Landentwicklung und Biodiversität

Bildungsveranstaltungen Landentwicklung und Biodiversität

Pädagogische Leitung: Kornelia Zipper


Sensenmähen – ein wertvoller Beitrag zum Erhalt und Schutz der Artenvielfalt
3. August 2019, auf dem Betrieb von Helga Breininger in Weiz, Steiermark
>>> Einladung Sensenmähen
 
Vernetzungstreffen Futtervielfalt auf der Alm
9. August 2019, auf der Iselsberger Alm in Dölsach, Kärnten
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Vernetzungstreffen Futtervielfalt auf der Alm
12. August 2019, auf der Unterschnappalm in Kirchberg in Tirol,
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Regionales Wiesensaatgut gewinnen!
Wie man seine Wiesen bunter, wüchsiger und vielfältiger machen kann
August 2019, in Unken, Salzburg
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Vielfalt rund um die Hofstelle fördern
August 2019,  auf dem Betrieb von Armin und Dorothea Rauch in Dünserberg, Vorarlberg, Details folgen
 
Förderung der Vielfalt im Obst- und Weingarten
4. September 2019, auf dem Biohof der Familie Knaus, Steiermark,
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„Wir schauen auf unsere Wiesen und Almen!“ – Projektvertretertreffen
9.-10. September 2019, auf dem Betrieb von Elisabeth Ragossnig in Weitensfeld, Kärnten, Details folgen
 
Hautnahes Tiererlebnis am Bauernhof
Afterwork am Bauernhof am 11. September 2019
>>> Vorschau
 
Abgestufte Wiesennutzung zur Förderung der Vielfalt rund um den Hof
12. September 2019, auf dem Betrieb Stefan Höllerth in Niedernsill, Salzburg
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Fish & Chips – Afterwork am Bauernhof
September 2019
>>> Vorschau
 
Förderung der Bodenfruchtbarkeit und Vielfalt im Acker
September 2019 in Niederösterreich
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Bestäuberinsekten rund um den Hof fördern
September 2019, auf dem Betrieb von Olga und Thomas Huemer in Großraming, Oberösterreich
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Gänseschnattern und Herbstgemüse – Afterwork am Bauernhof
4. Oktober 2019 
>>> Vorschau

 

Zwei ÖKL-Praxisseminare im Juni!

Technik im Biolandbau: Automatisch Hacken
13. Juni 2019, Versuchsanstalt Groß-Enzersdorf (BOKU)
Der Theorieteil des ganztägigen Seminars behandelt die wichtigsten Eckpunkte des herbizidfreien Beikrautmanagements. Der Praxisteil dieses ÖKL-Seminars widmet sich den unterschiedlichen Systemen (kameragesteuert, GPS-gesteuert, autonome Robotik) verschiedener Hersteller und deren Einsatzmöglichkeiten.
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ÖKL-Praxisseminar Mähtechnik im Vergleich
19. Juni 2019, Kindberg-Mürzhofen
In diesem ÖKL-Praxisseminar wird die Doppelmessertechnik den Rotationsmähwerken gegenübergestellt, um die Unterschiede hinsichtlich der Futterqualität, dem Arbeitsbild und des Potenzials zur Erhaltung der Biodiversität in der Praxis zu zeigen. (Foto BB Umwelttechnik)
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ÖKL-Praxisseminar Landtechnik für Frauen

Sicherer und kraftsparender Umgang mit Maschinen

Am 9. April 2019 bot das ÖKL gemeinsam mit der Bildungswerkstatt Mold in Horn, NÖ das eintägige ÖKL-Praxisseminar „Landtechnik für Frauen“ an. 24 Frauen lernten unter kompetenter Anleitung den sachgerechten Umgang mit Landmaschinen und den effizienten sowie sicheren Einsatz der Technik. Mehr lesen Sie hier

ÖKL-Praxisseminar „Landtechnik für Frauen“

Sicherer und kraftsparender Umgang mit Maschinen

Am Dienstag, 9. April 2019 bot das ÖKL gemeinsam mit der Bildungswerkstatt Mold in Horn, NÖ das eintägige ÖKL-Praxisseminar „Landtechnik für Frauen“ an, es war ausgebucht! Das Seminar richtete sich an Bäuerinnen, Hofnachfolgerinnen und Quereinsteigerinnen. 24 Frauen lernten unter Anleitung von Gottfried Hauer, Christoph Berndl und Robert Diem den sachgerechten Umgang mit Landmaschinen und den effizienten sowie sicheren Einsatz der Technik.

Die wichtigsten Inhalte waren:

+ Ladungssicherung
+ Hydraulik
+ Zapfwelle
+ elektronische Hubwerksregelung
+ Reifendruckregelanlage

Theorie und Praxis wechselten sich ab, die Ausrüstung der Lehrwerkstatt bot einen geeigneten Rahmen für die Durchführung der Veranstaltung. Die Bewertungen waren durchwegs psoitiv.

Bericht von David Unterrainer [pdf]

Einladung und Programm [pdf]

 

ÖKL-Praxisseminar Boden als Lebensgrundlage

Technik im Ackerbau: Der Boden als Lebensgrundlage für viele Generationen
(Technik zur Entnahme von Bodenproben, Bodenbearbeitungsgeräte)

Ende Jänner 2020 an der LFS Obersiebenbrunn

Der Boden ist die Grundlage unserer Ernährung und wird einerseits durch Verbauung und Versiegelung, andererseits durch die intensive Nutzung und die Abfuhr von Nährstoffen als Erntegut immer mehr bedroht. Diese Umstände machen den Boden zu einer gefährdeten Ressource und stellt die langfristige Ernährungssicherheit vor eine große Herausforderung. Dieses Seminar soll zur Bewusstseinsbildung im nachhaltigen, schonenden und umweltgerechten Umgang mit dieser wichtigen und grundlegenden Ressource beitragen.

Im Theorieteil wird auf die Möglichkeiten zur Erhaltung von Bodenleben, Bodengesundheit und Humusaufbau durch gezielte Bewirtschaftungsmaßnahmen hingewiesen. Im Praxisteil werden Methoden zur Bestandsaufnahme der Bodengesundheit aufgezeigt und vorgeführt (Ansprache eines Bodenprofils, Bewertung der Durchwurzelung, Technik zur Entnahme von Bodenproben). Die Wirkung der verschiedenen Bodenbearbeitungsgeräte auf die Ökologie werden durch Vorführung der Geräte (Grubber, Scheibenegge, Pflug) praxisnah dargestellt. Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme und deren umweltgerechter Einsatz hinsichtlich der Bodenökologie stehen bei den Vorführungen im Vordergrund. Den Seminarteilnehmerinnen und Teilnehmern sollen dadurch konkrete Möglichkeiten zur langfristigen Erhaltung ihrer wichtigsten Ressource aufgezeigt werden. Durch Humusaufbau können die Landwirtinnen und Landwirte einen wichtigen Beitrag gegen die Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre – und gegen die Klimaerwärmung – leisten.

ÖKL-Praxisseminar Wir folgen der (Soja-) Hülse auf den Grund

Technik im Ackerbau:

Flex- und Bandschneidwerke:
Wir folgen der (Soja-) Hülse auf den Grund!

Fünf (Flex-) Schneidwerke bzw. Mähdreschertypen

11. September 2019 in Neufeld und Hornstein, Burgenland

Einladung ÖKL Mähdrusch Soja 11 September [pdf]

Mit einem attraktiven Deckungsbeitrag und einer Anbaufläche von annähernd 70.000 ha übertrifft Soja in Österreich mittlerweile sogar Raps. Dazu kommen weitere Körnerleguminosen wie Erbsen, Ackerbohnen, Linsen etc., die nicht nur wegen ihrer Stickstoffbindung wertvolle Fruchtfolgeglieder sind. Die genannten Kulturen stellen mit einem weit hinab reichenden Hülsenansatz hohe Ansprüche an die Bauart des Schneidwerkes und seine Einstellung. Die Verluste sowie die Verschmutzung sollen gering und der Gutsfluß gleichmäßig sein.

Flexible Schneidwerke, teilweise mit Förderbändern, erlauben eine niedrigere Schnitthöhe, einen schonenden Weitertransport zum Einzug.

Die in Österreich wichtigsten Flexschneidwerke stellt das ÖKL-Seminar in Verbindung mit unterschiedlichen Mähdreschern vor, wobei in bewährter Weise der Theorie die Praxis folgt.

Agrartrainer Klaus Semmler erläutert im GH Der Reisinger“ am Neufelder See die theoretischen Hintergründe und warum z.B. das Tangential- und Axialprinzip zu unterschiedlichen Verlustkurven führen.

Bei den anschließenden Maschinendemonstrationen auf der in der Nähe liegenden Sojafläche der Gutsverwaltung Dworzak zeigt er die spezifischen Unterschiede und Optimierungsmöglichkeiten im über Funk korrigierten Echtzeitbetrieb. Zwischen Messerantrieb, der „inneren Einstellung“ (Trommel, Siebe) bis zu den Häckselmessern wird nichts ausgelassen!

Termin:
11. September 2019

Ort:
Theorie:
Der Reisinger“ am Neufelder See
Eisenstädter-Straße 35, 2491 Neufeld an der Leitha

Praxis:
Sojafläche der Gutsverwaltung Dworzak, Hornstein

Tagungsbeitrag:
Mit LW Betriebsnummer: 120 €
Ohne LW Betriebsnummer: 180 €
(Die Kosten für die Verpflegung sind im Seminarpreis nicht enthalten.)

Tagesprogramm

08.30 Uhr   Registrierung, Kaffee, Begrüßung im Gasthaus Der Reisinger“ in Neufeld

09.00 Uhr   Beginn Theorie
Klaus Semmler, Agrartrainer
Grundlegende Ansatzpunkte zur Erhöhung von Durchsatz und Qualität

12:30 Uhr        Mittagspause

ca. 13:30 Uhr   Abfahrt zum Praxisteil nach Hornstein zum Praktischer Teil

Es werden nach der Theorie im Praxisteil Einstellmöglichkeiten besprochen und Schneidwerke folgender Hersteller demonstriert:

  • Claas Convio
  • HoneyBee AirFlex
  • John Deere Flex Draper
  • MacDon
  • Massey Ferguson Powerflow

In Kombination mit den Mähdreschern von

  • Case
  • Claas
  • John Deere
  • Massey Ferguson
  • New Holland

16.30 Uhr voraussichtliches Ende

Für die Bekanntgabe des Termins bitte unbedingt die Mailadresse in das Anmeldeformular eintragen!!

Anmeldeformular Mähdrusch

Bitte senden Sie das ausgefüllte Anmeldeformular an martina.raymitz@oekl.at!

Foto: Pixabay

ÖKL-Praxisseminar Mähtechnik im Vergleich

Gegenüberstellung Doppelmessertechnik – Rotationsmähwerke

Am Mittwoch, 19. Juni 2019 fand in Kindberg-Mürzhofen das ÖKL-Praxisseminar zum Thema Mähtechnik statt, an dem ca. 40 Personen teilnahmen.

In diesem ÖKL-Praxisseminar wurde die Doppelmessertechnik den Rotationsmähwerken gegenübergestellt, um die Unterschiede hinsichtlich der Futterqualität, dem Arbeitsbild und des Potenzials zur Erhaltung der Biodiversität in der Praxis zu zeigen. Auch die Nachteile der Doppelmesser, allen voran der höhere Wartungsaufwand, wurden behandelt.

Ausführlicher Bericht Praxisseminar Mähtechnik im Vergleich

Programm

Die Anforderungen an die Mähtechnik war in der letzten Zeit vorrangig hohen Flächenleistungen geschuldet und Rotationsmähwerke haben sich am Markt durchgesetzt. Neueste Entwicklungen und Arbeitsbreiten von über 10 m ermöglichen nun aber auch bei der Doppelmessertechnik eine enorme Schlagkraft. Vorteile, wie geringerer Kraftbedarf und somit weniger Energieaufwand, weniger Bodendruck durch die leichtere Bauweise, besseres Wiederaufwuchsverhalten der Pflanzen durch einen geraden Schnitt, saubereres Futter und gutes Trocknungsverhalten durch bessere Futterablage zeichnen die moderne Doppelmesserschneidetechnik aus. Diese Mähwerke sind auch am schonendsten für die Natur, denn die Zahl der getöteten Tiere (Insekten, Amphibien und Wild) ist hier deutlich geringer! Dies ist nicht nur aus ökologischer Sicht ein wesentlicher Vorteil der Schneidetechnik, sondern führt auch zu höherer Futterqualität, da deutlich weniger Tierkadaver das Futter verunreinigen und so Krankheiten bei den Nutztieren vermieden werden können.

 

ÖKL-Praxisseminar Technik im Biolandbau – Automatisch Hacken

Technik im Biolandbau: Automatisch Hacken

Am 13. Juni 2019 fand an der Versuchsanstalt in Groß-Enzersdorf (BOKU) das Seminar „Automatisch Hacken“ in der Reihe „Technik im Biolandbau statt, an dem knapp 60 Personen teilnahmen.

Da im Biolandbau der Einsatz von chemischen Herbiziden nicht erlaubt ist, stellt die Beikrautregulierung oft eine besondere Herausforderung dar.

Der Theorieteil des Seminars behandelte die wichtigsten Eckpunkte des herbizidfreien Beikrautmanagements.

Der optimale Einsatz von Hackgeräten mit den richtigen Einstellungen ist unverzichtbar für die Etablierung eines gesunden und ertragreichen Feldbestands. Der Praxisteil dieses ÖKL-Seminars widmete sich den unterschiedlichen Systemen (kameragesteuert, GPS-gesteuert, autonome Robotik) verschiedener Hersteller und deren Einsatzmöglichkeiten.

Ausführlicher Bericht

Einladung und Programm