Land & Raum 1/2020 Freilichtmuseen

Die Frühlingsausgabe von Land & Raum ist schon in Arbeit! Der Schwerpunkt liegt diesmal auf den Freilichtmuseen und wir bereiten einen bunten Reigen und viele Veranstaltungshinweise für Sie vor!

Was Sie unter anderem erwartet:

  • Dorfmuseum Mönchhof – gelebte Tradition
  • Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach –  ein spannender Ausflug in die Vergangenheit
  • Der Schoberhof in Großriedenthal
  • Freilichtmuseum Stübing – Schwerpunkt Ländliche Baukultur
  • Schweizer Freilichtmuseum Ballenberg
  • Interview mit Michael Weese, Direktor des Salzburger Freilichtmuseums Großgmain

Land & Raum 4 2019 FRAUEN im ländlichen Raum

Es gab in schon vielen Ausgaben von Land & Raum beeindruckende, interessante Frauen, die den ländlichen Raum prägen und gestalten. Diesmal widmen wir eine gesamte Ausgabe den Frauen, ihren guten Ideen und ihren Erfolgen.

32 Seiten, Preis: 5 Euro, zu bestellen im ÖKL unter 01/5051891, office@oekl.at und im Webshop.

Inhalt:

Ein Vierteljahrhundert später …    Gebhard Aschenbrenner
Bäuerin im Wandel: Von der kaum geschätzten Arbeitskraft zur starken Betriebsführerin   …   Karin Huber
Weibliche Lehrlinge verstärken das REFORM-Team    …   Carina Ratzenböck und Ursula Pramendorfer
Landtechnik für Frauen   …   David Unterrainer
Die Grieskirchner Bürgermeisterin   …   Brigitte Macaria im Gespräch mit Maria Pachner
Einzige burgenländische Bürstenmacherin   …   Melanie Eckhardt
Erste Frau an der Spitze einer Landwirtschaftskammer in Österreich   …   Michaela Langer-Weninger
Der „Weiberhof“ in der Südsteiermark   …   Erika Hütter
Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung   …   Karin Huber und Birgit Bratengeyer
Gender Mapping    …   Theresia Oedl-Wieser
100 Jahre Frauenstudium an der BOKU   …   Eva Ploss

Wir beginnen mit einem Beitrag über eine Betriebsführerin, die schon vor ca. 25 Jahren vom ÖKL besucht und interviewt wurde. Sie war damals sehr jung und es war keinesfalls klar, dass der Bauernhof erfolgreich weitergeführt werden kann. Lesen Sie ab Seite 4, was inzwischen alles passiert ist!

Drei Beiträge widmen sich dem Thema Frauen & Technik: Vorgestellt werden junge Frauen in einer technischen Ausbildung in einer großen Landtechnikfirma und das ÖKL-Seminar „Landtechnik für Frauen“, welches das ÖKL kreiert hat. Ab Seite 27 können Sie einen Blick 100 Jahre zurück werfen, auf die Universität für Bodenkultur. Seit 1919 dürfen Frauen dort studieren, der akademische Weg für sie war eigentlich gar nicht geplant. Heute lehren dort neben 71 Professoren immerhin 22 Professorinnen.

Der Beitrag „Bäuerin im Wandel“ von Karin Huber zeigt auf, wie sich die Stellung der Frau am Betrieb von der kaum geschätzten und auch nicht ausgebildeten Arbeitskraft zur starken Betriebsführerin entwickelt hat. Seit den 70er Jahren hat die ARGE Bäuerinnen einiges zu dieser Verbesserung beigetragen, und zwar nicht nur, was das Image angeht. Es geht um Bildung (Schlüssel!), Versicherung, Mutter­schutz, Anrechnung von Kinder­erziehungszeiten und vieles mehr. Heute werden immerhin 33 Prozent der Betriebe von Frauen geführt. Die Bäuerinnen gelten als Sympathie­trägerinnen und als Bindeglied zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft!

Weiters bietet das Heft einige Frauenportraits: In einem Interview erzählt die erste Bürgermeisterin der Bezirkshauptstadt Gries­kirchen, Maria Pachner, von den Heraus­forderungen und ihren Erfolgen in der männerdominierten Bürgermeisterwelt. Leider sind nicht einmal zehn Prozent der österreichischen BürgermeisterInnen-Ämter durch Frauen bestellt!
Melanie Eckhardt ist die einzige Bürstenmacherin im Burgenland. Sie liebt ihr Bürstensortiment und das Verkaufen auf Märkten. Sie will Frauen Mut machen und sie dabei unterstützen, sich selbständig zu machen.
Michaela Langer-Weninger ist die erste Frau an der Spitze einer Landwirtschaftskammer und zwar in Oberösterreich. Dort bewirtschaftet sie mit ihrer Familie einen Bio­betrieb am Mondsee (Bio-Heumilch) und auch sie ist überzeugt, dass Frauen ebenso geschickt, innovativ und vielseitig sind wie Männer.
Am Weiberhof in der Südsteiermark haben zwei Frauen mit Ideen und Tatendrang einen Ferienhof speziell für Frauen aufgebaut. Hier werden bio­logische Lebensmittel produziert und tiergestützte Intervention angeboten. Frauen können dort Kraft tanken, um dann vielleicht Neues zu wagen!

Ein Anlass für die Setzung des Frauenschwerpunkts war auch die Charta für partnerschaftliche Interessen­vertretung in der Land- und Forstwirtschaft, die den Frauen­anteil in Entscheidungs- und Führungspositionen erhöhen möchte.

Ein Beitrag über das Projekt Gender-Mapping zeigt, dass sich auch die Wissenschaft mit den Potentialen von Frauen befasst.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und eine fröhliche Weihnachtszeit
Eva-Maria Munduch-Bader und das Redaktionsteam

Land & Raum 3 2019 Bundesanstalt für Agrarwirtschaft & Bergbauernfragen

Die Herbstausgabe von Land & Raum widmet sich der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB), die aus der Zusammenlegung der bisherigen Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und der bisherigen Bundesanstalt für Bergbauernfragen entstand.
In 17 Beiträgen wird auf 40 Seiten das gesamte Repertoire der Bundesanstalt vorgestellt!
Erhältlich zum Preis von 5 Euro im ÖKL: 01/5051891, office@oekl.at oder im Webshop

Näheres lesen Sie hier.

Land & Raum Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen

Die Herbstausgabe von Land & Raum widmet sich der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB), die aus der Zusammenlegung der bisherigen Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und der bisherigen Bundesanstalt für Bergbauernfragen entstand.

40 Seiten, farbig, 17 Beiträge
Erhältlich zum Preis von 5 Euro im ÖKL: 01/5051891, office@oekl.at oder im Webshop

 

Editorial von Thomas Resl, BAB:

Herzlich Willkommen in der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB)!

Die BAB hat ihren Sitz in der Dietrichgasse 27, 1030 Wien und ist Dienststelle des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Sie ist mit 1. Januar 2019 aus der Zusammenlegung der bisherigen Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und der bisherigen Bundesanstalt für Bergbauernfragen entstanden. Sie zählt derzeit 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Schaffung dieser neuen Bundesanstalt war durch mehrere Ziele motiviert, darunter eine Verschlankung der Verwaltung sowie eine Modernisierung, um für zukünftige Fragestellungen fit zu sein. Für letzteres wurden zum einen eine entsprechende Vision und Strategie erarbeitet, und zum anderen die räumliche und die technische Infrastruktur modernisiert.

Zu den Aufgaben der BAB zählen qualitative und quantitative Forschung zu vielfältigen Fragen der Agrarwirtschaft und des ländlichen Raumes, von den Gunstlagen bis zu den Berggebieten. In national und international ausgerichteten Projekten kooperiert die BAB mit Kolleginnen und Kollegen aus dem öffentlichen Sektor (insbesondere Politik, Bildung, Beratung), aus der Privatwirtschaft und der Bevölkerung. So ist es möglich, verschiedenste Perspektiven in die Arbeit einzubeziehen und aktuelle Themen und Entwicklungen abzubilden. Darüber hinaus pflegt die BAB einen umfassenden Daten- und Literaturbestand und Kontakte in zahlreichen Netzwerken. Die erarbeiteten Ergebnisse werden beispielsweise in Vorträgen, Berichten, Datensätzen oder Zeitschriften bereitgestellt.

Wir als BAB möchten an dieser Stelle unseren Dank aus­drücken: Danke den Auftraggeberinnen und Auftraggebern für spannende Aufgabenstellungen. Danke den Partnerinnen und Partnern für die gute Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BAB, ohne ihr Engagement, welches sehr oft über die „normalen“ Dienstpflichten hinausgeht, wäre vieles nicht möglich. Danke dem ÖKL, das der BAB mit dieser Spezialausgabe von Land & Raum eine Bühne gibt. Darin stellen wir einen kurzen Auszug aus unseren aktuellen Tätigkeiten und Fachgebieten vor. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Freude bei der Lektüre und bei der Erkundung unserer neuen Bundesanstalt.

Thomas Resl,
Direktor der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen

Inhalt:

Vision und Strategie der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB)
Sophie Pfusterschmid und Thomas Dax
Die Bundesanstalt für Bergbauernfragen – eine große Erfolgsgeschichte
Gerhard Hovorka
Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft – eine bewährte Forschungseinrichtung des Landwirtschaftsministeriums
Klaus Wagner
Die Berglandwirtschaft in Österreich
Gerhard Hovorka
Entwicklung der Europäischen Berggebiete
Thomas Dax und Ingrid Machold
Die Ernte teilen – Solidarische Landwirtschaft als soziale Innovation
Sigrid Egartner, Julia Niedermayr und Klaus Wagner
RAIN – Kreislaufwirtschaft, Kooperation und Innovation in ländlichen Regionen
Sigrid Egartner, Heidelinde Grüneis, Karin Heinschink, Julia Niedermayr und Klaus Wagner
Frauen- und Geschlechterforschung mit Fokus auf den ländlichen Raum
Theresia Oedl-Wieser
Vom Klassenzimmer zum virtuellen Raum?
Erika Quendler und Mathias Renner-Martin
Betriebseigene Deckungsbeiträge mit dem Onlinerechner kalkulieren
Gerhard Gahleitner und Siegbert Linder
Schafe und Ziegen – mehr als „Kühe des kleinen Mannes“
Josef Hambrusch und Gerhard Gahleitner
Die Verankerung der BAB im Bundesämtergesetz
Im Garten der Daten – der Datenpool der BAB
Karlheinz Pistrich, Richard Maria und Siegbert Linder
Ist Kleinlandwirtschaft noch zeitgemäß?
Michael Groier und Ingrid Machold
Evaluierung des Programms zur Ländlichen Entwicklung
Josef Hambrusch, Julia Niedermayr und Christoph Tribl
Geld alleine macht nicht glücklich
Georg Wiesinger
Zusammenarbeit erfordert Kenntnisse in Gruppendynamik
Elisabeth Loibl
Stadt-Land-Kooperationen als Chance für zukunftsweisende Raumentwicklung
Lisa Bauchinger, Theresia Oedl-Wieser und Thomas Dax

Land & Raum Weinkultur in Österreich

Die Sommerausgabe der Zeitschrift Land & Raum widmet sich der „Weinkultur in Österreich“ und liefert einen guten Überblick über die aktuelle Weinproduktion. Besonders lebendig sind die vier Portraits der Weinbaubetriebe, die so freundlich waren, uns einen Einblick in ihre Welt zu geben.
32 Seiten, farbig, 12 Beiträge
Erhältlich zum Preis von 5 Euro im ÖKL: 01/5051891, office@oekl.at oder im Webshop

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Land & Raum 2 2019 Weinkultur in Österreich

Die Sommerausgabe von Land & Raum widmet sich der Weinkultur in Österreich!

32 Seiten, farbig, 12 Beiträge
Erhältlich zum Preis von 5 Euro im ÖKL: 01/5051891, office@oekl.at oder im Webshop

Es ist wirklich schon höchste Zeit, Land & Raum einmal dem Wein und der Weinkultur in Österreich zu widmen. Den direkten Ausschlag gaben Erzählungen von Dieter Kreuzhuber, seit vielen Jahren Referent für landwirtschaftliches Bauwesen im ÖKL. Er und seine Frau Margit mögen und kennen nicht nur gute Weine, sie erwandern auch ein Weinbaugebiet in Österreich nach dem anderen und teilen ihre Erfahrungen auf www.weinwandern.at.
In der vorliegenden Sommeraus­gabe von Land & Raum soll es nicht nur um das fertige Produkt Wein gehen, sondern auch um seine Herstellung und um alles „rundherum“ – von der Philosophie der Winzerinnen und Winzer, deren Betriebe und Böden, über die klimatischen Verhältnisse, Herausforderungen gegenüber Schädlingen bis hin zur Entwicklung und Pflege der Kulturlandschaft und der Biodiversität im Weingarten.
Zu Beginn steht ein Beitrag von Elisabeth Köstinger, die den eindeutigen Zusammenhang zwischen Wein und Tourismus aufzeigt.
Sabine Bauer-Wolf von der Öster­reich Wein Marketing versorgt uns mit einigen Zahlen, Fakten und Trends. Was sind die wichtigsten Weinsorten und wo wachsen diese, was bedeutet DAC, was heißt integrierter, organisch-biologischer, biologisch-dynamischer, zertifiziert nachhaltiger Weinbau … Nach der Lektüre dieser Seiten kann ein Laie durchaus beim Thema Wein „mit­reden“, die Fachkundigen fühlen sich bestätigt und sind neugierig auf weitere Ausführungen.
Der Direktor der schon fast 160 Jahre bestehenden Wein- und Obstbauschule Klosterneuburg, Reinhard Eder, berichtet über die europaweit anerkannte Spitzenausbildung und über das Bundesamt. An einem Standort gehen Lehre, Forschung und Beratung Hand in Hand.
Besonders lebendig und farbig sind die vier Portraits der Weinbaubetriebe, die so freundlich waren, uns einen Einblick in ihre Welt zu geben.
Das Weingut Geyerhof der Familie Maier in Oberfucha im nieder­österreichischen Kremstal legt besonders viel Wert auf das „große Ganze“ und stellt nicht nur die hohe Qualität der Bioweine in den Vordergrund, sondern schließt auch die Landschaft und die Artenvielfalt ein. Wildkräuter­begrünungen und Hecken sorgen für den Erhalt von Pflanzen und Tieren und sichern die Stabilität und Qualität der Er­träge. Im Keller wird durch bewusstes Nicht-Eingreifen die Eigenständigkeit der Weine bewahrt.
Dass es auch in Oberösterreich eine kleine Weinszene gibt, zeigt der Erfolg des Weinguts Aichinger in Hartkirchen. Derzeit gibt es in diesem Bundesland erst ca. 45 ha Wein, doch Bernhard Aichinger ist zuversichtlich und spricht von einer „kleinen Renaissance“, denn von der Römerzeit bis 1860 war der Weinanbau in Oberösterreich weit verbreitet. Dann machten eine kleine Eiszeit und das beliebtere Bier dem Winzertum einen Strich durch die Rechnung. Heute sind die Weine am Weingut Aichinger (u.a. Blauer Burgunder und Chardonnay) so gut, dass manche Besucherinnen und Besucher gar nicht glauben wollen, dass diese eleganten Weine wirklich vom oberösterreichischen Betrieb sind.
Das erste als vegan zertifizierte Weingut Österreichs ist der Betrieb von Gerald Fürnkranz in Hadres im Weinviertel. Auf der Suche nach einem Produkt, das „mit der Zeit geht“, hat er sich für die vegane Produktionsweise entschieden. Sein erster „Junger Veganer“ hat auf Anhieb den 3. Platz bei der Jungweinverkostung „Young & Sparkling“ in Krems erhalten, heuer hat er auf der Berliner Wine Trophy gleich vier Mal Gold erreicht.
Auf der Spitze des Kogelbergs im steirischen Sausal befindet sich das Weingut Kieslinger, das Franz Greif beschreibt. Hier befinden sich die steilsten Weinbauflächen Europas, was viel aufwändige Handarbeit notwendig macht. Die einmalige Lage und die Terrasse mit herrlichem Panoramablick über das steirische Weinland macht den „ausgezeichneten Buschenschank“ sehr beliebt, die Produkte vom „Kogel­berger Wollschwein“ tragen sicherlich auch dazu bei!
Zur Auflockerung und zur Bildung gibt es dazu noch einen Beitrag zum ÖKL-Projekt „Vielfalt auf meinem Betrieb“ von unserer Mitarbeiterin Steffi Köttl, Ausführungen zur Wildbacherrebe und zum Schilcher (drei Weine aus einer Traube!) und zwei Fachartikel zur Reblaus und zum Echten Mehltau.

Wir wünschen Ihnen eine im wahrsten Sinne des Wortes „anregende“ Lektüre, idealerweise in einer Weinlaube mit einem Glas Wein in der Hand! Und bei dieser Gelegenheit auch einen schönen und erholsamen Sommer!
Editorial von Eva-Maria Munduch-Bader

Inhalt:

Weinbau und Tourismus in Österreich
Elisabeth Köstinger
Wein in Österreich – Große Kunst ohne Allüren
Sabine Bauer-Wolf
Unser Wissen trägt Früchte
Reinhard Eder
Bioweingut Geyerhof – kann Spuren von Landschaft & Artenvielfalt enthalten
Maria Maier
Weinwandern – Streifzüge durch schöne Kulturlandschaften
Margit und Dieter Kreuzhuber
Unterschätzte Rarität: Wein aus Österreich
Weingut Aichinger
Weingut Fürnkranz – erstes veganes Weingut
Gerald Fürnkranz
Die Vielfalt im Weingarten
Stephanie Köttl und Barbara Steurer
Die Wildbacherrebe und der „Schilcher“
Franz Greif
Weingut Kieslinger in der Südsteiermark
Franz Greif
Die Reblaus – Daktulosphaira vitifoliae
Monika Riedle-Bauer und Reinhard Eder
Der Echte Mehltau (Erisyphe necator) der Weinrebe
Ferdinand Regner

Weiters:
Ausstellung „Der Hände Werk“, Buchtipp
ÖKL-Broschüre „Wir schauen auf unsere Wälder“

 

Land & Raum 1 2019

Das Frühlingsheft 2019 der Zeitschrift Land & Raum widmet sich den Welterbestätten in Österreich.

36 Seiten, farbig, 11 Beiträge
Erhältlich zum Preis von 5 Euro im ÖKL: 01/5051891, office@oekl.at oder im Webshop

Ausschlaggebend für die Wahl des Themas „Welterbestätten in Österreich“ für diese Ausgabe von Land & Raum war das Europäische Kulturerbejahr 2018. Die Europäischen Union hat das Europäische Jahr des Kulturerbes (EYCH, European Year of Cultural Heritage) ausgerufen, um die Bedeutung des gemeinsamen kulturellen Erbes zu betonen, das Bewusstsein für die soziale und wirtschaftliche Bedeutung des Kulturerbes zu schärfen und Europas kulturellen Reichtum und kulturelle Vielfalt zu würdigen. Alle 28 EU-Mitgliedstaaten nahmen teil, tausende Veranstaltungen fanden statt. Besonders richtete sich das EYCH an Kinder und junge Menschen, die künftig unser Erbe bewahren werden.

Eine wichtige Grundlage ist die Welterbekonvention („Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Menschheit“). Sie ist das international bedeutendste Instrument, das von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes beschlossen wurde. Es soll helfen, Kultur- und Naturdenkmäler von außergewöhnlichem universellen Wert zu schützen und nachhaltig zu bewahren.
Die „Welterbeliste“ verzeichnet aktuell weltweit 1.092 Natur- und Kulturstätten aus 167 Staaten. Österreich ist auf der Liste mit zehn Welterbestätten vertreten. Einige davon werden in diesem Heft ausführlich beschrieben, daher soll hier im Editorial ein kurzer Blick in die weite Welt gegeben werden:

Zum Weltkulturerbe gehören Baudenkmäler, Stadtensembles und Kulturlandschaften, aber auch Industriedenkmäler und Kunstwerke wie Felszeichnungen. Zu den berühmtesten zählen wohl die Freiheitsstatue in New York, das Taj Mahal in Agra, das Stadtzentrum von Bath in Großbritannien oder die Kulturlandschaft Viñalestal in Kuba. Interessant: Das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zählt ebenfalls zum Welt­kultur­erbe und ermahnt uns, die nationalsozialistischen Verbrechen und deren Opfer nicht zu vergessen. Es gibt also nicht nur „Schönes“ auf der Welterbeliste.

Das Weltnaturerbe umfasst momentan 209 Naturerscheinungen, Gebiete und Orte, die den natürlichen Reichtum der Erde sowie ihre biologische und geologische Vergangenheit widerspiegeln und aufgrund ihrer wissenschaftlichen Bedeutung oder ihrer herausragenden Schönheit von außergewöhnlichem universellen Wert sind. Einige der bekanntesten Beispiele sind das Great Barrier Reef vor der Australischen Küste, die Everglades in Florida oder die Galapagosinseln.

Stätten, die sowohl Kriterien für Kulturerbe als auch für Naturerbe erfüllen, werden als gemischte Güter („mixed property“) bezeichnet, z.B. die Ruinen von Tikal in Guatemala, die wertvolle archäologische Zeugen der Maya-Kultur sind und von Regenwäldern mit reicher Biodiversität umgeben sind.

Leider gibt es auch eine „Rote Liste“, also Welterbestätten in Gefahr, derzeit sind dies 54 weltweit.

Dann gibt es noch das „Immaterielle Kulturerbe“, dazu gehören u.a. Tänze, Musik, Bräuche und Feste sowie traditionelle Handwerkstechniken. Die „Repräsentative Liste“ umfasst 399 kulturelle Ausdrucksformen aus allen Weltregionen – vom argentinischen Tango über das persische Neujahrs- und Frühlingsfest bis zum tschechischen Marionettentheater. Im österreichischen Verzeichnis findet man u.a. das Goldschlägerhandwerk, die Lärchenharz-Gewinnung, Untergailtaler Kirchtagsbräuche, Rieselbewässerung im Tiroler Oberland, den Montafoner Dialekt oder den Ausseer Fasching.

(Aus dem Editorial von Eva-Maria Munduch-Bader)

Quellen:
www.kulturerbejahr2018.at
www.unesco.at/kultur/welterbe

Inhalt:

Ein- & Querblick in das Welterbe  
Brigitte Macaria und Arthur Spiegler
Kulturerbe für alle  
Florian Meixner
Landwirtschaftliches Kulturerbe in Österreich
Albin Blaschka, Wilhelm Graiss und Leo Kirchmaier
Unserer Zukunft eine Vergangenheit geben
Andrea Böhm
Der grenzüberschreitende Neusiedler See – Management einer UNSESCO-Welterbe-Region 
Hannes Klein
Welterbe Hallstatt-Dachstein, Salzkammergut
Siegfried Gamsjäger
Welterbe Semmering
Hans Kordina und Jonathan Goldinger
Welterbe Wachau
Bettina Riedmann und Marianne Geißler
UNSESCO-Weltnaturerbe Buchenwälder der Karpaten
Alexander Bauer
Kellergassen und Weltkulturerbe
Wolfgang Rohrbach
Die Alm- und Alpwirtschaft als kulturelles Erbe
Gerhard Hovorka und Thomas Dax

Winterausgabe Land & Raum „Kreislaufwirtschaft“

Die Winterausgabe von Land & Raum widmet sich dem Thema Kreislaufwirtschaft. In elf Beiträgen spannen wir den Bogen von allgemeinen Überlegungen und Definitionen zu Kreislaufwirtschaft, Bioökonomie und kreislaufbezogene Landwirtschaft über das RepaNet, die ökologische Komposttoilette, „Beeofix“ und „Bioblo“ zum höchsten Holzhaus der Welt!
28 Seiten, 5 Euro, office@oekl.at, 01/5051891

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