ÖKL-Pflugseminar auf schweren Böden

ÖKL-Seminar Optimale Pflugeinstellung: Richtig pflügen erleichtert die Aussaat und spart Dieselöl!

27. April 2017 an der landwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf in der Steiermark

22 Teilnehmer besuchten das ÖKL-Praxisseminar. Auf dem Standort mit seinen schweren Böden wird eine unsachgemäße Einstellung sofort sichtbar – nicht allerdings der dadurch erhöhte Treibstoffverbrauch.

Hier finden Sie den ausführlichen BERICHT mit weiteren Bildern!

 

 

ÖKL-Praxisseminar Spülung von Drainagen

20161109-drainage-oekl-23Am 9. November fand in Baden bei Wien (und Umgebung) das ÖKL-Praxisseminar „Spülung und Reparatur von Drainagen“ statt. Neben dem theoretischen Teil am Vormittag stand wie bei allen ÖKL-Seminaren der Nachmittag für die Praxis zur Verfügung. Mehr lesen Sie hier.

ÖKL-Praxisseminar Spülung und Reparatur von Drainagen

Am 9. November 2016 veranstaltete das ÖKL in Baden bei Wien das Praxisseminar „Spülung und Reparatur von Drainagen“, knapp 40 Personen nahmen daran teil.

Für das Seminar, das aus einem theoretischen und einem praktischen Teil bestand, hat das ÖKL mit Herrn DI Albert Spreu vom RKL in Rendsburg (D) einen ausgewiesenen Fachmann gewonnen.

Bildergalerie (durch anklicken):

AUSFÜHRLICHER BERICHT von DI Gebhard Aschenbrenner:

Im November hat das von mehr als 40 Teilnehmern besuchte ÖKL-Praxisseminar „Spülung und Reparatur von Drainagen“ mit einem theoretischen (in der BBK Baden) und einem praktischen Teil auf einer betroffenen Fläche in deren Nähe stattgefunden. Mit Herrn B. Sc. Agr. Albert Spreu (RKL, D) konnte ein ausgewiesener Fachmann gewonnen werden. Infolge des in Norddeutschland meist geringen Gefälle sind die Ansprüche an die Drainagewartung besonders hoch.

Im Seminar ging es „nur“ um Wartung und Sanierung der Drainagen, denn aus Gründen der Ökologie sind Neuanlagen kaum noch möglich, wenngleich insbesondere in Deutschland noch bedeutende drainagierungswürdige Flächen bestehen. Die „Großwetterlage“  hinsichtlich einer Flächenausweitung ist aber bekanntlich anders. Auf den teilweise vorgeschriebenen Stilllegungsflächen haben die Pflanzen Zeit, ihre Wurzeln in den Einzugsbereich hinab zu senken. In regulären Kulturen gibt es Unterschiede und so gehen besonders – nicht zuletzt durch ihre Überjährigkeit bedingt – Luzernewurzeln besonders tief, in etwas geringerem Maß jene von Raps. Am „anderen Ende“ steht so gesehen Sommergetreide mit seiner kurzen Vegetationszeit. Baumwurzeln können seitwärts noch in 20 Metern Entfernung in eine Drainage einwachsen!

dsc05297In diesem  Fall haben hineingewachsene Wurzeln der in dieser Hinsicht aggressiven Esche (das Gegenteil ist  z. B. die Pappel) den Durchfluss  nach 34 Jahren endgültig unterbunden. Der Farbunterschied des „Bewuchses“ ist durch unterschiedliche Humusgehalte des prinzipiell silikatischen Bodens bedingt. (Foto ÖKL)

Spreu bedauerte, dass auch Wissen um die Drainagen verloren geht – praktisch aber auch theoretisch, wenn wie z.B. in Deutschland eine eigene HS für  Wasserbau geschlossen wurde. Das Wissen umfasst auch jenes über die Lage der Stränge und überaus verschieden war – soferne überhaut vorhanden – die Genauigkeit von Plänen, von denen die Teilnehmer berichteten und die von cm-genau und aus der Vorkriegszeit bis zum Gegenteil reichten. Durchaus unterschiedlich waren die Aussagen der Teilnehmer zum Erhaltungszustand der früher verwendeten Tonrohre, die von weiter verwendungsfähig bis zu durch chemische Vorgänge stark angegriffen reichten. Tonrohre, deren Hersteller mittlerweile selten geworden sind (Anm: und ihre Produkte für Präsentationen von Weinflaschen empfehlen …) lassen sich im Gegensatz zu Wellkunststoffrohren leicht reinigen. Das Verlegen der lediglich 33 cm lagen Rohre von Hand ist aber aufwendig, daran ändert es wenig, wenn es dafür einen speziellen Haken gibt. Aber auch moderne Verfahren mit Kunststoffschläuchen kosten gemäß Spreu zwischen 15.000 bis 30.000€ für Neuanlagen – so ferne diese überhaupt noch zulässig sind. Tonrohre halten auch 100 Jahre, während die Lebensdauer von Kunststoffrohren länger als 30 Jahre nicht gewährleistet ist.

Angesichts der angespannten Marktlage in Marktfruchtbetrieben, aber auch im Grünland ist es naheliegend, zunächst einmal im Bereich der Entwässerung sparen, zumal vorerst (im doppelten Wortsinn) alles „läuft“. Wenn sich dies ändert, können für das zudem höchst unfallträchtige (Peitscheneffekt gerissener Seile und Ketten) Bergen versackter Maschinen, an denen mangels geeigneter Befestigungspunkte ebenfalls Schäden entstehen können, hohe Kosten verursacht werden. Teuer ist es auch, wenn ein eingesunkener Häcksler die gesamte Silierkette zum Stehen bringt oder ein Mähdrescher vor einer Regenfront nicht fertig wird. Illustrationen dazu erübrigen sich; es kursieren genug Szenen, in denen z.B. nicht nur die zu bergende Maschine versunken ist, bis letztlich ein Bagger zum Einsatz kommt …Spreu dazu: Beim Verlassen der Maschine spart man sich den Abstieg…

Eine bis zur Achse eingesunkene Maschine mit mittlerweile bis zwei Metern Raddurchmesser zerstört den Strang vollends, auch wenn die Verlegetiefe von 0,8 bis einem Meter, bei Rüben u.U. tiefer – es gibt dazu eine DIN-Norm – eingehalten wurde.

Beim Suchen schadhafter Stellen sollten die „letzten 20 cm“ von Hand gegraben werden, um größere Schäden am Drainagestrang zu vermeiden. Beim Einsetzen der Rohre muss darauf geachtet werden, dass der Boden darunter nicht nachgibt, also die Sohle vorher verfestigt wird. Sogenannte „Strobusil“-Rohre sind relativ biegefest. Provisorien – weil z.B. bestimmte Verbindungsteile, Abzweiger etc. momentan nicht verfügbar sind, ja selbst, wenn mit einem stumpfen Messer am Kunststoffrohr gearbeitet wird – rächen sich nach einiger Zeit.

Auch beim Verfüllen der Gräben ist insbesondere bei steinigen Böden sorgsam vorzugehen. Eine Ummantelung mit Kokos oder Stroh verhindert dass  Einschlämmen von Material; eine Lage Schotter (der Sortierung 16/32 mm) über dem Schlauch schont diesen und vergrößert zudem den Einzugsbereich. (Als das Verfüllen noch nicht mit dem Bagger sondern mit der Planierraupe geschah, schob der Raupenfahrer mit der in dieser Hinsicht legendären, früheren „CAT D6“ die Erde in  spitzen Winkel über die Gräben, statt im rechten Winkel auf den Graben zuzufahren). Eher auf die Optimierung von Anlagen z.B. durch Verringerung des  Saugerabstandes bezog sich der Tipp, am Grablöffel des Baggers den mittleren Zinken zu verlängern und so leichter eine „Mittellage“ zu erreichen. Zum Graben mit der Hand empfahl Spreu zum ermüdungsfreien Arbeiten die Größe 0 anstatt der „baumarktüblichen“ 1 oder 2.

Regelmäßiges Spülen verhindert das Zuwachsen bzw. Versanden bzw. Verschlämmen der Anlagen. (Ein Teilnehmer sprach davon, dass es durch die zunehmend längeren  Trockenzeiten zu Ablagerungen kommt, weil zu wenig Wasser fließt, um diese abzutransportieren.)

Zum Zusetzen kann es auch für die seltener vorkommende Verockerung, einer chemische Reaktion des  Eisens im Drainagewasser, wenn dieses mit O2 reagiert und ausfällt, kommen. Im Vorfluter wiederum können Schlieren entstehen, die wie Öl aussehen und ebensolchen Alarm auslösen können! Beim Spülen ist darauf zu achten, dass nicht zu große Mengen Ocker die Kiemen von Fischen verkleben.

Häufig sind es einfach immer schwerer werdende Maschinen deren  sogenannten Druckzwiebeln sich im ungünstigsten Fall über einer Drainage schneiden und diese mechanisch durch Zudrücken beschädigen.

Die praktischen Vorführungen mit dem Spülen und der Drainage-Inspektion mit einer Kamera wurden in Zusammenarbeit mit der Firma Berl „kommunal services“, einem überregional tätigem Unternehmen fanden auf einer Pachtfläche des Obmannes des ÖKL, DI Stefan Dworzak unmittelbar neben der Südbahn statt. Eine Besonderheit am Spülfahrzeug ist, dass das Spülwasser gleich in diesem gereinigt und somit der Frischwasserverbrauch verringert wird.

hauer-rohrkameraDie fahrbare Kamera mit elektrischem Antrieb lässt sich mit unterschiedlich großen Rädern ausrüsten und vermag sich auch noch bei 15 cm Rohrdurchmesser zu bewegen. Die Beleuchtung reicht aus, um Farbbilderauf den Bildschirm zu übermitteln. (Foto: G. Hauer/LK NÖ).

20161109-froschperspektDas erzeugte Bild aus der „Froschperspektive“. (Foto ÖKL)

20161109-drainage-oekl-23Eine breite Auswahl unterschiedlicher durch Wasserdruck sich vorwärtsbewegender Arbeitswerkzeuge steht zur Verfügung. (Foto ÖKL)

Michael Berl sprach mit Rücksicht auf die Schonung der Rohre niedrigeren Drücken das Wort, auch wenn solche bis 170 bar möglich sind. Naturgemäß sind Kunststoffrohre stärker durch Abrasion gefährdet als  jene aus Beton oder Ton.

20161109-drainage-oekl-15Unterschiedliche Fräsköpfe bzw. Arbeitswerkzeuge (Foto: ÖKL)

Bei stärkeren Ablagerungen  können sich aktiv bewegende Fräsköpfe eingesetzt werden. In einem Fall werden durch Unwucht Schwingungen erzeugt, welche die Ablagerungen lösen. In schwierigeren Fällen rotieren Ketten wie bei Mulchgeräten.

Sollte dies nicht zum Ziel führen oder der Rohrdurchmesser für die genannten Vorrichtungen zu gering sein, so muss aufgegraben werden, wobei ein ebenfalls gezeigtes elektronisches Gerät  das Lokalisieren des Arbeitswerkzeuges erleichtert. (Wer kennt das nicht: über der vermuteten Stelle wird zunächst längs, bei Erfolglosigkeit quer zum Strang aufgegraben; zunächst in eine Richtung, dann in die andere. Dann doch in erstere, wo man bei ersten Versuch 10 cm zu wenig tief gesucht hat…). Immerhin können Unregelmäßigkeiten im Profil gewisse Hinweise zur Lage geben; auch dann, wenn der Boden wieder  in der richtigen Reihenfolge – Humus oben, B-Horizont darunter eingebracht worden ist.

20161109-drainage-oekl-36Nicht um Licht-, sondern um Wasserstrahlen handelt es sich hier. Ein Fräskopf arbeitet sich durch einen verschlammten Kanal unter der Südbahn. (Foto: ÖKL)

Stellenweise geriet die Diskussion zum (österreich-)spezifischen Erfahrungsaustausch, bei dem Albert Spreu sich in der Rolle eines Moderators sah. Folgerichtig musste der Theorieteil mit Grundsatzüberlegungen und vielen nützlichen Tipps verlängert werden. Die Konsequenz ist auch wie bei vorangegangen Seminaren eine Wiederholung – es entspricht dem Charakter eines Seminars und unterscheidet dieses von einem Vortrag, wenn die Teilnehmerzahl beschränkt ist. Der Vortragende Albert Spreu hält Vorträge in verschiedensten Regionen, auch in der Ukraine und Kasachstan – aber eben auch für das ÖKL, so wie zuletzt zur Getreidetrocknung.
 

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ÖKL-Praxisseminar Technik im Biolandbau

Am 27. September findet an der Versuchsanstalt der Universität für Bodenkultur in Großenzersdorf (NÖ) der ÖKL-Praxistag „Technik im Biolandbau“ statt. Der Schwerpunkt lautet Neue Entwicklungen in der Bodenbearbeitung. Mehr dazu lesen Sie hier !

ÖKL-Praxis-Seminar Technik im Biolandbau

160927-technik-im-biolandbau-kroenigsberger-01„Neue Entwicklungen in der Bodenbearbeitung“

Das Seminar wurde am 27. September 2016 an und in enger Zusammenarbeit mit der Versuchswirtschaft der Universität für Bodenkultur in Groß-Enzersdorf abgehalten.

Der erste Vortrag „Soil Cover“ steht (vorerst noch im indirekten aber richtungsweisend) im Zusammenhang mit dem Generalthema und beinhaltete ein Verfahren zur automatisierten Bestimmung des Bodenbedeckungsgrades, was in Hinsicht auf Maßnahmen zur Verhinderung der Bodenerosion und der Bodenbearbeitungen von Bedeutung ist. Die höchste, vorläufig nicht serienreife Stufe ist das Unterscheiden von Unkraut und Kulturpflanzen, womit Feldspritzen mittelsparend gesteuert werden können. Die technischen Ansprüche sind BO_Kreislogo_A3-A4_RGBim Biolandbau noch einmal höher, denn es müssen die mechanischen, (massen-)träge reagierenden Werkzeuge ständig neu positioniert werden, die langsamer als Düsen reagieren. Auch an die Software werden Ansprüche gestellt: Wenn es einer Woche des Rechnens bedarf, um eine sichere Unterscheidung Boden – Steine – Pflanzen zu unterscheiden, wird der Aufwand klar. Aber es funktioniert inzwischen ja auch die Gesichtserkennung …

Rudolf Votzi, Bio-Landwirt ging auf unterschiedliche Werkzeugformen insbesondere vor dem Hintergrund zunehmenden Disteldruckes ein undsprach in diesem Fall den Flügelscharen zum vollflächigen Durchschneiden des Bodenhorizontes in wechselnder Tiefe das Wort. Soll die Begrünung mit Esparsette am Weiterwachsen gehindert werden, so riet er, dieser noch einen Teil der Blätter zu belassen, damit diese die Wurzeln „aussaugen“. Im praktischen Teil führte er den „rod-weeder“ vor: nomen (engl. Rod=Stange) est omen, denn eine hydraulisch angetriebene, oben gegen die Fahrtrichtung rotierende Stange soll die Unkräuter an der Oberfläche ablegen, wo sie vertrocknen.

160927-technik-im-biolandbau-kroenigsberger-06Voraussetzung für den Rod-Weeder ist ein steinfreier und einigermaßen ebener Boden. Im Vordergrund der hydraulische Antrieb, der allerdings im Boden läuft.
Foto ÖKL/Krönigsberger

Ein interessantes Argument, das zugleich die mitunter kritiklos hierher übernommene nordamerikanische Minimalbodentechnik  relativiert, brachte er mit dem Umstand, dass im mittleren Westen der Boden länger als bei uns und vor allem bis zu 1,5 m tief friert. (Anm.: Ein bedeutender US-amerikanischer Hersteller derartiger Technik trägt den in diesem Zusammenhang sinnigen Firmennamen „Grat Plains“). Der Frostgare muss in diesen Regionen nicht „Angriffsfläche“  durch eine (raue) Pflugfurche verschafft werden. Somit herrschen in besagtem Gebiet andere Bedingungen für die Pflanzenhygiene – der Maiszünsler z.B. oder schädliche Mikroorganismen müssen nicht mit dem Pflug „beerdigt“ werden. Votzi meinte, diesen Abschnitt zusammenfassend, philosophisch „Macht Euch die Erde zugetan!

Er riet, den Traktor „nach (möglichst geringem) Gewicht“ zu kaufen und ihn je nach Einsatz mit Ballast versehen. Bei ausgehobenem Anbaugerät verlagert sich das Gewicht im Frontanbauraum zusätzlich auf die Hinterachse. Gegenüber nur schwer reparabler Strukturschäden im Unterboden tritt der Effekt in den Hintergrund, dass die Hinterachsbrücke hoch und über das verkehrsrechtlich zulässige Gewicht hinaus beansprucht wird. Besagter Effekt kann aber auch die Vorderachse soweit entlasten, dass ein weiteres verkehrsrechtliches Delikt entsteht. 

Im Zuge der Vorstellung des Stoppelhobels referierte ein Vertreter des Herstellers Zobel/D über die mixomorphe Ernährungsweise der Distel, was bedeutet, dass sie Nährstoffe aus dem Boden auch ohne Assimilation aufnehmen kann, was eine Erklärung für die Resistenz und das unvermittelte Wiederauftauchen dieses Unkrauts wäre. Die spezielle, letztlich nicht wendende Scharform des „Stoppelhobels“ soll zum Bekämpungserfolg gegen Distel und Ampfer beitragen.

 

160927-technik-im-biolandbau-kroenigsberger-08Der Stoppelhobel soll schnell gefahren werden, um eine mischend-werfende Wirkung zu erzielen. 100PS/73 kW reichen bei sechs Scharen aus. Drei Stützräder sichern die bei der geringen Arbeitstiefe erforderliche exakte Tiefenführung. Folgerichtig ist für den Oberlenker bereits werksseitig nur ein Langloch vorgesehen.
Foto ÖKL/Krönigsberger

DI Peszt erläuterte die Vergleiche zwischen herkömmlicher und Dammkultur, die nach ersten Ergebnissen bei Wintergerste und  -weizen sowie Dinkel keine klaren Unterschiede zu Tage brachten. Anderseits zeigten Aufnahmen z.B. von Soja (noch ohne Ertragsmessung) deutlich vitalere Pflanzen. In feuchten Jahren stehen die Pflanzen im Trockenen – das war auch der Sinn des sog. Bifangbaues in der Steiermark. Dagegen kann die Kapillarität des Bodens bei Trockenheit  durch Hacken vermindert werden. Der Vortrag stand im Zusammenhang mit den praktischen Vorführungen von Geräten des Herstellers bzw. Proponenten des wieder mehr in den Vordergrund rückenden Verfahrens.

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Das Basisgerät „Zinkenrahmen“ von J. Turiel ist hier – abgesehen von den Vorwerkzeugen zur Bodenlockerung als Dammformgerät bestückt. Die Zinken sind schlank und erfordern daher hohe Materialqualität.
Foto ÖKL

160927-technik-im-biolandbau-kroenigsberger-03Das Turiel Hackgerät als Kettenwalze passt sich gut an die Dämme an und transportiert den Boden, der beim herkömmlichen Hacken auf die Pflanzen gerät, wieder herunter.
Foto ÖKL/Krönigsberger

Mag. Dr. Gabi Gollner und ihr Kollege DI Andreas Surböck von der BOKU bzw. Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL, auch in D und CH tätig) stellten das Forschungsprojekt  „Praxisversuche zur reduzierten Bodenbearbeitung“ vor. Der Titel gerät zum Euphemismus, wenn man die bisherige doch sehr ausgeprägte Pflugkultur mit dem nun z.B. eingesetzten Stoppelhobel (vgl. unten) in Betracht zieht. Es kann angekündigt werden, dass weitere Ergebnisse zusammen mit jenen der organischen Düngung und der Fruchtfolge im Arbeitskreis noch öfter in Erscheinung treten. Gar „minimalistisch“ ist der vorgestellte Versuch zur Einsaat in vorher durch die Messerwalze in den nur umgeknickten (und demnach nicht gleich absterbenden) Wickroggen mittels Drillsaat in einem Arbeitsgang. Die Ergebnisse mit  u.a. Sojabohne und Mais sind bemerkenswert. (Anm.:  In der OÖ Kammerzeitung wurde unlängst die Verwendung eines Kreiselheuers anstatt des Häckslers als treibstoffsparende Alternative in Gründüngung vorgestellt.)

160927-technik-im-biolandbau-kroenigsberger-13Die Kettenegge des australischen Herstellers „Kelly“ weist bei gleichzeitig verstopfungsfreier und seichter Arbeit eine hohe Flächenleistung bei geringem Treibstoffverbrauch auf. Die Vorspannung der Glieder-Scheibenkombination kann hydraulisch verändert werden. Bei zu starkem „Durchhängen“ in Fahrtrichtung kommt es zu unterschiedlichen Anstellwinkeln der Scheiben 
Foto ÖKL/Krönigsberger

Mit der Präsentation eines Spatenpfluges wurde keine neue Technik vorgestellt, aber daran erinnert, dass systembedingt keine Zugkraft aufgebracht werden muss: Im Gegenteil, das Gerät schiebt den Traktor.

(Gebhard Aschenbrenner)

Das Seminar wird mit fünf Stunden für die Maßnahme „Biologische Wirtschaftsweise“ angerechnet.

Die Vorträge der Referenten:

Peter Riegler-Nurscher, BSc, BLT Francisco Josephinum:
Soil Cover: Ein Verfahren zur Bestimmung des Bodenbedeckungsgrades 

DI Willi Peszt, LK Burgenland, Eisenstadt:
Die Dammkultur – ein „altes neues“ Verfahren am Beispiel des Systems Turiel

Rudolf Votzi, Landwirt, Lassee:
Praxis der Bodenbearbeitung im Biolandbau im Trockengebiet. Oder: die Unmöglichkeit perfekter Bodenbearbeitung

Dr. Gabriele Gollner, BOKU Wien
Ertragsentwicklung und Humusaufbau über reduzierte Bodenbearbeitung und organische Düngungsmaßnahmen

Praktische Vorführungen:

Johann Pribitzer, ATG Leonding: Die Kettenegge „Kelly“

Rüdiger Zobel, Stahlbau, Hohenlohe (D): Der Stoppelhobel „Zobel“

Johann Doppelbauer / Julian Turiel: Das Turiel-Gerät

Rudolf Votzi: Rod Weeder-Selbstbaumaschine

 

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Afterwork am Bauernhof am 16. September 2016

afterwork-160916-eva-106gruppeAm 16. September 2016 lud das ÖKL zum 2. Afterwork am Bauernhof mit dem Schwerpunkt „Alles über Kühe, Milch und Käse“.

Rund 20 interessierte StädterInnen fanden sich zu einer Spritztour – raus aus der Stadt und rein ins ländliche Abenteuer – zusammen und tauchten in die Genusswelten der heimischen Landwirtschaft ein! Die lustige Landpartie führte uns zu drei sehr unterschiedlichen Betrieben, zu den Wurzeln unseres Essens und in die Produktion von Milch, Käse und Co. Die StädterInnen traten mit den Landwirtinnen in direkten Kontakt, erhielten Einblicke in die verschiedenen Produktionsschritte bei der Verarbeitung von Milchprodukten und lernten die Unterschiede zwischen biologischer und konventioneller Milchviehwirtschaft kennen. Umrahmt wurde das Programm durch hervorragende kulinarische Geschmackserlebnisse und einem informativen Wissensaustausch mit den LandwirtInnen, den ÖKL-ExpertInnen sowie den beiden BIO AUSTRIA-Experten Peter Liebentritt und der BIO AUSTRIA- Seminarbäuerin Monika Fellner.

Die unendliche Geschichte der Ku(h)lturlandschaft

Sanfte grüne Hügel, saftige Wiesen und Almen – Die österreichische Landschaft zeichnet sich bedingt durch Klima und Topografie durch einen sehr hohen Grünlandanteil aus. Jahrhundertelang gestalteten unsere Bäuerinnen und Bauern durch die Bewirtschaftung der Wiesen und Weiden diese kleinstrukturierte Kulturlandschaft und schützten sie vor der natürlichen Verwaldung. Die Beweidung mit Wiederkäuern und die Milchwirtschaft spielen hier eine ganz besondere Rolle!

Die Rinderhaltung und Milchproduktion stellen den wichtigsten Zweig in der österreichischen Landwirtschaft dar – nicht nur in Hinblick auf die Erhaltung der Kulturlandschaft sondern vor Allem hinsichtlich der landwirtschaftlichen Wertschöpfung und Beschäftigung. In Österreich gibt es insgesamt 1,9 Millionen Rinder auf rund 63.500 Betrieben. Man unterscheidet in der Rinderhaltung grundsätzlich zwischen vier verschiedenen Produktionsformen: Rinderzucht, Rindermast, Mutterkuhhaltung und Milchviehhaltung. Letztere macht jedoch den weitaus größten Anteil der Betriebe  mit insgesamt rund 540.000 Milchkühen auf rund 31.000 Milchviehbetrieben aus. Pro Betrieb werden durchschnittlich 29 Rinder gehalten, wobei – wie generell in der Tierhaltung – ein starker Trend zur Konzentration hin zu immer größeren Betrieben wahrzunehmen ist. So findet man 50% aller Rinder auf Betrieben mit mehr als 50 Stallplätzen. Der größte Milchviehbetrieb in Österreich hat immerhin 350 Milchkühe!

afterwork-160916-eva-26Mit nur 20 Milchkühen tanzt der erste Afterwork-Betrieb von Johann und Gertraud Vonwald aus der österreichischen (Größen-)Reihe. Der Familienbetrieb und Bergbauernhof im niederösterreichischen Alpenvorland setzt neben der biologischen Milchwirtschaft auf kleinstrukturierte Vielfalt und Nachhaltigkeit.

Eine kurze Geschichte der Vonwald’schen Vielfalt

Nach einer Fahrt raus aus Wien und rein in den schönen Wienerwald werden die „AfterworklerInnen“ mit viel Herzlichkeit von Gertraud und Johann Vonwald auf ihrem Biohof begrüßt. Zwischen Wald und Wiese liegt der Betrieb der Familie Vonwald weitab von jeglicher Großstadt. Der Bus parkt im Schatten unter einem großen, alten Baum mit unzähligen kleinen, braunen Kugelfrüchten und sogleich tauchen die AfterworklerInnen in die Vonwald’sche Vielfalt ein. Dieser große, alte Baum ist nur einer von vielen Elsbeerbäumen in der Genussregion „ElsbeerReich“ im Wienerwald. Der Biohof Vonwald hat sich neben der biologischen Milchproduktion auf die Veredelung von Elsbeerprodukten spezialisiert. Aber genau wie die Milchproduktion im letzten Jahr dem enormen Preisdruck ausgesetzt war, ist auch die Elsbeerproduktion mit großen, schwer vorhersehbaren Risiken verbunden. Die Elsbeerernte variiert aufgrund der Witterung von Jahr zu Jahr sehr stark, dieses Jahr ist zum Beispiel kein besonders Gutes. Hinzu kommt, dass es nicht nur der Mensch auf die kleinen Beeren abgesehen hat, auch die Vögel können es kaum erwarten bis die Beeren reif sind. Für die Veredelung zu rund 2 Litern Schnaps brauchen die Vonwalds knapp 100 Liter Maische. Heuer wird es bei den Vonwalds leider keinen Elsbeeredelbrand geben!

afterwork-160916-eva-85kuhAber zurück zu den Kühen und zur Milch. Die Familie ist überzeugt von der biologischen Milchproduktion mit Vollweidesystem. Das heißt, die Kühe können vom Frühjahr bis in den Herbst auf der Weide stehen und das frische Weidegras fressen. Sie haben aber auch jederzeit die Möglichkeit sich in den offenen Laufstall zurückzuziehen. Dort bekommt jede Kuh zusätzlich Heu und Grassilo  in einer vollautomatischen Fütterungsanlage. Mithilfe eines Mikrochips kann so für jede Kuh die genaue Menge an zusätzlichem Kraftfutter entsprechend ihrer Bedürfnisse und leistungsgerecht  verabreicht werden.

Neben der vollautomatischen Fütterungsanlage hat der Biohof Vonwald auch eine hofeigene Heutrocknungsanlage sowie eine Hackschnitzelheizung und Solarpanels am Dach. Die Nachhaltigkeit steht hier am Betrieb ganz oben! Der Biohof ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass eine biologische Produktion auch ganz modern und unter Einsatz effizienter Technik funktionieren kann und muss. Und Johann Vonwald denkt bereits weiter und träumt von seinem ersten Elektro-Traktor…
www.vonwald.net

Nach einem frischen Glas Milch ging es mit dem Autobus weiter …

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Vom Andersmachen und Vordenken, vom Miteinander und Füreinander der Wilhelmsburger Hoflieferanten

Gemeinsam leben, gemeinsam arbeiten! – Unter diesem Motto haben sich 1995 sechs landwirtschaftliche Familienbetriebe  zu den „Wilhelmsburger Hoflieferanten“ zusammengeschlossen. Das Ziel der Gemeinschaft war die regionale Zusammenarbeit und Wertschöpfung zu stärken und regionale Produkte von ausgezeichneter Qualität zu veredeln und zu vermarkten. Während die Hoflieferanten zu Beginn lediglich regionale Schulen und Kindergärten mit den Milchprodukten aus eigener Erzeugung belieferten, ist ihre vielfältige Produktpalette heute in über 300 Sparmärkten in Niederösterreich, Wien und dem Nordburgenland erhältlich – eine wahre Erfolgsgeschichte also!

Die Vielfalt wird auch auf dem konventionellen Bertlhof der Wilhelmsburger Hoflieferanten nicht klein geschrieben. So konnten die AfterworklerInnen neben dem Milchvieh auch Bekanntschaft mit Kärtnerbrillenschafen, Bergzwergziegen und Alpakas machen. Es herrscht ein sehr reges Treiben am Bertlhof, welcher als Schule-am-Bauernhof und Seminarbauernhof ganzjährig für Groß und Klein geöffnet ist. Neben dem Kennenlernen der tierischen Vielfalt am Bertlhof, erhielt unsere Landpartie auch Einblicke in die Verarbeitung und Veredelung von Milchprodukten. In der Schauproduktion der hofeigenen Molkerei konnten wir die einzelnen Produktionsschritte von Joghurt, Topfen und Käse genau beobachten und kennenlernen.

afterwork-160916-eva-114Für die Hofmolkerei gelten die gleichen hohen Standards wie für Großmolkereien; unangemeldete Kontrollen eingeschlossen. In einem Verarbeitungsraum  herrscht leichter Luftüberdruck, um das Eindringen von Keimen zu reduzieren

In der Hofmolkerei werden seit Kurzem auch Fruchtjoghurts mit Zutaten, die zu 100 % aus Österreich stammen, erzeugt. Die Marillen kommen aus der Wachau, die Dirndlfrüchte aus der Region! Die Hoflieferanten legen viel Wert darauf, in ihren Produkten ein Stück Heimat zu verarbeiten und das schmeckt man auch!

Zum Abschluss gab es im Hofladen des Bertlhof noch eine g’schmackige Verkostung der vielzähligen Käsespezialitäten. Vom feinbröseligen Bauerntopfen, über den geräucherten und prämierten Traisentaler Hofkas bis hin zur Ziegenfrischkäse-Dirndlroulade waren hier so einige Gaumenfreuden mit dabei!

www.hoflieferanten.at

Die Geschichte vom Mülli Distl, der lieber Wein statt Mülli wollt‘

afterwork-160916-oekl-48Zurück in stadtnäheren Gefilden begeben wir uns zu unserem letzten Afterwork-Betrieb, dem Weinbaubetrieb vom „Mülli Distl“ Martin Distl. Aber was hat nun ein Weinbaubetrieb mit der „Mülli“ – also der Milch – zu tun?

Während rinderhaltende Betriebe am Land in den meisten Fällen noch genügend Weide- und Futterfläche zur Verfügung haben, haben es die Stadtlandwirte in Wien schon etwas schwerer. Die Landwirtschaft von Familie Distl, war ursprünglich ein Betrieb mit etwas Ackerbau, Weinbau und Milchkuhhaltung. Aus dieser Zeit stammt auch der alte Hofname „Mülli Distl“. Aufgrund der zunehmenden Verbauung und Flächenversiegelung, der begrenzten Infrastruktur für landwirtschaftliche Tätigkeiten und dem enormen Arbeitsaufwand in der Milchkuhhaltung, der bei kleineren Beständen relativ zunimmt, traf Martin Distl im Jahr 2002 die schwierige Entscheidung, die Milchproduktion einzustellen und von nun an nur noch Qualitätswein auf seinen Flächen zu produzieren.

Der Weinbaubetrieb von Martin Distl befindet sich inmitten dicht bebautem Stadtgebiet in Wien-Rodaun. Seine Weinbauflächen liegen zwar in den Gunstlagen des Wienerwaldes, jedoch in größerer Entfernung zum Betrieb und sehr verstreut. Diese Umstände bedeuten auch heute noch einen sehr großen Arbeitsaufwand für den Weinbauern und bei der Weinernte muss er mit seinem Traktor so einige enge Stadtstrecken bewältigen. Die Infrastruktur macht es den StadtlandwirtInnen oftmals nicht leicht.

Martin Distl ist ein überzeugter konventionell wirtschaftender Weinbaubetrieb. Er steht dem biologischen Weinbau sehr kritisch gegenüber, das merkt man ihm sofort an. Nichtsdestotrotz legt er auch bei seinen Weinstöcken viel Wert darauf, ihnen nur das zu geben, was sie brauchen. Zu viel Düngung kommt auch in seinen Weingärten nicht in Frage! Als „kontroversen“ Aspekt nennt er das im Biolandbau nach jedem Regen und auch bei nassem Boden erforderliche erneute Befahren zur Applikation der (im Biolandbau erlaubten) Kupferbrühe, die zudem den Schwermetallgehalt im Boden erhöht.  Auch am Weinbaubetrieb von Martin wird die Vielfalt ganz groß geschrieben! In seinen Weingärten kultiviert  er rund 15 verschiedene Rebsorten: vom regionaltypischen Rotgipfler bis hin zum süßen Gelben Muskateller und Grünen Veltliner. – Die Seminarbäuerin Monika Fellner von BIO AUSTRIA vertrat im Zuge einer Diskussion engagiert ihren Standpunkt. Am Umstand, dass konventionelle Wirtschaft vermehrt  fossile Rohstoffe verbraucht, ist nicht zu rütteln; wenngleich auch im Biolandbau Traktoren verwendet werden.

Bei so vielen Geschmacksrichtungen erleben die AfterworklerInnen bei der abschließenden Weinverkostung wahre Gaumenfreuden und einen wahrlich g’schmackigen Abgang unserer Landpartie!

www.weinbau-distl.at

Durch das Programm führte Stephanie Köttl!

Programm
14:00    Treffpunkt Vorplatz Bahnhof Hütteldorf
15:00    Betriebsführung am Biohof von Johann & Gertraud Vonwald in Michelbach
17:00    Betriebs- & Molkereiführung am Bertl-Hof in Wilhelmsburg
19:30    Weinverkostung & Heurigenjause  am Weinbaubetrieb von Martin Distl in Wien Liesing

Programm [pdf]

Leistungspaket
+ Busfahrt Wien – Michelbach – Wilhelmsburg  – Wien
+ Betriebs- und Molkereibesichtigung
+ 2 Verkostungen von Milchprodukten der Betriebe
+ tiefer Einblick in die biologische und konventionelle Produktion von Milchprodukten
+ Einblicke in die Vermarktung von Milchprodukten der Wilhelmsburger Hoflieferanten
+ fachliche Beantwortung aller Ihrer Fragen von den Landwirten und einem Experten von BIO AUSTRIA NÖ-Wien
+ Weinverkostung und Winzerjause

In Zusammenarbeit mit:

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Diese Veranstaltung wird unterstützt vom NÖ Landschaftsfonds.

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ÖKL-Praxisschau Parallelfahrsysteme

oekl-par-runde-vorm-essen-kroenigsbergerAm 20. September fand im Weinviertel die ÖKL-Veranstaltung „Parallelfahrsysteme: eine Praxis-Schau unterschiedlicher Genauigkeitsstufen“ statt. 70 Personen nahmen teil! Mehr Informationen gibt es hier!

Bereits fünftes ÖKL-Mähdrusch-Seminar

Das diesjährige Mähdrusch-Seminar wurde – nach jenen in Wieselburg, Baden, Schwechat und Groß-Enzersdorf – in Hornstein im Burgenland abgehalten. Der Schwerpunkt betraf den Rapsdrusch, wobei Vieles auf die übrigen Getreidearten übertragbar ist. Der Vortragende stellte in diesem Zusammenhang fest, dass nirgendwo in Europa so viele unterschiedliche Getreidearten angebaut werden wie in Österreich. Siebzig verschiedene Rapssorten mit unterschiedlichen Anforderungen an die Technik sind auf dem Markt!

Wieder hatte das ÖKL den Agrartrainer Klaus Semmler um Vortrag und „Training“ gebeten, welche dieser mit gewohntem Einsatz abhielt. Zuvor hatte der Obmann des ÖKL, DI Stefan Dworzak – auf dessen Flächen das Seminar stattfand – in der Begrüßung konzediert, dass die korrekte Dreschereinstellung wohl wichtig, angesichts der zu erwartenden Erntemenge und der niedrigen Preise aber ein Training zur Getreide-Vermarktung zu überlegen sei …

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DI Dworzak riet seinen Berufskollegen, die Preise für die Ernte durch Vorverträge abzusichern und sich verlässliche Partner zu suchen.
(Foto ÖKL)

Semmler schätzte eingangs, dass das Leistungspotential der Mähdrescher nur zu allenfalls 70% (und dieses mit sinkender Tendenz) ausgenützt wird, wozu der Umstand beitragen würde, dass man sich zu sehr auf automatisierte (Vor-)Einstellungen verlässt. Dennoch  aber habe  immer noch der geübte Fahrer das höchste Vermögen, den Mähdrescher an die technisch maximale Leistung hinzuführen.  Hier replizierte der anwesende Vertreter eines der Marktführer, dass die hinterlegten Programme laufend verbessert werden und es für den Fahrer fast unmöglich ist, den ganzen Tag mit höchster Konzentration zu arbeiten, während der Computer nie ermüdet. Der Fahrer müsse den Überblick bewahren – etwa zum Abtanken.

Mit der richtigen Einstellung (und scharfen Häckslermessern) hängt auch der Dieselverbrauch zusammen, der zwischen 1,3 und 5,2 l pro Tonne schwanken kann, auch wenn feuchtes Stroh den Verbrauch grundsätzlich steigert. Faktormäßig analog verhält es sich bei den Reparaturkosten.

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Der praktische Teil ging unter besten Erntebedingungen vonstatten während gleichzeitig nur wenige Kilometer südöstlich der Hagel schwerere Schäden anrichtete.
(Foto ÖKL)

Das „Credo“ vergangener Seminare: „Siebe auf, Wind auch auf“, womit in der Folge schneller gefahren werden kann, verteidigte Semmler auch im Zusammenhang mit Raps; dabei  solle man bei der Einstellung „von oben kommend“ vorgehen, anstatt sich umständlich höher zu tasten.  Der empfindliche  Raps verlangt niedrige Trommeldrehzahlen die bei ca. 500 U/min liegen –  bis ca. 200 „Extra-Touren“ sind bei Unkrautbesatz notwendig.

Der Korbabstand kann bei einer geschlossenen Trommel noch weiter geöffnet werden. Bei nicht geschlossenen Trommeln können zusätzliche Schlagleisten am Dreschkorb montiert werden. Dadurch kann mit einem größeren Korbabstand gefahren werden, die Durchflussmenge erhöht sich und  der  Ausdrusch aus der Schote wird verbessert.

Das Obersieb kann komplett geöffnet werden. Je nach gemäß des vom Rapsübernehmer erlaubtem Besatzes (und um eine Aspirationsgebühr zu vermeiden) kann der Prozentsatz an Besatz mit dem vor allem mit dem Untersieb eingestellt werden.  Bei dem regionalen Händler kann mit einem Aspirateur der Besatz bestimmt werden. Bsp.: ein Landwirt möchte nicht mehr als zwei Prozent Besatz im Erntegut haben. Dann sollte das Untersieb erfahrungsgemäß ca. 70 Prozent geöffnet werden. Das Seminar zeigte den Teilnehmer, die Mähdreschereinstellungen auf die Anforderungen des Übernehmers abzustimmen. Technisch wäre es möglich, das Untersieb komplett zu öffnen, doch laut Klaus Semmler ist der begrenzende Faktor das Gebläse oder die Turbine. Stichwort: Beim Rapsdrusch gibt es nur wenig Überkehr, was eine Folge der möglichst geschlossenen Siebverlängerung ist.

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Die Probe aus der Überkehr zeigt keine grünen Schoten (der Raps ist physiologisch reif), auch wenn sie (vgl. Bild links) noch nicht optimal ist. Semmler formulierte übersteigert: Im Idealfall  könnte der Drescher (hier: MF) mit geöffneter Überkehrklappe fahren. Es gilt: „Wind hoch und Siebe auf!“ Bei grünen und Schoten und somit fehlender Abreife muss mit dem Drusch gewartet werden.
(Fotos ÖKL)
Die Kornverluste bestimmt man „von vorne kommend“: So vermeidet man,  Körner für Verlust zu halten, die schon am Feld liegen, bevor sie mit dem Schneidwerk in Berührung  gekommen  sind.

IMG_0074Die Finger an der Einzugstrommel sollten für Raps „auf Griff“ stehen.
(Foto ÖKL)
Sind obige  Hinweise eher den großen Zusammenhängen zuzuordnen, so sprach Semmler auch „Feinheiten“ an:

– So ist es besonders für den Fall des Reversierens des Einzuges nützlich, die Ährenheber hinten zusammenbiegen, womit sie den Zinken der tief gestellten Haspel weniger „Angriffsfläche“ bieten.

– Insbesondere beim Schumacher-Schneidwerk reduzieren hinter dem Messer angebrachte Führungsrollen den Verschleiß wesentlich, auch wenn eine Rolle (Einwurf aus dem Publikum) 30 Euro kostet.

– Rapssäure ist aggressiv, weswegen es sich empfiehlt, Hohlräume abzudichten.

– Besonders bei vielen Ackerdisteln im Bestand kommt es vor, dass es dadurch zu einem Rapsstrohstau in den Schüttlern kommt. Dann ist ein „Stop“ der Maschine vorprogrammiert.

– Die  Gegenschneiden im Häcksler sollen bei Raps nicht in den Häcksler reichen, somit wird das sperrige Rapsstroh besser von den Messern angenommen.

Polemisch fragte Semmler in die Runde, ob es noch erlaubt sei, das Dreschen nach Hektar abzurechnen (Anm: Bekanntlich ist dies dennoch immer mehr der Fall und wenn in den ÖKL-Richtwerten Pauschalwerte angeführt sind, so wurde damit  den Gegebenheiten und den sozialversicherungsrechtlichen Aspekten Rechnung getragen). Gemeint war: es kann nicht egal sein, wie hoch die Schnitthöhe und damit neben dem Körner- der Strohdurchsatz ist. Beim tiefen Schnitt nimmt weiters der Verschleiß infolge der aufgewirbelten, wie Schmirgel wirkenden  Erde bei geringer Schnitthöhe zu.

Die Erntelogistik ist zusätzlich eine Aufgabe für den Mähdrescherfahrer und den Auftraggeber.  Das Abtanken während der Fahr spart Zeit. Man spricht hier von bis zu 7 € pro Minute als entgangene Einnahmen. Durch permanentes Überladen beim Drusch kann die Tagesleistung um ein Drittel werden. Semmler: „Abtanken am Feldrand kostet ca. 10 min“, das sind bei ca. 20 mal am Tag schon ca. 3 Stunden, was über eine ganze Druschsaison im Durchschnitt drei bis vier Tage zusätzliche Einsatztage ausmachen kann“.

Klaus Semmler appellierte an die Druschunternehmer, den Lohndruschpreis  – abgesehen von der Mähdreschergröße und Zubehör – nach den Kriterien: Tonnen/ha, Schnitthöhe, Häckslereinsatz, Einzelflächengrößen und möglicher Abfuhrleistung zu bemessen.

Wieder rückte er die Sicherheit in den Vordergrund: Wichtigstes beim Mähdrusch ist die Fahrer- und Beifahrersicherheit; es habe noch nie eine Steigerung an Unglücksfällen mit Mähdreschern wie in den letzten Jahren gegeben. Es muss vor Arbeiten am Drescher selbstverständlich sein, zu warten bis sich die Maschine „beruhigt“ hat. (Der Häcksler verfügt über einen Freilauf und kann fast geräuschlos noch lange rotieren, bevor das „Klingeln“ der  Messer deren letzte Umdrehungen ankündigt).

Eine rückwärts gerichtete Kamera zeigt nicht nur, dass der Strohfluss in Ordnung ist, sondern erleichtert das Anhängen des Schneidwerkswagens. Nachgerade todesmutig ist, den Mähdrescher mit niedrig eingestelltem Hydrostaten unbeaufsichtigt rückwärts kriechen zu lassen, während man den Wagen an dessen Deichsel „zurecht“ rückt.

Bei Arbeiten insbesondere unter dem Tisch ist dieser abzustützen. Vor allem der Stress bei Wetterkapriolen, eine Zunahme der Betriebsfläche pro Betriebsführer und die „Routine“ erhöhen die Unfallgefahr.

Die Schritte zur Druschoptimierung wurde an den Maschinen der Hersteller CASE, CLAAS und MASSEY-FERGUSON und somit drei unterschiedlichen Dreschprinzipien demonstriert.

DI Gebhard Aschenbrenner und
DI(FH) Herbert Donner-Ipsmiller, MSc.

 

ÖKL-Praxis-Schau Parallelfahrsysteme

oekl-par-runde-vorm-essen-kroenigsbergerAm 20. September fand in Altlichtenwarth am Betrieb Donner (Weinviertel, NÖ) die ÖKL-Praxis-Schau „Parallelfahrsysteme: eine Praxis-Schau unterschiedlicher Genauigkeitsstufen“ statt.
(inoffiziell: „Die österreichische GPS Schau des Jahres“). Um die 70 Besucher (ausschließlich Männer) fanden sich auf einer Fläche des Betriebes Donner im Bezirk Mistelbach ein. Aber auch die Hersteller hatten den Untertitel  „Die österreichische GPS Schau des Jahres“ Ernst genommen und folglich waren noch nie so viele GPS-gesteuerte Gespanne sowie Einzeltraktoren auf einer Fläche zu sehen gewesen. In weiterer Folge und der Besprechung der Systeme konnten interessierte Besucher zwanglos von einem System zum anderen wechseln und – assistiert von Firmenleuten – Probefahrten unternehmen oder sich über Details informieren.

Der neben dem Agrarelektronik-Konsulenten das ÖKL, Otto Krönigsberger, maßgebliche Organisator DI Herbert Donner-Ipsmiller vom ÖKL stellte eingangs die teilnehmenden Firmen vor; es waren dies Traktoren der Marken: Case, Claas, Deutz-Fahr, Fendt, John Deere, Massey- Ferguson, New Holland, Steyr und Valtra vor, die teilweise konzern- bzw. firmeneigenen Lenksystemen ausgerüstet waren, hinzu kamen die Ausrüster u.a., Reichhardt, SatCon, Trimble.

Der neben Otto Krönigsberger (Agrarelektronik-Konsulent des ÖKL) maßgebliche Organisator DI Herbert Donner-Ipsmiller (ÖKL) stellte eingangs die teilnehmenden Firmen vor; es waren dies Traktoren der Marken: Case, Claas, Deutz-Fahr, Fendt, John Deere, Massey- Ferguson, New Holland, Steyr und Valtra,  die teilweise mit konzern- bzw. firmeneigenen Lenksystemen ausgerüstet waren, hinzu kamen die Ausrüster u.a. Reichhardt, SatCon, Trimble bzw. deren Vertretungen.

Von Seiten der Gerätehersteller präsentierten jene von Einzelkornsämaschinen (Monosem), Drill- Sämaschinen (Amazone, Vädersadt), Feldspritzen (Amazone, John Deere, Lemken) – mit diesen wurden Teilbreiten-Abschaltungen demonstriert – sowie in der  Bodenbearbeitung (Kerner, Lemken, Kongskilde) das Parallel- bzw. Anschlussfahren.

Nach  zunehmender  Genauigkeit werden bei den Lenksystemen  unterschieden: Lenkhilfen (Lichtbalken-Systeme, meist mit EGNOS – Korrektur)  –
Lenkassistenzsysteme (Nachrüstlösungen mit Lenkradmotor)  –
Integrierte Lenksysteme (mit Lenkwinkelsensor und oft RTK)
Alle wurden gezeigt!!!

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Eine sogenannte „Light Bar“ (hier nicht eingeschaltet) zeigt mittels Lichtbalken die „Ideallinie“ vor, welcher der Fahrer folgt. Die Anbringung (nur zur Demonstration) am Türholm ist nicht optimal; war aber am üblichen Platz über dem Lenkrad und im direkten Sichtfeld nicht möglich.
(Foto: ÖKL)

pgps-statt-spurreissernoeklFür „Fachkundige“ an den hochgeklappten Spurreißern erkennbar: die Sämaschine wird mittles GPS (und im konkreten Fall ergänzt durch RTK) gelenkt.
(Foto ÖKL)

Je höher die zu erzielende Genauigkeit ist, desto höher sind naturgemäß die Anschaffungskosten.
In vielen Fällen genügt die Genauigkeit von ca. 20 cm, die mit einem kostenlosen Korrektursignal (z.B. EGNOS) erreicht werden kann. Wird eine höhere Genauigkeit gefordert, so muss ein Signal genutzt wer-den, das sich RTK (Real Time Kinematic) nennt und Genauigkeiten von bis etwa 2 cm ermöglicht. Das Signal wird von genau eingemessenen Bodenstationen ausgestrahlt. Weil zum Empfänger (vergleichbar Fernsehsignal) mehr oder weniger Sichtverbindung bestehen muss, nimmt die Reichweite der Sender zu, wenn sie höher angebracht sind. Die Korrektur kann aber auch über ein smartphone und dessen SIM-Karte erfolgen. Im Grenzgebiet sind daher für die jeweiligen Länder sog. Multi-SIM -Karten erforderlich. Die zu übertragenen und daher zu bezahlenden Datenmengen fallen mit nur 1 MB in der Stunde weniger ins Gewicht. Teurer ist das Signal selbst, das von den Maschinenherstellern, auf GPS-Navigation spezialisierten Firmen oder auch vom Maschinenring oder Lagerhaus zur Verfügung gestellt wird und das etwa 600 bis 1000 € kostet. Die zu korrigierenden Signale der beweglichen Satelliten können (Abschattung in Mulden, durch Bäume) ausfallen; dann wird auf einen geostationären Satelliten zurückgegriffen und für eine Zeit bis etwa 20 Minuten kann die Genauigkeit bis auf wenige cm aufrecht erhalten werden – ein Hersteller spricht sinnigerweise von „x-fill“.
Mit dem Preis steigt auch die „Wiederholbarkeit“: wird die Arbeit nach einer längeren Pause fortgesetzt, so lenkt das System zwar parallel, aber doch mit einer möglichen größeren Abweichung von der letzten Spur ein. – Daran ändert nichts, dass der Effekt bei der vorhergehenden, nicht unterbrochenen Arbeit nicht aufgetreten ist.
Die Genauigkeit des Signals ist das Eine, das Andere seine Umsetzung oder Übertragung in Lenkbefehle: am einfachsten – und vom Präsentator des ÖKL als „Einstiegsdroge“ bezeichnet – ist die Anzeige von Lichtbalken, denen der Fahrer mittels Lenkbewegungen folgt. Folgen kann aber auch ein an das Lenkrad angesetzter Motor, der üblicherweise auf verschiedene Traktoren umgesetzt werden kann. Der Weg lässt sich abkürzen, wenn die Ventile der Traktorlenkung direkt beeinflusst werden, wozu der Traktor bereits werkseitig vorbereitet sein muss.

einhei-motor-lenkradEine als Ganzes umsetzbare Motor-Lenkradeinheit. Bei anderen Lösungen wird das Lenkrad an seinem äußeren Umfang von einem Reibrad angerieben.
(Foto ÖKL)
Wohin kann man „lenken lassen“? Meistens im Anschluss an die vorhergehende Spur und im Zusammen-hang an die eingegebene (oder automatisch erkannte) Arbeitsbreite. Die „Swath-Funktion“ ermöglicht das Anlegen der jeweils übernächsten oder noch weiter entfernten Spur, sodass sich das Reversieren erübrigt. Die verbliebenen, noch nicht bearbeiteten Flächen werden vom anderen Feldende her gleichermaßen bear-beitet. Wenn doch reversiert werden soll, wird es dadurch erleichtert, dass das System den Traktor (oder die Arbeitsmaschine) auch rückwärts einlenkt, wozu einzelne Systeme befähigt sind.
arbeitsbreite-eingebenDie Arbeitsbreite des Arbeitsgerätes wird eingestellt.
(Foto ÖKL)
Wenn das Signal zwar korrigiert und hoch genau an der Maschine einlangt, ist es bei höchster geforderter Genauigkeit zu berücksichtigen, wo an dieser es empfangen wurde! Demnach ist der Fehler geringer, wenn es eher an einer tiefer denn höher gelegenen Stelle, wo die Wankbewegungen stärker sind, erfolgt. Ein Hersteller sucht den Fehler dadurch zu minimieren, dass die Kabinenfederung vorübergehend nur an zwei statt vier Punkten erfolgt, ein anderer dadurch, dass die Antenne in Höhe des Kabinenbodens pla(t)ziert ist. Auch bei der Arbeit in Schichtlinie am Hang muss der seitliche Versatz durch die schräg – wenngleich senkrecht zum Boden stehende – Antennenebene berücksichtigt werden, vom Abdriften des Gerätes ganz abgesehen.
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Eine typische Aufgabe für den Mechatroniker: die Feinabstimmung des mit dem Traktor über eine genormte Schnittstelle (sog, BUS-System; vgl. auch ÖKL Seminar dazu, Bericht abrufbar) verbundenen Gerätes.
(Foto ÖKL)

Im Sinne einer nochmals erhöhten Genauigkeit wirkt eine „virtuelle“ Referenzstation, welche die wechselnde Entfernung von Maschine und Station mit einrechnet und so „auf dem Traktor mitfährt“. Erleichtern lässt sich z.B. auch das Pflügen: das „on-land-Verfahren“ und nicht zuletzt deshalb wenig verbreitet, erfordert – anders als das Fahren in der Furche – stundenlange hohe Konzentration und kann per GPS automatisiert werden. Dies gilt auch für das Auspflügen von Keilen oder Bögen, indem laufend berechnet wird, um wie viel die Schnittbreite des mit einer stufenlosen Verstellmöglichkeit ausgestatteten Pfluges so zu verändern ist, dass am Ende kein „Zwickel“ oder eine halbe Pflugbreite übrig bleibt.
Dass Einzelkornsämaschinen, Düngerstreuer und Feldspritzen an keilförmigen Flächen mit einer einstellba-ren Überlappung teilbreitengesteuert einsetzen, ist schon bisher Stand der Technik.
Mit seiner erfolgreichen Veranstaltung, die auch von den Firmenvertretern als solche gesehen wurde, hat das ÖKL seine Kernkompetenz für einen Bereich die „Landtechnik“ unter Beweis gestellt. Den Seminarteil-nehmern wurde ein unmittelbarer Vergleich der Systeme bis hin zum Probefahren und ein Abwägen, bis zu welcher Stufe der Genauigkeit eine Nachrüstung oder Neuanschaffung sinnvoll ist, ermöglicht.

Programm Parallelfahrsysteme

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Praktisches Mähdrusch-Seminar des ÖKL

IMG_0028Anhand der Fabrikate Case, Claas und MF zeigte der Agrartrainer Klaus Semmler am 5. Juli die Unterschiede und die speziellen Optimierungsmöglichkeiten der Geräte. Das eintägige Praxisseminar fand in der Nähe von Eisenstadt statt. Mehr lesen Sie hier.