Gemeinsam gegen Greiskraut
Die für Weidetiere problematischen Greis- oder Kreuzkraut-Arten sind in Österreich am Vormarsch. Wir informieren und zeigen mögliche Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung
In Österreich kommen derzeit rund 30 Greiskrautarten vor, die sich stark ausbreiten. Problematisch sind sie vor allem aufgrund ihrer Giftigkeit für landwirtschaftliche Nutztiere, da der Toxingehalt auch in Heu und Silage erhalten bleibt. Dadurch kann verseuchtes Futter aufgenommen werden und stellt eine ernsthafte Gefahr für Nutztiere dar. Die Verbreitung von Greiskräutern erfolgt unter anderem über die Verkehrsinfrastruktur. Für die Bestimmung der beiden häufigsten Arten – dem Wasserkreuzkraut und dem Jakobs-Kreuzkraut – ist folgendes Merkblatt hilfreich: LK-Merkblatt Kreuzkräuter: Wasser-Kreuzkraut und Jakobs-Kreuzkraut
Beschreibung des Projekts:
Das Projekt zielt darauf auf den Wissenstand von Stakeholdern und der Öffentlichkeit zu verbessern, betroffene Akteure zu vernetzen, und gemeinsam Lösungen neu erarbeiten und zu testen. Neben Informationsveranstaltungen erfolgt eine umfangreiche Recherchearbeit zur Ausbreitung von Greiskraut in Österreich. Außerdem wird ein digitales Verbreitungsmonitoring konzipiert und in der Praxis getestet.
Infomaterialien:
Greiskraut Broschüre Steiermark
Die Teilnahme am Projekt ist für Landwirtinnen und Landwirte im Rahmen des Biodiversitätsmonitorings/Problempflanzen möglich.
Projektteam:
Thomas Labuda (Projektleitung)










