ÖKL-Seminar „Die Herde im Griff“

Am 18. Juni 2018 fand an der LFS Otterbach in St. Florian/Schärding das ÖKL-Seminar zum Thema „Die Herde im Griff: Herdenmanagement und Gesundheitsmonitoring in der Milchviehhaltung“ statt.

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ÖKL-Praxisseminar „Flex- und Bandschneidwerke“

Vorschau: Im September findet ein ÖKL-Mähdruschseminar mit dem Schwerpunkt auf Flex- und Bandschneidwerke für Sojakulturen statt. Agrartrainer Klaus Semmler garantiert einen interessanten Tag, an dem mehrere Schneidwerke demonstriert werden!
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ÖKL-Praxisseminar Flex- und Bandschneidwerke

Wir folgen der (Soja-)Schote auf den Grund!!!

Zeitraum 1. bis 15. September 2018

Bezirksbauernkammer in Baden in NÖ
Praxisflächen in der Nähe

Schwerpunkt SOJA

Einladung & Programm

(Foto: pixabay)

Die Konstruktion des Schneidwerks und dessen Einstellung stellen am Mähdrescher den ersten wichtigen Einflussfaktor auf einen möglichst hohen Durchsatz des Erntegutes dar. Entsteht hier ein ungleichmäßiger Gutfluss, werden sowohl die Flächenleistung als auch die Qualität der Ernte vermindert. Speziell in Soja sind besondere Anforderungen an die Technik gestellt, da der niedrige Schotenansatz zu Verlusten bei herkömmlichen Schneidwerken führt. Flexible Schneidwerkskonstruktionen erlauben daher einen niedrigen Schnittpunkt und Förderbänder einen schonenden Gutfluss, um Verluste zu minimieren und die Qualität zu steigern.

Dieses Seminar verbindet Theorie und Praxis in der Mähdreschereinstellung. Agrartrainer Klaus Semmler erläutert die theoretischen Hintergründe und Erfahrungen zu Dreschwerks- und Maschineneinstellungen unter schwierigen Erntebedingungen, die technischen Modifikationen und Anpassungen zur Durchflusssteigerung. Bei den anschließenden Maschinendemonstrationen erklärt er die spezifischen Unterschiede und Optimierungsmöglichkeiten. (6 Schneidwerke).

Termin: September 2018 – Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben!
Ort: Bezirksbauernkammer Baden und Mödling, Pfaffstättner Straße 3, 2500 Baden
Praxis:
Sojaflächen nähe Baden bei Wien

Tagesprogramm

08.30 Uhr Registrierung, Kaffee
09.00 Uhr Begrüßung

09.05 Uhr Theorie Klaus Semmler, Agrartrainer: „Grundlegende Ansatzpunkte zur Erhöhung von Durchsatz und Qualität“

12:30 Uhr Mittagspause

13:15 Uhr Praktischer Teil
Es werden in der Praxis Einstellmöglichkeiten besprochen und folgende Schneidwerke demonstriert:   

  • HoneyBee AirFlex
  • John Deere Flex Draper
  • MacDon
  • Case 3162 TerraFlex
  • Massey Ferguson Powerflow
  • Claas

16.30 Uhr voraussichtliches Ende

Anmeldeformular MÄHDRUSCH SOJA

Für die kurzfristige Bekanntgabe des Termins bitte unbedingt die Mailadresse in das Anmeldeformular eintragen!!

Seminarbeitrag:
Mit LW Betriebsnummer: 140 €
Ohne LW Betriebsnummer: 180 €
(Die Kosten für die Verpflegung sind nicht im Seminarpreis enthalten.)

ÖKL-Praxisseminar: Die Herde im Griff !

ÖKL-Praxisseminar Herdenmanagement & Gesundheitsmonitoring in der Milchviehhaltung

Auch in der Milchproduktion bietet die Digitalisierung ein breites Spektrum an Möglichkeiten, Daten über den Milchviehbestand zu sammeln, zu interpretieren und für die Tiergesundheit und eine effiziente Milchproduktion verwerten zu können. Das ÖKL-Seminar am 18. Juni 2018 an der LFS Otterbach in St. Florian am Inn liefert neben theoretischen Grundlagen auch technische Lösungsmöglichkeiten und Interpretationshilfen für eine erfolgreiche Produktion!

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ÖKL-Seminar: Die Herde im Griff

Herdenmanagement & Gesundheitsmonitoring in der Milchviehhaltung

Bericht vom ÖKL-Praxisseminar am Montag, 18. Juni 2018

Am 18.6.2018 fand an der LFS Otterbach, St. Florian/Schärding, das ÖKL-Seminar zum Thema „Die Herde im Griff: Herdenmanagement und Gesundheitsmonitoring in der Milchviehhaltung“ statt. Mit 24 Teilnehmern entstand eine angenehme Gruppengröße, in der die vorgetragenen Themen konstruktiv diskutiert werden konnten. Das Publikum setzte sich zum Großteil aus Landwirten, aber auch aus Tierärzten, Beratern und Lehrern anderer Landwirtschaftsschulen zusammen.

DI Christian Fasching eröffnete mit seinem Vortrag zu Grundlagen und Fakten im sensorgestützten Herdenmanagement. Begleitet von einer Online-Umfrage zum Thema gelang es ihm, die aktuelle Situation und den Stand der Technik darzustellen. Mit aktueller Technologie lassen sich Variationen in der Rationsgestaltung und -qualität ebenso genau darstellen wie Gesundheits- und Bewegungsdaten der Tiere. Er hob auch die arbeitswirtschaftlichen Vorteile eines digitalen Managementsystems hervor, die langfristig in der Arbeitszeitersparnis und -planung liegen.

Dr. Christa Egger-Danner (im Bild links, gemeinsam mit Stephanie Auinger) hob in ihrem Vortrag die Wichtigkeit eines Datenverbundes hervor. Die Vernetzung der Daten verschiedener Systeme an einem Betrieb stellt eine der größten Herausforderungen in der Digitalisierung dar. Einheitliche Standards und Schnittstellen zum Wohle der Praktikabilität sind gefragt. Die Anwendung des Rinderdatenverbundes (RDV) macht das Herdenmanagement für den Landwirt, und eine einfachere tierärztliche Bestandesbetreuung möglich. Weitere Entwicklungen vor Allem zur Überwachung der Tiergesundheit sind geplant. In Zukunft sieht Frau Dr. Egger-Danner eine stärkere Entwicklung zur Nutzung digitaler Technologien in der Milchviehhaltung. Wesentliche Vorteile werden in der Steigerung von Tierwohl und Tiergesundheit, der Einsparung von Ressourcen und präziseren Datengrundlagen für die Züchtung erwartet.

Rita Kapp (Lely), Dr. Laura Lidauer (Smartbow) und David Gappmaier (smaXtec) stellten im Anschluss die Herstellerlösungen in der Sensortechnik vor. Die Möglichkeiten gehen hier von Messungen der Milchqualität, Bewegungsrate und Ortung im Stall und auf der Weide bis zu Widerkautätigkeit, Brunst- und Abkalbeerkennung sowie Gesundheitsmonitoring. Die Programme können sowohl am PC, als auch per App am Handy bedient werden.

Durch Dr. Franz Gewessler (Bildmitte) wurden die Erfahrungen aus der Praxis präsentiert. Die Notwendigkeit der Datengenerierung ist für ihn unumstritten. Durch sie kann eine genaue Vorbereitung der Behandlung möglich werden. Allerdings nur, wenn präzise Daten schon im Vorfeld für den Tierarzt verfügbar sind. Aktuell ist die Datenqualität noch nicht ausreichend und die Zuverlässigkeit für Tierärzte zu gering. Eine zentrale und unabhängige Datensammelstelle (z.B. Raumberg-Gumpenstein) wäre wünschenswert, um Daten für den jeweiligen Gebrauch zu verarbeiten und bereitzustellen (Landwirt, TGD, Tierarzt, Züchtung, Wissenschaft).

Am Nachmittag wurde die Gruppe von Betriebsleiter Sebastian Langmair durch die Anlage der LFS Otterbach geführt. Der Stall wurde im Oktober 2016 eröffnet und es wird bereits ein Managementsystem mit Bewegungsaufzeichnung verwendet. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat sich hier die Möglichkeit geboten, Praxisfragen zu stellen, die durch den Bewirtschafter beantwortet wurden. Eine offene Diskussionsrunde schloss die Veranstaltung ab.

Das Seminar wurde mit 2 Stunden als TGD-Weiterbildung anerkannt.

Das ÖKL veranstaltete diesen Fachtag in Zusammenarbeit mit Rinderzucht Austria.

(Gruppenfoto ganz oben: Stephanie Auinger, Landwirt,
andere Fotos: ÖKL)

Einladung & Programm

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Auftaktveranstaltung EUropa in Wien mit dem ÖKL

Bei der Auftaktveranstaltung von EUropa in Wien am Montag, 14. Mai 2018, wurden in der Alten Schieberkammer zwölf Projekte vorgestellt, die aus Mitteln der EU-Fonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums), EFRE, EMFF und ESF gefördert werden. Aus dem Landwirtschaftsfonds standen die Projekte „blün“, Ordentlich! Schlampert. und die Weiterentwicklung von Wintergemüse auf dem Programm. (Foto: ÖROK/Fischer)

Außerdem das Bildungs- und Informationsprojekt „Seltene Nutztierrassen“, das das ÖKL u.a. gemeinsam mit der ARCHE Austria durchführt. Eva-Maria Munduch-Bader (ÖKL) ging darauf ein, warum manche Rinder, Schweine, Schafe oder Ziegen selten geworden sind, wie man diese erhalten kann und warum – v.a. weil sie zur Schönheit auf dieser Welt beitragen! 

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ÖKL-Vollversammlung 2018

Am 8. Mai fand an der Hochschule für Agar- und Umweltpädagogik die 71. Vollversammlung des ÖKL statt.

Der Festvortrag mit dem Titel „300 Jahre Landtechnik“ wurde von Herrn Professor KR Karl Prillinger gehalten.

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ÖKL-Vollversammlung 2018

Am 8. Mai 2018 fand an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik die 71. Vollversammlung des ÖKL statt.

ÖKL-Obmann Stefan Dworzak begrüßte und leitete die Vollversammlung. Er freute sich besonders, den Festvortrag „300 Jahre Landtechnik“ von Herrn Professor KR Karl Prillinger ankündigen zu dürfen.

Etwa 40 Personen fanden sich im lichtdurchfluteten Hörsaal 3 an der Hochschule ein und wurden von Frau Vizerektorin Elisabeth Hainfellner herzlich willkommen geheißen.

Auf der Tagesordnung standen ausführliche Berichte aus der ÖKL-Geschäftsstelle – anhand einer Österreich-Karte und Fotos dargestellt vom ÖKL-Team.

Von li nach re: Stefan Dworzak, Daniel Fink, Gebhard Aschenbrenner, Eva-Maria Munduch-Bader, Barbara Steurer, Silke Scholl, Stephanie Köttl, Markus Zehetgruber und Kornelia Zipper.

Weiters wurde die Bilanz 2017 angenommen und der Vorstand auf Antrag der Rechnungsprüfung entlastet.

Außerdem wurde Herr DI Wolfgang Weichselbaum neu in den ÖKL-Vorstand gewählt.

Er ist seit Sommer 2017 Leiter Agrar beim Maschinenring Österreich.

Der Festvortrag mit dem Titel „300 Jahre Landtechnik“ wurde von Herrn Professor KR Karl Prillinger gehalten.

Hier im Bild (Mitte li) gemeinsam mit der Vizerektorin der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Elisabeth Hainfellner (Mitte re), Eva-Maria Munduch-Bader und Stefan Dworzak.

Die Passion von Prof. Prillinger liegt in der Dokumentation der Entwicklung der Landtechnik der vergangenen 300 Jahre bis in die heutige Zeit. Seit 1997 sammelt der ehemalige Besitzer eines Ersatzteilgroßhandelsunternehmens für Landtechnik akribisch Prospekte und Druckwerke alter Landmaschinen. Er wurde zur ersten Anlaufstelle bei Fragen zur historischen Landtechnik. Sein Archiv in Wels enthält mehr als 800.000 verschiedene Belege, darunter auch Schriftstücke, die bis in das Jahr 1680 zurückreichen.

Einige Highlights aus seinem Vortrag im Rahmen der ÖKL-Vollversammlung:

In seinem mit hunderten Bildern unterstützten Vortrag ging er u.a. darauf ein, dass die größten Entwicklungen in der Landtechnik immer nach Kriegen und Hungersnöten entstanden.

Den Ursprung fand die Landtechnik nach dem 30jährigen Krieg. Um 1800 dauerte die Weizenernte von 1 ha per Hand rund 300 Stunden, heute wird die Ernte durch modernste Landtechnik in rund einer halben Stunde erledigt. Die gesteigerte Effizienz ist besonders heute bei immer steigenden Bevölkerungszahlen von großer Bedeutung, da unsere Bauern immer mehr Menschen ernähren müssen.

Herr Prillinger geht in seinem Vortrag auf die Geschichte der Landtechnik im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklungen, auf die technischen Entwicklungen und Erfindungen über die Jahrzehnte hinweg ein: von der Urmaschine der Landtechnik aus dem Jahr 1662, welche von dem Kärntner Josef Locatelli erfunden wurde, den großen landtechnischen Entwicklungen der Vorreiter aus Großbritannien, über den „Goldenen Pflug“ der ersten Landmaschinenfirma Pflugfabrik Hohenheim aus dem Jahr 1818, dem ersten Compound-Dampfpflug aus 1862, die Entwicklungen rund um die Etablierung von Dampf-, Elektro- oder Motorpflug bis hin zum ersten serienmäßig erstellten Traktor mit dem „Lanz-Landbaumotor“ aus dem Jahr 1918 oder den ersten Traktor mit Gummirädern „Hanomag“ aus dem Jahr 1933.

(Text u.a. aus dem Prospekt „Prillinger Archiv“)

Kontakt: www.prillinger-archiv.at

Alle Fotos: ÖKL

Bericht ÖKL-Seminar Drainage März 2018

Am 29.3.2018 wurde zum wiederholten Mal ein ÖKL-Seminar zum Thema „Spülung und Reparatur von Drainagen“ abgehalten. Als Mitveranstalter stellte uns die Forst- und Gutsverwaltung Hardegg in Großkadolz einen Seminarraum und Flächen zur Praxisdemonstration zur Verfügung.

Albert Spreu, Geschäftsführer des RKL, führte die Teilnehmer in die vielschichtige Materie rund um Drainagen ein. Sie gewährleisten eine funktionierende Entwässerung und damit erst die Bewirtschaftung mancher landwirtschaftlicher Flächen. Funktioniert diese Entwässerung nicht mehr, müssen Spül- und Reparaturmaßnahmen getroffen werden.

Die Ursachen einer Verstopfung

 Zur Zeit der Neuanlage vieler Drainagesysteme wurden vorwiegend Tonrohre verwendet. Sie zeichneten sich vor allem durch ihre lange Haltbarkeit von bis zu 100 Jahren aus. Diese Zeitspanne nagt allerdings am Material der Rohre, sodass die Stabilität und Funktionalität durch Materialermüdung nicht mehr gegeben ist. Zusätzlich haben sich im Vergleich die Maschinengewichte über die Zeit drastisch erhöht. Die früher häufig eingesetzten Tonrohre sind also gewaltigen Belastungen ausgesetzt, die zum Bruch der Rohre führen. Aber auch Verockerungen oder eingewachsene Wurzeln können die Ursachen der Verstopfung sein.

Ein gebrochenes oder verlegtes Drainagerohr führt unweigerlich zu Vernässungen im Feld und im schlimmsten Fall zu eingesunkenen Maschinen und Ertragsausfällen auf der betroffenen Fläche. Die Erhaltung der Funktionsfähigkeit ist also ein ganz wesentlicher Beitrag zum verlässlichen Betriebserfolg. Rechtzeitig gesetzte Maßnahmen zur Instandhaltung sparen Zeit und Geld, vor allem wenn in ohnehin arbeitsreichen Jahreszeiten Maschinen steckenbleiben.

Reparatur          

An vernässten Stellen kann Anfangs mit einem Bagger o.Ä. vorgearbeitet werden. Für die letzten 20 cm bis zur Drainage empfiehlt sich allerdings das Graben mit einer Schaufel, um die Verrohrung nicht völlig zu zerstören. Bei der Reparatur ist eine provisorische Lösung nicht empfehlenswert. Sie hält gewöhnlicherweise nicht lange, sodass nach kurzer Zeit eine erneute Reparatur notwendig ist. Besser ist es, das beschädigte Stück großzügig auszutauschen. Beim Einsetzen der Rohre ist darauf zu achten, dass der darunter liegende Boden verfestigt ist. So können die Rohre auf einen stabilen Untergrund gelegt werden der nicht mehr nachgibt. Ein Praxistipp: eine Verlängerung des mittleren Baggerzinkens beim Ziehen der Gräben erzeugt eine Vertiefung, in die das Drainagerohr bequem gelegt werden kann. Beim Verfüllen der Gräben ist insbesondere bei steinigen Böden sorgsam vorzugehen. Eine Ummantelung mit Stroh verhindert das Einschlämmen von Material. Eine Lage Schotter (Sortierung 16/32 mm) über dem Schlauch schont diesen und vergrößert außerdem den Einzugsbereich.

Spülung

Regelmäßiges Spülen verhindert das Zuwachsen bzw. Versanden oder Verschlämmen der Anlagen. Zum Zusetzen kann es auch durch Verockerung kommen, einer chemischen Reaktion des  Eisens im Drainagewasser. Im Vorfluter wiederum können Schlieren entstehen, die wie Öl aussehen und ebensolchen Alarm auslösen können! Beim Spülen ist darauf zu achten, dass nicht zu große Mengen Ocker die Kiemen von Fischen verkleben.

Die praktischen Vorführungen zur Spülung und Drainage-Inspektion mit einer Kamera wurden in Zusammenarbeit mit der Firma Berl „kommunal services“, einem überregional tätigen Unternehmen auf einer Fläche der Forst- und Gutsverwaltung Hardegg durchgeführt. Eine Besonderheit am Spülfahrzeug ist, dass das Spülwasser gleich darin gereinigt und somit der Frischwasserverbrauch verringert wird.

Die fahrbare Kamera mit elektrischem Antrieb lässt sich mit unterschiedlich großen Rädern ausrüsten und kann sich auch noch bei 15 cm Rohrdurchmesser zu bewegen. (Foto: G. Hauer/LK NÖ).

Das erzeugte Bild aus der „Froschperspektive“. (Foto ÖKL)

Bei stärkeren Ablagerungen  können sich aktiv bewegende Fräsköpfe eingesetzt werden. In einem Fall werden durch Unwucht Schwingungen erzeugt, die die Ablagerungen lösen. In schwierigeren Fällen rotieren Ketten wie bei Mulchgeräten.

 

Unterschiedliche Fräsköpfe bzw. Arbeitswerkzeuge (Foto: ÖKL)

Die Seminarteilnehmer waren Landwirte, Obmänner von Wassergenossenschaften und Mitarbeiter von Landesregierungen Stellenweise geriet die Diskussion zum (österreich-) spezifischen Erfahrungsaustausch, bei dem Albert Spreu sich in der Rolle eines Moderators sah. Daher musste der Theorieteil mit Grundsatzüberlegungen und vielen nützlichen Tipps verlängert werden. Der Vortragende Albert Spreu hält Vorträge in verschiedensten Regionen, auch in der Ukraine und Kasachstan.