Herbsttagung ÖKL-Baukreis in Tirol

MR DI Manfred Watzinger (BMNT, Referat II/8a Investitionsförderung), Vorsitzender des ÖKL-Baukreises, begrüßte 33 Personen zur ÖKL-Bautagung in Mils in Tirol. Es begrüßten ebenfalls der Präsident der Landwirtschaftskammer Tirol Ing. Josef Hechenberger und DI Alois Poppeller, Amt der Tiroler Landesregierung.

Die wichtigsten Tagesordungspunkte

Fertig gestellte Publikationen:

Merkblatt 29 Pferdeställe, 5. Auflage
Merkblatt 60 Hoftankanlagen für Diesel und Biotreibstoffe, 4. Auflage
Merkblatt 83 Baustoffe in der Landwirtschaft – Beton, 3. Auflage
Merkblatt 101 Verwertung von Baurestmassen und Bodenaushubmaterial im Bereich landwirtschaftlicher Liegenschaften, 3. Auflage
Hinweis: Es gibt Excel-Kalkulationsblätter (Baurestmassen, Bodenaushubmaterial) zum Download auf www.oekl-bauen.at „Downloads für Merkblätter“
Merkblatt 103 Automatische Melksysteme, 2. Auflage, 2018

Publikationsentwürfe:
Merkblatt 36 Kleine Ställe für Legehennen, 4. Auflage
Merkblatt 48 Liegeboxenlaufstall für Milchvieh, 5. Auflage
Merkblatt 97 Schaffung von Auslaufflächen bei Anbindehaltung, 2. Auflage
Landtechnische Schrift 232 Einfacher Laufstall − Von der Anbindehaltung zum Laufstall – Praxisbeispiele, 2. Auflage
Merkblatt 108 Schweinehaltung bei kleinen Beständen, 1. Auflage
Merkblatt 34 Erschließungs- und Manipulationsflächen für den Wirtschaftsbereich, 2. Auflage
Merkblatt 24 Düngersammelanlagen für Wirtschaftsdünger, 8. Auflage

Exkursionen und Führung

  • Kompoststall Leach-Hof, Kolsassberg
  • Schöberlhof in Mutters („Tiroler Kwell-Saibling“ und Heumilchbetrieb)
  • 5er-Gemüseland Tirol GmbH in Hall in Tirol
  • „Tuxer-Bauer“ – Fam. Hoppichler in Tulfes
  • Führung durch den neuen Vollholzbau des Reschenhofs in Mils durch Arch. DI Reinhard Madritsch www.madritschpfurtscheller.at



Fachvortrag
Bauteilaktivierung, Günther Hellmayr, Firma Rehau Ges.m.n.H., www.rehau.at

Weitere Themen

NEC: Ratgeber, Maßnahmenpapier
Geplante Publikationen

ÖKL-Kolloquium 2018 „Produktionsfaktor Wetter“ in Graz

Landtechnisches Kolloquium des ÖKL 2018

Dienstag, 27. November 2018

9:00 bis 16:45

Grimmingsaal im Steiermarkhof
Ekkehard-Hauer-Straße 33
8052 Graz   

Produktionsfaktor Wetter

Als die Verantwortlichen des ÖKL das Thema für das diesjährige Kolloquium festgelegt haben, war nicht absehbar, welche Aktualität eine Veranstaltung 2018 zum Wetter als Produktionsfaktor gewinnen würde …

Einladung und Programm ÖKL Kolloquium 2018

Immer offensichtlicher wird, dass heiße und trockene Jahre keine „Ausreißer“ sind, die man durch Gegenrechnen mit kälteren Jahren kaschieren kann. Der Klimawandel ist da und für 2018 war angesichts der Trockenheit und Hitze sogar von „extremen Extremen“ die Rede!

„Klima“ ist die längerfristige Betrachtungsweise, während das „Wetter“ das aktuelle Geschehen betrachtet.

Pro Sekunde verdunsten um die Erde eine Milliarde Kubikmeter Wasser und die Frage ist, wann und mit welcher Intensität sie sich wo in welcher Form wieder „niederschlagen“. Hier liegt die mögliche Spanne zwischen Nieseln, dem zunehmend erwünschten Landregen, Starkregen, Hagel und Schnee.

Neben der Temperatur spielt die Luftströmung in der Ausprägung zwischen Brise und Orkan eine Rolle, wobei einzelne Meteorologen meinen, dass künftig auch in unseren Breiten Tornados möglich sein werden.

Die „Kunst“ liegt darin, die erhobenen Daten so zu verknüpfen, dass daraus eine zuverlässige, möglichst langfristige Wettervorhersage getroffen werden kann. Hier wurden bemerkenswerte Fortschritte erzielt.

Die Landwirtschaft kann bzw. muss auf den Klimawandel durch angepasste Pflanzenkulturen reagieren. Wenn sie dabei auf Ressourcenschonung achtet, trägt sie – freilich im atomistischen Umfang – zur Klimastabilisierung bei.

 

PROGRAMM

9:00 Anmeldung und Kaffee
9:30 Begrüßung: Kammerpräsident Ök.-Rat Franz Titschenbacher, LK Steiermark und DI Stefan Dworzak, Obmann des ÖKL und Landwirt im Burgenland

VORMITTAG

Teure Wetterkapriolen? – Ein Versuch der monetären Bewertung des Klimawandels
Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Prof Karl Steininger, Wegener-Center für Klima und Globalen Wandel, Karl–Franzens–Universität, Graz

Genauigkeit von Wettervorhersagen
Dr. Alexander Podesser, ZAMG, Graz

Pflanzenbauliche Strategien gegen den Klimawandel
DI Arno Mayer, LWK Stmk., Graz

Versichern als Strategie gegen den Klimawandel: Wetterereignisse punktgenau rekonstruiert und prognostiziert
Mag. Holger Starke, MSc, Österr. Hagelversicherung

NACHMITTAG

Ein „verlässlicher“ Wetterbericht in OÖ
Mag. Günter Mahringer, Austro Control GmbH, Linz-Hörsching     

Wetterangepasste Bodenbearbeitung
Priv. Doz. Dr. Gernot Bodner, Abt. Pflanzenbau der BOKU, Tulln

Züchtung als Strategie für klimafitten Pflanzenbau  
DI Christian Krumphuber, LK OÖ

Klimaveränderungen: Wie reagiert die Landwirtschaft?
DDipl. Ing. Dr. Hermine Mitter, Inst. für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, BOKU Wien

KLAR! – 20 Regionen stellen sich den Folgen des Klimawandels
Mag. Gernot Wörther Klima- und Energiefonds, Wien  

Wetterstationen in der landwirtschaftlichen Praxis
Lukas Handl, Josephinum Research

Eine eigene Station für Wetter- und Bodendaten
Dr. Heiner Denzer, Pessl Instruments GmbH, Weiz 

Ackerbauliche Maßnahmen zur Anpassung an die Klimaveränderung im Trockengebiet
Ing. Josef Hartmann, Gutsverwaltung Hardegg, Seefeld Kadolz

ca.16:30 Ende des Kolloquiums

Moderation Vormittag: DI Stefan Dworzak
Moderation Nachmittag: DI Michael Deimel

Die Diskussionen finden jeweils im Anschluss an die Vorträge statt.

Tagungsgebühr inkl. Tagungsmappe und Pausenkaffee:
TeilnehmerInnen mit Betriebsnummer: 45 €
TeilnehmerInnen ohne Betriebsnummer: 65 €
Der Eintritt für SchülerInnen und Studierende ist frei (ohne Mappe).
Für ÖKL-Mitglieder ist der Besuch des Kolloquiums kostenlos!

Änderungen vorbehalten.
Anmeldeformular folgt.

Informationen bei DI David Unterrainer: david.unterrainer@oekl.at
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 21. November 2018!

Optimierter Einsatz von Sprühgeräten im Obst- & Weinbau

ÖKL-Praxisseminar am 30. Oktober in Krems

Einladung & Programm

Der Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau steht immer wieder vor neuen Herausforderungen. Neben Klimaänderungen bringt auch ein veränderter Krankheits- und Schädlingsdruck neue Herausforderungen mit sich. Dabei muss auch die Technik bzw. deren Einstellung Schritt halten können. Weithin sichtbare oder „duftende Sprühwolken“ und Pflanzenschutzmittel am falschen Ort zeugen von verbesserungswürdiger Pflanzenschutztechnik. Die Gerätetechnik wird komplexer, eine verlustarme Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln ist dringend notwendig. Umgekehrt sollen aber nicht Resistenzen in Folge mangelnder Benetzung gefördert werden. Am Ende der Saison soll das Gerät richtig eingewintert werden.

Besonders Besitzer von Neugeräten benötigen daher Informationen und Tipps, um von Beginn an ihr Sprühgerät optimiert einsetzen und umweltschonenden Pflanzenschutz betreiben zu können.

Außerdem sind gerade in Intensivkulturen noch erhaltene extensive Strukturen wie Einzelbäume, Hecken und Raine ein wichtiger (Über)Lebensraum für Nützlinge. Welche das sind – darauf verweist der ausgebildete Biodiversitätsvermittler Patrick Taucher im praktischen Teil.

Die Veranstaltung wird anerkannt für:
Pflanzenschutz Sachkundeausweis in Niederösterreich (3h)
ÖPUL-Maßnahme Gewässerschutz GW (3h)
ÖPUL-Maßnahme Umweltgerechte und biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung UBB (1h)

Termin: 
Dienstag, 30. Oktober 2018
13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort:
Wein- und Obstbau Kompetenzzentrum Krems
Wienerstraße 101, 3500 Krems

Tagungsbeitrag:             
Mit LW Betriebsnummer: 60 €
Ohne LW Betriebsnummer: 80 €

ANMELDUNG mit diesem Anmeldeformular

Die Kosten für die Verpflegung betragen 10 € pro Person und sind nicht im Seminarpreis enthalten!

ÖKL-Seminar Landtechnik im Biolandbau

Der ÖKL-Vergleich: Verschiedene Bodenbearbeitungswerkzeuge in Zwischenfrüchten
++ Ausgebucht ! ++
In Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn hält das ÖKL am 27. September 2018 das Seminar „Vergleich verschiedener Bodenwerkzeuge in Zwischenfrüchten“ ab. Dabei folgt in bewährter Weise die Praxis der Theorie. Letztere behandeln die beiden Referenten Dr. Wilfried Hartl (Bioforschung Austria) und DI Willi Peszt (LK Burgenland).
Mehr lesen Sie hier.

ÖKL-Praxisseminar Landtechnik im Biolandbau

Der ÖKL-Vergleich: Verschiedene Bodenbearbeitungswerkzeuge in Zwischenfrüchten
++ Ausgebucht ! ++

In Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn hält das ÖKL am 27. September 2018 das Seminar „Vergleich verschiedener Bodenwerkzeuge in Zwischenfrüchten“ ab. Dabei folgt in bewährter Weise die Praxis der Theorie. Letztere behandeln die beiden Referenten Dr. Wilfried Hartl (Bioforschung Austria) und DI Willi Peszt (LK Burgenland).

Die Veranstaltung wird für folgende ÖPUL-Maßnahmen anerkannt:
UBB (2h), BIO (2h) und GW (3h)

Einladung & Programm [pdf]

In der Praxis wird die Palette gezogener Technik zwischen Grubbern über die (Kurz-)Scheibenegge bis zum extrem flach arbeitenden Schälpflug gezeigt. Wenngleich energieaufwändiger, aber mitunter angebracht, ist die zapfwellengetriebene Technik in Form von Fräsen. (Deren Einsatz sollte überlegt erfolgen, denn sie schneiden „willkürlich“ und teilen die Bodenaggregate nicht entlang natürlicher Bruchlinien.)

Am Acker ist ein direkter Gerätevergleich möglich. Gespräche mit den Firmenvertretern sind möglich und erwünscht!

Der Anbau von Zwischenfrüchten hat bedeutend zugenommen – nicht nur aus Idealismus: Ihr Anbau wird in diversen Umweltprogrammen gefordert, aber auch monetär honoriert.

Zwischenfrüchten stellen eine wichtige Stütze im biologischen und konventionellen Ackerbau dar. Sie lockern den Boden im Wurzelraum, wirken erosionshemmend und können Nährstoffe aus tieferen Schichten wieder an die Bodenoberfläche transportieren. Das ist gerade in der nicht wendenden Bearbeitung von Bedeutung.

Durch die geeignete Einarbeitung der Zwischenfrüchte  sollen dabei möglichst gute Bedingungen für die Folgefrucht geschaffen, Arbeitsgänge eingespart und der Boden in all seinen Funktionen – insbesondere aber in der Wasserführung – geschont werden.

Hinsichtlich der Kulturen gilt: Die Masse des Bestandes (aus Wasser) ist nicht unbedingt Klasse, und abfrierende Bestände vereinfachen die Folgebearbeitung oder ersparen den Einsatz von (Total-)Herbiziden. (Eine „Grüne Brücke“ für Krankheiten und Schädlinge kann entstehen, wenn Hauptkultur und Zwischenfrucht verwandt sind.)

Zwischenfruchtanbau ist nicht „zwischendurch“ erledigt und verlangt Fachkenntnis, wozu das ÖKL-Seminar beiträgt.

Termin: Donnerstag, 27. September 2018                                                          

Ort: LFS Obersiebenbrunn, Feldhofstraße 6, 2283 Obersiebenbrunn

Tagungsbeitrag:
mit LW Betriebsnummer: 60 €
ohne LW Betriebsnummer: 80 €

Die Kosten für die Verpflegung betragen 10 € pro Person und sind nicht im Seminarpreis enthalten!

Eine Anmeldung bis 24. September ist unbedingt erforderlich!
Bitte verwenden Sie dieses Anmeldeformular und senden es an Frau Raymitz martina.raymitz@oekl.at!

 

Foto: Eindruck eines ÖKL-Seminars Technik im Biolandbau, Otto Krönigsberger

ÖKL-Seminar „Die Herde im Griff“

Am 18. Juni 2018 fand an der LFS Otterbach in St. Florian/Schärding das ÖKL-Seminar zum Thema „Die Herde im Griff: Herdenmanagement und Gesundheitsmonitoring in der Milchviehhaltung“ statt.

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ÖKL-Praxisseminar „Flex- und Bandschneidwerke“

Vorschau: Im September findet ein ÖKL-Mähdruschseminar mit dem Schwerpunkt auf Flex- und Bandschneidwerke für Sojakulturen statt. Agrartrainer Klaus Semmler garantiert einen interessanten Tag, an dem mehrere Schneidwerke demonstriert werden!
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