2-tägiges ÖKL-Seminar Tierische Zugkraft

Tierische Zugkraft – altbewährte Geräte und moderne Technik

Beim zweitägigen ÖKL-Seminar lernen Sie eine zukunftsweisende und schlagkräftige Methode der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung für spezielle Einsatzbereiche kennen, bei der der Fokus auf die Technik von tierbetriebenen Geräten und Maschinen gelegt wird.

Donnerstag, 30. September & Freitag 1. Oktober 2021
9:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
Am Hödlgut, Wolfgang Ehmeier, 4064 Oftering (OÖ)
Teilnahmegebühr: € 95 mit landw. Betriebsnummer (€ 190 ohne)

Einladung tierische Zugkraft [pdf]
Anmeldung

Durch die Mechanisierung in der jüngeren Geschichte wurde die einst wichtigste und wertvollste Arbeitskraft auf dem Hof und in der Industrie in unseren Breiten fast zur Gänze verdrängt.

Zugtiere, wie das Pferd oder alte Rinderrassen, die oft neben der Milch- und Fleischproduktion auch eine wichtige Arbeitsfunktion hatten, werden heute hauptsächlich als Liebhaberei gehalten. Jedoch gewinnt der Einsatz von Arbeitstieren in der Land- und Forstwirtschaft sowie bei Kommunen wieder langsam an Bedeutung. Pferde oder Ochsen als Alternative zum Traktor bieten nicht nur ökologische Vorteile, wie z.B.: Bodenschonung oder die Einsparung von fossilem Treibstoff. Auch wenn die Arbeit mit den Tieren mit einem erhöhten Zeitaufwand verbunden ist, so bietet diese auch ökonomische Vorteile gegenüber dem Traktor, denn der Treibstoff für die Tiere wächst auf dem eigenen Feld und durch die Züchtung mit den Tieren ergibt sich eine weitere, nachhaltige Einkommensquelle.

Auch für Gemeinden oder Landwirtschaften mit dem Ziel einer „sanften“ Landschaftspflege oder eines „sanften“ Tourismus, bietet der Arbeitstiereeinsatz eine attraktive Alternative zum Traktor.

Donnerstag, 30. September & Freitag 1. Oktober 2021
9:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr (jeweils eine Stunde Mittagspause)
Am Hödlgut, Wolfgang Ehmeier, Mitterbachhamerstraße 10, 4064 Oftering (OÖ)

Teilnahmegebühr: € 95 mit landw. Betriebsnummer (€ 190 ohne)

Anmeldungen auf: https://oekl.at/webshop/veranstaltungen/

 

Programmablauf:

Ing. Wolfgang Ehmeier (Hödlgut) und Matthias Weiländer (Pferdekraft Dienstleister – Zugpferde NÖ Mitte) werden gemeinsam durch das Praxisseminar führen. Die zweitägige Veranstaltung wird grob in 4 Blöcke aufgeteilt und wird neben kurzen Theorieteilen hauptsächlich praktisch stattfinden. Dabei werden die Mähmaschine, der Vorderwagen mit Bodenantrieb und der Vorderwagen mit Aufbaumotor sowie der moderne Weinbaupflug vertiefend behandelt. Daneben werden noch weitere tierbetriebene Maschinen gezeigt und vorgeführt.

Im Laufe der beiden Tage werden die Grundlagen des Einsatzes von Pferden in der Landwirtschaft erörtert und die unterschiedlichen Arten von Geschirren vertieft. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie Geräte mit Bodenantrieb eingesetzt werden können, wo ihre Stärken aber auch ihre Schwächen liegen. Welche Geräte brauchen wie viele Zugtiere? Wie setzt man die Mähmaschine optimal ein und wie geht es dann weiter? Es werden alle Geräte die zur Verfügung stehen auch praktisch eingespannt und der Einsatz demonstriert. Noriker Pferde stehen am Hof zur Verfügung. Es kann jede und jeder Interessierte daran teilnehmen.

  • Die Teilnehmerzahl ist mit 15 begrenzt und es wird Pferdeerfahrung der TeilnehmerInnen vorausgesetzt.
  • Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt (wetterfeste Kleidung!!!).
  • Achtung! Bitte beachten Sie, dass die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung der Coronapandemie gelten werden.

Es wird die Möglichkeit zum Mittagessen am Hof geben. Das Essen wird von der Gaststätte „Zum alten Backhaus“ geliefert. Die Kosten dafür sind dem Kursbeitrag NICHT inbegriffen.

Nächtigungen können beim Gasthof Linimayr gebucht werden. Wir bitten Sie die Buchungen selbst durchzuführen. Bitte geben Sie dabei an, dass Sie an einem Seminar am „Hödlgut“ teilnehmen. Sie erhalten damit einen vergünstigten Preis (Einzelzimmer €52/Nacht, Doppelzimmer €42/Nacht & Person inkl. Frühstück).

Kontaktdaten Gasthof Linimayr: Telefon: +43(7221)72031, E-Mail: office@linimayr.at
Adresse: Mühlbachstr. 38, 4063 Hörsching

Für weitere Informationen steht Ihnen DI Rupert Gruber (ÖKL) zur Verfügung:

E-Mail: rupert.gruber@oekl.at oder Tel.: (01) 5051891 20

Anmeldung in unserem Webshop auf: https://oekl.at/webshop/veranstaltungen/

ÖKL-Praxisseminar Pflanzenschutztechnik

Am 7. September veranstaltete das ÖKL das Praxisseminar „Optimierung von Pflanzenschutzapplikationstechnik im Ackerbau“ mit einem der führenden Pflanzenschutzexperten Ulrich Lossie, Fa. DEULA Nienburg (DE). Bei dieser ganztägigen Live-Veranstaltung an der LFS Obersiebenbrunn wurden theoretische und praktische Einblicke in die Neuerungen und Anforderungen eines optimierten Pflanzenschutzes im Ackerbau geboten.
Mehr dazu HIER!

Vernetzungstreffen für Almbewirtschafter und Interessierte

Problempflanzen und Verbuschung auf Almen reduzieren!

Im Rahmen des Projektes „Arten und Futtervielfalt auf Almen“ befassen sich in ganz Österreich AlmbewirtschafterInnen mit Methoden, um Problempflanzen wie Adlerfarn oder Weißen Germer zu reduzieren oder der Verbuschung mit Grünerlen oder Zwergsträucher vorzubeugen. Beim Vernetzungstreffen am 9. September wurden die Versuchsflächen auf der Alpe Latons sowie der Alpe Almein Bartholomäberg gemeinsam besichtigt und diskutiert. Mehr Infos und das Programm gibt es HIER.

ÖKL-Webinar Körnermais: Stoppelbearbeitung und Strohmanagement

Das ÖKL veranstaltete am Dienstag, 31. August von 18 bis 20 Uhr ein Online-Webinar (Zoom) zum Thema Körnermais: Stoppelbearbeitung und Strohmanagement.
(Foto: Pixabay)

Einladung & Programm Maisdrusch [pdf]

Nach der Ernte von Mais ist eine angemessene Stoppelbearbeitung unerlässlich, um den Schädlingsdruck zu mindern. Nicht oder schlecht zerkleinerte Stoppel bieten dem Maiszünsler und Maiswurzelbohrer eine gute Basis, um sich ungehindert zu vermehren. Auch ein erhöhter Mykotoxingehalt in der Ernte ist häufig auf eine unzureichende Stoppelbearbeitung oder ein schlechtes Strohmanagement zurückzuführen. Vor allem Fusariumpilze können sich auf den Ernterückständen ungestört entwickeln. Durch den Einsatz von Insektiziden und Fungiziden gelangen unerwünschte Stoffe in die Umwelt, zudem erzielt man mit einer mechanischen Stoppelbearbeitung bzw. Stroheinarbeitung einen höheren Wirkungsgrad im Kampf gegen die Schädlinge.

Im ÖKL-Webinar referierten die Maisexperten DI Dr. Karl Mayer (Ö) und DI Josef Parzefall (D) über die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer vernünftigen Stoppelbearbeitung und das Strohmanagement. Von der Firma Geringhoff wurde ein Maispflücker mit integrierten Mulchmessern vorgestellt, die bereits bei der Ernte die Maisstoppel bearbeiten.

Programm 18:00 bis ca. 20:00:

  • Begrüßung ÖKL
  • DI Dr. Karl Mayer (Pflanzenbauberater LK Steiermark): Neue Herausforderungen und Nacherntemanagement im Maisbau
  • Hendrik Schneider (Fa. Geringhoff): Vorstellung Maispflücker mit integriertem Mulchmesser zur Stoppelbearbeitung (Horizon Star III Razor)
  • Sebastian Ramm M.Sc. (wissenschaftlicher Mitarbeiter Fachhochschule Kiel, D): Präsentation wissenschaftlicher Auswertungen zu Horizon Star III Razor
  • DI Josef Parzefall (Landwirt und Pflanzenbauberater in Niederbayern): Technische Möglichkeiten und Lösungen zur Stoppel- und Bodenbearbeitung bei Maisbau

Auskünfte erhalten Sie bei DI Rupert Gruber im ÖKL: rupert.gruber@oekl.at, Tel.: (01) 5051891 20

ÖKL-Praxisseminar Pflanzenschutztechnik

Optimierung von Pflanzenschutzapplikationstechnik im Ackerbau

ÖKL-Seminar mit Ulrich Lossie, Fa. DEULA Nienburg (DE)

Dienstag, 7. September 2021, 8:30 bis ca. 17:00 Uhr, an der LFS Obersiebenbrunn, NÖ, Feldhofstraße 6, 2283 Obersiebenbrunn

Einladung und Programm

Teilnahmegebühr Euro 90 (mit landwirtschaftlicher Betriebsnummer)

Anmeldungen auf https://oekl.at/webshop/veranstaltungen/ oder unter 01-5051891

Auskünfte erhalten Sie bei DI Rupert Gruber im ÖKL: rupert.gruber@oekl.at, Tel.: (01) 5051891 20

Nichts ist in der Landwirtschaft so wichtig wie das richtige Management und der richtige Einsatz von Betriebsmitteln. In den Pflanzenschutz werden daher besonders hohe Erwartungen gesetzt. Er soll den Pflanzen nicht nur vor Krankheiten und Schädlingen Schutz bieten, mit ihm soll auch ein möglichst hoher Ertrag sichergestellt werden. Somit ist er ein wichtiger Faktor im Betriebsergebnis und trägt erheblich zum wirtschaftlichen Erfolg eines landwirtschaftlichen Betriebes bei. Vor dem Hintergrund der hohen Kosten und des verantwortungsvollen Umgangs sind dabei jedoch der richtige Einsatz und die Berücksichtigung der Umweltwirkung zu beachten!

Ulrich Lossie (DEULA Nienburg, DE) gehört zu den führenden Pflanzenschutzexperten. Er wird bei unserer Veranstaltung theoretische und praktische Einblicke in die Neuerungen und Anforderungen eines optimierten Pflanzenschutzes im Ackerbau geben.

Die Veranstaltung kann für den Pflanzenschutzausweis als verpflichtende Weiterbildung anerkannt werden.
Niederösterreich: 3h
Wien: 3h
Oberösterreich: 2h

Programminhalte:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen beim Einsatz von PSM (Vortragende: LK NÖ)
  • Neueste Entwicklungen auf dem Spritzenmarkt
  • Baugruppen im Detail (Funktion, Einstellmöglichkeiten, elektronische Maschinensteuerung optimal einsetzen)
  • Spritzencheck – Fehler erkennen und selbst beheben
  • Durchführung von Benetzungsversuchen mit unterschiedlichen Düsen
  • Effektivitätssteigerung durch optimierte Auswahl von Druck, Wassermenge und Gestängehöhe
  • Kostenfaktor „Wasseraufwand pro ha“ – welche Einsparungen sind möglich?
  • Additive gezielt anwenden
  • Kombinierter Pflanzenschutz – so wird mechanische und chemische Unkrautregulierung richtig kombiniert
  • Vorführung von Pflanzenschutzspritzen

Anmeldung in unserem Webshop auf: https://oekl.at/webshop/veranstaltungen/

Die Corona-Vorschriften werden selbstverständlich eingehalten.

Das Seminar findet mit Unterstützung von
Bund, Ländern und Europäischer Union statt.

ÖKL-Praxisseminar Verlustarm Sprühen

im Obst und Weinbau
Am 24. Juni 2021 veranstaltet das ÖKL gemeinsam mit der Fachgruppe Technik e.V. eine Praxisseminar zum Thema „Verlustarm Sprühen und fachgerechter Einsatz von Sprühtechnik“ im Bildungszentrum für Obst- und Weinbau Silberberg. Ing. Wolfgang Matzer und seine Kollegen referieren über die richtigen Geräteeinstellungen, Berechnung der Wirkstoffmengen und neuen technischen Lösungen für einen erfolgreichen Pflanzenschutz im Obst- und Weinbau. Dieses Seminar gilt als Fort und Weiterbildung für den Sachkundeausweis. 

Einladung als PDF