ÖKL-Merkblatt 83 Baustoffe in der Landwirtschaft – BETON

3. Auflage, 2018
16 Seiten, farbig, Preis: Euro 7,00
(Achtung: falsche Preisangabe im Webshop!)

Zu bestellen im ÖKL unter 01/5051891 und office@oekl.at

Das Merkblatt 83 der Reihe „Baustoffe in der Landwirtschaft“ beschäftigt sich mit dem Baustoff Beton. Weitere Merkblätter in dieser Reihe betreffen die Oberflächenvergütung von Beton (Merkblatt 86) bzw. die Instandsetzung von Betonbauteilen (Merkblatt 92).

Beton – vor allem in Kombination mit Bewehrung als Stahlbeton bzw. Spannbeton – ist ein bedeutender Baustoff, der im landwirtschaftlichen Bereich optimal verwendet werden kann. Für die viel­fältigen Anforderungen im Bereich der Landwirtschaft sind folgende Eigenschaften des Betons besonders geeignet: Beständigkeit, Dauerhaftigkeit bei physikalischen, chemischen und mechanischen Belastungen (z.B. Frost, Säure bei Gärfutter­anlagen oder Schieber­entmistungsanlagen), Brand­beständigkeit, Trag­sicherheit und Dichtigkeit.

Im ÖKL-Merkblatt 83 „Baustoffe in der Landwirtschaft – Beton“ erfolgt eine ausführlichere Beschreibung mit einer übersichtlichen bildlichen Darstellung aller Bauteile und Zuordnung der dafür empfohlenen Betonsorten!

Um die erforderlichen Eigenschaften zu erreichen, sind die Auswahl der richtigen Betonsorte, eine norm­konforme Herstellung bzw. Bestellung von Beton sowie die exakte Verarbeitung, sorgfältige Nach­­behandlung und Oberflächenbehandlung wesentlich.

Die Angaben in diesem Merkblatt sind Empfehlungen auf Grundlage der ÖNORM B 4710-1 (Ausgabe 2018), in der die Betonsorten für landwirtschaftliche Anwendungen im Abschnitt 12 (Tabelle 44) festgelegt sind.

Die ÖNORM ist eine qualifizierte Empfehlung, jedoch nicht verbindlich. Sie kann aber durch Gesetz oder Vertrag verbindlich erklärt werden.
Außerdem dient die ÖNORM als Maßstab für den Begriff „Stand der Technik“ in Rechtsvorschriften oder als Grundlage bei Sachverständigengutachten im Schadensfall.

Bauteile, die keinen besonderen Anforderungen aus dem landwirtschaftlichen Bereich ausgesetzt sind, z.B. Fundamente, Hallenböden, Betonbauteile in Wohn- und Nebengebäuden oder Bauteile von Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen, werden in diesem Merkblatt nicht behandelt. Für diese Bauteile gelten die allgemeinen Anforderungen aus dem Hoch- und Tiefbau (siehe hierzu auch z.B. www.betonfibel.at).

Auf Fertigteile für Spaltenböden wird in diesem Merkblatt nicht näher eingegangen; für Spalten­böden in der Tierhaltung ist die ÖNORM EN 12737 anzuwenden.

Bei Bauausführungen sind außerdem die Vorschriften betreffend Bemessung, Statik bzw. Ausführung von Bauteilen zu berücksichtigen. In diesem Merkblatt wird darauf nicht weiter eingegangen.

Bei Anwendung von Fasern sind die Regeln der ÖNORMEN bzw. öbv-Richtlinien für Faserbeton zu berücksichtigen.

Hinweis: Die für Stallfuß­böden in der Tierhaltung aufgrund elektrischer Sicherheitsbestimmungen erforderliche Potenzialsteuerung wird mit Stahlfasern nicht erreicht. Für eine wirksame Potenzial­steuerung sind daher für Stallfuß­böden Baustahlmatten erforderlich, siehe ÖKL-Merkblatt 43.

Inhalt:
1 Vorbemerkungen
2 Ausgewäh lte Rechtsvorschriftenund Normen
3 Definitionen
4 Betonsorten für landwirtschaftliche Anwendungen
5 Zusätzliche Maßnahmen bei Beton
6 Wichtige Hinweise
7 Praktische Tipps

Verfasser:
Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, BMNT)
Arbeitsgruppenleitung: DI Florian Petscharnig (TB Petscharnig)
Arbeitsgruppe: DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), DI Gerald  Maier (Smart Miner als GmbH / TU Wien), Josef Mittermayr (Fa. Wolf),Bmst. Ing. Rudolf Schütz (LK NÖ), DI Hans-Jürgen Zeiler (Fa. Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H.)

Weitere ÖKL-Merkblätter Baustoffe in der Landwirtschaft:

Merkblatt Nr. 86 Baustoffe in der Landwirtschaft – Oberflächenvergütung von Beton
Merkblatt Nr. 90 Baustoffe in der Landwirtschaft – Asphalt
Merkblatt Nr. 92 Baustoffe in der Landwirtschaft –Instandsetzung von Betonbauteilen