Futtervielfalt auf Almen

Futtervielfalt auf Almen

Die Zunahme von Problempflanzen und das Zuwachsen wertvoller Almflächen stellt die Almwirtschaft vor immer größer werdende Herausforderungen. Obwohl unterschiedliche Pflegemaßnahmen bekannt sind, gibt es bisher keine vergleichende Darstellung der Wirkung unterschiedlicher Methoden auf unterschiedlichen Standorten. Im Projekt „Futtervielfalt auf Almen“ werden gemeinsam mit AlmbewirtschafterInnen aus ganz Österreich standortangepasste Regulierungsmaßnahmen entwickelt und deren Wirkungen miteinander verglichen. Dadurch soll der Verlust von Futterflächen und Biodiversität durch Problempflanzen aufgehalten und artenreiche Almfutterflächen wiederhergestellt werden.

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Je nach Problemart werden auf den Almflächen eine oder mehrere Pflegemaßnahmen ausgetestet. Ein Versuchshandbuch unterstützt die AlmbewirtschafterInnen bei der Anlegung der Versuchsflächen. Zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse werden die laufenden Beobachtungen in standardisierte Formulare eingetragen, welche sich ebenfalls im Versuchshandbuch befinden. Dadurch sollen wertvolle Kenntnisse zu den lokal unterschiedlichen Anforderungen und den standortgerechten Methoden gewonnen werden.

Insgesamt werden vier sogenannte Demonstrationsalmen eingerichtet. Diese Demonstrationsalmen dienen als Exkursionsalmen für interessierte Personen sowie für die jährlich stattfindenden „Vernetzungstreffen“ aller teilnehmenden LandwirtInnen und MultiplikatorInnen.

FACTS

  • Methoden zur wirksamen Reduzierung von Problempflanzen testen
  • Zusammenarbeit von AlmbewirtschafterInnen und FachexpertInnen
  • 4 Demonstrationsalmen
  • Jährlicher Erfahrungsaustausch
  • Derzeit 35 teilnehmende AlmbewirtschafterInnen in ganz Österreich
  • Ca. 80 verschiedene Versuchsflächen bisher

Versuchshandbuch – Futtervielfalt auf Almen [pdf]

Weitere Informationen:
Markus Zehetgruber
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik & Landentwicklung (ÖKL)
Tel.: 01/5051891-25
Email: markus.zehetgruber@oekl.at