ÖKL-Merkblatt 48 Liegeboxenlaufstall für Milchvieh und Nachzucht

MB 48 CoverVERGRIFFEN !!!

NEUAUFLAGE IN ARBEIT !!!

Die Vorteile eines Liegeboxenlaufstalls sind die Verbindung zwischen artgemäßer Tierhaltung, arbeitswirtschaftlichen Vorteilen und kostengünstigem Bauen. Ein Liegeboxenlaufstall ist außerdem für alle Betriebsgrößen möglich – vom Kleinbetrieb bis zu großen Gemeinschaftsstallungen.

Die wichtigsten Voraussetzungen sind:
+    Wissen über Herdenmanagement
+    Bei Umstellungsbetrieben: Besichtigung von Laufställen in der Praxis
+    Betriebsentwicklungskonzept
+    Genaue Analyse der Gegebenheiten vor Ort
+    Variantenvergleich (Betriebs-, Bau-, Managementkonzept)
+    Künftige Aufstockung, Erweiterungsmöglichkeiten einplanen (eventuell Umstellungsmöglichkeit auf biologische Wirtschaftsweise)
+    Weiterbildung

Die Gestaltung des Liegeboxenlaufstalles muss sich am Verhalten der Rinder orientieren.

Für die Erstellung des Raumprogramms ist von der zu haltenden Anzahl der Tiere in der Hauptnutzungsrichtung auszugehen. Besondere betriebsspezifische Anforderungen (Zuchtstiere, Neumelkende) sind gesondert zu berücksichtigen. Besonders ist auf die Arbeitsachsen zu achten!

Eine übersichtliche Tabelle gibt Auskunft über die empfohlene Anzahl von Raumelementen (Abkalbeboxen, Kälbereinzelboxen, Plätze für Jungvieh, Krankenbuchten etc.) für Milchviehställe mit verschiedener Nutzung der Jungtiere.

Titelfoto ÖKLIm Hauptkapitel Funktionsbereiche wird auf die Gestaltung der Liegeboxen und auch auf die Gebäudestützen im Bereich der Liegeboxen eingegangen. Tabellen geben die Mindestwerte und die empfohlenen Werte an. Ebenso auch für Fressgänge, Laufgänge, Treibgänge und Quergänge (viele Skizzen!).

Weitere Punkte sind Bodengestaltung, Fütterung und Tränken, das Stallklima, Belichtung und Belüftung, Auslauf, Melkstand, Abkalbebucht etc.

Auf 5 Seiten werden Planungsbeispiele gegeben:
Neubau: 1-reihiger, 2-reihiger und 3-reihiger Liegeboxenlaufstall,
Umbau,
Jungviehstall mit Liegeboxen

Inhaltsverzeichnis ÖKL-Merkblatt 48
1. Vorbemerkung
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften  und Normen
3. Ansprüche der Tiere an den Laufstall
4. Raum- und Funktionsprogramm
5. Funktionsbereiche: Liegeboxen, Gebäudestützen im Bereich der Liegeboxen, Gänge, Bodengestaltung, Fütterung, Tränken, Stallklima, Belichtung, Auslauf, Melkstand, Abkalbe-, Separier- und Krankenbucht, Special Needs, Nebenräume
6. Planungsbeispiele

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLFUW)
Arbeitsgruppenleitung: Dr. Elfriede Ofner-Schröck (LFZ Raumberg-Gumpenstein)
Arbeitsgruppe: Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), Bmst. Ing. Rudolf Schütz (LK NÖ), Univ.-Prof. Dr. Josef Troxler (Vet. Med. Univ. Wien)