ÖKL-Praxisseminar Digitale Maisaussaat

Bei der Teilflächenspezifischen Maisaussaat wird die Saatstärke an das Ertragspotential des Bodens angepasst. Welche Techniken dafür notwendig sind und wie diese einzusetzen sind, werden Sie beim ÖKL-Praxistag am 8. April 2021 erfahren.
(Foto: Innovation Farm)
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ÖKL-Webinar Digitale Maisaussaat

Bei der Teilflächenspezifischen Maisaussaat wird die Saatstärke an das Ertragspotential des Bodens angepasst. Welche Techniken dafür notwendig sind und wie diese einzusetzen sind, konnten über 60 interessierte ZuschauerInnen beim ÖKL-Webinar am 8. April 2021 erfahren.
(Foto: Innovation Farm)
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ÖKL-Webinar Engerlinge im Grünland

Begünstigt durch Trockenperioden und den natürlichen Graduationszyklus der Maikäfer treten im Grünland immer mehr Engerlinge auf. Am 11. März 2021 referierte Mag. Michael Fritscher (LK OÖ) gemeinsam mit DI Johannes Hintringer (MR OÖ) in einem ÖKL-Webinar über die Biologie, Präventionsmaßnahmen und über die Methoden der Engerlingsbekämpfung im Grünland. 63 Personen nahmen teil.
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ÖKL-Webinar Engerlinge im Grünland – Prävention und Bekämpfung

Bericht zum Webinar „Engerlinge im Grünland – Prävention und Bekämpfung“
Durchgeführt am 11. März 2021

Engerlinge können bei übertreten der Schadschwelle von 40 Individuen/m² im ersten Entwicklungsjahr und 30 Engerlinge/m² im zweiten Jahr enormen Schaden im Grünland anrichten. Im Schadensjahr 2018 waren in Oberösterreich 400 Engerlinge auf einem m² keine Seltenheit. Stellenweiße wurden bis zu 700 Käferlarven/m² ausgezählt. Werden diese Zahlen auf ein Hektar und GVE umgerechnet, so erhält man einen GVE-Besatz von 12 bis 15/ha. Bei einer herkömmlichen Bewirtschaftung sollte man mit einem Hektar Grünland 1,5 bis 2 GVE ernähren können. Vergleicht man diese Zahlen, so kann man sich vorstellen, dass bei einem hohen Engerlingsbefall nur mehr eine Spur der Verwüstung zurückbleibt.

Mit 63 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das ÖKL-Webinar mit dem Titel: „Engerlinge im Grünland – Prävention und Bekämpfung“ eine gelungene Veranstaltung. Die beiden Referenten und Engerlingsexperten Mag. Michael Fritscher von der Landwirtschaftskammer Oberösterreich und DI Johannes Hintringer vom Maschinenring Oberösterreich berichteten bei der zweistündigen online Veranstaltung über die unbeliebten Larven der Mai-, Juni- und Gartenlaubkäfer.

Den beiden Referenten war es ein Anliegen zu erwähnen, dass vieles von ihrem Wissen aus den Erfahrungen und Arbeiten von DI Peter Frühwirth und Ing. Roman Braun entstammt, die sich in ihren beruflichen Laufbahnen als Grünlandreferent an der LK OÖ bzw. Agrarbetreuer des MR OÖ viel mit den Engerlingen beschäftigten.

Nach einer kurzen Einleitungsphase begann Mag. Michael Fritscher mit seinem Vortragsteil zur Thematik. Um zu wissen „wer“ eigentlich mein Grünland schädigt, ist es wichtig, den Engerling bestimmen zu können. Aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) treten im österreichischen Grünland drei Arten von Engerlingen auf, die Schaden im Grünland anrichten können. Dazu gehören die Larven vom Maikäfer (Melolontha), Junikäfer oder gerippter Brachkäfer (Amphimallon solstitiale) und der Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola). Die Engerlinge der Käfer können anhand ihrer Zeichnung am After, ihrem Kriechverhalten oder der Größe unterschieden werden. Das derzeitige Massenauftreten der Mai- oder Junikäfer ist auf den Gradationszyklys zurückzuführen. Das bedeutet, dass sie über einen längeren Zeitraum gehäuft in Erscheinung treten können und zwischenzeitlich für das menschliche Empfinden nicht mehr vorkommen. Zuletzt war so eine Massenvermehrung von Ende der 40er Jahre bis Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts beobachtbar. Seit 2003 sind die Mai- Juni- und auch Gartenlaubkäfer wieder verstärkt im Vormarsch und sie werden voraussichtlich noch 15 bis 20 Jahre in Massen auftreten. In dieser Phase gibt es wiederum sogenannte Schadensjahre in denen die Engerlinge durch ihr Entwicklungsstadium den größten Hunger haben und somit Verwüstungen im Grünland hinterlassen können. Dies war zuletzt im Jahr 2018 beobachtbar und wird für das Jahr 2022 erneut erwartet. Durch mehrere Entwicklungsstadien und unterschiedliche Käferarten treten aber auch in den Jahren dazwischen Schäden auf.

Das Massenauftreten der Käfer in unseren Breiten wird durch leichte Böden, die sich schneller erwärmen oder sonnige Lagen mit Neigung zum Trockenstress begünstigt. Auf krautreichen Beständen mit geringerer Dichte von Futtergräsern und langsameren Wiederantrieb ist die Gefahr von Engerlingsschäden ebenso erhöht wie auf weniger ertragsbetonten Grünlandflächen, die stickstoffreduziert bewirtschaftet werden. Der Klimawandel und der damit verbundene Temperaturanstieg sowie die geringere Niederschlagsmenge sind nicht die Ursache für die Engerlingsplage, sie wird dadurch aber gefördert.

Hat man aber nun die gefräßigen Viecher im Wiesenboden, sollte man etwas dagegen tun, um nicht einen Totalausfall der Ernte zu riskieren. Dabei gibt es ein paar Möglichkeiten um den Engerlingen Herr zu werden. Wenn möglich, sollte das Grünland mechanisch umgebrochen werden. Eine weitere Möglichkeit der Engerlingsbekämpfung ist der Einsatz von Pilzsporen, welche die Käferlarven als Wirt nutzen und diese abtöten. Das beste Ergebnis erzielt man durch einen kombinierten Einsatz der Bekämpfungsmaßnahmen. Zurzeit gibt es die Möglichkeit Pilzsporen mithilfe der „Pilzgerste“ oder dem Produkt „Artis Pro“ in den Boden zu bringen. Wie das technisch umsetzbar ist, welche Fristen und Auflagen es gibt, welche Kosten entstehen und was sonst noch zu beachten ist, kann man in unserer Webinar Aufzeichnung erfahren.

Nach einer kurzen Pause und einem Kurzfilm, der vom Maschinenring OÖ und der Landwirtschaftskammer OÖ zur Verfügung gestellt wurde, schloss DI Johannes Hintringer mit seinem Vortrag an. Er begann mit einer Darstellung der Engerlingsverbreitung der Mai- Juni- und Gartenlaubkäfer mithilfe einer Österreichkarte. Anschließend ging er auf die Möglichkeiten einer mechanischen Engerlingsbekämpfung ein. Nach Erfahrungswerten haben sich dafür die Kreiselegge, Rotoregge, Zinkenrotor oder die Fräse bewährt. Auf was beim Einsatz der einzelnen Maschinen zu achten ist und welche Zeitfenster zur Engerlingsbekämpfung einzuhalten sind um einen möglichst hohen Erfolg zu erzielen wurde vom Maschinenring-Experten anschließend genauer erklärt.

Mindestens genauso wichtig wie die mechanische Bekämpfung der engerlingsgeschädigten Grünlandflächen ist die passende Folgenutzung der umgebrochenen Wiesen um ein vitales Grünland zu rekultivieren. Als unmittelbare Deckfrucht wird Hafer oder Sommerroggen empfohlen, wobei auch hier wieder auf eine geeignete Folgenutzung zu achten ist.

Nach der erfolgreichen Bekämpfung der Engerlinge sollte die langfristige Bewirtschaftung der Grünlandflächen möglichst optimal verlaufen, um nicht nach drei Jahren den kompletten Bekämpfungsprozess wiederholen zu müssen. Solche Maßnahmen sind auch mit entsprechenden Kosten und Aufwand verbunden. Dabei ist es essentiell einen gesunden, widerstandsfähigen Pflanzenbestand zu schaffen. Dafür wird empfohlen, durch ausreichend und ausgewogener Düngung ein dichtes und Futtergrasreiches Grünland herzustellen.   

Wenn Sie mehr über die ungebetenen „Wiesenschädlinge“ erfahren möchten, gibt es die Möglichkeit das Webinar nachzuschauen. Hier geht’s zum Link.

Bericht: DI Rupert Gruber BEd

Das Webinar fand am Donnerstag, 11. März 2021, von 13:30 bis ca. 15:30 Uhr statt,
die Teilnahmegebühren betrug € 19 (mit lw. Betriebsnummer)

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!! Das Webinar wird in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol im Ausmaß von 2h als verpflichtende Fortbildung für den Pflanzenschutzausweiß anerkannt !!

Falls Sie das Webinar als Fortbildung für den Pflanzenschutzausweiß nutzen wollen, senden Sie uns bitte eine kurze E-Mail an rupert.gruber@oekl.at und geben uns Bescheid. Wir werden nach der Veranstaltung Ihre Anwesenheit an die zuständige Landwirtschaftskammer weiterleiten.

ÖKL-Webinar Treibstoffsparen & Energieeffizienz in der Landwirtschaft

Treibstoffsparen und Energieeffizienz in der Landwirtschaft

ÖKL-Webinar mit Ing.  Christoph Wolfesberger (LK Niederösterreich)

Am 24. Februar 2021 veranstaltete das ÖKL zu diesem Thema ein Webinar mit dem Landtechnikexperten der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, Ing. Christoph Wolfesberger. 44 interessierte Personen nahmen teil.

Rund 10% der klimarelevanten Treibhausgase werden in Österreich von der Landwirtschaft freigesetzt. Die Landwirtschaft hat das Potential, seine Erzeugnisse in einer Kreislaufwirtschaft bereit zu stellen, bei der theoretisch kein zusätzlicher Input geleistet werden müsste. In der Praxis sieht das aber ganz anders aus. Auch noch so ambitionierte Landwirte können das System zwar optimieren, aber niemals einen 100 prozentigen Kreislauf in ihrer Produktion schaffen. Das kann nur die Natur, ohne Eingriff des modernen Menschen.

Ist man heute Landwirt, so zählt ein Traktor zur Mindestausstattung des landwirtschaftlichen Inventars. Noch sind diese meistens durch einen Dieselmotor angetrieben. Alleine in Österreich werden jährlich 250 Millionen Liter Diesel durch Traktoren und agrarische Erntemaschinen verbraucht. Der Großteil davon entfällt auf Erzeugnisse aus Mineralöl, das nach Österreich importiert wird.

Um wertvolle und kostspielige Energieträger möglichst schonend einzusetzen wurde das Webinar „Treibstoffsparen und Energieeffizienz“ als Informationsveranstaltung abgehalten. Der Experte Ing. Christoph Wolfesberger berichtete über bereits bekannte Optimierungen und die neuesten Trends in der Landtechnik. Davon können einige Tipps einfach und schnell umgesetzt werden, andere sollten bei der Neuanschaffung einer Maschine miteingeplant werden.

Beispielsweise gelangen nur rund 20 % des getankten Diesels, bei einer Bodenbearbeitung mit Traktor und Anbaugerät in die Zugkraft. Der übrige Teil geht als Wärme-, Reibungs- und Schlupfverlust an die Umwelt verloren. Als Bediener einer Zugmaschine kann zwar kein Einfluss auf den prinzipiellen Wirkungsgrad des Motors oder des Getriebes genommen werden. Aber mit der Wahl einer Sparzapfwelle und einer angepassten Motordrehzahl (70% der Nenndrehzahl) kann in der Regel der Spritbedarf verringert werden. Somit nimmt der Fahrer mit einer schonenden und entsprechenden Fahrweise großen Einfluss auf den Spritverbrauch. Weitere Beispiele um Diesel zu sparen wären die Wahl des passenden Getriebes beim Traktorkauf, die Vergrößerung der Arbeitsbreite statt der Arbeitsgeschwindigkeit, Verringerung von unnötiger Ballastierung oder die regelmäßige und fachgerechte Wartung und Einstellung der Maschinen.

Energieeffizient zu arbeiten heißt oft auch energiesparend zu sein. Dies wirkt sich meist nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf die Geldbörse aus. Denn ein optimaler Reifendruck, ob auf dem Feld oder auf befestigten Wegen, verbessert nicht nur die Kraftübertragung, sondern mindert auch Bodenverdichtungen. Ein gut durchlüfteter Boden führt unweigerlich auch zu höheren Erträgen.

Im Webinar gab Ing. Christoph Wolfesberger nicht nur praktische Tipps und Tricks zum Treibstoffsparen. Er verschaffte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch einen Einblick in den momentanen Stand der Technik und wie die Zukunft der Landmaschinen ausschauen könnte. Unterschiedliche Hersteller von Landmaschinen verfolgen teilweiße unterschiedliche Zukunftskonzepte bei der Entwicklung von neuen Geräten. Eine Gemeinsamkeit weisen aber alle auf: Die Weiterentwicklung der Elektrifizierung von Maschinen. Viele mechanische und hydraulische Antriebe und Komponenten von Zugmaschinen und Anbaugeräten werden durch Elektromotoren bzw. Elektronik ersetzt. Diese sind nicht nur effizienter, sondern haben auch den Vorteil das sie stufenlos regelbar sind und gleichzeitig als Sensor dienen können. Einen serienreifen, vollelektrischen Traktor gibt es noch nicht, weil es die saisonalen Spitzen verlangen, dass ein Traktor auch mal den ganzen Tag durchfahren muss. Anders sieht es bei z.B.: Hofladern aus. Diese werden oft nur für kürzere Tätigkeiten am Hof eingesetzt, wo ein Zugang zur Ladestation gegeben ist. Diese werden bereits mit vollelektrischem Antrieb angeboten.

Wir sind gespannt, was die Zukunft der Landmaschinen bringt und welche neuen Errungenschaften sich durchsetzen werden.

 

ÖKL-Webinar „Der Boden im Wandel“

Der Boden im Wandel
Neue Voraussetzungen für unsere Landwirtschaft

ÖKL-Webinar und Kurzfilmvorstellung mit DI Hans Unterfrauner

Am Montag dem 21.12.2020 fand das ÖKL-Webinar mit dem Titel: „Der Boden im Wandel – Neue Voraussetzungen für unsere Landwirtschaft“ mit DI Hans Unterfrauner als Vortragenden statt. Das Interesse war mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr groß.

Im Vorfeld des Webinares waren wir mit einem Kameramann beim Landwirt und „Exotenpionier“ DI Thomas Labuda zu Besuch, der gemeinsam mit seinem Bruder nordöstlich von Wien einen rein pflanzenbaulichen, landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet. Neben den üblichen Nutzpflanzen des Ackerbaues zählen unter anderem Haselnüsse, Kichererbse, Süßkartoffel und Indianerbanane zur Artenvielfalt des Landwirtes. Dort wurden für uns ein paar interessante Bodenprofile freigelegt und es wurde ein Filmbeitrag im Dialog von DI Thomas Labuda und DI Hans Unterfrauner zum Webinar gedreht. Dabei ist eine lange und eine kurze Version entstanden, die beide auf Youtube frei zugänglich sind.

Im Webinar ging es dann um die Zustände der landwirtschaft-lichen Böden und wie sich diese in Zukunft verändern werden. DI Hans Unterfrauner referierte über vorhersehbare Ereignisse in Verbindung mit dem Klimawandel. Es ging unter anderem um den Temperaturanstieg im Jahresmittel sowie die veränderte Niederschlagsverteilung und welche Folgen dies für die Landwirtinnen und Landwirte haben kann. Wie man am Beispiel des findigen Pflanzenbauers DI Thomas Labuda sehen kann, ergeben sich durch den Klimawandel auch neue Chancen, die man durch Anpassung an die Umstände durchaus nützen kann.

Ökl-Film „Der Boden im Wandel“ mit DI Hans Unterfrauner und DI Thomas Labuda  (kurze Version)

Ökl-Film „Der Boden im Wandel“ mit DI Hans Unterfrauner und DI Thomas Labuda (lange Version)

Die Filme sind frei verfügbar, die Aufzeichnung des gesamten Webinares gibt es zum Preis von 10 Euro in unserem Webshop.

 

ÖKL-Webinar „Winterbegrünungen & Erosionsschutz“

Mit Hilfe von Winterbegrünungen und Zwischenfrüchten kann eine ganzjährige lebendige Bedeckung des Ackerbodens gelingen. Am 30.11.2020  bot das ÖKL ein Webinar zum Thema Winterbegrünung und Erosionsschutz an! Mit Mag. Rudi Schmid (Landwirt und Meles GmbH) und Hans Leeb (Landwirt). HIER lesen Sie mehr.

ÖKL-Webinar „Winterbegrünungen & Erosionsschutz“

ÖKL-Webinar „Winterbegrünungen & Erosionsschutz“
am 30. November 2020, 13:30 bis ca. 15:30
mit Mag. Rudi Schmid (Landwirt und Meles GmbH) und Hans Leeb (Landwirt)

Zu Beginn des Webinars sehen Sie einen Film der im Zuge eines Betriebsbesuches bei Hans Leeb entstanden ist.Leeb hat mit Hilfe von Begrünungen, Zwischenfrüchten und Direktsaat seine Flächen sehr gut gegen Erosion geschützt. Besonders gute Bodenstruktur und kein Hauch von Verdichtungen zeichnen seine teils sehrsteilen Ackerflächen aus. Der Landwirt aus dem Ackerbau-Randgebiet der Buckligen Welt hat hinsichtlich Untersaaten, Begrünungen und Bodenmanagement sehr viel ausprobiert und geht hier seinen eigenen Weg. Im Anschluss an den Film steht er auch für Fragen aus dem Auditorium zur Verfügung.

Mit Hilfe von Winterbegrünungen, Zwischenfrüchten und Untersaaten kann eine ganzjährige lebendige Bedeckung des Ackerbodens gelingen. Der diversere Pflanzenbestand hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Bodenstruktur, ein vielfältigeres Angebot an Blühpflanzen kommt auch Nützlingen zu Gute und fördert das Bodenleben. Mit dem richtigen Management kann die Auswaschung von Nährstoffen zwischen den Hauptfrüchten verhindert und außerdem der Boden mit Humus angereichert werden. Durch eine kluge Wahl der Komponenten kanneine Begrünung die Nährstoffversorgung der Hauptkulturen verbessern, mit Unkräutern konkurrieren, Verdichtungen aufbrechen und die Felder besser befahrbar machen. Vor allem die Wasserkonkurrenz zwischen Begrünung und Hauptkultur gilt als der wohl kritischste Faktor in so einem Anbausystem. Werden Fehler gemacht, kann eine Begrünung dem Boden Wasser entziehen, das dann die Hauptfrucht dringend benötigen würde. Mag. Rudi Schmid erklärt, was es bei Begrünungen zu beachten giltund wie konkrete Anbausysteme aussehen könnten.

ÖKL-Film „Erosionsschutz im Ackerbau“ mit Hans Leeb und Rudi Schmid

Webinaraufzeichnung zum Nachsehen -> Webshop