LTS 205 Landwirtschaftliche Betriebsgebäude aus Holz

Konstruktionsmodelle
4. Auflage, ÖKL 2008

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Diese Landtechnische Schrift stellt eine Sammlung verschiedener Bauweisen dar und präsentiert einen Überblick über mögliche Konstruktionsmodelle, die von Bauwilligen als Vorinformation und als Entscheidungshilfe herangezogen werden können.

NICHT MEHR ERHÄLTLICH

Inhalt:

Teil A Klassische Konstruktionsarten wie Brettelbinderkonstruktionen, Kantholzbinder, Kastenträger und Rundholzkonstruktionen:

In diesem Teil werden alle im ÖKL erarbeiteten Holzhallen-Typen-pläne verschiedener Spannweiten und klassische Konstruktionsarten wie Brettelbinderkonstruktionen, Kantholzbinder, Kastenträger und Rundholzkonstruktionen aufgezeigt. Über eine Entscheidungshilfe hinaus können diese Konstruktionsmodelle auch als Planungsgrundlage dienen, sofern eine entsprechende statische Berechnung auf Grundlage der aktuellen Holzbaunormen sowie mit Berücksichtigung der für den jeweiligen Standort relevanten anzusetzenden Schneelasten durch ein hierzu befugtes und konzessioniertes Statikbüro (z.B. Zivilingenieur/in für Bauwesen) ausgestellt wird. In Zusammenarbeit mit konzessionierten Zimmereien/BaumeisterInnen können die Gebäude in der Folge errichtet werden.

Teil B Neue Starrrahmen-Konstruktionsmodelle für Kantholzbauten, vor allem für moderne mehrhäusige Bauweisen:

In diesem Teil sind die Variationsmöglichkeiten der neuen Typen dargestellt. Die dazugehörigen Typenstatikpläne mit sämtlichen Details sowie die zugrunde liegenden statischen Berechnungen (aus dem Jahr 2008) können im ÖKL bestellt werden. In Zusammenarbeit mit konzessionierten Zimmereien/BaumeisterInnen können die Gebäude errichtet werden.

Preis: Euro 5,00

LTS 217 Betreutes Wohnen am Bauernhof für ältere Menschen

Ein Leitfaden als Entscheidungshilfe

VERGRIFFEN! Nur in Kopie erhältlich!

LTS 217, ÖKL 1999

Der Schwerpunkt für diese Ausgabe der Landtechnischen Schriftenreihe ist das Betreute Wohnen am Bauernhof für ältere Menschen. Dabei mietet ein älterer Mensch langfristig eine abgeschlossene, alten- bzw. behindertengerechte Wohnung auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Eine pauschale Mindestbetreuungsleistung ist im monatlichen ≥Mietpreis≥ meist enthalten. Gegen Auf-preis kann er weitere Leistungen wie Vollpension, Wäscheservice, Hilfestellungen im Alltag, Teilnahme an Freizeitveranstaltungen und son-stige Betreuung in Anspruch nehmen. Selbst bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit – zumindest bis zu einer bestimmten Pflegestufe – kann der Senior in der eigenen Wohnung bleiben.

Aufgrund entsprechender Ausbildung übernimmt jemand aus der bäuerlichen Familie die Betreuung, Versorgung oder sogar Pflege der älteren Menschen entweder zur Gänze oder nur teilweise (in Zusammenarbeit mit Sozialen Diensten).

Ein neuer Betriebszweig Ob ≥Betreutes Wohnen≥ auf einem landwirtschaftlichen Betrieb als neuer Aufgabenbereich in Frage kommt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Wer sich die Betreuung älterer Menschen als langfristige berufliche Perspektive vor-stellen kann, hat eine wichtige Voraussetzung bereits erfüllt.
  • Gibt es in der Region überhaupt Bedarf für Altenbetreu-ungsplätze.
  • Es ist notwendig, sich genau über rechtliche Bestimmungen, wie Mietrecht, Raum-ord-nung, Bauvorschriften, Gewerberecht etc. zu informieren.

Welche Angebotsform für den Betrieb die optimale ist, sollte gründlich überlegt werden.

Für die Betreuung älterer Menschen ist viel spezielles Wissen erforderlich – eine Aus-bildung in diesem Bereich ist somit Grundvoraussetzung.

In der vorliegenden Schrift wird auf alle notwendigen Voraussetzungen näher eingegangen. Sie ist für die Landwirtin/den Landwirt, die/der überlegt, auf dem eigenen Betrieb Betreutes Wohnen anzubieten, eine wichtige Lektüre! (Übrigens ist die LTS als Schulbuch anerkannt worden.)

Preis 8,00

VERGRIFFEN! Nur in Kopie erhältlich!

LTS 206 Urlaub am Bauernhof – Top oder Flop?

Zusammenfassung eines ÖKL-Kolloquiums

LTS Heft 206, ÖKL 1996

Anläßlich eines ÖKL-Kolloquiums, das im November 1995 an der Universität für Bodenkultur stattgefunden hat, gab das ÖKL in der Landtechnischen Schriftenreihe einen Band heraus – das Thema „Urlaub am Bauernhof: Top oder Flop?“.

Während die Tourismus-Branche in Österreich insgesamt starke Einbrüche vermelden muß, gibt es beim „Urlaub am Bauernhof“ weitere Zuwächse. Sieben Referentinnen und Referenten des Kolloquiums beleuchten diesen fast „amateurhaften“ Tourismuszweig aus verschiedenen Blickwinkeln.

So berichtet zum Beispiel Johann Hüttner, Landwirt, von seinen persönlichen Erfahrungen als Anbieter von Ferienzimmern auf seinem Bauernhof. Seit heuer hat er und seine Frau eine neue Schiene gelegt – den „Baby-Bauernhof“. Gerhard Schimak, selber langjähriger Gast am Bauernhof gibt in seinem Beitrag Antworten auf die Frage „Was erwartet der Gast vom Bauern“ und Hans Embacher, erläutert aus der „offiziell“ positiven Sicht des Bundesverbandes „Urlaub am Bauernhof“ das Thema Billig- oder Qualitätstourismus. Fritz Gattermayer, Agrarökonom, erklärt uns die volkswirtschaftliche Bedeutung und Werner Pevetz beschreibt die Soziologie des Urlaubs am Bauernhof. Annemarie Wernisch und Gertraud Pichler gehen in ihren Beiträgen unter anderem auf die Zusammenarbeit am Bauernhof, auf die enorme Zusatzbelastung für die Bäuerin und auf den damit verbundenen hohen Leistungsdruck ein.

Insgesamt wird ein sehr guter Überblick über den Ist-Zustand und ein Ausblick in die Zukunft gegeben.

Preis • 7,30

LTS 218 Neu- und Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude + Schule am Bauernhof

Tagungsband des ÖKL-Kolloquiums 1999 

LTS Heft 218, ÖKL 1999

Gebäude besser neu nutzen als dem Verfall preisgeben!

Das ÖKL-Kolloquium 1999 widmete sich zwei Themen, die vielen Landwirten auf der Suche nach neuen Einkommensquellen sehr wichtig geworden sind: der Um- und Neunutzung landwirtschaftlicher Gebäude und dem Projekt ≥Schule am Bauernhof„.

Linz, 25. November 1999. Im Großen Saal der Landwirtschaftskammer Oberösterreich fand sich ein hochkarätiges und kritisches Publikum ein.

Zwei Beispiele machten den Anfang: Franz Bertl aus Wilhelmsburg berichtete über seinen zu einem Seminarraum umgebauten Schweinestall; Gabriele Schober von der BBK Perg erzählte ausführlich vom ≥Betreuten Wohnen am Bauernhof für Senioren„, durch das immerhin schon 13 ältere Menschen eine schöne Wohnung in ländlicher Umgebung und familiärer Atmosphäre gefunden haben.

Die Referenten Karl Pelz, Manfred Riedl und Gerlind Weber gaben danach einen umfassenden Überblick über die Bestimmungen der Raumordnung – da diese Landessache ist, sind die Unterschiede zu beachten: in Oberösterreich z.B. brachte eine Novellierung eine Gleichstellung zwischen Bauernhöfen im Grünland und in Dorflage; in Tirol ist z.B. eine gewerbliche Nutzung an eine landwirtschaftliche Hofstelle gebunden. Riedl und Weber versuchten folgendes darzulegen: Auch wenn manchem die Bestimmungen der Raumordnung als Schikanen erscheinen mögen, muß bedacht werden, daß die Raumordnung einen Ausgleich aller Interessen herbeiführen und auch volkswirtschaftliche (Infrastruktur!) und umweltrelevante Aspekte berücksichtigen muß.

Schule am Bauernhof soll den Konsumenten von morgen schon in der Schule Verständnis für die Landwirtschaft, das Leben am Bauernhof, die unterschiedlichen Produktionsweisen etc. vermitteln. Johanna Pernkopf präsentierte den Leitfaden ≥Schule am Bauernhof„ und die Angebote speziell von Oberösterreich. Alfons Fallmann gab ein umfassendes Bild über die Anforderungen, die ein Bauernhof erfüllen sollte, wenn er für Schulkinder geöffnet werden soll. Nicht nur betriebliche Voraussetzungen – wie vor allem Sicherheit – müssen berücksichtigt werden, auch die persönliche Einstellung, das Vorhandensein freier Arbeitskapazität etc. spielen eine wichtige Rolle. Zum Abschluß gaben Lehrer und Landwirte lebendige Erfahrungsberichte.

Neugierig geworden?

Auch wer das Kolloquium nicht besucht hat, kann sich informieren.

A5, 62 Seiten

Preis • 7,25

LTS 207 Haustyp für die Bucklige Welt

Grundlegendes für eine neue Bauordnung

Autor: Dietrich Waldmann

LTS Heft 207, ÖKL 1996

Die über 80 Seiten umfassende Broschüre beschäftigt sich mit „zeitgemäßen“ Bauformen. Die Arbeit entstand als Diplomarbeit des Architekturstudenten Dietrich Waldmann am Institut für Hochbau unter Betreuung von o. Univ. Prof. D.I. Dr. techn. Alfons DWORSKY.

Der kritische Autor setzt sich mit der „Orientierungslosigkeit auf der Suche nach zeitgemäßen Bauformen“ im ländlichen Raum auseinander und sucht unter dem Motto „Auf die Plätze fertig – HAUS!“ den Weg zu einem lebendigen Traumhaus.

Besondere Beachtung schenkt er der „Buckligen Welt“ in Niederösterreich: Sie ist zwar dank fehlender überregionaler Anziehungspunkte bis heute von unmäßigen Eingriffen wirtschaftlicher und touristischer Art und den dazu nötigen Bauwerken verschont geblieben, die „Abkehr vom Stil der 60er und 70er Jahre als Basis für eine neue tragfähige Baugesinnung“ reicht jedoch für eine zukunftsweisende Entwicklung auch nicht aus, meint Waldmann.

Als Lösung bietet der angehende Architekt seinen Entwurf für ein Wohnhaus in der Buckligen Welt an. In zahlreichen Plänen und Modellfotos stellt er uns das Haus vor, das keinem landauf landab einheitlichen Muster entspricht.

Ziel des Autors ist nicht, das zukünftige Haus der „Buckligen Welt“ als Katalog von Gestaltungselementen zu entwickeln. Vielmehr geht es ihm darum, die Probleme der aktuellen Situation bewußt zu machen und zu erläutern, ob und in welcher Form die Entwicklung eines ‚Typenhauses‘ einen gangbaren Weg in die Zukunft darstellen kann.

Preis • 7,30

LTS 219 Die Dritte Bauernbefreiung

Erich Geiersberger
Aktualisierter und erweiterter Nachdruck

LTS 219, ÖKL 2000

Neben dem Standardwerk „Die Maschinenbank“, welches Theorie und Praxis der jetzt als Maschinenring bezeichneten und weit verbreiteten Institution zum Thema hatte, verfasste Dr. Erich Geiersberger das agrarpolitische Buch „Die Dritte Bauernbefreiung“.

Geiersberger ist nicht nur Maschinenringfunktionären als wortstarker Kommentator und Vortragender in Sachen Agrarpolitik bekannt. Er verwendete den Titel für die Tatsache, daß die Bauern durch überhöhte Maschineninvestitionen neuerlich in eine Abhängigkeit geraten sind, für die Geiersberger den Ausdruck „Zinsknechtschaft“ für gerechtfertigt hält. Ebenso wie aus der Befreiung der Leibeigenschaft und der anschließenden ersten „Zinsknechtschaft“ steht nun eine neuerliche Befreiung aus der zweiten Zinsknechtschaft an, wozu der Maschinenring eine Möglichkeit bietet.

Das Buch wird in der ursprünglichen Fassung gedruckt; vom Autor ist jedoch zu jedem Abschnitt ein Anhang, der die jüngste Entwicklung berücksichtigt, angefügt.

Preis Euro 13,80

LTS 208 Trocknung von Hackschnitzel mittels Abwärme

Autor: Dipl.-Ing. Markus Terlecki-Brunnbauer

VERGRIFFEN! Nur in Kopie erhältlich!

LTS Heft 208, ÖKL 1997

Die LTS 208 ist die überarbeitete Fassung einer Diplomarbeit, die am Institut für Technische Wärmelehre, Technische Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Institut für Energie aus Biomasse und dem Institut für Land-, Umwelt und Energietechnik, Universität für Bodenkultur Wien erstellt wurde:

Durch etliche Untersuchungen wurde festgestellt, daß die im Betrieb von österreichischen Biomassefernheizwerken eingesetzten Holzhackschnitzel eine wesentlich höhere Feuchtigkeit aufweisen, als bisher angenommen. Dies bedeutet, daß eine größere Menge von Holzhackschnitzel verfeuert wird, um die erforderliche Heizleistung zu erreichen, als ursprünglich berechnet wurde.

Die Aufgabe dieser Arbeit war es, das grundsätzliche Trocknungsverhalten von vier exemplarischen Holzarten – Buche, Eiche, Fichte und Pappel – zu untersuchen, um daraus auf eine energetisch möglichst sinnvolle Trocknung von Holzhackschnitzel dieser Holzarten zu schließen.

Der erste Abschnitt dieser Arbeit befaßt sich mit einer allgemeinen Untersuchung des Trocknungsverhaltens der oben genannten Holzarten.

Der zweite Abschnitt der Arbeit untersucht das reale Trocknungsverhalten von Holzhackschnitzel. Dazu wurde eine spezielle Trocknungsanlage entwickelt, die einen realen Trocknungsprozeß unter Verwendung der Abwärme einer Hackschnitzelheizanlage simulierte. Das Ergebnis: Die Trocknung der Hackschnitzel mittels der Abwärme der Holzhackschnitzelverbrennungsanlage ist energetisch sinnvoll, da dadurch der Heizwert beträchtlich gesteigert werden kann.

Preis  8,72

LTS 220 Energie haushalten

Leitlinien für einen sparsamen Energieverbrauch
Dipl.-Ing. Franz SCHÖRGHUBER

LTS Heft 220, ÖKL 2001

Die Broschüre stellt ein illustriertes Handbuch für den Energieverbrauch im gesamten Lebensbereich jedes Einzelnen dar. Die umfassenden Informationen und die Fülle praktischer Ratschläge reicht vom Grundsätzlichen, der Bauplanung, den Bauteilen und dem Wärmehaushalt über die Heizung (wobei ein spezielles Kapitel dem Holzheizen gewidmet ist) bis zur Haushaltsführung, dem Kochen, Waschen, Kühlen und der Energiebuchhaltung und letztendlich dem Betrieb des Autos. Nach einem Resümee, in dessen 10 Punkten nochmals Denkanstöße für ein sparsames und umweltbewusstes Energie-Haushalten gegeben werden, runden Zahlen und Einheiten und die Erklärung von Fachbegriffen diesen ersten ausführlichen Ratgeber ab.

Preis von •11,60

LTS 209 Grünlandmechanisierung – Zuviel der Vernunft?

Autor: Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger

LTS Heft 209, ÖKL 1997

Diese LTS ist eine überarbeitete Fassung der Dissertation „Einfluß der Mechanisierung von Grünlandbetrieben auf deren ökonomische und soziale Situation“ von Herrn Schwaiger, erstellt am Institut für Land-, Umwelt- und Energietechnik, Universität für Bodenkultur Wien.

In dieser umfassenden Studie wurde die Maschinenausstattung in den Grünlandgebieten Österreichs untersucht. Obwohl nur ein Drittel der Betriebe sich ausschließlich eigener Maschinen, vom Mähwerk bis zur Entnahmetechnik, bedient, ortet der Autor noch immer Einsparungsmöglichkeiten, nach dem Leitspruch „Jeder Schilling, der nicht ausgegeben wird, muß auch nicht erwirtschaftet werden.“

Verknüpft man nun diese Tatsache mit den Betriebsdaten nach Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben, so ergibt sich – verkürzt formuliert – folgendes: diejenigen Landwirte, die im Haupterwerb „besser“ mechanisiert sein sollten, können sich die teuren Hangmaschinen nicht leisten. Auf der anderen Seite verwenden die Betriebe im Nebenerwerb einen erheblichen Anteil des außerlandwirtschaftlichen Einkommens für den Maschinenkauf.

Die Broschüre ist eine wichtige Lektüre nicht nur für die Landwirte selber, sondern auch für Maschinenringgeschäftsführer und (politische) Entscheidungsträger, die sich hier über die Bestimmungsgründe für Maschinen-Investitionen informieren können.

Beeindruckend ist es, wenn der Autor etwa nachweist, daß eine infolge einer um lediglich 20 cm größeren Arbeitsbreite gewonnene Einsparung von einer Stunde letztlich 450,- ÖS Mehrkosten verursacht – ein Betrag, den ein mancher Landwirt an einem Tag nicht verdient!

Preis • 9,45

LTS 221 Bildungsbroschüre Elektronikeinsatz in der Landwirtschaft

ÖKL 2003

„Elektronik – ein neues Werkzeug – soll die Fähigkeiten des Menschen ergänzen und erweitern, nicht bloß ersetzen.“

Die Elektronik stellt für die Landwirtschaft eine ebenso große Umwälzung dar wie seinerzeit die Umstellung von der Pferdeanspannung auf den Traktor. Mancher Landwirt mag dieser Entwicklung reserviert, vielleicht sogar ratlos gegenüber stehen. Dabei kann die Elektronik in mehrfacher Hinsicht dazu dienen, den Fortbestand der Landwirtschaft gerade unter den spezifisch österreichischen Bedingungen zu sichern.

Der Einsatz von Elektronik auch in der Landwirtschaft eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten, von denen der Landwirt profitieren kann und die für die wirtschaftliche Effizienz für Sicherheit, Qualitätsproduktion relevant sind. Somit ergeben sich Vorteile sowohl für den Verbraucher als auch für die Natur. Die Fachbroschüre vermittelt einen Einblick in die neuesten Entwicklungen unter spezifisch österreichischen Gesichtspunkten: Das bedeutet kleinere Strukturen und unterschiedlichste Produktionszweige. Zugleich bietet der überbetriebliche Einsatz über den Maschinenring die Möglichkeit, die „teure“ neue Technik auszulasten und ihre Fixkosten zu senken.

Die Elektronik bewirkt eine enorme Entlastung des Landwirtes – auch von körperlich anstrengender Arbeit. Andererseits ist der Landwirt gefordert, sich intensiv mit der neuen Technik vertraut zu machen.

Vielfach halten die Landwirte am Status quo fest und wehren sich gegen die neue Technik. Aber gerade die österreichische Landwirtschaft mit ihren kleinen Strukturen erfordert neue Konzepte, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Eine Möglichkeit dazu bietet die bis zum Urproduzenten – dem Landwirt – dokumentierte Qualität, die mittelfristig nur mit elektronisch gesteuerter und ebenso dokumentierter Produktion zu erreichen ist.

Ob der Einsatz wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen betrieblichen Situation ab – sich über neue Entwicklungen zu informieren ist jedenfalls von Vorteil. Die vorliegenden Broschüre will diese Information zur Verfügung stellen.

Autoren: Aschenbrenner, Boxberger, Krönigsberger et al.

Preis: Euro 12,50