ÖKL-Praxisseminar Landtechnik für Frauen

Sicherer und kraftsparender Umgang mit Maschinen

Am 9. April 2019 bot das ÖKL gemeinsam mit der Bildungswerkstatt Mold in Horn, NÖ das eintägige ÖKL-Praxisseminar „Landtechnik für Frauen“ an. 24 Frauen lernten unter kompetenter Anleitung den sachgerechten Umgang mit Landmaschinen und den effizienten sowie sicheren Einsatz der Technik. Mehr lesen Sie hier

ÖKL-Praxisseminar „Landtechnik für Frauen“

Sicherer und kraftsparender Umgang mit Maschinen

Am Dienstag, 9. April 2019 bot das ÖKL gemeinsam mit der Bildungswerkstatt Mold in Horn, NÖ das eintägige ÖKL-Praxisseminar „Landtechnik für Frauen“ an, es war ausgebucht! Das Seminar richtete sich an Bäuerinnen, Hofnachfolgerinnen und Quereinsteigerinnen. 24 Frauen lernten unter Anleitung von Gottfried Hauer, Christoph Berndl und Robert Diem den sachgerechten Umgang mit Landmaschinen und den effizienten sowie sicheren Einsatz der Technik.

Die wichtigsten Inhalte waren:

+ Ladungssicherung
+ Hydraulik
+ Zapfwelle
+ elektronische Hubwerksregelung
+ Reifendruckregelanlage

Theorie und Praxis wechselten sich ab, die Ausrüstung der Lehrwerkstatt bot einen geeigneten Rahmen für die Durchführung der Veranstaltung. Die Bewertungen waren durchwegs psoitiv.

Bericht von David Unterrainer [pdf]

Einladung und Programm [pdf]

 

ÖKL-Seminar Fruchtfolgeplanung im Biolandbau

Technik im Biolandbau: Fruchtfolgeplanung
(Software zur Anbauplanung)

Dezember 2019 in Wien

Der Winter ist die Jahreszeit, in der die Landwirtin und der Landwirt am ehesten Zeit finden sich mit der Planung des neuen Anbaujahres auseinanderzusetzen und über die vergangene Saison zu reflektieren. Eine gut durchdachte und abgestimmte Fruchtfolge und Anbauplanung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Ernte im Folgejahr. Die Planung muss eine Reihe von Faktoren des vergangenen Jahres (Nährstoffentzug durch die Ernte, Nährstoffeintrag durch Düngung, (Winter-) Begrünungsbestand, Schädlings- und Krankheitsaufkommen, Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit, Witterung, Wechselwirkungen und Verträglichkeit von Kulturen etc.) berücksichtigen. Des Weiteren müssen Produktionsfaktoren, aber auch die Marktsituation für das kommende Anbaujahr so genau wie möglich eingeschätzt werden.

Im Theorieteil am Vormittag werden all diese Faktoren im Detail besprochen und gezeigt wie diese in der Planung berücksichtigt werden müssen. Am Nachmittag wird ein Workshop abgehalten in dem die Bedienung und Möglichkeiten von ein bis zwei konkreten Softwarepaketen für die Anbau- und Fruchtfolgeplanung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nähergebracht werden.

ÖKL-Praxisseminar Boden als Lebensgrundlage

Technik im Ackerbau: Der Boden als Lebensgrundlage für viele Generationen
(Technik zur Entnahme von Bodenproben, Bodenbearbeitungsgeräte)

Oktober 2019 an der LFS Obersiebenbrunn

Der Boden ist die Grundlage unserer Ernährung und wird einerseits durch Verbauung und Versiegelung, andererseits durch die intensive Nutzung und die Abfuhr von Nährstoffen als Erntegut immer mehr bedroht. Diese Umstände machen den Boden zu einer gefährdeten Ressource und stellt die langfristige Ernährungssicherheit vor eine große Herausforderung. Dieses Seminar soll zur Bewusstseinsbildung im nachhaltigen, schonenden und umweltgerechten Umgang mit dieser wichtigen und grundlegenden Ressource beitragen.

Im Theorieteil wird auf die Möglichkeiten zur Erhaltung von Bodenleben, Bodengesundheit und Humusaufbau durch gezielte Bewirtschaftungsmaßnahmen hingewiesen. Im Praxisteil werden Methoden zur Bestandsaufnahme der Bodengesundheit aufgezeigt und vorgeführt (Ansprache eines Bodenprofils, Bewertung der Durchwurzelung, Technik zur Entnahme von Bodenproben). Die Wirkung der verschiedenen Bodenbearbeitungsgeräte auf die Ökologie werden durch Vorführung der Geräte (Grubber, Scheibenegge, Pflug) praxisnah dargestellt. Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme und deren umweltgerechter Einsatz hinsichtlich der Bodenökologie stehen bei den Vorführungen im Vordergrund. Den Seminarteilnehmerinnen und Teilnehmern sollen dadurch konkrete Möglichkeiten zur langfristigen Erhaltung ihrer wichtigsten Ressource aufgezeigt werden. Durch Humusaufbau können die Landwirtinnen und Landwirte einen wichtigen Beitrag gegen die Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre – und gegen die Klimaerwärmung – leisten.

ÖKL-Praxisseminar Wir folgen der (Soja-)Schote auf den Grund

Technik im Ackerbau: Wir folgen der (Soja-)Schote auf den Grund
(Flex- und Bandschneidwerke)

September 2019 in Hornstein, Burgenland

Die Konstruktion des Schneidwerks und dessen Einstellung stellen am Mähdrescher den ersten wichtigen Einflussfaktor auf einen möglichst hohen Durchsatz des Erntegutes dar. Entsteht hier ein ungleichmäßiger Gutfluss, werden sowohl die Flächenleistung als auch die Qualität der Ernte vermindert. Speziell in Soja sind besondere Anforderungen an die Technik gestellt, da der niedrige Schotenansatz zu Verlusten bei herkömmlichen Schneidwerken führt. Flexible Schneidwerkskonstruktionen erlauben daher eine niedrigere Schnitthöhe und Förderbänder einen schonenden Gutfluss, um Verluste zu minimieren und die Qualität zu steigern.

Dieses Seminar verbindet Theorie und Praxis in der Mähdreschereinstellung. Agrartrainer Klaus Semmler erläutert die theoretischen Hintergründe und Erfahrungen zu Dreschwerks- und Maschineneinstellungen unter schwierigen Erntebedingungen, die technischen Modifikationen und Anpassungen zur Durchflusssteigerung. Bei den anschließenden Maschinendemonstrationen erklärt er die spezifischen Unterschiede und Optimierungsmöglichkeiten. (5 Schneidwerke!!).

ÖKL-Praxisseminar Mähtechnik im Vergleich

Gegenüberstellung Doppelmessertechnik – Rotationsmähwerke

Mittwoch, 19. Juni 2019
8:45 bis ca. 17 Uhr

Gasthof Turmwirt
Turmgasse 2, 8644 Kindberg-Mürzhofen

Programm Mähtechnik im Vergleich 19. Juni 2019

Anmeldeformular Mähtechnik im Vergleich

Die Anforderungen an die Mähtechnik war in der letzten Zeit vorrangig hohen Flächenleistungen geschuldet und Rotationsmähwerke haben sich am Markt durchgesetzt. Neueste Entwicklungen und Arbeitsbreiten von über 10 m ermöglichen nun aber auch bei der Doppelmessertechnik eine enorme Schlagkraft. Viele weitere Vorteile wie geringerer Kraftbedarf und somit weniger Energieaufwand, weniger Bodendruck durch die leichtere Bauweise, besseres Wiederaufwuchsverhalten der Pflanzen durch einen geraden Schnitt, saubereres Futter und gutes Trocknungsverhalten durch bessere Futterablage zeichnen die moderne Doppelmesserschneidetechnik aus. Ein weiterer Vorteil dieser Mähwerke ist die Schonung von Tieren, denn die Zahl der getöteten Tiere (Insekten, Amphibien und Wild) ist hier deutlich geringer! Dies ist nicht nur aus ökologischer Sicht ein wesentlicher Vorteil der Schneidetechnik, sondern führt auch zu höherer Futterqualität, da deutlich weniger Leichenteile das Futter verunreinigen und Krankheiten bei den Nutztieren vermieden werden können.

In diesem ÖKL-Praxisseminar wird die Doppelmessertechnik den Rotationsmähwerken gegenübergestellt, um die Unterschiede hinsichtlich der Futterqualität, dem Arbeitsbild und des Potenzials zur Erhaltung der Biodiversität in der Praxis zu zeigen. Auch auf die Nachteile der Doppelmesser, allen voran der höhere Wartungsaufwand, sollen behandelt werden.

Programm

Vormittag:

  • Mähtechnik – Entwicklungen und Arbeitsweisen von Mähwerken, Überblick über Firmenangebote, Entlastungssysteme, Wirkung unterschiedlicher Mähwerke auf die Biodiversität
    DI Gebhard Aschenbrenner, ÖKL
  • Einfluss der Mähtechnik und Ernteeinbringung auf die Futterqualität, Pflanzenbauliche Überlegungen zum Einsatz unterschiedlicher Mähwerke im Grünland
    DI Alfred Pöllinger, HBLFA Raumberg-Gumpenstein
  • Biodiversität auf Extensiv- und Intensivwiesen (Schwerpunkt Zoologie)
    Georg Derbuch, derbuchcoaching

12:00 bis 13:00 Mittagspause

Nachmittag:

  • Insektenführung mit Georg Derbuch
  • Vorführungen mit Kommentaren (A. Pöllinger, G. Derbuch)
  • Vergleich von Mähwerken: Doppelmesser/Rotor
  • Vorführung von Schwadern
  • Diskussion: Anschaffung von umweltschonender (teurer) Technik – Investmentförderung, Ausgleichszahlungen, überbetriebliche Organisation
    (Mit Vertretern relevanter Förderstellen, Naturschutzorganisationen, Lohnunternehmern und den Maschinenringen)

Tagungsbeitrag:
mit LW Betriebsnummer: 95 €
ohne LW Betriebsnummer: 190 €

ANMELDESCHLUSS: 13. Juni 2019
Begrenzte Teilnehmerinnenzahl!!!

Foto: BB Umwelttechnik

ÖKL-Praxisseminar Technik im Biolandbau – Beikrautregulierung

Technik im Biolandbau: Beikrautregulierung (Hackgeräte und Striegel)

12. Juni 2019, Versuchsanstalt Groß-Enzersdorf (BOKU)

Da im Biolandbau der Einsatz von chemischen Herbiziden im Biolandbau nicht erlaubt ist, stellt die Beikrautregulierung oft eine besondere Herausforderung dar. Die Unterdrückung der Beikräuter und die damit verbundene Ertragssicherheit kann nur durch einen systemischen Ansatz erreicht werden. Fruchtfolgen, Bodenbearbeitung und Managementmaßnahmen müssen perfekt aufeinander abgestimmt und terminiert werden. Der Theorieteil des Seminars behandelt die wichtigsten Eckpunkte des herbizidfreien Beikrautmanagements.

Der optimale Einsatz von Hackgeräten und Striegel mit den richtigen Einstellungen ist unverzichtbar für die Etablierung eines gesunden und ertragreichen Feldbestands. Der Praxisteil dieses ÖKL-Seminars widmet sich den Einstellungen und Unterschieden von Hackgeräten verschiedener Hersteller und deren Einsatzmöglichkeiten.

ÖKL-Praxisseminar Saattechnik für Festbodenwirtschaft

Technik im Ackerbau: Saattechnik für Festbodenwirtschaft
(Mulch- und Direktsaat)

Oktober 2019, Mistelbach

Ackerbau ohne Pflug erfordert in allen Bereichen (Fruchtfolge, Verfahren der Stoppelbearbeitung, Sätechnik, Pflanzenschutz, Erntetechnik, Feldrandhygiene) das Beachten der zahlreichen Wechselwirkungen im Gesamtsystem. Alte Gewohnheiten müssen geändert und dem neuen Anbausystem angepasst werden. Bei einer Umstellung ist daher zu empfehlen, den Einstieg nach sorgfältiger Vorbereitung in Etappen vorzunehmen. Die komplexen Wechselwirkungen stellen das größte Problem pflugloser Verfahren dar. Vor allem in der Anfangsphase besteht das Risiko von Fehleinschätzungen. Falsche Entscheidungen werden oft dem System angelastet, sind aber häufig auf Managementfehler zurückzuführen.

Die konservierende Bodenbearbeitung stellt spezielle Anforderungen an die Saat und Saattechnik. Der Einmischung der Ernterückstände kommt bei der Mulchsaat entscheidende Bedeutung zu. Dabei müssen jedoch jede Landwirtin und jeder Landwirt für sich selbst entscheiden welches Verfahren er für sich wählt. Das ackerbauliche Konzept mit Blick auf den vorsorgenden Bodenschutz erfordert angepasste und flexibel handhabbare Frucht- und Bodenbearbeitungsverfahren.

Im Theorieteil sollen für den Bereich Sätechnik die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Verfahren hervorgehoben werden um eine optimale Maschinenwahl für oder -anpassung an die einzelnen betrieblichen Voraussetzungen zu ermöglichen. Weiters werden die größten Barrieren (erhöhter Pflanzenschutzmitteleinsatz, verminderte Mineralisierung von Nährstoffen, Bodenverdichtung und geringere Bodenerwärmung im Frühjahr) für Direkt- und Mulchsaat behandelt.

Im Praxisteil werden Direktsaatgeräte verschiedener Hersteller vorgeführt und deren Arbeitsergebnis von Fachleuten kommentiert.

ÖKL-Praxisseminar Optimierter Einsatz von Sprühgeräten im Obst- & Weinbau

Rund 50 Wein- und Obstbauern beschäftigten sich beim ÖKL Praxisseminar am 30. Oktober im Wein- und Obstbau Kompetenzzentrum Krems mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.
Bei der falschen Einstellung der Spritzgeräte können bis zu 50 % der Wirkstoffe verloren gehen. Für die Umwelt und den effizienten Einsatz von PSM sollte also stets eine verlustarme und abdriftvermindernde Ausbringung das Ziel sein!

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Optimierter Einsatz von Sprühgeräten im Obst- & Weinbau

ÖKL-Praxisseminar am 30. Oktober in Krems

Einladung & Programm

Rund 50 Wein- und Obstbauern beschäftigten sich beim ÖKL-Praxisseminar im Wein- und Obstbau Kompetenzzentrum Krems mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.
Bei der falschen Einstellung der Spritzgeräte können bis zu 50 % der Wirkstoffe verloren gehen. Für die Umwelt und den effizienten Einsatz von PSM sollte also stets eine verlustarme und abdriftvermindernde Ausbringung das Ziel sein!

Die TeilnehmerInnen beschäftigten sich unter anderem mit den optimalen Luftgeschwindigkeiten im Gebläse, mit den richtigen Luftmengen, der wichtigen Gerätewartung und der Reinigung. Beim Praxisvergleich der Spritzgeräte auf der Fläche konnten sie sich von den optimalen Einstellungen überzeugen!

Ausführlicher Bericht Sprühseminar von David Unterrainer