Der Traktor im Straßenverkehr

Die 17. Auflage ist erschienen !!!

Die aktuelle 17. Auflage umfasst 62 Seiten und zahlreiche Abbildungen, Skizzen und Tabellen.
Durch die kompakte Form der Broschüre ist der „ÖKL-Klassiker“ Ihr perfekter Begleiter am Traktor.

Informiert sein ist besser als auf den „Landwirte-Bonus“ zu vertrauen!

Bestimmungen einhalten statt Regressforderungen zahlen!

EU-Formblatt lenkfreie Tage Word

Preis: 6,00 Euro

Bestellungen: 01/505 18 91 oder office@oekl.at oder Webshop

6 Hauptkapitel:
Definitionen
Zugmaschine
Anhänger
Selbstfahrende Arbeitsmaschinen
Sonstige Bestimmungen
Tiertransport

Vorwort zur 17. Auflage von DI Gebhard Aschenbrenner:

Die Neuauflagen des ÖKL-Klassikers „Der Traktor im Straßenverkehr“ berücksichtigen die sich ändernden Bestimmungen, nun liegt die 17. Auflage vor.
Manche(r) sieht in neuen Bestimmungen eine Erschwernis; die Praxis zeigt aber, dass stets Gründe für eine Gesetzesänderung bestehen. Umgekehrt werden Bestimmungen mitunter auch zugunsten der LandwirtInnen praxisfreundlicher gestaltet.
Der Verkehr wird dichter, wozu die ständig abnehmende Zahl von LandwirtInnen noch am wenigsten beiträgt. Wenn aber die gleichen Mengen transportiert, die durch Betriebsübernahmen noch weiter entfernten Felder bestellt und beerntet werden sollen, dann werden die Anhänger größer, die Geräte breiter und schwerer. Noch eine Qualität tritt hinzu, die der Exponent am Ende der Formel E=mv2/2 zum Ausdruck bringt: Mit zunehmenden Bauartgeschwindigkeiten der Traktoren steigt die Gefahr überproportional.
Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer, welche die Eigenarten z.B. eines Traktors mit angehängtem Gerät („Ausscheren“) nicht kennen, sind insbesondere bei Dunkelheit gefordert.
Nicht alle gesetzlichen Bestimmungen des Kraftfahrgesetzes sind für landwirtschaftliche Fahrzeuge bedeutsam. Dies sind jene Fahrzeuge, die zur Verwendung im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes bestimmt sind und als lof-Fahrzeuge (land- oder forstwirtschaftliche Fahrzeuge) bezeichnet werden.
Die LandwirtInnen handeln überwiegend verantwortungsbewusst. Und doch darf darauf verwiesen werden, dass die Einhaltung der nachstehenden Bestimmungen sehr wichtig ist. Im günstigsten Fall werden Ermahnungen oder Organmandate, im ungünstigsten existenzgefährdende Regressforderungen vermieden.
Zum Glück sehr viel häufiger sind „gewöhnliche“ Anhaltungen zum Zweck der Kontrolle: Dann sollte man sich auf einen „Landwirte-Bonus“ nicht verlassen, wenngleich wie überall im Leben auch für den Umgang mit der Exekutive gilt: „Wie man in den Wald hineinruft, …“!
Die Autoren haben in gewohnter Weise versucht, die Bestimmungen in einer für die Praktikerin und den Praktiker verständlichen Form darzulegen; Anregungen sind dennoch erwünscht.
Es wird empfohlen, den „ÖKL-Klassiker“ am Traktor mitzuführen, was durch die kompakte Form der Broschüre leicht möglich ist.
Gebhard Aschenbrenner, ÖKL, im März 2018

Für den Gesamtinhalt verantwortlich:
DI Michael Deimel

Unter der Mitarbeit von folgenden
weiteren Personen:
Ing. Christoph Wolfesberger, LK NÖ
DI Gebhard Aschenbrenner, ÖKL
Mag. Patrick Majcen, LK Ö
Mag. Stefan Fucik, LK NÖ
(Tiertransportgesetz)

ÖKL
Wien, März 2018

Textgrundlagen von Dipl.-HLFL-Ing. Josef Zauner (†), Dir. i.R. Ing. Petrus Rudel und Dr. Peter Ruth