ÖKL Informationsblatt 05 Einsatz von Brettsperrholz (CLT)

im landwirtschaftlichen Bauwesen

1. Auflage 2022, 16 Seiten

!!! Kostenlos als PDF !!!
Gedruckt zum Preis von 8 Euro im ÖKL zu bestellen:
01/505 18 91, office@oekl.at

Inhalt
1 Vorbemerkungen
2 Ausgewählte Rechtsvorschriften, Normen und Publikationen
3 Technische Informationen
4 Planungs- und Bauhinweise
5 Einsatzmöglichkeiten und Planungsbeispiele
6. CLT und Bodenverbrauch
7. Kontakte

Arbeitsgruppenleitung: DI David Unterrainer und DI Dieter Kreuzhuber (beide ÖKL)
Arbeitsgruppe: HBM DI Hans-Georg Unterrainer (Holzbau Rast & Ruh), DI Richard Santner (Holzplus GmbH)
weiters: Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), Bmst. Ing. Anton Schmid (LK Salzburg), Ing. Christian Auinger (Fa. Schauer), Dr. Werner Hagmüller (HBLFA Raumberg-Gumpen­stein), Dr. Georg Rappold, MBA (BML)

CLT bedeutet cross laminated timber. Andere Bezeichnungen sind Brettsperrholz (BSP) oder X-Lam. Es handelt sich dabei um hochwertige, großflächige Massivholzbauelemente, die in mehreren Lagen kreuzweise verklebt sind und einen sehr hohen Vorfertigungsgrad ermöglichen. Diese spezielle Massiv­holzbauweise wurde in Österreich in den 1990er Jahren entwickelt; mittlerweile gibt es viel Erfahrung und weitreichende Einsatzmöglichkeiten. In Österreich sind einige der weltweit größten Produzenten angesiedelt. CLT ist aufgrund des nachwachsenden Rohstoffs Holz ein klimaneutraler Baustoff.

Aufgrund seines Aufbaus erfüllt CLT die statischen und bauphysikalischen Vorgaben für den Bau von stabilen und dauerhaften Bauwerken. CLT lässt sich außerdem mit anderen Baustoffen (z.B. Betonbauteile) gut verbinden. Somit eignet sich CLT sowohl für Neubauten als auch für Zubauten an bestehende Gebäude.

Die Besonderheit der CLT-Bauweise liegt generell in seiner Einfachheit (Aufbau, Montage bzw. Handling), sodass auch viel Eigenleistung möglich ist. Aufgrund des Aufbaus aus ausschließlich durchgängigem Massiv­holz können zum Beispiel Installationen (Sanitär, Wasser, Elektro) sehr einfach montiert werden; Details müssen nie gedübelt werden, sondern werden einfach mit Holzschrauben befestigt. Die glatte und homogene Oberfläche benötigt keinen Fassaden­aufbau bzw. keine weitere Vergütung wie z.B. Verputz. Aufgrund dieser Eigenschaften und durch den hohen Vorfertigungsgrad der CLT-Elemente kann die Bauzeit stark verkürzt werden.

Vorrangig wird CLT im Wohnbau eingesetzt, wobei der Baustoff insbesondere für Wände (Keller-, Außen-, Innen oder Trennwände) und Decken (Keller-, Geschoß- oder Trenndecken), aber auch für Dachbauteile (Sattel-, Pult- oder Flachdächer) verwendet wird. Auch für landwirtschaftliche Gebäude wird CLT immer häufiger für langlebige Wirtschafts­räume, Einstellräume, Werkstätten oder Stallgebäude (insbesondere Schweineställe) eingesetzt, aber auch für temporäre Nutzungen sowie flexible An- und Umbauten aufgrund der einfachen und schnellen Montage und Demontage ausschließlich mit Schraubverbindungen.

Besondere und ökologische Baulösungen der Holzbauten entstehen in Verbindung mit einem Gründach bzw. bei Kombination mit Schraubfundamenten. In bestimmten Fällen wird auch die Bodenplatte mit CLT ausgeführt.

Holz für landwirtschaftliche Gebäude hat Tradition und eine breite Akzeptanz. Die unabhängige Nutzung von heimischem, betriebseigenen Holz als Massivbaustoff könnte künftig noch stärker regional über kleine Produktionsgemeinschaften erfolgen, die bereits von 3 bis 5 Personen betrieben werden können. In Kombination mit einer Säge inkl. Holztrocknung zur Produktion des notwendigen Schnittholzes wäre die gesamte Produktionskette und somit auch die Wertschöpfung in Händen von regional beteiligten Betrieben, wie z.B. Waldbäuerinnen und -bauern und kleinen Sägewerken. Die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen ist zu überprüfen.

ÖKL-Merkblatt Weinkellereigebäude – Neubau, Planung, Details

4. Auflage 2022
16 Seiten, farbig, zahlreiche Abbildungen, Tabellen, Planbeispiele
Preis: 8,00 Euro (exkl. Versandkosten)
Bestellungen: 01/505 18 91, office@oekl.at, ÖKL-Webshop

Wein lässt sich sehr gut präsentieren, ver­kosten und genießen. Deshalb ist die Gestaltung des Winzerhofes von ganz entscheidender Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg. Immer mehr Winzerinnen und Winzer investieren daher in eine professionelle Planung, um die optimale Funktion in eine zeitgemäße Architektur zu integrieren.

Mehr lesen Sie HIER!

ÖKL-Merkblatt 108 Schweinehaltung für Kleinbestände

Das ÖKL-Merkblatt 108 ist in der 2. Auflage erschienen.
24 Seiten, Fotos, Tabellen, Planskizzen

Dieses Merkblatt behandelt die tierfreundliche Haltung von Hausschweinen in kleinen Beständen zum Zwecke der Lebensmittelerzeugung (für Eigen­versorgung, Direktvermarktung, Gastronomie). Außer­dem ist es bei der Haltung und Erhaltung seltener Schweinerassen, für die tier­gestützte Intervention oder für „Hobbytiere“ anzuwenden.

Zum Preis von 10 Euro im ÖKL erhältlich: 01/5051891, office@oekl.at und im Webshop

Ein PDF können Sie HIER beziehen.

Mehr siehe HIER.

ÖKL-Merkblatt 58 Landwirtschaftliche Greiferanlagen

4. Auflage 2021, Preis: 8 Euro, 16 Seiten
Zu bestellen im ÖKL unter 01/5051891 oder office@oekl.at oder im webshop

Landwirtschaftliche Greiferanlagen sind ortsgebundene Anlagen, die zum Fördern von Produkten im Rahmen von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben bestimmt sind. Beim Einbau einer Greiferanlage sind die einschlägigen Vorschriften zu beachten. Sämtliche genannten Regelungen beziehen sich auf Arbeitsstätten nach den Bestimmungen des Landarbeitsgesetzes und deren Verordnungen.

Das ÖKL-Merkblatt 58 gibt Auskunft darüber, was beim Einbau und beim Betrieb einer Greiferanlage zu berücksichtigen ist.

Mehr lesen Sie HIER

Merkblatt 96 Ersatzstromversorgung in der LW

ÖKL-Merkblatt Nr. 96
2. Auflage 2021, farbig, 24 Seiten, Tabellen, Abbildungen, Schemata
Euro 10,00. Bestellungen im ÖKL: 01/505 18 91, office@oekl.at und im Webshop

Beim Ausfall der öffentlichen Stromversorgung (der meist unerwartet auftritt!) entstehen insbesondere in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung Notsituationen, die zu enormen wirtschaftlichen Schäden führen können. Mit einer Ersatzstromversorgung kann diese Situation entschärft werden. Das ÖKL-Merkblatt liefert die notwenigen Informationen!
Mehr lesen Sie HIER!

ÖKL-Merkblatt 110 Klimatisierung von Warmställen für Schweine

1. Auflage, 2021, 24 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Tabellen, Skizzen

Preis: Euro 10,00 (exkl. Versandkosten)

Bestellungen im ÖKL: 01/505 18 91, office@oekl.at und im Webshop

Ein PDF ist HIER erhältlich.

Inhalt:
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften und Normen
3 Reduktion der Ammoniakemissionen
4 Tierbezogene Anforderungen an das Stallklima
5 Grundregeln der Zwangslüftung mit Unterdruck
6 Großflächige Zuluftverteilung über Zuluft- bzw. Rieseldecken
7 Turbulente Zuluftverteilung
8 Abluftsysteme
9 Umbau von Vollspalten- auf Teilspaltenböden
10 Konditionierung der Zuluft
11 Kleinklimazonen − Details
12 Lüftungssteuerung
13 Überprüfung, Wartung und Notstromversorgung
BEILAGE THI-Tabelle

Dieses Merkblatt bezieht sich auf Warmställe (Dämmung des gesamten Stalles) ohne Auslauf. Für Außen­klimaställe (gedämmte Kleinklima­zonen im Liegebereich) und Warmställe mit Auslauf­öffnungen (nachträglich zugebauter Auslauf) gelten andere Regeln betreffend Luftführung und Kühlung; siehe diesbezüglich ÖKL-Merkblatt Nr. 112 (in Arbeit).

In Warmställen haben sowohl die Be- und Entlüftung als auch die gezielte Klimatisierung einzelner Funktionsbereiche eine große Bedeutung. Lüftungs­anlagen müssen Luftzirkulation, Staubgehalt, Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Gaskonzentration in einem Bereich halten, der für die Tiere unschädlich ist. Durch ein Zwangslüftungssystem werden große Luftmengen ausgetauscht, um die verbrauchte Luft − angereichert mit Wasserdampf, Ammoniak und Kohlendioxid − aus dem Stall zu transportieren. Ein Ausfall der Lüftungsanlage muss durch ein Alarmsystem gemeldet werden; außer­dem ist eine geeignete stromunabhängige Notfallvorrichtung und/oder ein Notstromaggregat für die Lüftungsanlage vorzusehen (z.B. im Falle eines Stromausfalls durch Blitzschlag).

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLRT)
Arbeitsgruppenleitung: Ing. Irene Mösenbacher-Molterer (HBLFA Raumberg-Gumpenstein)
Arbeitsgruppe: Ing. Christian Auinger (Fa. Schauer), Dr. Johannes Baumgartner (Vet. Med. Univ. Wien), Dipl.-Päd. Gottfried Etlinger (LK NÖ), Dr. Werner Hagmüller (HBLFA Raumberg-Gumpenstein), Dr. Birgit Heidinger (HBLFA Raumberg-Gumpenstein), Franz Hold (Fa. Bräuer), Josef Macher (LK Stmk.), Ing. Dieter Moser (Fa. Moser), Ing. Gerald Schmuckermair (Schweinebörse), Ing. Franz Xaver Stockinger, ABL (LK OÖ/BSP), Ing. Eduard Zentner (HBLFA Raumberg-Gumpenstein)

ÖKL-Merkblatt 33 Flachsilo, Traunsteiner Silo, Siloplatte

Gärfutterherstellung in befahrbaren Silieranlagen

Das ÖKL hat das Merkblatt 33 in der 5. Auflage veröffentlicht!
10 Euro, 20 Seiten, zahlreiche Tabellen, Skizzen und Abbildungen
Zu bestellen im ÖKL: 01/505 18 91, office@oekl.at, Webshop

Es beinhaltet die wichtigsten Planungsgrundsätze sowie planerische, sicherheitstechnische bzw. managementbezogene Details für die Errichtung und den Betrieb von Silieranlagen.
Mehr lesen Sie hier.

ÖKL-Merkblatt 88 Zuchtsauen – Abferkelbuchten

2. Auflage, 36 Seiten, Skizzen, Tabellen und Fotos
Dieses Merkblatt geht v.a. auf sogenannte „Bewegungsbuchten“ ein, die dadurch charakterisiert sind, dass sie einen Abferkelstand zur Fixierung der Sau während der „kritischen Lebensphase der Saugferkel“ (ca. 5 Tage) beinhalten. Zudem werden auch Abferkelbuchten mit einem höheren Flächenbedarf und ohne Abferkelstand („Freie Abferkelbuchten“) beschrieben.
Mehr dazu HIER

Es ist zum Preis von 10 Euro erhältlich im ÖKL: 01/505 18 91, office@oekl.at und im Webshop

ÖKL-Merkblatt 20: Einstellräume

Das ÖKL-Merkblatt Nr. 20 zum Thema „Einstellräume“ wurde in der 5. Auflage neu herausgegeben!

16 Seiten, viele Skizzen, Tabellen und Fotos
Zum Preis von 7 Euro (exkl. Versandkosten) erhältlich im ÖKL:
01/505 18 91, office@oekl.at und im ÖKL-Webshop

Möchten Sie ein PDF bestellen, klicken Sie hier weiter.

Zur Werterhaltung benötigen landwirtschaftliche Maschinen und Geräte Schutz vor Witterungs­einflüssen sowie Platz für die Wartung in geeigneten Einstellräumen. Diese sollen ein bequemes Ein- und Ausfahren, Rangieren und Ausrüsten ermöglichen.

Aufgrund unterschiedlicher Vorschriften ist vor allem zu unterscheiden und zu beachten, ob der Einstellraum für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge und Maschinen verwendet wird oder es sich ausschließlich um Wirtschaftsgebäude für das Einstellen kraftstoffloser Geräte bzw. um Berge- und Lagerräume handelt.

Aus dem Inhalt:
1. Vorbemerkungen
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften und Normen
3. Rechtliche Grundlagen: Brandschutz, Gewässerschutz, Fluchtwege, Sicherheit am Bau, Blitzschutz …
4. Planungsgrundlagen: Standort & Erschließung, Grundform (Quer-/Längsdurchfahrt, ein-/zweiseitige Remise…), Platzbedarf, Raumhöhe …
5. Bauliche Ausführung: Anordnung im Gelände (Skizzen), Boden, Tore, Dach, Belichtung, Belüftung, Gestaltung …

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLRT)
Arbeitsgruppe:
Bmst. DI Daniel Engl (LK Tirol), Dipl.-Päd. Gottfried Etlinger (LK NÖ), DI Dieter Kreuzhuber (ÖKL), Otto Krönigsberger (Landwirt), Mag. Vitus Lenz (LK Oberösterreich), Bmst. Ing. Rudolf Schütz (LK Niederösterreich), Ing. Christoph Wolfesberger (LK Niederösterreich)