ÖKL-Merkblatt 51 Melkstandanlagen

5. Auflage, 2020
16 Seiten, farbig
Preis: Euro 7,00 (exkl. Versandkosten)

Zu bestellen im ÖKL, Tel: 01/505 18 91,
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Wenn Sie die Einrichtung einer Melkstandanlage überlegen, finden Sie im ÖKL-Merkblatt Nummer 51 einen guten Überblick über den derzeitigen Stand der Melktechnik und die erhältlichen Melkstandausrüstungen.

Jeder Melkstandtyp hat eigene besondere Vorteile: Bei Einzeltiermelkständen wie beim (Auto-) Tandemmelkstand wird ein individueller Kuhverkehr ermöglicht. Werden die Melkabläufe hingegen in der Gruppe durchgeführt, wie z.B. beim Durchtreibe-, Fischgrät- oder Side-by-Side-Melkstand, werden die langsameren durch die schnelleren Tiere in der Gruppe beim Ein- und Austrieb mitgenommen bzw. können mehrere Tiere gleichzeitig in den Melkstand getrieben werden. Jedoch bestimmt das langsamste Tier die Gesamtmelkzeit der Gruppe.

Der Melkstand kann in den Stall integriert oder von diesem abgeschlossen errichtet werden. Es muss jedoch eine ausreichende Trennung zwischen Stall und Melkstand vorhanden sein, sodass hygienisch einwandfreie Bedingungen beim Melken gewährleistet werden können.

Arbeitskomfort und Sicherheit für die Technik lassen sich mit einer entsprechenden Wärmedämmung sowie einer Melkstandheizung erreichen. Im Winter sollten im Melkstand Temperaturen von 10 bis 15 °C gewährleistet sein. Um einen Arbeitsplatz nach ergonomischen Kriterien zu gewährleisten, ist die Tiefe der Melkgrube auf die Person abzustimmen, welche die meiste Melkarbeit vornimmt.

Eine gute Ausleuchtung vermindert Tierstress und erhöht die Arbeitsplatzqualität

Bei der Elektroinstallation ist darauf zu achten, dass ein entsprechend ausgeführter Potenzialausgleich installiert wird.

Der Einsatz von Anrüst-, Abschalt-, Abnahme- und Nachmelkautomaten kann aus melkphysiologischen Gründen positiv beurteilt werden, da mit dieser Technik Arbeitswege und Melkzeit verkürzt bzw. der Ausmelkgrad verbessert werden kann.

Inhalt:
1. Vorbemerkung
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften und Normen
3. Planungsgrundsätze
4. Melkstand – Bauarten
5. Anforderungen an den Arbeitsplatz
6. Melktechnik
7. Funktionsbereiche Melkstand – Milchkammer – Technikraum

In diesem Merkblatt werden Einzeltier- und Gruppenmelkstände behandelt. Automatische Melk­systeme (Melkroboter) sind nicht Thema dieses Merkblattes und werden im ÖKL-Merkblatt 103 behandelt. Für den Milchlagerraum siehe ÖKL-Merkblatt 12.

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMNT)
Arbeitsgruppe: Max Fruhstorfer (LK OÖ), Franz Gappmayer (LK Salzburg), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), Jürgen Rehwald (Fa. Kraiburg), Bmst. Ing. Rudolf Schütz (LK NÖ), DI Michael Wöckinger (LK OÖ), Franz Wolkerstorfer (LK OÖ)
Redaktion und Zeichnungen: DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL)

 

ÖKL-Merkblatt 90 Baustoffe in der Landwirtschaft – Asphalt

Grundlagen und Anwendungen

2019, 2. Auflage, 16 Seiten, farbig, zahlreiche Tabellen und Skizzen
Preis 7 Euro (exkl. Versandkosten)
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Das im Rahmen des ÖKL-Arbeitskreises „Landwirtschaftsbau“ neu überarbeitete ÖKL-Merkblatt Nr. 90 „Baustoffe in der Landwirtschaft – Asphalt“ gibt wichtige Informationen zum Baustoff Asphalt und seine Anwendungsmöglichkeiten im landwirtschaftlichen Bereich.

Dabei werden die wichtigsten Grundlagen der Asphaltanwendungen, eine Beschreibung der unterschiedlichen Asphaltbauweisen (Heiß- bzw. Kaltbauweisen) und die Asphaltbezeichnungen erläutert sowie ausgewählte Beispiele für verschiedene Schichtaufbauten gegeben.

Eine Tabelle gibt Auskunft über die in der Landwirtschaft üblichen Anwendungsgebiete und die entsprechenden Asphaltarten – von der Festmistlagerfläche und der Gärfuttersilieranlage über die Böden in unterschiedlichen Stallbereichen bis zur Hoftankstelle oder den Waschplatz.

In einem Glossar werden alle Fachbegriffe sowie die vielen Kürzel (AC, MA, D, deck, trag, bin, Gesteinsklassen, Bindemitteltypen …) erklärt.

Auf mehreren Seiten stehen für ausgewählte Beispiele auch Skizzen für den Schichtaufbau zur Verfügung.

Bitumenanstriche und Bitumenbahnen werden in diesem Merkblatt nicht behandelt.

Wichtig ist eine professionelle Ausführung des Einbaus durch eine Fachfirma!

 

Inhalt
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Normen und Literatur
3. Grundlagen der Asphalt­anwendungen
3.1 Allgemeines
3.2 Abkürzungen und Begriffs­bestimmungen
3.3 Heißbauweisen
3.4 Kaltbauweisen
3.5 Anwendungen
4. Ausgewählte Beispiele zu den Anwendungen
5. Sonderbauweisen

Weitere Merkblätter in der Reihe „Baustoffe in der Landwirtschaft“:

ÖKL-Merkblatt 106 Instandhaltung und Sanierung von Ziegel- und Mischmauerwerk (https://oekl.at/publikationen/merkblaetter/mb106/)

ÖKL-Merkblatt 105 Baustoffe in der Landwirtschaft – Ziegel
(https://oekl.at/publikationen/merkblaetter/mb105/)

ÖKL-Merkblatt 92 Instandsetzung von Betonbauteilen
(https://oekl.at/publikationen/merkblaetter/mb92/)

ÖKL-Merkblatt 86 Oberflächenvergütung von Beton
(https://oekl.at/publikationen/merkblaetter/mb86/)

ÖKL-Merkblatt 83 Baustoffe in der Landwirtschaft – Beton
(https://oekl.at/publikationen/merkblaetter/mb83/)

Verfasser:

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMNT)
Arbeitsgruppenleitung: DI Dr. Michael Kostjak (ZT für technische Chemie)
Arbeitsgruppe: DI Robert Fischer-Schwarz (SVB), Ass. Prof. DI Dr. Bernhard Hofko (TU Wien IVWS), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), Bmst. Ing. Rudolf Schütz (LK NÖ)

 

ÖKL-Merkblatt 92 Instandsetzung von Betonbauteilen

2. Auflage 2020
16 Seiten, farbig, über 50 Abbildungen
Preis: 7 Euro (exkl. Versandkosten)
Bestellungen: 01/505 18 91, office@oekl.at und im ÖKL-Webshop

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Beton ist ein dauerhafter Baustoff für viele Bauteile im landwirtschaftlichen Bereich. Aufgrund der Nutzung oder durch Mängel bei der Planung und Herstellung der Bauteile werden aus technischen oder oft nur optischen Gründen Instandsetzungsarbeiten notwendig.

Dieses Merkblatt soll Landwirtinnen und Landwirten helfen, typische Fehlstellen und deren Instandsetzungsmöglichkeiten zu beurteilen, aber auch Hinweise für die Bauberatung bzw. die Bauausführung geben.

Im Kapitel Ausführungsbeispiele (8 Seiten) werden beispielhaft Fehlstellen zusammen mit den entsprechenden Instandsetzungsmaßnahmen mit anschaulichen Fotos angeführt: im Bereich der Oberfläche, Fehlstellen mit undichter Fuge oder mit Rissen, Fehlstellen durch chemischen Angriff, durch Frostangriff sowie Fehlstellen im Bewegungsbereich der Tiere.

Mit der Instandsetzung von statisch relevanten Bauteilen sind unbedingt befugte Unternehmen zu beauftragen.

Inhalt
1. Vorbemerkungen
2. Begriffsdefinitionen
3. Ausgewählte Rechtsvorschriften, Normen, Richtlinien
4. Fehlstellen und deren Ursachen
5. Ausführungshinweise
6. Fehlstellen, deren Sanierung nicht sinnvoll ist
7. Ausführungsbeispiele

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLRT)
Arbeitsgruppenleitung: DI Florian Petscharnig (Techn. Büro für Verfahrenstechnik)
Arbeitsgruppe: Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), Josef Mittermayr (Fa. Wolf), Bmst. Ing. Rudolf Schütz (LK NÖ), Bmst. Ing. Michael Stadler (Fa. Bauschutz)

ÖKL-Merkblatt 48 Liegeboxenlaufstall für Milchvieh

Das vorliegende Merkblatt befasst sich mit dem Haltungssystem „Liegeboxenlaufstall“, das den Tieren freie Bewegung im Stall ermöglicht und mit Liege­boxen einzelne, voneinander abgegrenzte Ruheplätze bietet.

5. Auflage 2019
20 Seiten, Fotos, Tabellen, Skizzen, Planungsbeispiele
Preis: 7 Euro (exkl. Versandkosten)
Bestellungen unter 01/5051891, office@oekl.at oder im Webshop

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Die Vorteile eines Liegeboxenlaufstalls sind:

  • Verbindung zwischen tiergerechter Haltung, arbeits­wirtschaftlichen Vorteilen und kostengünstigem Bauen
  • für alle Betriebsgrößen möglich – vom Klein­betrieb (siehe Landtechnische Schrift 232 „Einfacher Laufstall“) bis zu großen Gemeinschaftsstallungen

Die Voraussetzungen sind:

  • Wissen über Herdenmanagement
  • bei Umstellungsbetrieben: Besichtigung von Laufställen in der Praxis
  • Betriebsentwicklungskonzept
  • genaue Analyse der Gegebenheiten vor Ort
  • Variantenvergleich (Betriebs-, Bau-, Management­konzept)
  • Einplanung von Erweiterungsmöglichkeiten für künftige Aufstockung (eventuell Umstellungs­möglichkeit auf biologische Wirtschaftsweise)
  • Weiterbildung
  • Maßnahmen zur Ammoniakreduktion

Zur Reduktion der Ammoniakemissionen im Laufstall sind verschiedene Möglichkeiten in Diskussion. Es geht dabei vor allem die rasche Trennung von Kot und Harn (zum Beispiel durch Aus­führung der Lauf- und Fressgänge mit Quer­gefälle von 3 % zu einer Harnrinne) und das Sauber­halten der Lauf- und Fressgänge (häufiges Entmisten sowie Befeuchten der Oberflächen beim Reinigungs­vorgang im Sommer zur Vermeidung einer Schmierschicht). Auch führt die Kombi­nation des Laufstalls mit Weidehaltung zu geringeren Ammoniakemissionen.

Die Gestaltung des Liegeboxenlaufstalles muss sich am Verhalten der Rinder orientieren.

Für die Erstellung des Raumprogramms ist von der zu haltenden Anzahl der Tiere in der Hauptnutzungsrichtung auszugehen. Besondere betriebsspezifische Anforderungen (Zuchtstiere, Neumelkende) sind gesondert zu berücksichtigen. Besonders ist auf die Arbeitsachsen zu achten! Eine übersichtliche Tabelle gibt Auskunft über die empfohlene Anzahl von Raumelementen (Abkalbeboxen, Kälbereinzelboxen, Plätze für Jungvieh, Krankenbuchten etc.) für Milchviehställe mit verschiedener Nutzung der Jungtiere.

Im Hauptkapitel Funktionsbereiche wird auf die Gestaltung der Liegeboxen und auch auf die Gebäudestützen im Bereich der Liegeboxen eingegangen. Tabellen geben die Mindestwerte und die empfohlenen Werte an. Ebenso auch für Fressgänge, Laufgänge, Treibgänge und Quergänge (viele Skizzen! viele Tabellen!).

Weitere Punkte sind Bodengestaltung, Fütterung und Tränken, das Stallklima, Belichtung und Belüftung, Auslauf, Melkstand, Abkalbebucht etc.

Folgende Planungsbeispiele sind im Merkblatt enthalten:

  • Einreiher mit Melkstand
  • 2-Reiher mit Melkstand
  • 3-Reiher mit Melkstand
  • 3-Reiher mit AMS

Inhaltsverzeichnis:
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften, Normen und Richtlinien
3. Ansprüche der Tiere an den Laufstall
4. Raum- und Funktionsprogramm
5. Funktionsbereiche
6. Planungsbeispiele

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMNT)
Arbeitsgruppenleitung: Dr. Elfriede Ofner-Schröck (HBLFA Raumberg-Gumpenstein)
Arbeitsgruppe: DI Walter Breininger (LK Steiermark), Ing. Johann Gerstmayr (Amt der OÖ Landesregierung), DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), Bmst. Ing. Anton Schmid (LK Salzburg), Bmst. Ing. Rudolf Schütz (LK NÖ), Ao. Univ.-Prof. Dr. Susanne Waiblinger (Veterinärmedizinische Universität Wien), Univ. Prof. Dr. Christoph Winckler (BOKU)

ÖKL-Merkblatt 60 Hoftankanlagen für Diesel und Biotreibstoffe

Das ÖKL-Merkblatt 60 Hoftankanlagen für Diesel und Biotreibstoffe ist in der 4. Auflage erschienen!

Es umfasst 12 Seiten, enthält zahlreiche Tabellen und Abbildungen und gibt umfassende Auskunft u.a. über Melde-, Anzeige- bzw. Bewilligungspflichten, Lagerbehälter, Lagerräume und Zapfsäule sowie Betankungsplatz. Außerdem Hinweise für die Lagerung von Pflanzenöl und Biodiesel sowie von Harnstoff.

Preis: Euro 7,00 (exkl. Versandkosten)

Bestellungen:
office@oekl.at und 01/5051891 und im Webshop
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Dieses Merkblatt soll Land- und Forstwirten bzw.
-wirtinnen eine fachliche Hilfestellung bei der Errichtung einer Hoftankanlage bzw. zur Lagerung von Dieseltreibstoff, Fettsäuremethylester (Bio­diesel, Rapsölmethylester) und Pflanzenölkraftstoff (Raps­öl) geben. Bei der Lagerung von Biodiesel und Pflanzenölkraftstoff sind grundsätzlich die gleichen Mindestanforderungen wie bei der Lagerung von Dieseltreibstoff einzuhalten.
Bei der Errichtung einer Hoftankanlage sind u.a. das Wasserrechtsgesetz, das Baurecht des jeweiligen Bundeslandes, die Ländervorschriften über die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten sowie gegebenenfalls die Verordnung über brennbare Flüssig­keiten (VbF) bzw. die „Technische Grundlage zur Beurteilung von Tankstellen“ als Rechtsgrundlage heranzuziehen.

Inhalt
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften und Normen
3. Begriffsbestimmungen
4. Melde-, Anzeige- bzw. Bewilligungspflichten
5. Lagerbehälter
6. Lagerräume
7. Zapfsäule
8. Betankungsplatz
9. Hinweise für die Lagerung von Pflanzenöl und Biodiesel
10. Hinweise für die Lagerung von Harnstoff

Verfasser:
ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, BMNT)
Redaktion: DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL) in Abstimmung mit den Landesregierungen und in Zusammenarbeit mit dem ÖKL-Arbeitskreis Energie und der BLT Wieselburg

ÖKL-Merkblatt 83 Baustoffe in der Landwirtschaft – BETON

3. Auflage, 2018
16 Seiten, farbig,
Preis: Euro 7 (exkl. Versandkosten)

Zu bestellen im ÖKL unter 01/5051891 und office@oekl.at und im ÖKL-Webshop

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Das Merkblatt 83 der Reihe „Baustoffe in der Landwirtschaft“ beschäftigt sich mit dem Baustoff Beton. Weitere Merkblätter in dieser Reihe betreffen die Oberflächenvergütung von Beton (Merkblatt 86) bzw. die Instandsetzung von Betonbauteilen (Merkblatt 92).

Beton – vor allem in Kombination mit Bewehrung als Stahlbeton bzw. Spannbeton – ist ein bedeutender Baustoff, der im landwirtschaftlichen Bereich optimal verwendet werden kann. Für die viel­fältigen Anforderungen im Bereich der Landwirtschaft sind folgende Eigenschaften des Betons besonders geeignet: Beständigkeit, Dauerhaftigkeit bei physikalischen, chemischen und mechanischen Belastungen (z.B. Frost, Säure bei Gärfutter­anlagen oder Schieber­entmistungsanlagen), Brand­beständigkeit, Trag­sicherheit und Dichtigkeit.

Im ÖKL-Merkblatt 83 „Baustoffe in der Landwirtschaft – Beton“ erfolgt eine ausführlichere Beschreibung mit einer übersichtlichen bildlichen Darstellung aller Bauteile und Zuordnung der dafür empfohlenen Betonsorten!

Um die erforderlichen Eigenschaften zu erreichen, sind die Auswahl der richtigen Betonsorte, eine norm­konforme Herstellung bzw. Bestellung von Beton sowie die exakte Verarbeitung, sorgfältige Nach­­behandlung und Oberflächenbehandlung wesentlich.

Die Angaben in diesem Merkblatt sind Empfehlungen auf Grundlage der ÖNORM B 4710-1 (Ausgabe 2018), in der die Betonsorten für landwirtschaftliche Anwendungen im Abschnitt 12 (Tabelle 44) festgelegt sind.

Die ÖNORM ist eine qualifizierte Empfehlung, jedoch nicht verbindlich. Sie kann aber durch Gesetz oder Vertrag verbindlich erklärt werden.
Außerdem dient die ÖNORM als Maßstab für den Begriff „Stand der Technik“ in Rechtsvorschriften oder als Grundlage bei Sachverständigengutachten im Schadensfall.

Bauteile, die keinen besonderen Anforderungen aus dem landwirtschaftlichen Bereich ausgesetzt sind, z.B. Fundamente, Hallenböden, Betonbauteile in Wohn- und Nebengebäuden oder Bauteile von Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen, werden in diesem Merkblatt nicht behandelt. Für diese Bauteile gelten die allgemeinen Anforderungen aus dem Hoch- und Tiefbau (siehe hierzu auch z.B. www.betonfibel.at).

Auf Fertigteile für Spaltenböden wird in diesem Merkblatt nicht näher eingegangen; für Spalten­böden in der Tierhaltung ist die ÖNORM EN 12737 anzuwenden.

Bei Bauausführungen sind außerdem die Vorschriften betreffend Bemessung, Statik bzw. Ausführung von Bauteilen zu berücksichtigen. In diesem Merkblatt wird darauf nicht weiter eingegangen.

Bei Anwendung von Fasern sind die Regeln der ÖNORMEN bzw. öbv-Richtlinien für Faserbeton zu berücksichtigen.

Hinweis: Die für Stallfuß­böden in der Tierhaltung aufgrund elektrischer Sicherheitsbestimmungen erforderliche Potenzialsteuerung wird mit Stahlfasern nicht erreicht. Für eine wirksame Potenzial­steuerung sind daher für Stallfuß­böden Baustahlmatten erforderlich, siehe ÖKL-Merkblatt 43.

Inhalt:
1 Vorbemerkungen
2 Ausgewäh lte Rechtsvorschriftenund Normen
3 Definitionen
4 Betonsorten für landwirtschaftliche Anwendungen
5 Zusätzliche Maßnahmen bei Beton
6 Wichtige Hinweise
7 Praktische Tipps

Verfasser:
Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, BMNT)
Arbeitsgruppenleitung: DI Florian Petscharnig (TB Petscharnig)
Arbeitsgruppe: DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), DI Gerald  Maier (Smart Miner als GmbH / TU Wien), Josef Mittermayr (Fa. Wolf),Bmst. Ing. Rudolf Schütz (LK NÖ), DI Hans-Jürgen Zeiler (Fa. Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H.)

Weitere ÖKL-Merkblätter Baustoffe in der Landwirtschaft:

Merkblatt Nr. 86 Baustoffe in der Landwirtschaft – Oberflächenvergütung von Beton
Merkblatt Nr. 90 Baustoffe in der Landwirtschaft – Asphalt
Merkblatt Nr. 92 Baustoffe in der Landwirtschaft –Instandsetzung von Betonbauteilen

ÖKL-Merkblatt 88 Zuchtsauen – Abferkelbuchten

Das ÖKL hat das Merkblatt 88 „Zuchtsauen – Abferkelbuchten“ in der 2. Auflage neu herausgegeben.

36 Seiten, Skizzen, Tabellen und Fotos

Es ist zum Preis von 10 Euro (exkl. Versandkosten) erhältlich im ÖKL: 01/505 18 91, office@oekl.at und im Webshop

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Bei der Gestaltung einer Abferkelbucht müssen die teilweise recht unterschiedlichen Ansprüche von Sauen, Ferkeln und der tierhaltenden Person in möglichst ausgewogener Weise berücksichtigt werden.

Sauen dürfen in der Abferkelbucht 5 Tage vor dem Abferkeln sowie während des Abferkelns und Säugens einzeln gehalten werden.

Dieses Merkblatt geht v.a. auf sieben sogenannte „Bewegungsbuchten“ (z.B. Typ „Flügelbucht“, „Knickbucht“, „Trapezbucht“) ein, die dadurch charakterisiert sind, dass sie einen Abferkelstand zur Fixierung der Sau während der „kritischen Lebensphase der Saugferkel“ (ca. 5 Tage) beinhalten. Zudem werden auch Abferkelbuchten mit einem höheren Flächenbedarf und ohne Abferkelstand („Freie Abferkelbuchten“ im Dreiflächen- oder im Zweiflächenprinzip) beschrieben.

 

Inhalt:
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften, Normen und Publikationen
3. Planungsdaten
4. Produktionsrhythmus und Raumkonzept
5. Stallklima und Thermoregulation
6. Strukturierung der Bucht
7. Abferkelabteil
8. Umbaukonzepte

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLRT)
Arbeitsgruppenleitung: DI Dr. Birgit Heidinger (HBLFA Raumberg-Gumpenstein)
Arbeitsgruppe: Ing. Christian Auinger (Fa. Schauer), Dr. Johannes Baumgartner (Vetmeduni Vienna), Dr. Werner Hagmüller (HBLFA Raumberg-Gumpenstein), Franz Hold (Fa. Bräuer), DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL), Dr. Christine Leeb (BOKU), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), Josef Macher (LK Stmk.), Johannes Spangel (LK NÖ), Ing. Franz Xaver Stockinger, ABL (LK OÖ/BSH), Ing. Eduard Zentner (HBLFA Raumberg-Gumpenstein)

ÖKL-Merkblatt 45 Konstruktiver Holzschutz im Stallbau

< Nicht mehr gültig >
12 Seiten, farbig, zahlreiche Abbildungen

3. Auflage 2009
Preis 7 Euro

img_MB 45 Cover:

Konstruktiver Holzschutz umfasst alle Maßnahmen (wie z.B. Abweisen, Ableiten, Distanz halten, Hinterlüften u.a.), durch die Schäden an Holzbauteilen durch Feuchtigkeit vermieden werden können. Diese sollen verhindern, dass die Tragfähigkeit von Holzkonstruktionen vermindert wird, dass Holz durch Pilzbefall oder Rissbildung zerstört wird und dass die statische Sicherheit beeinträchtigt wird.

Für landwirtschaftliche Zwecke werden vielfach einfache Holzbauten errichtet. Maßnahmen des konstruktiven Holzschutzes müssen auch hier beachtet werden.

Nur der konstruktive Holzschutz schützt Holz dauerhaft. Durch chemischen Holzschutz kann kein dauerhafter Schutz erreicht werden.

Schon in der Planungsphase ist zu berücksichtigen, dass das Holz konstruktiv geschützt ist. Wichtig sind auch die Auswahl der Hözer, der Zeitpunkt der Schl&auml;gerung, die Lagerung sowie eine konstruktiv richtige Verarbeitung und Verwendung des Holzes.

In der dritten Auflage der ÖKL-Merkblattes Nr. 45 ‚Konstruktiver Holzschutz im Stallbau‘ wird zu Beginn auf die speziellen bautechnischen Eigenschaften von Holz eingegangen: Schwindmaße heimischer Holzarten, zu berücksichtigende Holzfeuchte (Tabelle Richtwerte der Einbaufeuchte von Holzteilen), Holzausgleichsfeuchtigkeit. Konstruktiver Holzschutz beginnt bei der Planung. Die Grundregeln lauten: Fernhalten von Wasser bzw. Feuchtigkeit vom Holz, schnelles Ablaufen des Wassers vom Holz sowie gute Umlüftung des Holzes für eine rasche Abtrocknung. Im Hauptkapitel ‚Planung‘ werden Hinweise und Beispiele für einzelne Bauteile gegeben: Sockel und Auflager für Holzsäulen und -wände, Fassaden, Fenster, Türen und Tore, Decken, Sonderdetails und Fotobeispiele für Aufstallungen aus Holz. Zahlreiche schematische Skizzen und Fotos tragen zur Anschaulichkeit bei.

Zudem gibt das Merkblatt Informationen zur Auswahl der Holzart und zum Zeitpunkt der Schl&auml;gerung sowie zur Lagerung.

Inhalt

1. Vorbemerkung
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften und Normen
3. Bautechnische Eigenschaften von Holz
4. Gefahren für Holzwerkstoff und Tragfähigkeit
5. Planung
5.1 Sockel und Auflager für Holzsäulen und Holzwände
5.2 Fassade
5.3 Fenster
5.4 Türen, Tore
5.5 Decken
5.6 Sonderdetails
5.7 Aufstallungen aus Holz
6. Auswahl der Holzarten
7. Zeitpunkt der Schlägerung und Lagerung

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLFUW)
Arbeitsgruppenleitung: DI Andreas Weratschnig (LK Vorarlberg) und DI Harald Huber (LK Kärnten)
Arbeitsgruppe: Ing. Gebhard Fröch (Amt der Tiroler Landesregierung), Ing. Anton Schmid (LK Salzburg)

ÖKL-Merkblatt 55 Gestaltung landwirtschaftlicher Hofflächen

4. Auflage, 2021
Euro 7,00 (exkl. Versandkosten)
16 Seiten, Tabellen und Abbildungen
BESTELLUNGEN im ÖKL: 01/505 18 91, office@oekl.at, Webshop
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Bauernhäuser mit den unterschiedlichen Hofformen sind regionales Kulturgut und hauptverantwortlich für die Unverwechselbarkeit der verschiedenen Regionen − von der geschlossenen Hofstruktur im östlichen Flachland bis zum Einzelgehöft im alpinen Raum. Für viele landwirtschaftliche Betriebe stellt der eigene Hof einen wichtigen Bestandteil des Vermarktungskonzepts dar (Ab-Hof-Verkauf, Urlaub am Bauernhof, Buschenschank etc.). Die Präsentation der gesamten Hofanlage ist für das Image des Betriebes sehr wichtig und daher auch von wirtschaftlicher Bedeutung.

Dieses Merkblatt informiert über die Gestaltung von Flächen innerhalb des Hofgefüges, über welche die einzelnen Gebäudetrakte (Wohnhaus, Stallungen, Maschinenhalle, Arbeits- und Lagerräume etc.) erreichbar sind. In Abhängigkeit der unterschiedlichen Hofformen handelt es sich dabei auch um Flächen, die neben oder rund um das Gehöft angeordnet sind, also nicht nur um den „Innenhof“. Aufgrund der vielfältigen Ausführungsmöglichkeiten werden im Merkblatt ausgewählte Beispiele für die typischen Befestigungsverfahren beschrieben. Hofzufahrten sowie die Freiflächen für die Nutztierhaltung werden in diesem Merkblatt nicht behandelt.

Eine professionelle Planung und Ausführung bei der Neuerrichtung oder Umgestaltung ist die Voraussetzung für eine dauerhafte Baulösung und setzt ein ausgewogenes Verhältnis von befestigten und unbefestigten Flächen um.

Inhalt
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften, Normen und Richtlinien
3. Gestaltungshinweise
4. Hinweise zur Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit
5. Nutzung – Belastung – Konstruktion
6. Ausführung der Hofbefestigung
7. Ableitung der Oberflächenwässer
8. Arbeitssicherheit

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLRT)
Arbeitsgruppenleitung: DI Florian Petscharnig (Technisches Büro Petscharnig)
Arbeitsgruppe: Ass. Prof. DI Dr. Bernhard Hofko (TU Wien IVWS), DI Dr. Michael Kostjak (ZT Kostjak), DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL), DI Paul Kubeczko (VÖB), Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), DI Gerald Maier (Smart Minerals GmbH / TU Wien), Mag. Gabriela Prett-Preza und Ing. Peter Nowotny (beide Forum Qualitätspflaster), Ing. Josef Heinermann und Ernst Willach (Semmelrock Stein+Design)

 

ÖKL-Merkblatt 86 Oberflächenvergütung von Beton

MB 86 Seite 1 2015Beton ist ein wertvoller Baustoff für vielfältige Anwendungen, hohe Anforderungen und entsprechende Dauerhaftigkeit. In einigen Anwendungsbereichen des landwirtschaftlichen Bauens wird allerdings die Leistungsfähigkeit vor allem der Beton­oberfläche überschritten, sodass zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Oberflächenqualität notwendig sind.

ÖKL-Merkblatt 86, 2. Auflage 2015, Gültigkeit verlängert 2020, farbig, 8 Seiten
Preis: 7 Euro (exkl. Versandkosten)

Zu bestellen im ÖKL: 01/5051891, office@oekl.at und im Webshop


Der Baustoff Beton kann mit anderen Produkten in Kombination angewendet werden; so wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems für beinahe jeden Anwendungsfall optimal erreicht.

Die Oberflächenvergütung bei Beton ist für folgende Anforderungen notwendig:

  • extreme mechanische Belastungen an der Beton­oberfläche
  • entsprechende chemische Angriffe, wie etwa durch Gärsäure, Milchsäure oder Reste von Futtermittel in Kombination mit dem Speichel der Tiere
  • Oberflächengestaltung zur optischen Veränderung (Farbgebung) des Betons

Die wichtigsten Werkstoffe zur Oberflächenvergütung sind:

  • Folien
  • Wasserglas
  • Silane, Siloxane und Silikonharze
  • Acrylate und andere Kunstharzdispersionen
  • Epoxidharze
  • Polyurethane
  • Polyester
  • Chlor-Kautschuk
  • Bituminöse Stoffe

Das Merkblatt informiert über Anwendungsbereiche und über die unterschiedlichen Angriffsmedien und ihre Auswirkungen – die Reaktion an der Betonoberfläche hängt erstens vom Stoff ab, der den Beton angreift (Säuren, Dünger, Harnstoff …), sowie zweitens von der Konzentration des Stoffes und der Einwirkdauer. In einer Tabelle sind die betontechnologischen Grenzen angegeben.

Die Hauptkapitel beschreiben die Eigenschaften der unterschiedlichen Werkstoffe zur Oberflächenvergütung, ihre Anwendungsbereiche (und Grenzen der Anwendungen!) sowie die Anforderungen an den Untergrund. Zum Abschluss gibt es einen sehr groben Kostenvergleich!

Inhalt
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften, Normen und Publikationen
3. Anwendungsbereiche
4. Angriffsmedien und Konzentrationen
5. Betontechnologische Grenzen
6. Anforderungen an die Oberflächenvergütungen
7. Typologie der Werkstoffe
8. Anforderungen an den Untergrund
9. Ausführungshinweise
10. Grenzen der Anwendung
11. Kosten-Nutzen-Vergleich
12. Allgemeines

EMPFOHLEN:
Merkblatt 83: Baustoffe in der Landwirtschaft – BETON

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLFUW)
Arbeitsgruppenleitung: DI Florian Petscharnig (Technisches Büro für Verfahrenstechnik)
Arbeitsgruppe: Mag. Vitus Lenz (Landwirtschaftskammer Oberösterreich), Josef Mittermayr (Wolf Systembau), Ing. Christian Auinger (Schauer Agrotronic)

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