LTS 225 Betriebsgebäude für die Almwirtschaft

In den letzten Jahrzehnten konnte der Rückgang im Almauftrieb verlangsamt werden, vor allem durch Förderungen seitens des Bundes. Und auch seit dem Beitritt zur Europäischen Union werden die Interessen der Almwirtschaft stärker unterstützt. Diese Entgelte tragen dazu bei, Landwirte heute wieder verstärkt zu motivieren, den Kulturraum Alm als prägendes Element unserer Landschaft sowie als wichtigen Wirtschafts- und vor allem Erholungsraum zu erhalten.

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Alpe Laguz, Vorarlberg

Almställe sind oft unentbehrlich, um Tieren Schutz vor extremen Witterungsverhältnissen und Ungeziefer zu bieten, die Melkarbeit auf Milchviehalmen zu erleichtern, die Verabreichung von Heu und Beifutter zu ermöglichen oder eine geordnete Düngersammlung (für eine Düngeranwendung) durchführen zu können.

Das ÖKL hat eine Broschüre herausgegeben, die Beispiele zeigt, wie kostengünstig und praktisch, aber auch landschaftsschonend und tiergerecht gebaut werden kann. Pro Beispiel werden die Betriebsdaten und Baudaten sowie Informationen zum Melkstand, zur Entmistung, zur Milchverarbeitung etc., gegebenenfalls auch zur Almausschank angegeben. Außerdem sind die Baukosten ersichtlich! Zu beinahe allen Almgebäuden gibt es auch übersichtliche Pläne. Insgesamt elf Betriebsgebäude in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten werden mit vielen farbigen Fotos dargestellt, weiters eine mobile Käserei und ein mobiler Melkstand.

Die Broschüre ist als Nummer 225 in der Landtechnischen Schriftenreihe (LTS) erschienen, hat 52 Seiten und ist durchgehend farbig, versehen mit zahlreichen Fotos und Planzeichnungen.

„Bildungsbroschüre“ – gefördert aus Mitteln der EU, des Bundes und der Länder.

Preis: Euro 7,00