ÖKL-Praxisseminar: Die Herde im Griff !

ÖKL-Praxisseminar Herdenmanagement & Gesundheitsmonitoring in der Milchviehhaltung

Auch in der Milchproduktion bietet die Digitalisierung ein breites Spektrum an Möglichkeiten, Daten über den Milchviehbestand zu sammeln, zu interpretieren und für die Tiergesundheit und eine effiziente Milchproduktion verwerten zu können. Das ÖKL-Seminar am 19. Juni 2018 an der LFS Otterbach in St. Florian am Inn liefert neben theoretischen Grundlagen auch technische Lösungsmöglichkeiten und Interpretationshilfen für eine erfolgreiche Produktion!

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ÖKL-Seminar: Die Herde im Griff

Herdenmanagement & Gesundheitsmonitoring in der Milchviehhaltung

ÖKL-Praxisseminar am Montag, 18. Juni 2018 ab 9:00 Uhr

LFS Otterbach
Otterbach 9, A-4782 St. Florian am Inn

Das ÖKL veranstaltet in Zusammenarbeit mit Rinderzucht Austria ein Seminar zu sensorgestützten Verfahren im Herdenmanagement und Gesundheitsmonitoring. Als Veranstaltungsort bietet die LFS Otterbach, Otterbach 9, 4782 St. Florian am Inn, eine ausgezeichnete Infrastruktur mit moderner Betriebsausstattung.

Foto: Digitale Lösungen ermöglichen Herdenüberwachung in Echtzeit! (ZAR)

Die Milchproduktion stellt unverändert einen Eckpfeiler der landwirtschaftlichen Produktion dar. Doch der hohe Druck auf diesem Sektor setzt ein genaues Management und Planung der Produktion voraus. Wie auch in anderen Bereichen der Landwirtschaft bietet die Digitalisierung hier ein breites Spektrum an Möglichkeiten, Daten über Ihren Milchviehbestand zu sammeln, zu interpretieren und für die Tiergesundheit und eine effiziente Milchproduktion verwerten zu können. Verschiedene sensorgestützte Lösungsansätze bieten auch hier die Grundlage für genaues Herdenmanagement und Gesundheitsmonitoring, um Probleme zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen. Dieses Seminar liefert neben theoretischen Grundlagen auch technische Lösungsmöglichkeiten und Interpretationshilfen zu Sensordaten für die erfolgreiche Produktion!

Foto: Gewonnene Daten geben aktuelle Informationen zur Gesundheit des Tiers. (ZAR)

Neben Fachvorträgen von DI Christian Fasching (HBLFA Raumberg-Gumpenstein) und Dr. Christa Danner-Egger (ZuchtData) werden auch Herstellerlösungen vorgestellt. Im Rahmen des praktischen Teils wird die Veranstaltung durch Erfahrungen von Tierarzt Franz Gewessler erweitert. Ein Betriebsrundgang durch den modernen Lehrstall rundet die Veranstaltung ab.

Einladung & Programm

Teilnahmegebühr für LandwirtInnen mit Betriebsnummer: 30 €
Teilnahmegebühr für TeilnehmerInnen ohne Betriebsnummer: 60 €

Anmeldeformular

AGB


Auftaktveranstaltung EUropa in Wien mit dem ÖKL

Bei der Auftaktveranstaltung von EUropa in Wien am Montag, 14. Mai 2018, wurden in der Alten Schieberkammer zwölf Projekte vorgestellt, die aus Mitteln der EU-Fonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums), EFRE, EMFF und ESF gefördert werden. Aus dem Landwirtschaftsfonds standen die Projekte „blün“, Ordentlich! Schlampert. und die Weiterentwicklung von Wintergemüse auf dem Programm. (Foto: ÖROK/Fischer)

Außerdem das Bildungs- und Informationsprojekt „Seltene Nutztierrassen“, das das ÖKL u.a. gemeinsam mit der ARCHE Austria durchführt. Eva-Maria Munduch-Bader (ÖKL) ging darauf ein, warum manche Rinder, Schweine, Schafe oder Ziegen selten geworden sind, wie man diese erhalten kann und warum – v.a. weil sie zur Schönheit auf dieser Welt beitragen! 

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ÖKL-Vollversammlung 2018

Am 8. Mai fand an der Hochschule für Agar- und Umweltpädagogik die 71. Vollversammlung des ÖKL statt.

Der Festvortrag mit dem Titel „300 Jahre Landtechnik“ wurde von Herrn Professor KR Karl Prillinger gehalten.

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ÖKL-Vollversammlung 2018

Am 8. Mai 2018 fand an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik die 71. Vollversammlung des ÖKL statt.

ÖKL-Obmann Stefan Dworzak begrüßte und leitete die Vollversammlung. Er freute sich besonders, den Festvortrag „300 Jahre Landtechnik“ von Herrn Professor KR Karl Prillinger ankündigen zu dürfen.

Etwa 40 Personen fanden sich im lichtdurchfluteten Hörsaal 3 an der Hochschule ein und wurden von Frau Vizerektorin Elisabeth Hainfellner herzlich willkommen geheißen.

Auf der Tagesordnung standen ausführliche Berichte aus der ÖKL-Geschäftsstelle – anhand einer Österreich-Karte und Fotos dargestellt vom ÖKL-Team.

Von li nach re: Stefan Dworzak, Daniel Fink, Gebhard Aschenbrenner, Eva-Maria Munduch-Bader, Barbara Steurer, Silke Scholl, Stephanie Köttl, Markus Zehetgruber und Kornelia Zipper.

Weiters wurde die Bilanz 2017 angenommen und der Vorstand auf Antrag der Rechnungsprüfung entlastet.

Außerdem wurde Herr DI Wolfgang Weichselbaum neu in den ÖKL-Vorstand gewählt.

Er ist seit Sommer 2017 Leiter Agrar beim Maschinenring Österreich.

Der Festvortrag mit dem Titel „300 Jahre Landtechnik“ wurde von Herrn Professor KR Karl Prillinger gehalten.

Hier im Bild (Mitte li) gemeinsam mit der Vizerektorin der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Elisabeth Hainfellner (Mitte re), Eva-Maria Munduch-Bader und Stefan Dworzak.

Die Passion von Prof. Prillinger liegt in der Dokumentation der Entwicklung der Landtechnik der vergangenen 300 Jahre bis in die heutige Zeit. Seit 1997 sammelt der ehemalige Besitzer eines Ersatzteilgroßhandelsunternehmens für Landtechnik akribisch Prospekte und Druckwerke alter Landmaschinen. Er wurde zur ersten Anlaufstelle bei Fragen zur historischen Landtechnik. Sein Archiv in Wels enthält mehr als 800.000 verschiedene Belege, darunter auch Schriftstücke, die bis in das Jahr 1680 zurückreichen.

Einige Highlights aus seinem Vortrag im Rahmen der ÖKL-Vollversammlung:

In seinem mit hunderten Bildern unterstützten Vortrag ging er u.a. darauf ein, dass die größten Entwicklungen in der Landtechnik immer nach Kriegen und Hungersnöten entstanden.

Den Ursprung fand die Landtechnik nach dem 30jährigen Krieg. Um 1800 dauerte die Weizenernte von 1 ha per Hand rund 300 Stunden, heute wird die Ernte durch modernste Landtechnik in rund einer halben Stunde erledigt. Die gesteigerte Effizienz ist besonders heute bei immer steigenden Bevölkerungszahlen von großer Bedeutung, da unsere Bauern immer mehr Menschen ernähren müssen.

Herr Prillinger geht in seinem Vortrag auf die Geschichte der Landtechnik im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklungen, auf die technischen Entwicklungen und Erfindungen über die Jahrzehnte hinweg ein: von der Urmaschine der Landtechnik aus dem Jahr 1662, welche von dem Kärntner Josef Locatelli erfunden wurde, den großen landtechnischen Entwicklungen der Vorreiter aus Großbritannien, über den „Goldenen Pflug“ der ersten Landmaschinenfirma Pflugfabrik Hohenheim aus dem Jahr 1818, dem ersten Compound-Dampfpflug aus 1862, die Entwicklungen rund um die Etablierung von Dampf-, Elektro- oder Motorpflug bis hin zum ersten serienmäßig erstellten Traktor mit dem „Lanz-Landbaumotor“ aus dem Jahr 1918 oder den ersten Traktor mit Gummirädern „Hanomag“ aus dem Jahr 1933.

(Text u.a. aus dem Prospekt „Prillinger Archiv“)

Kontakt: www.prillinger-archiv.at

Alle Fotos: ÖKL

Bericht ÖKL-Seminar Drainage März 2018

Am 29.3.2018 wurde zum wiederholten Mal ein ÖKL-Seminar zum Thema „Spülung und Reparatur von Drainagen“ abgehalten. Als Mitveranstalter stellte uns die Forst- und Gutsverwaltung Hardegg in Großkadolz einen Seminarraum und Flächen zur Praxisdemonstration zur Verfügung.

Albert Spreu, Geschäftsführer des RKL, führte die Teilnehmer in die vielschichtige Materie rund um Drainagen ein. Sie gewährleisten eine funktionierende Entwässerung und damit erst die Bewirtschaftung mancher landwirtschaftlicher Flächen. Funktioniert diese Entwässerung nicht mehr, müssen Spül- und Reparaturmaßnahmen getroffen werden.

Die Ursachen einer Verstopfung

 Zur Zeit der Neuanlage vieler Drainagesysteme wurden vorwiegend Tonrohre verwendet. Sie zeichneten sich vor allem durch ihre lange Haltbarkeit von bis zu 100 Jahren aus. Diese Zeitspanne nagt allerdings am Material der Rohre, sodass die Stabilität und Funktionalität durch Materialermüdung nicht mehr gegeben ist. Zusätzlich haben sich im Vergleich die Maschinengewichte über die Zeit drastisch erhöht. Die früher häufig eingesetzten Tonrohre sind also gewaltigen Belastungen ausgesetzt, die zum Bruch der Rohre führen. Aber auch Verockerungen oder eingewachsene Wurzeln können die Ursachen der Verstopfung sein.

Ein gebrochenes oder verlegtes Drainagerohr führt unweigerlich zu Vernässungen im Feld und im schlimmsten Fall zu eingesunkenen Maschinen und Ertragsausfällen auf der betroffenen Fläche. Die Erhaltung der Funktionsfähigkeit ist also ein ganz wesentlicher Beitrag zum verlässlichen Betriebserfolg. Rechtzeitig gesetzte Maßnahmen zur Instandhaltung sparen Zeit und Geld, vor allem wenn in ohnehin arbeitsreichen Jahreszeiten Maschinen steckenbleiben.

Reparatur          

An vernässten Stellen kann Anfangs mit einem Bagger o.Ä. vorgearbeitet werden. Für die letzten 20 cm bis zur Drainage empfiehlt sich allerdings das Graben mit einer Schaufel, um die Verrohrung nicht völlig zu zerstören. Bei der Reparatur ist eine provisorische Lösung nicht empfehlenswert. Sie hält gewöhnlicherweise nicht lange, sodass nach kurzer Zeit eine erneute Reparatur notwendig ist. Besser ist es, das beschädigte Stück großzügig auszutauschen. Beim Einsetzen der Rohre ist darauf zu achten, dass der darunter liegende Boden verfestigt ist. So können die Rohre auf einen stabilen Untergrund gelegt werden der nicht mehr nachgibt. Ein Praxistipp: eine Verlängerung des mittleren Baggerzinkens beim Ziehen der Gräben erzeugt eine Vertiefung, in die das Drainagerohr bequem gelegt werden kann. Beim Verfüllen der Gräben ist insbesondere bei steinigen Böden sorgsam vorzugehen. Eine Ummantelung mit Stroh verhindert das Einschlämmen von Material. Eine Lage Schotter (Sortierung 16/32 mm) über dem Schlauch schont diesen und vergrößert außerdem den Einzugsbereich.

Spülung

Regelmäßiges Spülen verhindert das Zuwachsen bzw. Versanden oder Verschlämmen der Anlagen. Zum Zusetzen kann es auch durch Verockerung kommen, einer chemischen Reaktion des  Eisens im Drainagewasser. Im Vorfluter wiederum können Schlieren entstehen, die wie Öl aussehen und ebensolchen Alarm auslösen können! Beim Spülen ist darauf zu achten, dass nicht zu große Mengen Ocker die Kiemen von Fischen verkleben.

Die praktischen Vorführungen zur Spülung und Drainage-Inspektion mit einer Kamera wurden in Zusammenarbeit mit der Firma Berl „kommunal services“, einem überregional tätigen Unternehmen auf einer Fläche der Forst- und Gutsverwaltung Hardegg durchgeführt. Eine Besonderheit am Spülfahrzeug ist, dass das Spülwasser gleich darin gereinigt und somit der Frischwasserverbrauch verringert wird.

Die fahrbare Kamera mit elektrischem Antrieb lässt sich mit unterschiedlich großen Rädern ausrüsten und kann sich auch noch bei 15 cm Rohrdurchmesser zu bewegen. (Foto: G. Hauer/LK NÖ).

Das erzeugte Bild aus der „Froschperspektive“. (Foto ÖKL)

Bei stärkeren Ablagerungen  können sich aktiv bewegende Fräsköpfe eingesetzt werden. In einem Fall werden durch Unwucht Schwingungen erzeugt, die die Ablagerungen lösen. In schwierigeren Fällen rotieren Ketten wie bei Mulchgeräten.

 

Unterschiedliche Fräsköpfe bzw. Arbeitswerkzeuge (Foto: ÖKL)

Die Seminarteilnehmer waren Landwirte, Obmänner von Wassergenossenschaften und Mitarbeiter von Landesregierungen Stellenweise geriet die Diskussion zum (österreich-) spezifischen Erfahrungsaustausch, bei dem Albert Spreu sich in der Rolle eines Moderators sah. Daher musste der Theorieteil mit Grundsatzüberlegungen und vielen nützlichen Tipps verlängert werden. Der Vortragende Albert Spreu hält Vorträge in verschiedensten Regionen, auch in der Ukraine und Kasachstan.

ÖKL-Frühlings-Bautagung in OÖ

Am 10. und 11. April 2018 fand die ÖKL-Frühlings-Bautagung im Hausruckviertel, OÖ, statt: Knapp vierzig Expertinnen und Experten für das landwirtschaftliche Bauwesen kamen zusammen, um wichtige Entwicklungen v.a. in der Schweinehaltung zu diskutieren, Wissen zusammenzutragen und neue ÖKL-Merkblätter zu erstellen. Der Vorsitz oblag wie immer MR DI Manfred Watzinger vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT). Mehr lesen Sie hier.

ÖKL-Frühlings-Bautagung im Raum Bad Schallerbach, OÖ

Am 10. und 11. April 2018 fand die ÖKL-Frühlings-Bautagung im Hausruckviertel, OÖ, statt: Knapp vierzig Expertinnen und Experten für das landwirtschaftliche Bauwesen kamen zusammen, um wichtige Entwicklungen v.a. in der Schweinehaltung zu diskutieren, Wissen zusammenzutragen und neue ÖKL-Merkblätter zu erstellen. Der Vorsitz oblag wie immer MR DI Manfred Watzinger vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT, im Foto rechts neben DI Dieter Kreuzhuber, ÖKL).

Auf der Tagesorndung standen:

Fertiggestellte Merkblätter

Merkblatt 24a Kompostierung von Stallmist, Ernte- und Lagerresten (6. Auflage)
Merkblatt 24b Grünschnittkompostierung (1. Auflage)

Publikations(druck)entwürfe     

Merkblatt 48 Liegeboxenlaufstall (5. Auflage)
Merkblatt 60 Hoftankanlagen (3. Auflage)
Merkblatt 83 Beton (3. Auflage)
Merkblatt 29 Pferdeställe (5. Auflage)
Merkblatt 101 Verwertung von Baurestmassen und Bodenaushubmaterial (3. Auflage)
Merkblatt 108 Schweinehaltung bei kleinen Beständen (1. Auflage)
LTS 237 Stallbau für die Biotierhaltung – Legehennen (1. Auflage)
Merkblatt 34 Verkehrsflächen für den Wirtschaftsbereich (2. Auflage)

Exkursionen

Schweineversuchtsstall: Freie Abferkelsysteme (Welser Bucht und Welcon-Bucht), Außenstelle der HBLFA Raumberg-Gumpenstein in Thalheim bei Wels/ Dr. Werner Hagmüller

Musterhof Hütthalers Hofkultur, Betrieb Hütthaler

Schweine Aufzucht / Mast: Betrieb Christoph Pamminger, in Desselbrunn, Ferkelaufzucht mit Teilspalten und Tierwohl-Maststall

Weitere Punkte

Diskussion NEC-Richtlinie, stallbauliche Maßnahmen zur Ammoniakreduktion, Maßnahmenpapier des BMNT

Standards und Kriterien der Förderung für besonders tierfreundliche Haltungssysteme

Ergebnisse des Projekts Pro-SAU, DI Birgit Heidinger

Aktuelles aus der Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz, Dr. Martina Dörflinger

Ehrungen der langjährigen Bautagungs-Mitglieder DI Christian Kalch (NÖ Landesregierung, linkes Foto, gemeinsam mit Watzinger, Munduch-Bader und Kreuzhuber) und  DI Josef Wörndl (Sbg. Landesregierung, rechtes Foto, ebenfalls mit Watzinger, Munduch-Bader und Kreuzhuber)

ÖKL-Praxisseminar Spülung und Reparatur von Drainagen

Immer größere und schwerere Maschinen erledigen die Arbeit. Durch die hohen Achslasten, die auf den Untergrund wirken, kann es an vernässten Stellen durch verstopfte Drainagen dann schon mal zu versinkenden Maschinen, aufwändigen Bergeaktionen und Flurschäden kommen. Das ÖKL-Praxisseminar „Spülung und Reparatur von Drainagen“ Ende März zeigte, was hier zu tun ist!

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ÖKL Praxisseminar Spülung und Reparatur von Drainagen

Ausführlicher BERICHT

Die Effizienzsteigerung macht auch vor der Landwirtschaft nicht Halt, und so erledigen immer größere Maschinen die Arbeit, die früher von mehreren Arbeitskräften bewerkstelligt wurde. Mit der steigenden Größe werden allerdings auch die Achslasten, die auf den Untergrund wirken, immer höher. Im Fall von vernässten Stellen durch verstopfte Drainagen kann es dann schon mal zu versinkenden Maschinen, aufwändigen Bergeaktionen und Flurschäden kommen. Die Ursachen dafür sind meist eingeschlämmter Sand, Wurzelwuchs in die Rohre, Verockerung oder durch Maschinengewicht verschobene Drainagerohre. Mit einer Drainagespülung kann man Verstopfungen meist vorbeugen. Reicht eine Spülung nicht aus, muss die Leitung anhand von Verlegungsplänen (wenn vorhanden) aufwändig gesucht werden. Beide Vorgänge werden in diesem ÖKL-Seminar sowohl in der Theorie als auch in der Praxis behandelt!

Einladung & Programm DRAINAGE [pdf]

Donnerstag, 29. März 2018

Guts- u. Forstverwaltung Maximilian Hardegg
Großkadolz 1, A-2062 Seefeld-Kadolz

Tagungsbeitrag:             
Mit LW Betriebsnummer: 80 €
Ohne LW Betriebsnummer: 110 €

Mittagspause im Gasthaus Seefelderhof
Seefeld 18, 2062 Seefeld-Kadolz
Die Kosten für die Mittagspause sind von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Ort zu bezahlen!

Tagesprogramm:

08.30 Uhr Registrierung, Kaffee
09.00 Uhr Begrüßung

Vortrag Albert Spreu, RKL

  • Gründe für das Zusetzen von Drainagen
  • Richtiges Gefälle
  • Auswahl geeigneter Rohre und Füllmaterial
  • Bodenhorizonte

12:30 Uhr Mittagspause

13:15 Uhr Praktischer Einsatz

Beim Praxisteil werden das Spülen und die Drainage-Inspektion mit einer Kamera demonstriert