Webinar Digitale Maisaussaat

Bei der Teilflächenspezifischen Maisaussaat wird die Saatstärke an das Ertragspotential des Bodens angepasst. Welche Techniken dafür notwendig sind und wie diese einzusetzen sind, werden Sie beim ÖKL-Webinar am 8. April 2021 erfahren. Mit landwirtschaftlicher Betriebsnummer beträgt die Teilnahmegebühr 25 Euro.
(Foto: Innovation Farm)

Die Modernisierung und Digitalisierung schreitet auch in der Landwirtschaft stetig voran. Durch bessere Computer- und Satellitensysteme lässt sich am Acker, auch mit großen Maschinen, immer präziser arbeiten.

Bei der Teilflächenspezifischen Maisaussaat wird die Saatstärke an das Ertragspotential des Bodens angepasst. Durch die Heterogenität der Ackerschläge kann es sinnvoll sein, auf ertragreicheren Teilflächen mehr Saatgut auszubringen als auf Teilflächen mit geringer Ertragsfähigkeit. Dadurch wird auf Flächen mit geringer Ertragserwartung Konkurrenzstress unter den Maispflanzen vermieden und auf besseren Teilflächen kann das Ertragspotential effizienter genutzt werden. Somit wird die Nährstoff- und Wasserverteilung an die Pflanzen besser genutzt und die Bewirtschaftungseffizienz wird erhöht. Ressourcen und Betriebsmittel werden durch eine standortangepasste Kultivierung schonend, sparsam und zielgerichtet eingesetzt. 

Nach der Auswertung von „Biomassesatellitenbildern“, die in Verbindung mit Bodenproben erstellt werden können, werden Zonenkarten erarbeitet, aus denen eine Aussaatkarte entsteht. Diese wird anschließend auf den Traktor übertragen, dieser gibt die Information an die angehängte Einzelkornsämaschine weiter. Die Sämaschine legt schließlich die Körner exakt nach den Saatstärkevorgaben der Aussaatkarte in den Boden ab.

Einladung „Digitale Maisaussaat“