LTS 235 Stallbau für die Biotierhaltung: ZIEGEN

LTS 235  | Preis 7 Euro  |  40 Seiten  |   farbig  |   110 Fotos und Zeichnungen

Die aktuelle ÖKL-Broschüre „Stallbau für die Biotierhaltung – ZIEGEN“ stellt eine umfassende Informationsgrundlage für alle Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Ziegenhaltung konfrontiert sind.

Durch einen Abstimmungsprozess zwischen Bauberatern der Landwirtschaftskammern, BIO AUSTRIA, den Kontrollstellen und der Forschung wurde dieses Stallbau-Nachschlagewerk für die Ziegenhaltung in der biologischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssituation erarbeitet. Um die Wirtschaftlichkeit zu sichern, sind strategische Überlegungen vor allem bei Investitionen für Gebäude und Technik von Bedeutung. Erst eine sehr gute Produktionstechnik, geringe Fixkostenbelastung durch günstigen Stallbau und geringe Maschinenkosten stellen die Grundlage für ein entsprechendes Arbeitseinkommen dar. Jeder Betrieb muss seine Entwicklungsfähigkeit realistisch prüfen, bevor er Investitionen tätigt.

Zielsetzungen:
+ Umsetzung der rechtlichen Vorgaben bezüglich der Tierhaltung
+ Optimiertes Tierwohl
+ Optimierte Arbeitswirtschaft
+ Kostengünstige Stallbaulösungen
+ Betriebswirtschaftlich sinnvolle Mechanisierung der Außenwirtschaft

Verhalten, Anatomie und Physiologie der Bezoarziegen, der Vorfahren unserer Hausziegen, haben sich als Anpassung an den Lebensraum ent­wickelt, um Überleben und Fortpflanzung zu sichern. Dieses Verhalten ist auch bei den heutigen Hausziegen noch in gleicher Weise angelegt, d.h. das gesamte Verhaltensrepertoire ihrer wilden Vorfahren ist noch vorhanden.

Die Bedingungen in der Haltung weichen grundsätzlich vom natürlichen Lebensraum ab. Die daraus folgenden Einschränkungen des Verhaltens können aber durch optimierten Stallbau möglichst gering gehalten werden, indem die Funktionsbereiche des Stalls in Abmessungen, Anzahl und Anordnung entsprechend dem Tierverhalten gestaltet werden. So werden optimale Haltungsbedingungen ermöglicht, welche die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Tiere sicherstellen und die Tiere in ihrer Anpassungsfähigkeit nicht überfordern.

Im Kapitel Grundlagen wird auf die klimatischen Ansprüche, auf das Fortbewegungsverhalten, auf das Sozial- und Ruheverhalten, auf die Futteraufnahme und das Trinkverhalten sowie auf das Sexual- und Mutter-Kind-Verhalten eingegangen und abgeleitet, was das für den Stallbau bedeutet.

Im Weiteren werden die verschiedenen Funktionsbereiche beschrieben (siehe Inhaltsverzeichnis).

Im Kapitel Planungsdaten geben Tabellen die wichtigsten Maße an, z.B. Mindeststall- und Auslaufflächen für Gruppenbuchten; Mindeststallflächen für Einzelbuchten; Mindestmaße für Fressplätze; Richtwerte für den Lagerraumbedarf; Wirtschaftsdüngeranfallsmengen bei ganzjähriger Stallhaltung für den Zeitraum von 6 Monaten.

Ein wesentlicher Teil der Broschüre sind die Planungsbeispiele. Dabei werden gute Beispiele aus der Praxis mit Plänen, Fotos und Detaillösungen gezeigt.

Bio Stallbau Ziegen Betrieb Welliner

Drei Planungsbeispiele „Milchziegenstall“ mit Beschreibung der baulichen Anlage, der Fütterung, der Wasserversorgung und des Auslaufs mit Fotos, Plänen (Grundriss, Schnitt) und Details

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen
3. Funktionsbereiche: Liegebereich, Lauffläche, Fressplatz (Futterraufe, Futtertisch), Kraftfutter, Tränke, Geburtsbuchten, Kitzschlupf, Melkstand , Milchlagerraum, Stallklima, Separieren von Tieren, Weitere Bereiche, Weide und Auslauf
4. Planungsdaten: Bewegungsfreiheit und Auslauf, Bodengestaltung, Fütterung und Tränke, Stallklima und Belichtung, Lagerraumbedarf, Mistlagerstätte
5. Planungsbeispiele
6. Praxistipps
7. Genehmigungsverfahren – Ablauf
8. Kontakte

Arbeitsgruppenleitung:
Mag. Vitus Lenz, Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LK OÖ) und
DI Doris Hofer, BIO AUSTRIA

Autorinnen und Autoren:
Mag. Vitus Lenz, LK OÖ
Dr. Elfriede Ofner-Schröck, LFZ Raumberg-Gumpenstein
Ao. Univ.-Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Veterinärmedizinische Universität Wien

Weitere Arbeitsgruppenmitglieder:
DI Christine Braunreiter, LK OÖ
DI Sabine Eigenschink, Austria Bio Garantie (ABG)
Franz Haslehner, BIO AUSTRIA OÖ
Johann Hörth, LK NÖ, Nö. Landeszuchtverband für Schafe und Ziegen
Ing. Erwin Huber, LACON
Dr. Christine Leeb, BOKU
DI Veronika Schmied, BIO AUSTRIA
Josef Stöckl, Oö. Landesverband für Ziegenzucht
Dr. Elisabeth Stöger, Tierärztin
Ing. Martin Strauß, LACON

Redaktion: DI Dieter Kreuzhuber, ÖKL

LTS 234 Stallbau für die Biotierhaltung: SCHAFE

2. Auflage, 2017

36 Seiten, farbig,mit 116 Fotos, Skizzen und Tabellen

Preis 9,00 Euro

BESTELLUNGEN
unter office@oekl.at, 01/505 18 91

Die vorliegende ÖKL-Broschüre stellt eine umfassende Informationsgrundlage für alle Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Schafhaltung konfrontiert sind. Durch einen Abstimmungsprozess zwischen Bauberatern der Landwirtschaftskammern, BIO AUSTRIA, den Kontrollstellen und der Forschung wurde dieses Stallbau-Nachschlagewerk für die Schafhaltung in der biologischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssituation erarbeitet.
Um die Wirtschaftlichkeit zu sichern, sind strategische Überlegungen vor allem bei Investitionen für Gebäude und Technik von Bedeutung. Erst eine sehr gute Produktionstechnik, geringe Fixkostenbelastung durch günstigen Stallbau und geringe Maschinenkosten stellen die Grundlage für ein entsprechendes Arbeitseinkommen dar. Jeder Betrieb muss seine Entwicklungsfähigkeit realistisch prüfen, bevor er Investitionen tätigt.

Zielsetzungen:

  • Umsetzung der rechtlichen Vorgaben bezüglich der Tierhaltung
  • Optimiertes Tierwohl
  • Optimierte Arbeitswirtschaft
  • Kostengünstige Stallbaulösungen
  • Betriebswirtschaftlich sinnvolle Mechanisierung der Außenwirtschaft

Arteigenes Verhalten der Tiere ist Grundvoraussetzung für Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Deshalb wird im Kapitel Grundlagen auf die klimatischen Ansprüche, auf das Sozialverhalten, die Mutter-Kind-Beziehung, auf die Futteraufnahme und das Trinkverhalten etc. eingegangen und abgeleitet, was das für den Stallbau bedeutet.

Im Weiteren werden dann schon die verschiedenen Funktionsbereiche beschrieben (siehe Inhaltsverzeichnis).

Im Kapitel Planungsdaten geben Tabellen die wichtigsten Maße an.

Ein wesentlicher Teil der Broschüre sind die Planungsbeispiele. Dabei werden gute Beispiele aus der Praxis mit Plänen, Fotos und Detaillösungen gezeigt. Bei Problemen, die oft im Detail liegen, wird folgendes Motto empfohlen: Lieber noch einmal über eine sinnvolle Lösung nachdenken, anstatt sich mehrmals täglich über das schlecht gelöste Problem zu ärgern. Einige allgemeine Praxistipps mit anschaulichen Fotos runden die Broschüre ab.

Sieben Planungsbeispiele mit Fotos, Plänen, Details:

  • Schafhaltung für Zucht und Mast
  • Schafhaltung für Muttertiere
  • Planungsempfehlungen für Lämmeraufzucht
  • Schafzuchtstall
  • Milchschafstall
  • Umbaulösung
  • Neubaulösung Zuchtbetrieb (Braunes Bergschaf)

Inhalt:
1. Einleitung   
2. Grundlagen   
3. Funktionsbereiche   
4. Planungsdaten  
5. Planungsbeispiele  
6. Praxistipps   
7. Genehmigungsverfahren – Ablauf 
8. Kontakte

Arbeitsgruppenleitung:
Mag. Vitus Lenz, Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LK OÖ)
DI Doris Hofer, BIO AUSTRIA

Autorinnen und Autoren:
Mag. Vitus Lenz, LK OÖ
A. Univ.-Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Veterinärmed. Universität Wien
Dr. Elfriede Ofner-Schröck, HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Weitere Arbeitsgruppenmitglieder:
DI Christine Braunreiter, LK OÖ
DI Walter Breininger, LK Stmk.
DI Sabine Eigenschink, Austria Bio Garantie (ABG)
Dr. Christine Leeb, Universität für Bodenkultur (BOKU)
DI Veronika Edler, BIO AUSTRIA
Dr. Elisabeth Stöger, Tierärztin
Franz Haslehner, BIO AUSTRIA OÖ
Johann Hörth, LK NÖ, Nö. Landeszuchtverband für Schafe und Ziegen
Univ.-Prof. Dr. Christoph Winckler, Universität für Bodenkultur (BOKU)

Redaktion:
DI Dieter Kreuzhuber, ÖKL

Gestaltung:
DI Eva-Maria Munduch-Bader, ÖKL

LTS 233 Vogelgeschichten

VERGRIFFEN

Geschichten heimischer Vögel zum Weitererzählen
Arten der Kulturlandschaft

Mit Unterstützung der EU, des Bundes und der Länder aus den Mitteln des Programmes für Ländliche Entwicklung 2007 bis 2013 hat das ÖKL und Birdlife Österreich das Buch ‚Vogelgeschichten‘ herausgebracht.

img_vogelgeschichten cover:

72 Seiten
60 Geschichten zu 55 Vogelarten
reich bebildert
Erhältlich u.a. im ÖKL zum Preis von 5 Euro
01/505 18 91, office@oekl.at

Was wäre ein Frühlingsspaziergang ohne Vogelgezwitscher, ein Sommerhimmel ohne Schwalben oder ein verschneites Futterhäuschen ohne Meisen? Vögel sind Sympathieträger, die das Leben der Menschen in unterschiedlicher Weise begleiten. Sie sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil der natürlichen Vielfalt in unserem Land.

Die österreichische Kulturlandschaft – entstanden durch Jahrhunderte lange Arbeit der heimischen Bäuerinnen und Bauern – liefert nicht nur Nahrungsmittel und nachwachsende Rohstoffe, sondern ist auch Lebensraum für viele Tier-, Pflanzen- und somit auch Vogelarten. Die langfristige Erhaltung dieser Vielfalt wird durch zahlreiche Förder- und Schutzprojekte unterstützt. Mit ‚vielfaltleben‘ wurde vom Lebensministerium die größte Artenschutzkampagne Österreichs ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt steht darin der Schutz vieler gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.

Die Vogelgeschichten sind eine Anregung zum Weitererzählen für Natur- und LandschaftsführerInnen. Sie sind aber auch für alle jene Bäuerinnen und Bauern gedacht, die mit Recht stolz darauf sind, die beschriebenen Vogelarten auf ihren Feldern beobachten und herzeigen zu können.

www.aviwiki.at
Weitere spannende Vogelgeschichten mit noch mehr Zusatzinfos finden Sie unter htpp://www.aviwiki.at.
Das [AviWiki] bietet auch die Möglichkeit, nach einzelnen Themenstellungen wie z.B. Vogelart, Vogel-Verhalten, Vogel-Umweltbeziehung etc. zu suchen.
Gedichte und Liedtexte zum Thema sowie weiterführende Literatur machen das Aviwiki zum interessanten Nachschlagewerk für alle NaturvermittlerInnen.

LTS

Seit den 70er Jahren gibt das ÖKL zu unterschiedlichen landwirtschaftlichen Themen Bildungsbroschüren in der „Landtechnischen Schriftenreihe“ heraus.

Zum Webshop

Die angegebenen Preise verstehen sich inkl. Mwst. und zuzüglich Versandkosten!

In folgender Übersicht sind auch Schriften enthalten, die bereits vergriffen sind, auf Anfrage jedoch in Kopie erhältlich sind:

LTS 227: Stallbau für die Bio-Tierhaltung: RINDER Auflage 3

3. Auflage 2017

Die 70 Seiten umfassende farbige Broschüre im A4-Format stellt eine umfassende Informationsgrundlage für Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Bio-Rinderhaltung konfrontiert sind.

Zum Preis von 9 Euro erhältlich im ÖKL unter 01/5051891 oder office@oekl.at und im Webshop. Außerdem kann die Broschüre in den meisten Landwirtschaftskammern bestellt werden oder bei Bio AUSTRIA.

Durch einen Abstimmungsprozess zwischen der Bauberatung der Landwirtschaftskammern, BIO AUSTRIA, den Kontrollstellen und der Forschung wurde die dritte Auflage zum Stallbau für die Rinderhaltung in der biologischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssituation erarbeitet.

Arbeitsgruppenleitung: DI Walter Breininger (LK Steiermark)

Autorinnen und Autoren: DI Walter Breininger, LK Steiermark, Dr. Elfriede Ofner-Schröck, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Ing. Anton Schmid, LK Salzburg, A. Univ. Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Vetmeduni

Weiters: Mag. Paul Axmann, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, DI Doris Hofer, BIO AUSTRIA, DI Harald Huber, LK Kärnten, Ing. Franz Kaltenberger, LK OÖ, Bauberatung, Mag. Vitus Lenz, LK OÖ, Bauberatung, Ing. Franz Neubacher, LK OÖ, Bauberatung, Dr. Karl Plsek, BMGF, Stefan Rudlstorfer, LK OÖ, Bioberatung, Ing. Hubert Schilchegger, SLK GesmbH, Ing. Rudolf Schütz, LK NÖ, Bauberatung, DI Eduard Wagner, LK NÖ, Bauberatung, Ing. Eduard Zentner, HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Redaktionelle Bearbeitung: DI Dieter Kreuzhuber, ÖKL

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Grundlagen: Was ist eine tiergerechte Haltung? Sozialverhalten, Ruheverhalten, Nahrungsaufnahme, Trinkverhalten, Fortbewegung, Komfortverhalten, Mutter-Kind-Verhalten und Verhalten der Kälber, Saugverhalten des Kalbes – Einflüsse auf gegenseitiges Besaugen, Sexualverhalten, Klimatische Ansprüche
  3. Funktionsbereiche: Liegebereich, Bodengestaltung der Lauffläche, Lauf- und Fressgänge, Fütterung, Tränke, Behandeln und Separieren von Tieren, Melkstand, Stallklima, Licht, Weide und Auslauf, Kälberhaltung, Kalbinnenaufzucht, Kratzbürsten
  4. Planungsdaten: Bewegungsfreiheit und Auslauf, Kälberhaltung, Bodengestaltung, Fütterung und Tränke, Stallklima und Belichtung, Strohbedarf, Futterlager, Düngerlager
  5. Planungsbeispiele: Allgemeines und Grundsätze für die Stallplanung, 1-reihiger Liegeboxenstall, 2-reihiger Liegeboxenstall, 3-reihiger Liegeboxenstall, Freie Liegeflächen, Tretmiststall, Tiefstreustall
  6. Genehmigungsverfahren – Ablauf
  7. Kontakte

Impressum:
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL)
Gußhausstraße 6, 1040 Wien
Tel.: 01/505 18 91, Fax: 01/505 18 19-16, office@oekl.at, www.oekl.at

 

LTS 207 Haustyp für die Bucklige Welt

Grundlegendes für eine neue Bauordnung

Autor: Dietrich Waldmann

LTS Heft 207, ÖKL 1996

Die über 80 Seiten umfassende Broschüre beschäftigt sich mit „zeitgemäßen“ Bauformen. Die Arbeit entstand als Diplomarbeit des Architekturstudenten Dietrich Waldmann am Institut für Hochbau unter Betreuung von o. Univ. Prof. D.I. Dr. techn. Alfons DWORSKY.

Der kritische Autor setzt sich mit der „Orientierungslosigkeit auf der Suche nach zeitgemäßen Bauformen“ im ländlichen Raum auseinander und sucht unter dem Motto „Auf die Plätze fertig – HAUS!“ den Weg zu einem lebendigen Traumhaus.

Besondere Beachtung schenkt er der „Buckligen Welt“ in Niederösterreich: Sie ist zwar dank fehlender überregionaler Anziehungspunkte bis heute von unmäßigen Eingriffen wirtschaftlicher und touristischer Art und den dazu nötigen Bauwerken verschont geblieben, die „Abkehr vom Stil der 60er und 70er Jahre als Basis für eine neue tragfähige Baugesinnung“ reicht jedoch für eine zukunftsweisende Entwicklung auch nicht aus, meint Waldmann.

Als Lösung bietet der angehende Architekt seinen Entwurf für ein Wohnhaus in der Buckligen Welt an. In zahlreichen Plänen und Modellfotos stellt er uns das Haus vor, das keinem landauf landab einheitlichen Muster entspricht.

Ziel des Autors ist nicht, das zukünftige Haus der „Buckligen Welt“ als Katalog von Gestaltungselementen zu entwickeln. Vielmehr geht es ihm darum, die Probleme der aktuellen Situation bewußt zu machen und zu erläutern, ob und in welcher Form die Entwicklung eines ‚Typenhauses‘ einen gangbaren Weg in die Zukunft darstellen kann.

Preis • 7,30

LTS 229: Stallbau für die Biotierhaltung – SCHWEINE

4. Auflage 2017

Die  Broschüre LTS 229 „Stallbau für die Biotierhaltung – SCHWEINE“ stellt eine umfassende Informationsgrundlage für Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Bio-Schweinehaltung konfrontiert sind.

BESTELLUNGEN unter office@oekl.at, 01/505 18 91 und im ÖKL-Webshop

PREIS: 9 Euro

Durch einen Abstimmungsprozess zwischen der Bauberatung der Landwirtschaftskammern, BIO AUSTRIA, den Kontrollstellen und der Forschung wurde die vierte Auflage zum Stallbau für die Schweinehaltung in der
biologischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssituation erarbeitet.

Die ÖKL-Broschüre „Stallbau für die Bio-Tierhaltung – Schweine“ (LTS 229) umfasst 64 Seiten und über 160 Fotos, Skizzen und zahlreiche Tabellen. Sie enthält folgende Kapitel:

  1. Einleitung
  2. Verhalten
  3. Planungsgrundlagen
  4. Abferkelbuchten: Universalbucht, Welser Bucht, Welcon©-Bucht
  5. Gruppensäugen
  6. Wartestall
  7. Mast- und Aufzuchtställe
  8. Details
  9. Genehmigungsverfahren
  10. Kontakte

Autorinnen und Autoren:
Dr. Werner Hagmüller, HBLFA Raumberg-Gumpenstein
Ing. Christian Auinger, Fa. Schauer
Franz Hold, Fa. Bräuer
Dr. Christine Leeb, Universität für Bodenkultur Wien
Mag. Vitus Lenz, LK OÖ, Bauberatung    
Ing. Johannes Spangel, LK NÖ
Dr. Johannes Baumgartner, Veterinärmedizinische Universität Wien

Mit Unterstützung von:
Mag. Paul Axmann, HBLFA Raumberg-Gumpenstein
DI Walter Breininger, LK Steiermark
DI Birgit Heidinger, HBLFA Raumberg-Gumpenstein
DI Doris Hofer, BIO AUSTRIA
DI Dr. Sonja Wlcek, BIO AUSTRIA
Ing. Eduard Zentner, HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Redaktionelle Bearbeitung
DI Dieter Kreuzhuber, ÖKL

Gestaltung
DI Eva-Maria Munduch-Bader, ÖKL

Impressum
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL)
Gußhausstraße 6, 1040 Wien
Tel.: 01/505 18 91, Fax: 01/505 18 19-16, office@oekl.at, www.oekl.at
Wien, 2017

LTS 208 Trocknung von Hackschnitzel mittels Abwärme

Autor: Dipl.-Ing. Markus Terlecki-Brunnbauer

VERGRIFFEN! Nur in Kopie erhältlich!

LTS Heft 208, ÖKL 1997

Die LTS 208 ist die überarbeitete Fassung einer Diplomarbeit, die am Institut für Technische Wärmelehre, Technische Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Institut für Energie aus Biomasse und dem Institut für Land-, Umwelt und Energietechnik, Universität für Bodenkultur Wien erstellt wurde:

Durch etliche Untersuchungen wurde festgestellt, daß die im Betrieb von österreichischen Biomassefernheizwerken eingesetzten Holzhackschnitzel eine wesentlich höhere Feuchtigkeit aufweisen, als bisher angenommen. Dies bedeutet, daß eine größere Menge von Holzhackschnitzel verfeuert wird, um die erforderliche Heizleistung zu erreichen, als ursprünglich berechnet wurde.

Die Aufgabe dieser Arbeit war es, das grundsätzliche Trocknungsverhalten von vier exemplarischen Holzarten – Buche, Eiche, Fichte und Pappel – zu untersuchen, um daraus auf eine energetisch möglichst sinnvolle Trocknung von Holzhackschnitzel dieser Holzarten zu schließen.

Der erste Abschnitt dieser Arbeit befaßt sich mit einer allgemeinen Untersuchung des Trocknungsverhaltens der oben genannten Holzarten.

Der zweite Abschnitt der Arbeit untersucht das reale Trocknungsverhalten von Holzhackschnitzel. Dazu wurde eine spezielle Trocknungsanlage entwickelt, die einen realen Trocknungsprozeß unter Verwendung der Abwärme einer Hackschnitzelheizanlage simulierte. Das Ergebnis: Die Trocknung der Hackschnitzel mittels der Abwärme der Holzhackschnitzelverbrennungsanlage ist energetisch sinnvoll, da dadurch der Heizwert beträchtlich gesteigert werden kann.

Preis  8,72

LTS 228: Stallbau für Schaf- und Ziegenhaltung

Stallbau für die Schaf- und Ziegenhaltung (konventionell & bio!)

IM ÖKL LEIDER NICHT MEHR ERHÄLTLICH!!!!

Die ÖKL-Broschüre ‚Stallbau für die Schaf- und Ziegenhaltung‘ (LTS 228) umfasst 41 Seiten und enthält die Kapitel

  • Grundlagen
  • Funktionsbereiche
  • Planungsdaten
  • Planungsbeispiele
  • Genehmigungsverfahren
  • Kontakte

Grundlagen: Das gesamte ≥Verhaltensrepertoire≥ der wilden Vorfahren ist bei den heutigen Hausschafen und √ziegen noch vorhanden. Die Bedingungen in der Haltung weichen grundsätzlich vom natürlichen Lebensraum ab. Optimierter Stallbau hält die daraus folgenden Einschränkungen des Verhaltens möglichst gering, indem die Funktionsbereiche der Haltung (Liegebereich, Laufbereich, Fressbereich, Entmistung, Lüftung) in Abmessungen, Anzahl und Anordnung dem Verhalten der Tiere in den verschiedenen Funktionskreisen (Sozialverhalten, Futteraufnahmeverhalten, Ruheverhalten etc.) entsprechend gestaltet werden.

Als Funktionsbereiche ergeben sich:

  • Liegebereich, in der Regel Tiefstreuflächen mit hochwertigem Stroh
  • Lauffläche √ darf kein Vollspaltenboden sein!
  • Als Fütterungseinrichtungen können Futterraufen, Futtertische oder Rundraufen eingesetzt werden, eine Unterteilung der Herde in Gruppen ist von Vorteil. Zahlreiche Skizzen zeigen die unterschiedlichen Systeme. Bei Ziegen wird ein großzügiges Tier-Fressplatzverhältnis, nämlich 3 Fressplätze pro 2 Tiere empfohlen. Für Lämmer und Kitze bis 3 Monate ist ein eigener Fressbereich (Lämmerschlupf) empfehlenswert.
  • Melkstände können bei kleineren Betriebsgrößen selbst gebaut werden, sie sollten mit einer Einrichtung zur Kraftfuttergabe ausgestattet sein. Einen vergleichbaren Standard für die Melktechnik wie bei Milchviehhaltung gibt es für Schafe und Ziegen nicht, bautechnische Anforderungen und Beispielsskizzen helfen hier weiter.
  • Der Milchverarbeitungsraum muss den Anforderungen des Milchhygienerechts entsprechen! (Broschüre des Lebensministeriums online unter http://www.landnet.at/article/articleview/51899/1/5202
  • Im Abschnitt Stallklima werden Richtwerte für Temperatur und Feuchtigkeit gegeben, wie meist wird ein zugfreier Stall mit Außenklimaverhältnissen empfohlen. Skizzen geben Auskunft über die optimale Gebäudeausrichtung, über verschieb- und verdrehbare Schlitzwände.
  • Auslauf und Weide entsprechen dem natürlichen Verhalten der Tiere, empfohlen wird bei Milchhaltung die Portionsweide oder kombinierte Systeme.

Im Kapitel Planungsdaten werden in Tabellen unter anderem die vorgeschriebenen Mindeststall- und Auslaufflächen für Gruppenbuchten, die Mindeststallflächen für Einzelbuchten, die Mindestmaße für Fressplätze, Angaben zu den Lichtanforderungen, zum Bergeraumbedarf sowie zur Mistlagerstätte angegeben. In den Tabellen werden die Anforderungen für die Bio-Tierhaltung farbig gekennzeichnet.

Im Kapitel Planungsbeispiele werden auf 11 Seiten Beispiele mit Grund- und Aufrissen und zahlreichen Fotos vorgestellt.

Auf den letzten Seiten erfährt man Wichtiges über den Ablauf eines Genehmigungsverfahrens und erhält Kontaktadressen für Beratung.

Arbeitsgruppenleitung:
Mag. Vitus Lenz, Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LK OÖ)
Ing. Andreas Hager, LK OÖ, Bioberatung

Autorinnen und Autoren:
Ing. Andreas Hager, LK OÖ, Bioberatung
Mag. Vitus Lenz, LK OÖ
Dr. Elfriede Ofner, HBLFA Raumberg-Gumpenstein
A.Univ.-Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Veterinärmedizinische Universität Wien (VUW)

Weitere Arbeitsgruppenmitglieder:
Ing. Franz Hofer, LK OÖ
Johann Georg Höllbacher, ÖBSZ
Johann Hörth, Landwirtschaftskammer Niederösterreich (LK NÖ)
Ing. Erwin Huber, LACON GmbH
Ing. Siegfried Illmayer, Steirischer Schafzuchtverband
Ing. Thomas Kerschbaummayr, Bio Austria
Ing. Leonhard Larcher, LK Tirol, BBK Imst
Ing. Franz Neubacher, LK OÖ, Bauberatung – Vöcklabruck

Redaktion:
DI Dieter Brandl, ÖKL

Gestaltung:
DI Eva-Maria Munduch-Bader, ÖKL

Impressum:
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL)
Gußhausstraße 6, 040 Wien
Tel.: 01/505 18 91, Fax: 01/505 18 19-16, office@oekl.at, www.oekl.at

Ländliches Fortbildungsinstitut Österreich (LFI-Österreich)
Schauflergasse 6, 1014 Wien
Tel.: 01/53441-8566, Fax: 01/53441-8569, lfi@lk-oe.at, www.lfi.at/

LTS 209 Grünlandmechanisierung – Zuviel der Vernunft?

Autor: Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger

LTS Heft 209, ÖKL 1997

Diese LTS ist eine überarbeitete Fassung der Dissertation „Einfluß der Mechanisierung von Grünlandbetrieben auf deren ökonomische und soziale Situation“ von Herrn Schwaiger, erstellt am Institut für Land-, Umwelt- und Energietechnik, Universität für Bodenkultur Wien.

In dieser umfassenden Studie wurde die Maschinenausstattung in den Grünlandgebieten Österreichs untersucht. Obwohl nur ein Drittel der Betriebe sich ausschließlich eigener Maschinen, vom Mähwerk bis zur Entnahmetechnik, bedient, ortet der Autor noch immer Einsparungsmöglichkeiten, nach dem Leitspruch „Jeder Schilling, der nicht ausgegeben wird, muß auch nicht erwirtschaftet werden.“

Verknüpft man nun diese Tatsache mit den Betriebsdaten nach Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben, so ergibt sich – verkürzt formuliert – folgendes: diejenigen Landwirte, die im Haupterwerb „besser“ mechanisiert sein sollten, können sich die teuren Hangmaschinen nicht leisten. Auf der anderen Seite verwenden die Betriebe im Nebenerwerb einen erheblichen Anteil des außerlandwirtschaftlichen Einkommens für den Maschinenkauf.

Die Broschüre ist eine wichtige Lektüre nicht nur für die Landwirte selber, sondern auch für Maschinenringgeschäftsführer und (politische) Entscheidungsträger, die sich hier über die Bestimmungsgründe für Maschinen-Investitionen informieren können.

Beeindruckend ist es, wenn der Autor etwa nachweist, daß eine infolge einer um lediglich 20 cm größeren Arbeitsbreite gewonnene Einsparung von einer Stunde letztlich 450,- ÖS Mehrkosten verursacht – ein Betrag, den ein mancher Landwirt an einem Tag nicht verdient!

Preis • 9,45