Regulierung der Herbstzeitlose

Praxisversuche zur Regulierung der Herbstzeitlose auf ÖPUL-Naturschutzflächen

Projektträger: Biosphärenpark Wienerwald
Koordination und Umsetzung: DI Kornelia Zipper, ÖKL
Projektpartner: Harald Rötzer, AVL
Förderstelle: Amt der NÖ Landesregierung, Agrarbezirksbehörde
Laufzeit: 2018 – 2022

Inhalt

Die Ausbreitung der giftigen Herbstzeitlose auf Wiesen von viehlosen Betrieben im Wienerwald führt zu großen Problemen beim Heuverkauf.

Daraus ergibt sich die zentrale Projekt-Fragestellung:  Wie kann die Herbstzeitlose verringert werden, ohne den Naturschutzwert der Flächen zu beeinträchtigen?

In enger Zusammenarbeit mit der „Heubörse Wienerwald“ und der AVL werden verschiedene Praxisversuche zur Regulierung der Herbstzeitlose auf 12 betroffenen Betrieben im Biosphärenpark Wienerwald durchgeführt und ausgewertet.



Vernetzungstreffen Futtervielfalt

Am 14. Juni findet findet auf der Dellacher Alm ein Vernetzungstreffen für Almbewirtschafter und Interessierte statt. Es geht um den Erfahrungsaustausch zu Problembereichen und zielführenden Maßnahmen zur Verbesserung der Futterqualität und der Biodiversität auf Almweiden.

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Vernetzungstreffen Futtervielfalt

Am Freitag, 14. Juni, findet auf der Dellacher Alm ein Vernetzungstreffen für Almbewirtschafterinnen und Ambewirtschafter sowie Interessierte statt. Es geht um den Erfahrungsaustausch zu Problembereichen und zielführenden Maßnahmen zur Verbesserung der Futterqualität und der Biodiversität auf Almweiden.

Prgrammfolder 14. Juni Dellacher Alm

Im Rahmen des österreichweiten Projektes „Futtervielfalt auf Almen“ befassen sich im Gailtal vier Almen mit unterschiedlichen Problemstellungen wie beispielsweise dem massiven Aufkommen von Germer, Farn oder dem Scharfen Hahnenfuß. Sie testen unterschiedliche Maßnahmen und dokumentieren die Entwicklung der Flächen.

Neben Veränderungen in der Almbewirtschaftung führen auch Umwelteinflüsse wie der Klimawandel zu Veränderungen der Almweiden und stellen zahlreiche AlmbewirtschafterInnen vor Herausforderungen. Im Rahmen eines Vernetzungstreffens soll die Diskussion mit ExpertInnen und ein Erfahrungsaustausch ermöglicht werden.

Wann: Freitag 14. Juni 2019 von 10:00 bis 15:30

Wo: Dellacher Alm, 9620 Hermagor (Nähe Egger Alm)

ReferntIn: Doz. DI Dr. Karl Buchgraber (Wissenschaftliche Leitung des Institutes Pflanzenbau und Kulturlandschaft in Raumberg-Gumpenstein), Dr. Susanne Aigner (ExpertIn für Almpflegemaßnahmen und standortangepasste Almwirtschaft)

Veranstalter: ÖKL, Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung

Info und Anmeldung: bis Donnerstag 13. Juni: klagenfurt@umweltbuero.at, 0463/516614

 

Vielfalt auf meinem Betrieb

Von Bauer zu Bauer über Vielfalt reden!
Bildungsprojekt

Projekthomepage: www.vielfalt-am-betrieb.at/

Liegengelassene Holzhaufen, alte Obstbäume, Blühstreifen, selten gemähte Böschungen oder vergessene Winkel mit wucherndem Altgras und Brennnesseln – rund um den landwirtschaftlichen Betrieb gibt es eine unheimlich große, oft nicht bewusst wahrgenommene Vielfalt an Leben!

Im Projekt „Vielfalt auf meinem Betrieb“ geht es genau um diese kleinen Besonderheiten und Lieblingsplätze rund um den Bauernhof. Und es geht um‘s genaue Hinschauen, d‘rüber Reden und Wahrnehmen der eigenen Vielfalt!

Die Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Vielfalt und hat eine große Verantwortung, wenn es darum geht, das Überleben vieler Tier- und Pflanzenarten zu sichern. Ziel des Projektes ist es, die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft ins Bewusstsein der BewirtschafterInnen und der Öffentlichkeit zu rücken und den Zusammenhang zwischen Bewirtschaftung und Biodiversität verständlich zu machen.

Speziell geschulte „BiodiversitätsvermittlerInnen“, die selbst LandwirtInnen sind, besuchen ihre BerufskollegInnen in ganz Österreichund erstellen bei einem Betriebsgespräch individuelle Biodiversitäts-Portfolios.

Jede/r Landwirt/in mit einer Betriebsnummer kann sich für ein kostenloses Betriebsgespräch „Vielfalt auf meinem Betrieb – von Bauer zu Bauer, von Bäurerin zu Bäuerin“ anmelden und erhält dabei auch umfassendes Bildungsmaterial sowie ein kostenloses Plakat über die Vielfalt auf seinem/ihrem Betrieb.

Interessenten können sich beim Österreichischen Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL), Tel: 01-505 18 91-22, stephanie.koettl@oekl.at melden!

 

Das Bildungsprojekt wird im Rahmen des Programmes Ländliche Entwicklung von EU, Bund und Ländern gefördert.

Landschaft verstehen – Geschichten aus zwei Regionen in NÖ

Eine Herausforderung in der Naturvermittlung liegt darin, dass viele Wissbegierige sich schnell mit „Bergen“ von Fachwissen überladen fühlen und der nachhaltige Lerneffekt oft nur gering ist.

Daher ist es zielführend, in den Menschen ein grundsätzliches Verständnis für die Landschaft zu wecken: Warum schaut es hier so aus? Welche Rolle haben die hier wirtschaftenden Menschen bei der Entwicklung der Landschaft gespielt? Warum wachsen hier Wiesen, dort drüben stehen aber Fichten? Warum gibt es hier keine Feldlerche, aber dafür Alpendohlen?

Menschen merken sich Fachwissen auch dann leichter, wenn es in einen Zusammenhang gesetzt und mit Emotionen verknüpft wird. Das geschieht am besten in Form einer spannenden Geschichte (beim sogenannten „Storytelling“). Ob ein Märchen, eine Sage oder eine Erlebnisgeschichte, sie verknüpft logisch zusammenhängende Fakten mit Emotionen und wird so leichter gemerkt – oft für das ganze Leben.

D´Hauswiesn in St. Oswald,
Foto Doris Wimmer, St. Oswald

Das Projekt
Um dieses neue Konzept auszuprobieren und unter Österreichs NaturvermittlerInnen zu verbreiten, wurde von 2016 bis 2018 ein Kooperationsprojekt von BirdLife Österreich, LFI Österreich, Umweltdachverband und ÖKL, umgesetzt.
Gemeinsam mit NaturvermittlerInnen wurde eine Grundlage erarbeitet, welche Botschaften im Rahmen der Natur- und Landschaftsvermittlung zu den Sektoren Land- und Forstwirtschaft, Zoologie, Botanik, Geologie, Boden und Kulturgeschichte im Sinne einer ganzheitlichen Sicht auf die charakteristische Landschaft kommuniziert werden sollen.
In zwei ausgewählten Pilotregionen – dem ÖTSCHER:REICH – Mariazellerland und der Region Weitenbachtal – Yspertal – Freiwald sammelten im nächsten Schritt NaturvermittlerInnen und Einheimische zahlreiche Erzählungen zu den unterschiedlichen Sektoren, die in einem professionell moderierten Schreibprozess aufgearbeitet wurden.
Diese unzähligen Botschaften zum Verständnis der Landschaft werden bald auf einer speziellen Onlinedatenbank, der Wiki-Plattform, den Natur- und LandschaftsvermittlerInnen sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt:
http://landschaftsgeschichten.naturvermittlung.at

Die Broschüre
Eine kleine Auswahl der Geschichten finden Sie in dieser optisch schön aufbereiteten Broschüre. Für eine gute Nutzbarkeit wurden die Erzählungen in fünf Landschaftsräume gruppiert – Grünland, Wald, Berg, Siedlung und Nacht. Bei jeder Geschichte gibt es eine „Botschaft“ sowie nützliche fachliche Zusatzinfos für die ErzählerInnen samt Dialektausdrücken.

Erhältlich bei: LFI NÖ,
irene.blasge@lk-noe.at

Unsere Kulturlandschaften erzählen unendlich viele Geschichten –
es bedarf nur Menschen, die sie aufschreiben und weitererzählen!




Seltene Nutztierrassen – traditionell und heimisch

Unter dem Dach der ARCHE Austria werden über 40 österreichische, vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen betreut. Seit 30 Jahren setzt sich die ARCHE Austria gemeinsam mit der ÖNGENE und den verantwortlichen Zuchtverbänden dafür ein, den Bestand der Rassen zu schützen und sie wieder auf unsere Höfe zurückzuholen.

Nicht zuletzt dank der Berücksichtigung der seltenen Nutztierrassen im österreichischen Agrarumweltprogramm (ÖPUL) entwickelten sich die Bestandszahlen zuletzt wieder positiv. Rund 10.000 Bauern halten ihre Tiere vor allem dort, wo eine intensive Landwirtschaft nicht mehr möglich ist. Alle Bemühungen sollen mit gezielten Maßnahmen für LandwirtInnen fortgesetzt werden.

Die wichtigsten Bildungs- und Informationsmaßnahmen des Vorhabens „Seltene Nutztierrassen – traditionell und heimisch“ sind:

Das Vorhaben „Seltene Nutztierrassen – traditionell und heimisch“ ist ein Bildungsprojekt im Rahmen des Programmes Ländliche Entwicklung und erfolgt mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union.


ARCHE Austria


2. Schulung VIELFALT auf meinem Betrieb

Im Jahr 2018 bietet das ÖKL erneut die Schulung „Vielfalt auf meinem Betrieb“ in der Steiermark an.

Termine Steiermark:
Block I: 15. bis 16. März 2018  in St. Oswald/Möderbrugg
Block II: 24. bis 25. Mai 2018 in Kindberg-Mürzhofen

Im Rahmen der 4 Schulungstage lernen Sie unterschiedliche Lebensräume und Strukturen sowie die Bedeutung der abgestuften Nutzungsintensitäten rund um den Betrieb kennen – vom Streuobstgarten bis hin zum Acker und Grünland ist hier Vielfältiges dabei!

Nach der Schulung erhalten Sie ein Zertifikat, welches Sie dazu berechtigt, ab 2018 Betriebsgespräche „Vielfalt auf meinem Betrieb. Von Bauer zu Bauer“ durchzuführen. Für die Betriebsbesuche ist auch eine Abgeltung vorgesehen.

Einladung ‫Schulung 2018

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Futtervielfalt auf Almen

Futtervielfalt auf Almen

Die Zunahme von Problempflanzen und das Zuwachsen wertvoller Almflächen stellt die Almwirtschaft vor immer größer werdende Herausforderungen. Obwohl unterschiedliche Pflegemaßnahmen bekannt sind, gibt es bisher keine vergleichende Darstellung der Wirkung unterschiedlicher Methoden auf unterschiedlichen Standorten. Im Projekt „Futtervielfalt auf Almen“ werden gemeinsam mit AlmbewirtschafterInnen aus ganz Österreich standortangepasste Regulierungsmaßnahmen entwickelt und deren Wirkungen miteinander verglichen. Dadurch soll der Verlust von Futterflächen und Biodiversität durch Problempflanzen aufgehalten und artenreiche Almfutterflächen wiederhergestellt werden.

AUSPROBIEREN >> SCHLÜSSE ZIEHEN >> WEITERSAGEN

Je nach Problemart werden auf den Almflächen eine oder mehrere Pflegemaßnahmen ausgetestet. Ein Versuchshandbuch unterstützt die AlmbewirtschafterInnen bei der Anlegung der Versuchsflächen. Zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse werden die laufenden Beobachtungen in standardisierte Formulare eingetragen, welche sich ebenfalls im Versuchshandbuch befinden. Dadurch sollen wertvolle Kenntnisse zu den lokal unterschiedlichen Anforderungen und den standortgerechten Methoden gewonnen werden.

Insgesamt werden vier sogenannte Demonstrationsalmen eingerichtet. Diese Demonstrationsalmen dienen als Exkursionsalmen für interessierte Personen sowie für die jährlich stattfindenden „Vernetzungstreffen“ aller teilnehmenden LandwirtInnen und MultiplikatorInnen.

FACTS

  • Methoden zur wirksamen Reduzierung von Problempflanzen testen
  • Zusammenarbeit von AlmbewirtschafterInnen und FachexpertInnen
  • 4 Demonstrationsalmen
  • Jährlicher Erfahrungsaustausch
  • Derzeit 35 teilnehmende AlmbewirtschafterInnen in ganz Österreich
  • Ca. 80 verschiedene Versuchsflächen bisher

Versuchshandbuch – Futtervielfalt auf Almen [pdf]

Weitere Informationen:
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik & Landentwicklung (ÖKL)
Tel.: 01/5051891-25

 

Dialog mit der Gesellschaft

Im Rahmen des Bildungsclusters „Dialog mit der Gesellschaft“ hat das ÖKL gemeinsam mit den Projektpartnern LFI NÖ, LFI OÖ, LFI Steiermark, der ARGE Bäuerinnen und dem FiBL Österreich eine neue charmante Kommunikationsschiene zwischen „Stadtmenschen“ und der Landwirtschaft entwickelt – „AfterWork am Bauernhof“.

Interessierte KonsumentInnen aus dem urbanen Raum (Wien, Linz, Graz, Klagenfurt) werden eingeladen die breite Palette der österreichischen Landwirtschaft kennen zu lernen. Die Landwirte und Landwirtinnen öffnen ihre Hof- und Stalltüren und erzählen aus ihrem Alltag, direkt und authentisch. Die Vermittlung von wertvollem Wissen über die reale landwirtschaftliche Produktion wird auf jedem Bauernhof mit einer Verkostung von hofeigenen Produkten abgerundet.

Mehr unter AfterWork am Bauernhof und auf Facebook

Projektleitung im ÖKL: DI Kornelia Zipper

ÖKL-Schulung VIELFALT auf meinem Betrieb

Im November 2017 und im Mai 2018 bietet das ÖKL die 4-tägige Schulung „Vielfalt auf meinem Betrieb“ an.
Sie lernen unterschiedliche Lebensräume und Strukturen sowie die Bedeutung der abgestuften Nutzungsintensitäten rund um den Betrieb kennen – vom Streuobstgarten bis hin zum Acker und Grünland ist hier Vielfältiges dabei! Nach der Schulung erhalten Sie ein Zertifikat, welches Sie dazu berechtigt, ab 2018 Betriebsgespräche zur Artenvielfalt „von Bauer zu Bauer“ durchzuführen.
Einladung ‫Schulung Vielfalt auf meinem Betrieb