BERICHT Feldspritzen effizient und umweltgerecht einsetzen

ÖKL Praxisseminar: Feldspritzen effizient und umweltgerecht einsetzen

Am 31. Mai fand an der BOKU-Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf wieder das beliebte ÖKL-Seminar zum Thema Feldspritzeneinsatz statt. 30 Teilnehmer folgten der Einladung zu spannenden Vorträgen und praktischen Versuchen.

Wie in den Jahren 2014 und 2016 wurde das dritte ÖKL-Feldspritzen-Seminar auch heuer wieder in Zusammenarbeit mit der LK Niederösterreich an der BOKU-Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf abgehalten. Wie schon zuvor war das Interesse an der Veranstaltung sehr groß. Die Teilnahme wurde im Ausmaß von 3 Stunden als Weiterbildung für den Pflanzenschutz-Sachkundeausweis von der LK Niederösterreich anerkannt. Als routinierte Referenten wurden Ing. Roman Hauer der Bildunswerkstatt Mold und Hans-Werner Heidemann der DEULA in Nienburg, Deutschland, eingeladen.

Nach der Eröffnung durch Dr. Helmut Wagentristl der BOKU startete Herr Ing. Hauer mit einem Vortrag über die wiederkehrenden Überprüfungen von in Gebrauch befindlichen Feldspritzen. Gemäß der EU Richtlinie 2009/128EG sind diese Überprüfungen verpflichtend. Seit November 2016 gelten gesetzliche Mindeststandards zur Geräteinstandhaltung. Herr Hauer umspannte daher sowohl die rechtlichen Bestimmungen, als auch die Prüfkriterien und Anforderungen an die Gerätetechnik. Allgemein wird vorausgesetzt, dass Gelenkwelle, Leitungen, Rahmen und Gestängearretierung in einwandfreiem Zustand sind. Natürlich muss auch die Pumpe dicht sein, die erforderliche Leistung für das Gerät aufweisen und konstanten Arbeitsdruck halten (max. 10% Drucksteigerung durch Pulsationen). Eine Vorrichtung zum Druckausgleich soll Über- und Unterdrücke verhindern und muss auf jedem Gerät vorhanden sein. Auch eine Behälterentleerung samt Auffangbehälter muss vorhanden und funktionstüchtig sein. Manometer müssen frostfrei gelagert werden. Im Falle von Frosteinwirkung kann es sonst zu Beschädigungen kommen. Ein schadhaftes Manometer ist daran zu erkennen, dass es in druckfreiem Zustand konstanten Druck anzeigt. Außerdem hat der Besitzer darauf zu achten, dass Schläuche und Leitungen dem maximal erreichbaren Druck (max. 10 bar) standhalten müssen. Generell gilt: Jede Armatur und jedes Aggregat, jede Vorrichtung bis hin zu den beiden Sicherungsketten am Gelenkwellenschutz, die an dem Gerät angebracht ist, muss in einwandfreiem Zustand sein und funktionieren. Bei den Überprüfungen wird das Gerät genau begutachtet! Der zuständige Kontrolleur stellt in jedem Fall einen Prüfbericht aus, der für 5 Jahre aufbewahrt werden muss. Verläuft die Überprüfung positiv, wird eine Prüfplakette auf dem Gerät angebracht. Achtung: ab 26.11.2016 dürfen prüfpflichtige Pflanzenschutzgeräte nur in Betrieb genommen werden, wenn an ihnen eine gültige Plakette angebracht ist!!! Falls Sie ein gebrauchtes Gerät kaufen wollen, achten Sie daher unbedingt auf das Vorhandensein der Plakette!

Nach einer kurzen Vorstellung der international aktiven Beraterfirma DEULA Nienburg ging der Vortragende Hans-Werner Heidemann unmittelbar zur Sicherheit beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln über. Geschickt kombinierte Herr Heidemann die aufgelockerte Stimmung im Freien mit einigen Tipps und Empfehlungen. Den Teilnehmern wurde nahegelegt, sich gut gegen Kontaminationen zu schützen! Ein direkter Kontakt zu Pflanzenschutzmitteln wird oft nicht allzu ernst genommen. Häufig wischt man den Tropfen auf der Haut weg und damit glaubt man ausreichend schnell reagiert zu haben. Die Haut ist jedoch das Organ mit der größten Oberfläche und nimmt Stoffe aus der Umwelt auf. So gelangen die Wirkstoffe, die eigentlich in verdünnter Form ein Insekt oder eine Pflanze schädigen sollen, in hohen Konzentrationen in den menschlichen Körper!

Gelangt ein Pflanzenschutzmittel auf die Kleidung, muss sie so schnell wie möglich gewechselt werden. Andernfalls hat der Wirkstoff permanent Kontakt zur Haut und wird somit aufgenommen (ÖKL).

 

Nur angemessene Schutzleidung kann ausreichend vor Kontaminationen schützen (ÖKL).

Die Folgen daraus sind oft nur schwer abzuschätzen. Durch die zeitlich versetzte Wirkung werden sie auch oft nicht mit der Kontamination in Verbindung gebracht. Ein sehr eindrucksvolles Beispiel brachte Herr Heidemann anhand eines Berufskollegen. Dieser hatte auf eine Schutzbrille verzichtet und den konzentrierten Wirkstoff in die Augen bekommen. Trotz zahlreicher Operationen erblindete er! Entsprechende Schutzausrüstung ist also ungemein wichtig und unbedingt zu verwenden. Chemiebeständige Handschuhe sowie wasserabweisende Anzüge sind empfehlenswert. Auch im Inneren des Traktors sollte sich der Landwirt vor den Dämpfen schützen. Dazu werden Aktivkohlefilter im Lüftungssystem eingesetzt. Sobald der Geruch des Wirkstoffs jedoch wieder wahrnehmbar wird, sollen die Filter ausgetauscht werden. Das Ausblasen der Filter reicht nicht aus, um sie wieder zu verwenden! Aktivkohle bindet durch Ladungsunterschiede die Schadstoffe an der Oberfläche und gibt sie auch nicht mehr frei! Somit können ausgeblasene Filter keine weiteren Schadstoffmoleküle aufnehmen und zeigen keine Wirkung.

Hinsichtlich der Verteilgenauigkeit im Bestand kommt nicht nur der richtigen Düsenwahl, sondern auch der Gestängebauart erhebliche Bedeutung zu. Durch leichte Unebenheiten im Feld schwingt das Gestänge in vertikaler und horizontaler Richtung. Vertikales Nachschwingen führt unmittelbar zu Veränderungen im Überlappungsverhältnis und somit zu ungleichmäßiger Verteilung des Wirkstoffes. Horizontales Nachschwingen wird oft vom Fahrer gar nicht wahrgenommen, hat aber große Auswirkungen auf die Wirkstoffverteilung. Schwingt das Gestänge vor und zurück, so kommt es beim Richtungswechsel zum Stillstand und daher zu starker Überdosierung. Dagegen ist die Geschwindigkeit zwischen den beiden Ruhepunkten stark erhöht, was zu einer Unterdosierung führt. Die Schwankungen in der Dosierung können dabei zwischen 70 und 1300 l/ha liegen! In seinem Vortrag zeigte Herr Heidemann die Auswirkungen dieser horizontalen Bewegung anhand eines Bestandes, der mit AHL behandelt wurde. Der Bestand wies einen deutlich welligen Verlauf in der Wuchshöhe auf. Diese Über- und Unterdosierung ist auf die horizontale Bewegung des Gestänges zurückzuführen. Ähnliche Resultate kann man bei der Anwendung von Wachstumsreglern beobachten. Besonders heikel sind diese hohen Konzentrationsschwankungen jedoch bei Resistenzbildungen! Pilze wie Unkräuter weisen oft hohe Vermehrungsraten und damit auch eine hohe Anpassungsfähigkeit auf. Bei richtiger Wirkstoffwahl und Aufwandmenge kann die Ausbreitung gut kontrolliert werden. Wird die Aufwandmenge jedoch unterschritten, so kann es durch die hohe Anpassungsfähigkeit zur Resistenzbildung kommen! Ein gut gebautes Gestänge sollte daher nur geringste Schwingbewegungen in der vertikalen und horizontalen Ebene aufweisen und gut gewartet werden! Auch bei der Anfahrt kann es zu Dosierungsschwankungen kommen. Speziell bei elektronisch unterstützten Systemen ist die Kommunikation zwischen Traktor und Gerät oft verzögert. Wird die Schaltung von Teilbreiten durch Elektrostellmotoren übernommen, kann eine Nachjustierung mitunter einige Sekunden dauern. In dieser Zeit wird bereits eine Fahrstrecke zurückgelegt, auf der es zu Schwankungen der Dosierung kommen kann. In diesem Fall wäre es empfehlenswert, ein Gleichdruckregelung zu benutzen.

Zu den erheblichen Fehlerquellen, die durch den Landwirt vermieden werden können, zählt auf jeden Fall eine ordnungsgemäße Reinigung des Geräts. Erfolgt sie unsachgemäß, werden Restmengen im System in die nachfolgende Kultur mitgenommen und dort ausgebracht. Oft können sich bereits geringe Mengen eines ungeeigneten Mittels fatal auf den Bestand auswirken und ihn erheblich beschädigen. Auch Filter und Düsen können Reste von Wirkstoffen enthalten. Eine Kontrolle bzw. Reinigung ist daher unbedingt notwendig!

Die Abdrift, verursacht durch Wind und Thermik, stellt eine Herausforderung für den Landwirt und eine häufige Fehlerquelle dar. Während zwar die Benetzungsqualität bei hohem Druck durch die Bildung feiner Tropfen steigt, verschlechtert sich aber gleichzeitig das Abdriftverhalten. Jede Düse weist einen Optimaldruck zur Abdriftminimierung auf. An einem aufgebauten Prüfstand erläuterte der erfahrene Praktiker daher verschiedene Düsenbauformen und deren Spezifikationen. Während eine große Anzahl unterschiedlicher Bauformen präsentiert wurde, reichen für den Anwender normalerweise 3-4 unterschiedliche Typen aus um seinen Bedingungen gerecht zu werden. Für die richtige Dosierung am Feldrand kommen spezielle Randdüsen zum Einsatz. Sie bringen die benötigte Aufwandmenge an den Rand des Bestandes, während Normaldüsen durch ihren Spritzkegel nur eine geringere Dosierung applizieren und damit Resistenzbildung verursachen können.


Am Prüfstand wurden unterschiedliche Düsentypen getestet. Injektionsdüsen saugen neben Luft auch Staub an und verstopfen dadurch (ÖKL).


Links: Randdüsen bringen die erwünschte Wirkstoffmenge auch an Randbereichen an die Pflanze, wogegen Normaldüsen (rechts) eine schlechtere Verteilung am Rand verursachen. Befindet sich daneben zusätzlich ein Gewässer oder eine andere Kulturart, sind Probleme vorprogrammiert (ÖKL).
Im praktischen Teil wurden an einem Gerät vier verschiedene Düsentypen montiert und deren Verteilgenauigkeit im Feld getestet. Als Demonstrationsmodell wurde für jede Düse ein Metallgestell in den Bestand platziert. Daran befanden sich Papierstreifen, die sensitiv auf Wasser reagieren. Zur Demonstration der Verteilung an Ähre, Blättern und Boden wurden sie in unterschiedlicher Höhe angebracht. Das Tropfenspektrum der Düsen bei einer Fahrgeschwindigkeit von 8 km/h zeichnete sich an den Papierstreifen ab und konnte danach in der Gruppe demonstriert und diskutiert werden. Einen entscheidenden Unterschied konnte man bei der verwendeten High-Speed Düse feststellen. Umgekehrt zu normalen Düsen erzielt sie nur einen schlechten Effekt bei niedrigen Geschwindigkeiten und muss mit 10 km/h gefahren werden. Die horizontalen und vertikalen Schwingungen des Gestänges wurden auch veranschaulicht. Um die dafür notwendigen Unebenheiten zu erzeugen, legte der Praktiker Holzklötze in die Fahrgasse. Nur geringste Nachschwingungen des Gestänges sind akzeptabel und wurden von den beiden vorgeführten Fabrikaten der Hersteller Kuhn und Jessernigg eingehalten.

Im Praxisteil wurden verschiedene Düsenbauarten getestet…

deren Verteilgenauigkeit an wasserempfindlichem Papier sichtbar gemacht…

…und die Ergebnisse mit dem Fachmann diskutiert (alle ÖKL).


Abschließend wurde von Herrn Heidemann ein einfaches Rechenbeispiel zur Wasseraufwandmenge erläutert. Eine verminderte Wassermenge kann sehr wohl insgesamt eine geringe Zeitersparnis bewirken. Wer jedoch hier spart, spart auch bei der Verteilgenauigkeit. Dies kann zu einem Ertragsverlust führen, der durch die eingesparten Arbeitszeitkosten nicht aufgeholt wird. Der Zeitgewinn stellt also nur eine gefühlte Kostenersparnis dar.

Das Seminar erwies sich als äußerst lehrreich, sodass jeder Teilnehmer sich wichtige Inhalte mit nach Hause nehmen konnte. Die Qualität der Veranstaltung wurde durch eine durchwegs gute Bewertung bestätigt.

Interessant war das Ergebnis zur Frage, inwieweit von den Teilnehmern Feldspritzen mit „section control“ (GPS-unterstützte Teilbreiten(ab)schaltung) verwendet wird: nur von vieren der 33 Teilnehmer.

Das Seminar wurde im Ausmaß von 3 Stunden als Weiterbildung für den Sachkundeausweis anerkannt. Die Teilnehmer aus Niederösterreich wurden an Ort und Stelle elektronisch registriert.

 

ÖKL-Mähdruschseminar am 6. Juli in NÖ

Nicht nur für Vermehrungen:  schonend und zugleich mit höchstem Durchsatz dreschen.
Es sind noch einige Plätze frei!

Das praktische ÖKL-Mähdrusch-Seminar mit Agrartrainer Klaus Semmler und den wichtigsten Herstellern legt den Schwerpunkt auf einen schonenden Drusch – im konkreten Fall in einer dicht stehenden Wintergerstenfläche zwischen Ebergassing und Himberg in Niederösterreich. Mehr lesen Sie hier!

ÖKL Praxisseminar Mähdrusch 6. Juli 2017

Nicht nur für Vermehrungen:
schonend und zugleich mit höchstem Durchsatz dreschen.

Praktisches Mähdrusch-Seminar des ÖKL am 6. Juli 2017 in NÖ

Anmeldeschluss: 3. Juli! Es sind noch einige Plätze frei!

Das diesjährige Mähdrusch-Seminar des ÖKL legt den Schwerpunkt auf einen schonenden Drusch – im konkreten Fall in einer dicht stehenden Wintergerstenfläche zwischen Ebergassing und Himberg. Davor wird die Theorie des Dreschens erläutert.

Nicht nur für Saatgutvermehrungen sollte schonend gedroschen werden: Ein merklicher Bruchkornanteil mindert den Preis auch bei Mahlgetreide und Braugerste. Je nach Einstellung (Wind/Siebe) gelangt Bruchkorn aber nicht mehr in den Tank, dann ist es selbst für den Futtertrog am Betrieb verloren.

Gerade vor dem Hintergrund eines schonenden Drusches ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der unmittelbare Vergleich zwischen dem tangentialem und dem axialem Prinzip möglich. Letzteres gilt hinsichtlich des Druschgutes als prädestiniert; sollte auch das Stroh genutzt werden, so ist das herkömmliche Prinzip für dieses schonender.

Anhand der drei wichtigsten Hersteller Case-IH, Claas und Massey-Ferguson zeigt Agrartrainer Klaus Semmler die grundsätzlichen Unterschiede und die maschinenspezifischen Optimierungsmöglichkeiten. Wieder wird manche(r) TeilnehmerIn überrascht sein, wie weit die Geschwindigkeit erhöht werden kann, ohne dass es zum gefürchteten Wickler kommt!

Im Praxis-Teil wird nach einer Besprechung der Baugruppen am Drescher mit der fruchtspezifischen Grundeinstellung begonnen, anschließend werden die Einstellungen optimiert.

Dies erfolgt in „Echtzeit“, so werden die Wirkung eines veränderten Parameters, aber auch die meist damit verbundenen Wechselwirkungen (Reinigung und Verluste) unmittelbar sichtbar.

Vor Ort erläutert ein Vertreter eines Saatzuchtunternehmens, welche Anforderungen dieses an Saatgetreide stellt.

Die angemeldeten TeilnehmerInnen werden über eine mögliche witterungsbedingte Termin-Verschiebung kurzfristig informiert.

Die Kosten für einen Seminartag betragen
für Landwirtinnen und Landwirte mit Betriebsnummer pro Person: 110 €;
für TeilnehmerInnen ohne Betriebsnummer: 150 €.

Anmeldeformular – Mähdrusch 2017

Es fiel nicht leicht, angesichts einer aufziehenden Wetterfront (hier Hagel (!) am 5. Juli 2016 im nördlichen Burgenland) in Ruhe die Einstellungen zu kontrollieren, aber der Aufwand wird wett gemacht, wenn dafür schneller gefahren werden kann.

ÖKL-Pflugseminar 27. April 2017 BERICHT

Richtig pflügen erleichtert die Aussaat und spart Dieselöl!

Bericht zum ÖKL-Praxisseminar am 27. April 2017 an der LFS Hatzendorf in der Steiermark

Pflügen hat in den letzten Jahren in der modernen Landwirtschaft an Wichtigkeit verloren. Der Einsatz des Pfluges wird oft mit unnötig hohen Betriebskosten aufgrund hohen Kraftstoffverbrauchs verbunden. Dabei werden die positiven Aspekte des Pflügens oft außer Acht gelassen. So wird der Boden durch den Einsatz des Pfluges nicht nur durchlüftet, sondern auch gewendet und gelockert. Außerdem werden die Samen von lichtkeimenden Unkräutern vergraben und so der Einsatz von Herbiziden und damit Betriebskosten verringert. Im Sinne eines sinnvollen Einsatzes haben sich die zahlreichen Teilnehmer des diesjährigen Pflugseminars daher intensiv mit der richtigen Einstellung von Pflug und Traktor, sowie einem treibstoffsparenden Fahrstil beschäftigt.

Um richtige Einstellungen am Pflug vornehmen zu können, muss man zuerst die darauf wirkenden Kräfte verstehen. Ein richtig eingestellter Pflug benötigt ein Minimum an Kraft, um gute Arbeit zu verrichten. Der ehemalige Pflüger-Weltmeister Hermann Altmann hat daher die verschiedenen Aspekte der Pflugeinstellungen intensiv in seinem Vortrag behandelt. Immer wieder hob er hervor, wie wichtig der richtige Seitengriff ist. Auch der Luftdruck der Reifen sollte auf jeder Seite gleich und möglichst gering sein, um viel Kraft auf den Boden übertragen zu können. Hier sieht Herr Altmann Einsparpotential.

Die Innenspurweite sollte vorne um 10-15cm breiter sein als hinten, damit der hintere Reifen an die Furchenkante drückt. Ist sie jedoch zu breit eingestellt, fährt der hintere Reifen schon auf ungepflügtem Land, wodurch die Furchenkante abgedrückt wird und ein sauberes Arbeiten der ersten Schar unmöglich ist. Die Unterlenker sind bei richtiger Einstellung frei, und haben auf beiden Seiten den gleichen Abstand zum Rad.. Bei unterschiedlichem Abstand verändert sich der Zugpunkt und der Traktor wird in diese Richtung gezogen. Eine richtige Einstellung bewirkt auch hier eine Kraftstoffersparnis, da unnötigem Gegenlenken vorgebeugt werden kann. Außerdem sollten die Unterlenker möglichst waagrecht nach hinten stehen, wenn sich der Pflug in Arbeitsstellung bzw. –tiefe befindet. Dadurch wird ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Regelhydraulik garantiert. Bei nach unten stehenden Unterlenkern wird der Pflug hingegen von der Hydraulik aus dem Boden herausgezogen. Dazu kommt esvor, wenn der Traktor zu groß und der Pflug zu klein, bzw. dessen Tragachse zu tief angebracht ist.

Der richtige Zugpunkt wird als erstes eingestellt, damit die Unterlenker richtig stehen. Danach folgt erst die Einstellung der Vorfurchenbreite und des Sturzes. Bei richtiger Einstellung des Pflugs steht der Oberlenker vom Traktor aus gesehen in einem Winkel von 90° nach hinten. Auch die Länge des Oberlenkers hat erheblichen Einfluss auf die saubere und gleichmäßige Arbeit des Pfluges. Ist sie zu lang, wird der Pflug vorne herausgehoben, ist sie zu kurz, arbeitet das erste Schar zu tief. Bei harten Bedingungen, wo die Regelhydraulik stark beansprucht wird, ist es ratsam den Oberlenker daher auch am Langloch, und nicht am Rundloch zu befestigen. Generell gilt: Die Regelhydraulik sollte im Maßen und in Kombiation mit derr Mischregelung eingesetzt werden! Die Sturzeinstellung sollte soerfolgen, dass der Pflug von hinten betrachtet an der horizontalen Achse 90° zum Boden steht. Wird ein Packer verwendet, ist mehr Sturz notwendig, damit er entsprechend angedrückt wird. Es ist zu empfehlen den Oberlenker im Rundloch zu befestigen, da der Packer den Pflug anhebt.

Herr Altmann hat oft darauf verwiesen, dass es häufig Pflugmodelle gibt, an die das Stützrad auf Wunsch im letzten Drittel des Pfluges angebracht wird. Für diese Ausführung wird mit den Vorteilen beim Randpflügen argumentiert. Für die Arbeit des Pfluges am Feld sollte dies jedoch hinterfragt werden, da aufgrund der größeren Hebelwirkung beim Einsetzen der Regelhydraulik keine gleichmäßige Arbeitstiefe eingehalten werden kann. Die Pflug bewegt sich in Wellenlinien auf und ab. Ist das Stützrad jedoch am Ende des Pfluges angebracht, wird eine saubere und gleichmäßige Arbeit erleichtert. Für das Randpflügen könnte das  Stützrad abgenommen und die Arbeitstiefe für die verhältnismäßig kurze Zeit manuell korrigiert werden. Um eine saubere Furchenkante zu erhalten, ist der seitliche Abstand von 2-3cm zwischen Scheibensech und Pflugkörper einzuhalten. Wird diese Distanz unterschritten, bricht die Furchenkante immer wieder ab und fällt in die Furche. Auch sollten die Vorschäler nicht zu tief gestellt werden. Ist das nämlich der Fall, füllt sich die Furche mit losem Material, was eine schöne Ablage der ersten Furche unmöglich macht. Außerdem kostet dies Kraft und somit bares Geld. (Bild 1)

Zum Abschluss seiner Ausführungen stellte Altmann einen bildhaften Vergleich an: Beim Pflügen werden bei 25c m Tiefe ca. 2500m3 Erde pro Hektar bewegt. Bei richtiger Einstellung werden dabei ungefähr 20-30l Kraftstoff benötigt. Dasselbe Volumen bewältigt auch eine Baumaschine – jedoch mit einem Verbrauch von 200-300l!

Im Anschluss referierte DI Michael Deimel über Kraftstoff-Einsparpotentiale. Treibstoffkosten machen demnach noch immer ca. ein Drittel der gesamten Produktionskosten aus. Dabei lassen sich hier die Kosten erheblich minimieren. Je nach Arbeit soll immer der richtige Gang gewählt und dabei die Drehzahl zwischen 1600 und 1800 U/min gehalten werden. In diesem Bereich ist das Drehmoment am höchsten und nimmt mit zunehmender Drehzahl weiter ab. Hohe Drehzahlen kosten also nur unnötig Geld (30% mehr Verbrauch) und verursachen darüber hinaus auch unnötige Emissionen.

Bei hydraulischen Getrieben hält Herr Deimel fest, dass hier durch hydraulischen Schlupf 6-7% mehr Treibstoff benötigt wird, als bei Schaltgetrieben. Dagegen wird mit hydraulischen Getrieben auf der Straße Treibstoff eingespart. Weiteres Einsparpotential liegt bei sogenannten Load-Sensing-Hydraulikystemen, die je nach momentanem Bedarf die Menge an geförderter Hydraulikflüssigkeit regeln. Hier können 3-4kW eingespart werden. (Bild 2)

Generell kommt es für die Höhe des Kraftstoffverbrauchs wesentlich auf die Art der Bodenbearbeitung an. Größere Arbeitsbreiten und geringere Fahrgeschwindigkeiten sparen Kosten ein. Auch niedrigere Arbeitstiefen verursachen klarerweise weniger Kosten. Deshalb ist es ratsam, die jeweilige Arbeitstiefe den Bodengegebenheiten anzupassen. Darüber hinaus ist jedoch eine richtige Einstellung des Arbeitsgeräts essentiell! Wird beim Pflug nur der Zugpunkt falsch eingestellt, so erhöht sich der Verbrauch um ca. 20%. Kommt dazu noch eine falsche Neigung des Pfluges, erhöht sich der Mehrverbrauch sogar auf ca. 40%.

Den Reifen kommt dabei auch wesentlicher Anteil am Einsparpotential zu. Verwendet man Reifen mit gutem Profil, wird dadurch der Schlupf verringert und Kraftstoff gespart. Dasselbe gilt für den Reifendruck. Niedrige Drücke (0,8 bar) am Feld führen zu weniger Schlupf und weniger Verbrauch. Bei Transportfahrten ist der Druck jedoch unbedingt wieder zu erhöhen, da durch die Walk- und Reibungsarbeit eine hohe Wärmeentwicklung (weit über 30°C) entstehen kann und den Reifen schadet. Durch die Verwendung einer Reifendruckanlage können diese Druckänderungen leicht und schnell vollzogen werden.

Äußerst kritisch kommentierte Herr DI Deimel das Anbringen von „zufällig“ verfügbaren Eisenteilen an verschlissenen Stellen. In seiner Präsentation waren höchst abenteuerliche Improvisationen zu sehen, die hohem Verschleiß und den dadurch entstehenden Kosten entgegenwirken sollen. Meist erhöht das eigenständige Anbringen von Teilen jedoch den Widerstand im Boden und damit den Kraftstoffverbrauch. Bei einem dadurch verursachten Mehrverbrauch von 6-8l/ha ist fraglich, ob diese Kosten durch die Einsparung an Material gedeckt werden können.

Abschließend wurden noch einige Punkte angesprochen, auf die beim Kauf und der Verwendung von Geräten und Maschinen geachtet werden soll. Demnach soll man beim Traktorkauf darauf achten, dass man Informationen zum spezifischen Kraftstoffverbrauch erhält, eine Sparzapfwelle vorhanden ist und ein Fahren bei Höchstgeschwindigkeit mit abgesenkter Motordrehzahl möglich ist. Weiters soll auf möglichst wenig Eigengewicht und richtige Bereifung geachtet werden. Vor dem Einsatz ist es ratsam, Kühler und Filter zu reinigen, da durch richtige Wartung 6% an Verbrauch eingespart werden können. Unnötiger Ballast sollte entfernt und der Reifendruck verringert werden. Soweit möglich, ist es wichtig, Arbeitsgänge zu kombinieren und möglichst breite Geräte bei gutem Wartungszustand und richtiger Einstellung einzusetzen. Die Größe des Traktors sollte dabei zum Gerät passen und Bodenverdichtung vermieden werden. Zum Thema Bodenversiegelung bzw. -verdichtung hat die Fachzeitschrift „LANDWIRT“ ein interessantes Interview mit dem Bio-Pionier Hermann Pennwieser geführt. Zur Nachlese folgen Sie bitte dem Link am Ende dieses Berichts.

(Bild 3) Am Nachmittag hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, die einzelnen Schritte zur richtigen Einstellung in der richtigen Reihenfolge am Feld durchzugehen. Hermann Altmann gab dabei wichtige Tipps und wies nach den vorgenommenen Justierungen auf die Veränderungen im Pflugbild hin. Immer wieder machte er den Unterschied deutlich, den eine richtige Einstellung auf den Kraftstoffverbrauch hat und stand für persönliche Gespräche und Diskussionen gerne bereit. Die Teilnehmer konnten somit im Feld den Bezug zu den theoretischen Inhalten des Vormittags herstellen und viele Anregungen mit nach Hause nehmen. (Bild 4, Bild 5)

Insgesamt war es wieder eine sehr angenehme und informative Veranstaltung, die von den Teilnehmern gut angenommen wurde. Allein die Teilnehmerzahl bestätigt den Eindruck, dass der Pflug aus der landwirtschaftlichen Produktion nicht wegzudenken ist und für die meisten Landwirte ein zentrales Bodenbearbeitungs- und -sanierungsgerät darstellt.

Das ÖKL bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und der landwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf für die Räumlichkeiten!

Landwirt-Interview zur Bodenfruchtbarkeit: https://www.landwirt.com/Bodendruck-Wir-betreiben-flaechige-Bodenversiegelung,,18563,,Bericht.html

 

Bild 1: Leidenschaftlich erklärte der ehemalige Pflüger-Weltmeister Altmann die richtigen Einstellungen in seinem Vortrag (ÖKL).

Bild 2: DI Michael Deimel erklärte den Kraftfluss und den Energieverbrauch des Traktors bei der Bodenbearbeitung (ÖKL).

Bild 3: Im Praxisteil konnten die Einstellmöglichkeiten an 5 verschiedenen Modellen der beteiligten Hersteller erprobt werden (ÖKL).

Bild 4 und 5: Herr Altmann gab gerne sein Wissen preis, u.a. überprüfte er bei jedem Gespann die Innenspurweite und erklärte ihren Einfluss dann anhand des Pflugbildes (ÖKL).

 

 

 

ÖKL-Praxisseminar Feldspritzeneinsatz – effektiv und umweltgerecht

In bewährter Zusammenarbeit mit der Versuchswirtschaft der Universität für Bodenkultur in Groß Enzersdorf hielt das ÖKL am Mittwoch, 31. Mai 2017 das eintägige Praxisseminar zum Thema „Feldspritzeneinsatz – effektiv und umweltgerecht“ ab.

Bedarf besteht zweifellos: Nicht nur das zunehmende Umweltbewusstsein, sondern auch die gesetzlichen Vorgaben verlangen eine nachzuweisende Sachkenntnis des Anwenders. Zugleich hat die Feldspritze den gesetzlichen Bestimmungen zu entsprechen, was auch von der AMA kontrolliert werden kann.

Das Seminar richtete sich an relativ „Fortgeschrittene“ und wurde von Hans-Werner Heidemann, einem auch für die DLG tätigen Fachmann der DEULA Nienburg, sowie Ing. Roman Hauer von der Bildungswerkstatt Mold, NÖ abgehalten.

Beim Seminar waren die in Österreich maßgeblichen Hersteller bzw. Importeure mit ihren Feldspritzen vertreten und standen für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Ausführlicher BERICHT zum ÖKL-Feldspritzenseminar

Präsentation Roman Hauer Überprüfung von Feldspritzgeräten nach landesgesetzlichen Bestimmungen

ÖKL-Landtechnik-Seminar „Datenübertragung“

„Landwirtschaft 4.0 hat schon begonnen“
Wie die „Cloud“ großen und kleinen Betrieben Nutzen bringen kann.
10. Mai 2017, 9:00 bis ca. 17:00 Uhr

Am eintägigen ÖKL-Seminar nahmen 62 Personen teil; es spannte einen weiten Bogen von sehr einfach und benutzerfreundlich automatisch generierten Daten, die der korrekten Erfüllung der Aufzeichnungspflicht oder effizienterer Maschinenwartung dienen, bis hin zu Lösungen, die den ISOBUS zur intelligenten Maschinensteuerung am Feld nutzen.

Den ersten Block des ÖKL-Seminars bestritten die vier Experten Franz Handler (HBLFA Francisco Josephinum / BLT Wieselburg), DI Deltelf Walter (Unternehmensberater Sachsendorf), Erich Tanzer (MoneySoft) und Landwirt und ÖKL-Konsulent Otto Krönigsberger. Sie führten ausführlich in das Thema ISOBUS und elektronische Vernetzung von Arbeitsmaschinen ein, legten theoretische Aspekte und praktische Erfahrungen vor. Es wurden die Vorteile einer Ackerschlagkartei dargelegt, die die Aufzeichnungen in einer „cloud“ online speichert und die damit von überall zugänglich sind. Eingaben und Abfragen sind mit PC, Smartphone oder Tablet möglich.

Im zweiten Block kamen Vertreter von Austro Diesel, Claas und CNH Steyr zu Wort und zeigten ihre Firmenlösungen. Die teilnehmenden Landwirte schätzen diesen Aspekt an den ÖKL-Veranstaltungen ganz besonders – mehrere Firmenlösungen an einem Platz, die Möglichkeit, Vergleiche anzustellen und vor Ort zu hinterfragen. Wie erfolgt die Datenübertragung, wie sieht die Aufzeichnung unterschiedlicher Parameter aus und wie oft werden sie aufgezeichnet? Welche Bedienoberfläche kann man am besten nutzen und vor allem, wie kann man die große Menge an Informationen sinnvoll um- und einsetzen?

Am Nachmittag standen Anwendungsbeispiele für Server-Client Lösungen im Mittelpunkt. Ein in Österreich entwickelter Bodensensor der Firma Geoprospectors ermittelt Bodendaten mittels elektromagnetischer Strahlung. In Kombination mit ISOBUS kann damit die Höheneinstellung eines Bodenbearbeitungsgeräts gemäß den Verhältnissen variiert werden.

Zusätzlich stellten Anbieter auch Smartphone-taugliche Aufzeichnungsprogramme vor, die eine genaue Planung der schlagbezogenen Tätigkeiten und gleichzeitig die Erfüllung der Aufzeichnungspflicht ermöglichen. Darüber hinaus wurde in einem Vortrag der BOKU das FATIMA-Projekt präsentiert, womit hochauflösende Satellitendaten zum Bewässerungs- und Düngemanagement verwendet werden können.

Nach den umfang- und detailreichen Vorträgen konnten dann die Landwirte „endlich“ den praktischen Stationenbetrieb der genannten Firmen besuchen. Dort konnten die einzelnen betrieblichen Voraussetzungen und die dazu passenden Lösungen andiskutiert werden. So manches Gespräch wurde beim anschließenden gemeinsamen Abendessen fortgeführt, Erfahrungen ausgetauscht und vielleicht auch Ideen geboren!

DAS PROGRAMM und DIE BEITRÄGE:

Vorträge mit Kurzdiskussion

ISOBUS Datenübertragung zwischen Traktor und PC in der Landwirtschaft 4.0
DI Franz Handler, BLT und HBLFA Wieselburg

Landwirtschaft 4.0 aus der Sicht der heutigen Praxis
Ldw. Unternehmensberater DI Detlef Walter, Sachsendorf

Datenerfassung am Acker am Beispiel „AgrarCommander“
Ing. Erich Tanzer, MoneySoft Softwarevertriebs Ges. m.b.H.

Ich hol mir mehr Infos aus dem TraktrorBUS: Bodenhöhenzonierung für die Düngung praxisnah“
Otto Krönigsberger; Landwirt und ÖKL-Konsulent

Firmenlösungen: Der Traktor liefert Daten für Service, Logistik, Abrechnung…

„Agcommand“
Ing. Johannes Schneider, Austro Diesel, Schwechat

„Telematics“
Ing. Wolfgang Meyer, Claas Global Sales, Austria & Adria, Spillern

„AFS-Advanced Farming Systems“
Sebastian Birx, CNH Steyr, St. Valentin

Anwendungsbeispiele für Server-Client Lösungen

Den Boden während der Überfahrt berührungslos durchschauen: Topsoil Mapper
Fa. Geoprospectors GmbH, Traiskirchen

Farmdok – einfach dokumentieren
Fa. Farmdok GmbH, Wieselburg

Von der Datenvernetzung zur Applikationskarte
Fa. FarmFacts Vertrieb Österreich / Anton Ostermann Fa. Mandl-Ostermann GmbH, Lichtenegg, DI Detlef Walter, AGROwin, Sachsendorf

Die Cloud in der Wissenschaft:
Bewässerung und Düngung mit Satelliteninformationen – das „FATIMA Projekt“
DI Laura Essl, BOKU Wien

Praktische Vorführungen, persönliche Diskussionen…


Fotos: ÖKL und Otto Krönigsberger

Richtig pflügen erleichtert die Aussaat und spart Dieselöl!

ÖKL-Seminar „Optimale Pflugeinstellung auf schwerem Boden“ am 27. April 2017 an der landwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf

Auf dem Standort mit seinen schweren Böden ist eine sachgemäße Einstellung besonders wichtig und beeinflusst den Treibstoffverbrauch!  22 Teilnehmer besuchten die eintägige ÖKL-Veranstaltung!
Mehr Information finden Sie hier!

ÖKL-Pflugseminar auf schweren Böden

ÖKL-Seminar Optimale Pflugeinstellung: Richtig pflügen erleichtert die Aussaat und spart Dieselöl!

27. April 2017 an der landwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf in der Steiermark

22 Teilnehmer besuchten das ÖKL-Praxisseminar. Auf dem Standort mit seinen schweren Böden wird eine unsachgemäße Einstellung sofort sichtbar – nicht allerdings der dadurch erhöhte Treibstoffverbrauch.

Hier finden Sie den ausführlichen BERICHT mit weiteren Bildern!