LTS 234 Stallbau für die Biotierhaltung: SCHAFE

LTS 234, 1. Auflage, 2012, 38 Seiten, farbig, PREIS 4,00 Euro
AUSVERKAUFT

img_LTS 234 Cover:

Die vorliegende ÖKL-Broschüre stellt eine umfassende Informationsgrundlage für alle Landwirtinnen und Landwirte dar, die mit stallbaulichen Maßnahmen in der Schafhaltung konfrontiert sind. Durch einen Abstimmungsprozess zwischen Bauberatern der Landwirtschaftskammern, BIO AUSTRIA, den Kontrollstellen und der Forschung wurde dieses Stallbau-Nachschlagewerk für die Schafhaltung in der biologischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssituation erarbeitet.
Um die Wirtschaftlichkeit zu sichern, sind strategische Überlegungen vor allem bei Investitionen für Gebäude und Technik von Bedeutung. Erst eine sehr gute Produktionstechnik, geringe Fixkostenbelastung durch günstigen Stallbau und geringe Maschinenkosten stellen die Grundlage für ein entsprechendes Arbeitseinkommen dar. Jeder Betrieb muss seine Entwicklungsfähigkeit realistisch prüfen, bevor er Investitionen tätigt.

Zielsetzungen:

  • Umsetzung der rechtlichen Vorgaben bezüglich der Tierhaltung
  • Optimiertes Tierwohl
  • Optimierte Arbeitswirtschaft
  • Kostengünstige Stallbaulösungen
  • Betriebswirtschaftlich sinnvolle Mechanisierung der Außenwirtschaft

Arteigenes Verhalten der Tiere ist Grundvoraussetzung für Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Deshalb wird im Kapitel Grundlagen auf die klimatischen Ansprüche, auf das Sozialverhalten, die Mutter-Kind-Beziehung, auf die Futteraufnahme und das Trinkverhalten etc. eingegangen und abgeleitet, was das für den Stallbau bedeutet.

Im Weiteren werden dann schon die verschiedenen Funktionsbereiche beschrieben (siehe Inhaltsverzeichnis).

Im Kapitel Planungsdaten geben Tabellen die wichtigsten Maße an: Mindeststall- und Auslaufflächen für Gruppenbuchten; Mindeststallflächen für Einzelbuchten; Mindestmaße für Fressplätze; Richtwerte für den Lagerraumbedarf; Wirtschaftsdüngeranfallsmengen bei ganzjähriger Stallhaltung für den Zeitraum von 6 Monaten.

Ein wesentlicher Teil der Broschüre sind die Planungsbeispiele. Dabei werden gute Beispiele aus der Praxis mit Plänen, Fotos und Detaillösungen gezeigt. Bei Problemen, die oft im Detail liegen, wird folgendes Motto empfohlen: Lieber noch einmal über eine sinnvolle Lösung nachdenken, anstatt sich mehrmals täglich über das schlecht gelöste Problem zu ärgern. Einige allgemeine Praxistipps mit anschaulichen Fotos runden die Broschüre ab.

Planungsbeispiele mit Fotos, Plänen, Details:

  • Schafhaltung für Zucht und Mast: Außenklimastall für Muttertiere, Ablammstall, Lämmer und Jungtiere nach dem Absetzen
  • Schafzuchtstall
  • Milchschafstall
  • Umbaulösung: Adaption eines Rinderstalles für die Milchschafhaltung, Ergänzung durch Zubau
  • Neubaulösung Zuchtbetrieb (Braunes Bergschaf)

img_lts 234 Schafe:

Foto: LK OÖ

Inhalt:
1. Einleitung
2. Grundlagen
3. Funktionsbereiche: Liegebereich, Lauffläche, Fressplatz (Futterraufe, Futtertisch, Rundraufe), Kraftfutter, Tränke, Ablammbuchten, Jungtierhaltung (Mast und Aufzucht), Melkstand, Milchlagerraum, Stallklima, Separieren von Tieren, Weitere Bereiche, Weide und Auslauf
4. Planungsdaten: Bewegungsfreiheit und Auslauf, Bodengestaltung, Fütterung und Tränke, Stallklima und Belichtung, Lagerraumbedarf, Mistlagerstätte
5. Planungsbeispiele
6. Praxistipps
7. Genehmigungsverfahren – Ablauf
8. Kontakte

Arbeitsgruppenleitung:
Mag. Vitus Lenz, Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LK OÖ)
DI Doris Hofer, BIO AUSTRIA
Autorinnen und Autoren:
Mag. Vitus Lenz, LK OÖ
Ao. Univ.-Prof. Dr. Susanne Waiblinger, Veterinärmedizinische Universität Wien
Dr. Elfriede Ofner-Schröck, LFZ Raumberg-Gumpenstein
Weitere Arbeitsgruppenmitglieder:
DI Christine Braunreiter, LK OÖ
DI Sabine Eigenschink, Austria Bio Garantie (ABG)
Dr. Christine Leeb, Universität für Bodenkultur Wien
DI Veronika Schmied, BIO AUSTRIA
Dr. Elisabeth Stöger, Tierärztin
Franz Haslehner, BIO AUSTRIA OÖ
Johann Hörth, LK NÖ, Nö. Landeszuchtverband für Schafe und Ziegen
Univ. Prof. Dr. Christoph Winckler, Universität für Bodenkultur Wien
Redaktion:
DI Dieter Brandl (ÖKL)

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