallgefahr geringer. Durch eine helle und freundliche Raumsituation wird der Arbeitskomfort erhöht und die Übersicht über Kuh und Euter verbessert.

Arbeitsplatzqualität – Entmistung: Durch eine Laufstalllösung kann zumindest eine Arbeitserleichterung erzielt werden.

Tiergesundheit: Da sich die Kühe im Laufstall frei bewegen können, sind ihnen viele arteigene Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe möglich, die sie auch auf der Weide ausüben. Die getrennt angeordneten Funktionsbereiche können im Laufstall optimal gestaltet werden und tragen somit deutlich zur Verbesserung des Wohlbefindens, der Gesundheit und somit auch der Leistung der Tiere bei. Die Kontrolle der Tiergesundheit und die Brunsterkennung sind im Laufstall für kleine Einheiten gut durchführbar.

Gerade für kleine Einheiten müssen mit einfachen Mitteln gute und innovative Lösungen gefunden werden, die sich mit vernünftigen Kompromissen auch verwirklichen lassen!

Die zukünftige Betriebsentwicklung stellt Betriebe mit kleinen und mittleren Tierbeständen oft vor besondere Herausforderungen. Viele dieser Betriebe haben zum Teil veraltete Stallungen oder können zu bestehenden Anbindeställen keine Weide oder keinen Auslauf anfügen. Oft lassen sich aber Laufställe realisieren, die durch einfache Baukonzepte eine Verbesserung für die Tierhalterinnen und Tierhalter sowie für die darin gehaltenen Tiere bedeuten. Die Broschüre soll auf die verschiedenen zu berücksichtigenden Aspekte, die eine Bewirtschaftung von Laufställen für kleine Einheiten mit sich bringen, hinweisen. Laufställe haben gegenüber Anbindeställen verfahrenstechnische und arbeitswirtschaftliche Vorteile. Zugleich stellen sie bei richtiger Ausführung der einzelnen Haltungsbereiche eine Verbesserung der Tiergerechtheit gegenüber der Anbindehaltung dar. Sie erfordern aber eine Umstellung im Betreiben des Stalles und im Umgang mit dem Vieh.

Laufställe für kleine Einheiten haben grundsätzlich auch die oben genannten Vorteile, welche sich aber nicht immer in vollem Umfang ausnutzen lassen. Hier gilt es, mit einfachen Mitteln gute und innovative Lösungen zu finden, die durchaus mit vernünftigen Kompromissen hinsichtlich des Standorts (Platzangebot, Gelände), der Arbeitswirtschaft und im finanziellen Aufwand zu finden sind. Ein besonderer Vorteil der Laufstalllösung ist, dass eine klare Zuordnung und tiergerechte Gestaltung der Funktionsbereiche ‚Liegen‘, ‚Laufen‘ und ‚Fressen‘ möglich ist, wobei die Tiere die einzelnen Stallbereiche jederzeit selbständig aufsuchen können. Die Beispiele in der Broschüre zeigen dahingehend Ansätze für mögliche Grundrissvarianten.

Der Laufstall kann im Gegensatz zur Anbindehaltung im Warmstall als Außenklimastall ausgeführt werden, was Vorteile beim Stallklima, der natürlichen Belichtung und bei den Baukosten bringt. Der Laufstall hat einen höheren Flächenbedarf als der Anbindestall. Grenzen sind dann gegeben, wenn der Aufwand für das Gebäude unverhältnismäßig groß wird, arbeitswirtschaftlich keine Vorteile resultieren oder wenn hinsichtlich der Tiergerechtheit unzureichende Konzepte entstehen.

Für den Laufstall ist eine gute Mensch-Tier-Beziehung besonders wichtig, da dadurch der Umgang mit den Tieren einfacher, ruhiger und mit weniger Unfallrisiko verbunden ist. Genauso von Bedeutung ist aber auch die eigene Überzeugung des Tierhalters / der Tierhalterin vom gewählten Haltungssystem. Bei einer Umstellung von Anbindehaltung zum Laufstall ist auch die Möglichkeit einer eventuellen Betriebserweiterung oder Umstellung auf eine biologische Wirtschaftsweise bei der Planung zu berücksichtigen. Dies gilt auch optional für eine spätere Umstellung auf Mutterkuh- oder auf Mastrinderhaltung.