ÖKL-Merkblatt 33 Flachsilo, Traunsteiner Silo, Siloplatte

MB 33 Seite 1 2015Flachsilo, Traunsteiner Silo, Siloplatte – Gärfutterherstellung in befahrbaren Silieranlagen

4. Auflage 2015, Euro 7,00
20 Seiten, zahlreiche Tabellen und Abbildungen
Zu bestellen im ÖKL: 01/505 18 91, office@oekl.at, Webshop

Die Typenstatik gibt es ebenfalls im ÖKL: Typenstatik Traunsteiner Silo

Das vorliegende ÖKL-Merkblatt beinhaltet die wichtigsten Planungsgrundsätze wie Siloraumbedarf, Lastannahmen, Lage und Gärsaftlagerraum sowie planerische, sicherheitstechnische bzw. managementbezogene Details für die Errichtung und den Betrieb derartiger Silieranlagen. Es wird auch auf die technischen Detaillösungen von Kombinationsbauten aus verschiedenen Baustoffen eingegangen und es werden Maßnahmen zum Boden- und Gewässerschutz aufgezeigt.

Das Merkblatt behandelt ausschließlich Gärfuttersilieranlagen für die landwirtschaftliche Tierhaltung.

Biogasanlagen sind vor allem aufgrund des ständigen Gärsaftanfalls nicht Gegenstand dieses Merkblatts. Es sind auch keine Hinweise und planerische Details für Hoch- und Tiefsilos enthalten. Hierzu siehe das ÖKL-Merkblatt Nr. 13.

Definition: Flachsilos, Traunsteiner Silos und Silo­platten sind flache, befahrbare, nicht geschlossene Silieranlagen im Gegensatz zu Behältersilos bzw. Hochsilos.

Das Fahrsiloverfahren verlangt eine rasche Einbringung (hohe Ernteleistung), gleichmäßige Verteilung und eine gute Verdichtung der zu konservierenden Futterarten. Der tägliche Futterbedarf sowie die Ernteleistung sind bei der Planung der Siloraumlänge und -breite zu berücksichtigen.

In Abhängigkeit vom gewählten Flachsilo (mit oder ohne Seitenwände) ist die Verdichtungsarbeit zu organisieren. Das Futter aus Ladewagen mit Dosier­walzen lässt sich am einfachsten verdichten; das Verfahren ist auch für Siloplatten gut geeignet. Hingegen sind bei Kippsystemen eine spezielle Verteil- und Verdichtungstechnik sowie eine hohe praktische Fahrerfahrung erforderlich.

Aufgrund der bautechnisch aufwändigen Ausführung sollten mit der Herstellung von befahrbaren Silieranlagen unbedingt Fachbetriebe beauftragt werden.

Inhalt
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften und Normen
3. Arbeitssicherheitsvorkehrungen
4. Management
5. Planungsgrundlagen
5.1. Siloraumbedarf
5.2. Bemessung von befahrbaren Silieranlagen
5.3. Lastannahmen
5.4. Lage
5.5. Entnahmetechniken
5.6. Gärsaftlagerraum
6. Technische Grundlagen für den Bau von befahrbaren Silieranlagen
6.1. Untergrundvorbereitung
6.2. Ausführung in Beton bzw. mit Asphalt
6.3. Systeme befahrbarer Silieranlagen
6.4. Beschichtungen und Anstriche

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLFUW)
Arbeitsgruppenleitung: DI Alfred Pöllinger (HBLFA Raumberg-Gumpenstein)
Arbeitsgruppe: DI Dr. Michael Kostjak (Ziviltechniker für technische Chemie), Ing. Ronald Kriz (Fa. Böck), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), DI Florian Petscharnig (Techn. Büro für Verfahrenstechnik), DI Gerhard Reeh (SVB), Ing. Rudolf Schütz (LK NÖ)

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